SUSAMA

Aus Perrypedia
Wechseln zu: Navigation, Suche

Die SUSAMA war ein 650 Meter durchmessender Kugelraumer der Tefroder.

Ausstattung

Das so genannte Duplikatorschiff war mit den üblichen Halbraumschirmen sowie mit drei Multiduplikatoren ausgestattet. Über eine Offensiv-Bewaffnung ist nichts bekannt. Zu den 10 Beibooten verfügte die SUSAMA über drei einsitzige Rettungsboote.

Die Besatzung bestand zum größten Teil aus Wissenschaftlern. Der Kommandant des Schiffes war der Duplo Ko-Antin 201, sein Stellvertreter der Erste Offizier Arrek. Pilot der SUSAMA war der Tefroder Vernion. Der Erste Ingenieur hieß Berryin.

Geschichte

Nach einem erfolgreichen Einsatz befand sich die SUSAMA am 23. April 2404 auf dem tefrodischen Stützpunktplaneten Tibot III zur Zwischenkontrolle der Multiduplikatoren.

Ko-Antin 201 erhielt dort neue Einsatzbefehle des Geschwaderkommandanten Joakin übermittelt. Die SUSAMA sollte an einer groß angelegten Aktion teilnehmen, mit der die Meister der Insel planten, die seit längerem in der Zentrumszone operierende CREST III, von ihnen irrtümlich für ein Kugelraumschiff der Haluter gehalten, in eine Falle zu locken.

Es war geplant, die mit einer kampfstarken Schutzflotte operierende SUSAMA bei einem Gefecht mit den Maahks von eigenen Einheiten gezielt beschießen zu lassen, um so die Beschädigung des Überlichttriebwerks des Duplikatorschiffes vorzutäuschen. Die CREST III, die das Geschehen höchstwahrscheinlich beobachtete, sollte auf die offensichtlich wertvolle und unverschlüsselt um Hilfe funkende SUSAMA aufmerksam werden. Von der Besatzung sollte ein kleiner Teil mit allen 10 Beibooten flüchten und die mit einer Sprengladung versehene SUSAMA scheinbar aufgeben.

Der Rest der Besatzung sollte sich, mit Antiparahelmen geschützt, in den dafür vorgesehenen Verstecken des Schiffes verbergen. Das erwartete halutische Enterkommando würde mit Gas überwältigt und dann mit den sich an Bord befindlichen Multiduplikatoren kopiert werden, um diese Duplos über die Hintergründe der gegnerischen Operationen innerhalb der Zentrumszone zu befragen. Zur Unterstützung der SUSAMA würden sie mehrere über Funk herbei zu rufende tefrodische Schlachtschiffe abschirmen.

Um die Wahrscheinlichkeit eines Erfolges zu erhöhen, wurden 700 weitere Flotten mit je einem Duplikatorschiff wie die SUSAMA ausgeschickt.

Der Plan gelang. Die Terraner agierten im System der Doppelsonne R-345678-C-C wie berechnet, und Gucky, Icho Tolot und André Noir gelangten an Bord der SUSAMA und in die Gewalt der Tefroder. Obwohl diese nicht wie geplant auf Haluter trafen, multiduplizierten sie die Gefangenen.

Die herbeigerufenen sechs 1800 Meter durchmessenden Schlachtschiffe der Tefroder schirmten die SUSAMA ab und bekämpften die CREST III.

Währenddessen setzte sich die SUSAMA über einen Situationstransmitter in das Big Blue-System ab. Die CREST III konnte sich der Tefroder erwehren und folgte dem Duplikatorschiff in die zweite Falle.

Um die Terraner an der Vernichtung seines Schiffes zu hindern, ließ Ko-Antin 201 dieses knapp unterhalb der Lichtgeschwindigkeit fliegen. So war es der CREST III nicht möglich, die SUSAMA zu beschießen, ohne sich selbst zu gefährden.

Doch auch die gewagten Manöver Ko-Antins und Vernions konnten das Schiff nicht auf Dauer retten. Während die Multiduplikatoren auf Hochtouren liefen und ständig neue Duplos ausstießen, die zur CREST III überwechselten, wodurch es dort zu schweren Kampfhandlungen kam, schleuste das Flaggschiff alle Beiboote und Jäger aus und konnte so das Duplikatorschiff schließlich stellen.

Nachdem der Überlichtantrieb und die Hyperfunkanlage zerstört waren, übernahm Ko-Antin das Schiff und steuerte Vario - von den Tefrodern nach dem Heimatkontinent ihrer lemurischen Vorfahren auf Terra Lemuria genannt - an, um dort zu landen und die Terraner von dort aus zu bekämpfen.

Als der Kommandant versuchte, mit einem Rettungsboot und den angefertigten Atomschablonen zu fliehen, wurde er abgeschossen.

Kurz darauf zerschellte die von Vernion gesteuerte und von den Terranern systematisch zusammengeschossene SUSAMA auf Lemuria.

Quelle

PR 262, PR 263