Sardaengar

Aus Perrypedia
Wechseln zu: Navigation, Suche
Begriffsklärung Dieser Artikel befasst sich mit dem Cyno Sardaengar alias Cagliostro. Für weitere Bedeutungen, siehe: Cagliostro.

Sardaengar war ein Mago aus dem Volk der Cynos. Sein Geburtsdatum ist unbekannt.

AM12Illu 2.gif
Sardaengar -
Pendler zwischen den Zeiten
Obsidian 12
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
AM11Illu 2.gif
Impression: In der Lichtsäule
Obsidian 11
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Erscheinungsbild

Wie alle Cynos bediente er sich dank der Fähigkeit der Paramodulation mehrerer Körperprojektionen. Diese variierten bei ihm zwischen mehreren Völkern der Milchstraße und innerhalb dieser Völker zwischen verschiedenen Individuen.

Bekannt gewordene Körperprojektionen

Mythos

Sardaengar galt im Jahre 1225 NGZ als Gott der Viin. Der Legende nach tobte einst ein Kampf zwischen den beiden Göttern Sardaengar und Litrak, aus dem der Uralte Sardaengar als Sieger hervorging. Er verbannte den Ewigen Litrak in ein Gefängnis im Eis des Casoreen-Gletschers auf Vinara III. Seit dieser Zeit galt Litrak als »Untoter Gott im Eis«. (Obsidian 2)

Geschichte

Sardaengar gehörte mit Nahith Nonfarmale zu den Cynos, die vor circa 1 Million Jahren nach der Machtübernahme der Karduuhls im Lokalen Schwarm zusammen mit den Ewigen Dienern der Neun Imaginären Imago I und Imago II zur Erde flohen.

Als die Varganen ins Standarduniversum vorstießen, verließ Sardaengar die Erde, um unter den Varganen zu leben. Während eines Hypersturms in Omega Centauri geriet er mit einem Varganenschiff in die Obsidian-Kluft. Sardaengar kämpfte dort mit Litraks Reinkarnation.

Vor gut 200.000 Jahren gelang Sardaengar die Flucht aus der Obsidian-Kluft. Möglicherweise wurden dabei Biophore freigesetzt, die später von den Cappins als Bedrohung erkannt wurden. Jahrtausendelang versuchte Sardaengar immer wieder vergeblich, in die Obsidian-Kluft zurückzukehren.

Er lebte als Hoher Tamrat unter den Lemurern. Im Jahre 6204 dha-Tamar nahm Sardaengar an einer der letzten Expeditionen teil, die durch den Transmitter des Kharag-Sonnendodekaeders versuchten, die anscheinend in den Halb- oder Hyperraum »ausgelagerten« Sonnen und Planeten zu finden, die im Gefüge Omega Centauris offensichtlich fehlten. (Obsidian 2) Auf diese Weise drang er wieder in die Obsidian-Kluft vor. Nach einigen Jahrtausenden wurde er wieder hinausgeschleudert, als in der ganzen Galaxie gewaltige Hyperstürme tobten – es war das Zeitalter der Archaischen Perioden Arkons.

Sardaengar begab sich später auf die Venus, wo er Atlan als der arkonidische Wissenschaftler Trento und später auf der Erde als der echte Cagliostro begegnete. Er kehrte im Jahre 3443 nicht mit den anderen Cynos in den Schwarm zurück, sondern agierte als Agent von ANTI-ES, bis die Superintelligenz in die Namenlose Zone verbannt wurde. (Obsidian 8)

Während der Herrschaft von Monos lebte er unter anderem in der Gestalt des Einheimischen Trimotheus Ackaren auf Yorname. Er wurde nach Meinung der Pangalaktischen Statistiker zu einem Vorfahren Trim Maraths. (PR 2462)

Im Jahre 618 NGZ wurde er während eines Hypersturms letztmals in die Obsidian-Kluft versetzt.

Im März 1225 NGZ spürte Sardaengar, der »Herr der Welten«, die Ankunft der AT-TOSOMA in der Obsidian-Kluft. Er benutzte den einfachen Spiegel innerhalb des vierbeinigen Obsidiantores in der Kuppel des Westturmes der Bastion Grataar, um die reflektierten Gedanken und die geistige Substanz seines Ichs gebündelt in sich wieder aufzunehmen. Dermaßen gestärkt, machte sich sein Ich auf die Reise durch die Kluft. Sardaengar entdeckte auf der Vergessenen Positronik die Ausstrahlung eines Imaginären und auf Vinara IV die Aura Atlans, eines Ritters der Tiefe. (Obsidian 3)

Durch Konzentration konnte Sardaengar Fremde auf Vinara spüren, die sich auf dem Weg nach Helmdor befanden. Talpeddo und seine Perlenträger erhielten den Befehl, die Fremden, die im Zug nach Helmdor reisen wollten, zu beobachten. Gleichzeitig erteilte er einer Gruppe von Perlenschleifern den Befehl, auf Vinara IV Atlan und Tamiljon, der sich ungerechtfertigterweise im Besitz eines Kristallstabes mit einem Mondsplitter befand, zu verfolgen, jedoch nicht anzugreifen. Sardaengar selbst begab sich auf den Weg zu einem Obsidiantor. (Obsidian 4)

Bei der Explosion des Kristallmondes in der Obsidian-Kluft wurde ein Psi-Sturm entfesselt, durch den Sardaengar eine höhere Existenzstufe erreichte. Er verwandelte sich in die energetische Zustandsform eines Imaginären. Auch Atlans Ritteraura schien dabei eine Rolle zu spielen. Zusammen mit Atlan sorgte er dafür, dass die letzte verbliebene Welt Vinara-Eins zur Ruhe kam und sich stabilisierte.

Im Januar 1328 NGZ besuchte Atlan den Imaginären Sardaengar auf Vinara, kurz bevor die Expedition der VASCO DA GAMA Omega Centauri wieder verließ.

Quellen