SPARTAC-Teleskop

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SPARTAC-Teleskope basieren auf dem Funktionsprinzip der Spiegelteleskope. Allerdings wird anstelle eines materiellen Spiegels ein Energiefeld verwendet. SPARTAC-Teleskope sind weit leistungsfähiger als herkömmliche Teleskope. Sie werden in der Regel auf Raumschiffen und Raumstationen eingesetzt.

Funktionsprinzip

Das Teleskop besteht aus einem Projektor zur Erzeugung eines Energiefelds und aus diesem Energiefeld selbst. Das Energiefeld wird vom Schiff oder der Station aus in den Weltraum projiziert und kann deshalb theoretisch einen Durchmesser von mehreren tausend Kilometern haben. Im Falle der MEBRECCO wurden ganze 6000 Kilometer Durchmesser erreicht. (PR 698, S. 12)

Dieser Hauptspiegel sendet das aufgenommene Licht über eine drahtlose Hochenergieleitung zurück zum Schiff bzw. zur Station. Dort werden die Signale durch den Bordrechner ausgewertet und für die optische Wahrnehmung aufbereitet. Ein Fangspiegel, wie er bei herkömmlichen Spiegelteleskopen benötigt wird, ist also nicht vorhanden.

Geschichte

Das SPARTAC-Teleskop wurde im Jahre 3460 auf Terra entwickelt. Der Planet befand sich in dieser Zeit im Mahlstrom der Sterne, für die Suche nach der Milchstraße wurde eine völlig neue Generation extrem leistungsfähiger Teleskope benötigt.

Eines der ersten Raumschiffe, die mit einem SPARTAC-Teleskop ausgestattet wurden, war die MEBRECCO (PR 698). Auch auf der SOL brachte man dieses Instrument an. Nur mithilfe dieses Teleskops war es möglich, die heimatliche Milchstraße zu finden, deren Koordinaten beim Aufbruch von Terra unbekannt waren. Trotz dieses Instruments dauerte die Suche der Solaner 38 Jahre bis zum 3. Juli 3578. (PR 710)

Im Juni 1513 NGZ setzte die Stardust-Flotte ein Nano-SPARTAC-Teleskop im Kampf gegen die Amöbenraumer des Generex ein. (PR-Stardust 11)

Risszeichnung

»Das SPARTAC-Energieteleskop der SOL« (Atlan 636) von André Höller

Quellen