STARDUST II

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Begriffsklärung Dieser Artikel befasst sich mit dem Kugelraumer. Für die Mondrakete, siehe: STARDUST II (Westblock).

Die STARDUST II war das erste Großkampfschiff in terranischer Hand.

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Heft: PR 13
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Aufbau und Bewaffnung

Das Schlachtschiff der arkonidischen IMPERIUMS-Klasse hatte einen Durchmesser von 800 Metern. (PR 10)

Sechs Decks lagen übereinander, vier davon waren in Unter-, Mittel- und Oberdeck gestaffelt. (PR 17)

Bewaffnung und Verteidigungssysteme entsprachen dem arkonidischen Standard von 1970. Dazu gehörten vor allem mehrfach gestaffelte Schutzfelder auf fünfdimensionaler Basis, Thermo-, Impuls- und Desintegratorstrahler sowie verschiedene Bomben, darunter Arkonbomben und Gravitationsbomben.

Technische Daten

Technische Daten: STARDUST II (1970)
Typ: Kugelraumer
Größe: 800 m Durchmesser
Volumen: 285,776 Mio. m3 (mit Ringwulst)
Aufbau: Arkon-T-Stahl-Panzerung, 12 Teleskoplandestützen, Auflagefläche je Landeteller über 500 m2, Mittelringwulst
Masse: 268,082 Mio. t
Unterlichtantrieb: 18 Impulstriebwerke
Schubleistung: 1,55×1013 N 1)
Beschleunigung: 600 km/s2
Überlichtantrieb: Transitionsantrieb
Energiebedarf: 574.552 GW
Energieversorgung: 108 Kernfusionsreaktoren, Notkraftwerke
Beiboote: 12 Ultraleichtkreuzer, ab 1975 108 Raumjäger
Besatzung: 300 Personen zzgl. Beibootbesatzungen

1) Der im Verhältnis zur beschleunigten Masse geringe Energiebedarf erklärt sich dadurch, dass aus dem Hyperraum einströmende Hyperenergie den Hauptanteil der Schuberzeugung des Impulsstrahls bildet.

Nach dem Muster der STARDUST II wurde die spätere STARDUST-Klasse entwickelt.

Besatzung

Um das Raumschiff einwandfrei manövrieren zu können, war eine mindestens dreihundertköpfige Besatzung nötig – die Besatzungen der Beiboote nicht eingeschlossen. Insgesamt konnte das Schiff eine Besatzung von 1000 Personen fassen. (PR 17)

Bekannte Besatzungsmitglieder

Beiboote

Als Beiboote führte die STARDUST II zwölf Ultraleichtkreuzer der späteren GOOD HOPE-Klasse mit sich. Diese wurden zunächst mit der Bezeichnung S-1 bis S-12 und später mit der Bezeichnung GOOD HOPE I bis GOOD HOPE XII durchnummeriert. Eine weitere Bezeichnung war K-1 bis K-12, nach der Umstellung der Typenbezeichnung auf Kaulquappe. (PR 16)

Vier dieser Ultraleichtkreuzer wurden 1975 in Galakto-City stationiert, um die Erde eventuell zu verteidigen und um gegebenenfalls Nachschub zum Wega-System leisten zu können. (PR 12)

Geschichte

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Heft: PR 13 – Innenillustration 2
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

1975

Die spätere STARDUST II erbeuteten die Topsider von den Arkoniden. Zu einem unbekannten Zeitpunkt kam ein arkonidisches Schlachtschiff in ihr Sonnensystem und landete auf Topsid-III, um Frischwasser aufzunehmen. (PR 10)

Anmerkung: Da Topsid selbst der dritte Planet des Systems ist und es unwahrscheinlich ist, dass die Arkoniden hier aufzutauchen wagten, handelt es sich bei Topsid-III wahrscheinlich um einen der Monde.

Die Besatzung wurde in der Schlafphase überfallen und durch ein Gas kampfunfähig gemacht. Dann zwang man sie, die Topsider zu schulen, das Schlachtschiff zu steuern. Danach wurde die Besatzung getötet. Das Schlachtschiff diente von da an als Rückgrat der topsidischen Flotte. (PR 10)

Die Terraner trafen erstmals während einer Raumschlacht gegen die Topsider auf das Schlachtschiff, als sie 1975 ins Wega-System kamen. Ein Berechnungsfehler hatte die Topsider in das Wega-System geführt, wo sie die Ferronen attackierten, bis Rhodans Streitmacht das Blatt wendete. (PR 10)

Da das Schiff unter topsidischer Besatzung die GOOD HOPE zum Wrack geschossen hatte (PR 10), musste man es erobern. Zum einen gab es keine andere Möglichkeit zur Rückkehr ins Solsystem, zum anderen war das Schlachtschiff ein ungleich leistungsfähigeres Schiff als die GOOD HOPE. Dieser Husarenstreich gelang, natürlich auch mit Hilfe der Mutanten. (PR 11)

Zunächst flog die STARDUST II zurück ins Solsystem, wo sie vollständig bemannt, mit Tauschgütern für die Ferronen ausgerüstet und von Thora getauft wurde. Danach erfolgte der Rückflug ins Wega-System, um die restlichen Topsider zu vertreiben. (PR 12)

Vier der zwölf Ultraleichtkreuzer blieben in dieser Zeit auf Terra zurück, um den Planeten zu sichern. An deren Stelle wurden 108 neu produzierte Raumjäger an Bord genommen. (PR 12)

Zurück im Wega-System kam man auf die Spur des Galaktischen Rätsels. In dieser Zeit wurde die Mannschaft auf 500 Besatzungsmitglieder erhöht. (PR 15) Nach einem Abstecher nach Gol und einem dort bestandenen Test (PR 16) wurde die STARDUST II durch ES in die Nähe des Planeten Tramp versetzt. Hier erfuhr man die Position des Planeten des ewigen Lebens, bei dem es sich um einen Dunkelplaneten handeln sollte. (PR 17)

Danach gelangte die STARDUST II durch eine von Gucky – der sich als blinder Passagier an Bord geschlichen hatte – unabsichtlich verursachte Fehltransition in den Kugelsternhaufen M 92, wo man auf dem Planeten Tuglan einen Aufstand verhinderte. (PR 18)

Die STARDUST II kehrte ins Wega-System zurück. Zum Erschrecken aller zeigte sich der Stern instabil und man fand heraus, dass er sich innerhalb von drei Wochen zu einer Supernova entwickeln würde. Dies war ein weiterer Teil des Galaktischen Rätsels. Man hatte auf Tuglan kostbare Zeit verloren und musste nun schnellstens den Planeten des ewigen Lebens ausfindig machen. Rhodan schaffte das Kunststück und die STARDUST fand Wanderer, wo man erstmals dem geheimnisvollen Wesen ES begegnete. (PR 19)

1980

Danach kehrte die STARDUST II ins Sol-System zurück. Zu aller Überraschung waren inzwischen viereinhalb Jahre vergangen, man schrieb Mai 1980. Auf Terra hatte sich der Ostblock den Vereinigungsbestrebungen entzogen und wollte stattdessen die Venus besetzen. Eine große Flotte wurde jedoch von Rhodan fast völlig aufgerieben. (PR 20)

Bei der anschließenden Rückkehr zur Erde kam es zu einem Zusammenstoß mit der Nachschubflotte des Ostblocks, wobei das Flaggschiff WLADISLAW KOSSYGIN zerstört und 34 Schiffe beschädigt wurden. Insgesamt schafften 43 Schiffe die Landung auf der Venus nicht mehr. Die STARDUST II hatte keinen Kratzer erhalten und landete wohlbehalten in Galakto-City. (PR 21)

1982

1982 verfolgte Perry Rhodan mit der STARDUST II, der SOLAR SYSTEM und der TERRA Julian Tifflor, der als Kosmischer Lockvogel diente, bis ins Beta-Albireo-System. Hier kam es zum ersten bewaffneten Konflikt mit den Springern, die ihr Handelsmonopol bedroht sahen. (PR 28) Die drei terranischen Schiffen versteckten sich, als eine größere Flotte der Springer zur Verstärkung herbeieilte. (PR 30) Die STARDUST II kehrte zur Erde zurück, um Verstärkung zu holen. Hier hatten jedoch umprogrammierte Roboter die Kontrolle übernommen. Nachdem diese ausgeschaltet waren, begab sich Rhodan mit der STARDUST II nach Wanderer, um militärische Hilfe von ES zu erbitten, (PR 31) die ihm in Form von Fiktivtransmittern auch gewährt wurde. (PR 32) So bewaffnet, fiel es ihm bedeutend leichter, erst eine Flotte der Überschweren aufzubringen, die die Erde bedrohten, als auch die Flotte Etztaks im Beta-Albireo-System anzugreifen. (PR 33)

1983

Danach begab sich die STARDUST II ins Tatlira-System, wo die Operation Galaktischer Schachzug durchgeführt werden sollte. (PR 34) Durch das Mutantenkorps konnte schließlich Goszuls Planet befreit und die Springer vertrieben werden. Die STARDUST II wurde in dieser Zeit vorübergehend im Ozean versteckt und befand sich damit erstmals unter Wasser. (PR 36, PR 37)

2047

Im Jahre 2047 diente die STARDUST II als Schiff des terranischen Botschafters auf Arkon I - Julian Tifflor. Sie stand zu dieser Zeit unter dem Kommando vom Oberst Clyde Ostal.

Anmerkung: Ihr weiteres Schicksal sowie das Datum ihrer Ausmusterung sind unbekannt.

Quellen