Sator Synk

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Der Orxeyaner Sator Synk war ein unerschrockener Kämpfer, der sich bei der Schlacht um Pthor einen Namen machte.

A389 1.JPG
Atlan 389
© Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt

Erscheinungsbild

Er war nur etwa 1,57 Meter groß, aber ziemlich breit in den Schultern und muskulös. Sein Gesicht wurde von einem feuerroten Bart dominiert, der ihm fast bis zur Brust reichte und einen Kontrast zu seinen hellblauen Augen bildete.

Charakterisierung

Er fürchtete weder Tod noch Teufel, da er Ersterem schon oft gegenübergestanden hatte. Er war ein unerschrockener Kämpfer, der stets einen kühlen Kopf behielt und auch seinen Feind achtete. Allerdings war er auch ein kleiner Schauspieler, der im passenden Moment mit seinen Emotionen übertrieb und bei dem das Temperament schon einmal durchgehen konnte. Außerdem liebte er es, mit seinen (oft noch bevorstehenden) Heldentaten zu prahlen und war entsprechend gereizt, wenn diese nicht nach Plan verliefen.

Als einige seiner Abenteuer mit dem Verlust von Robotern endeten, die ihm als Untergebene zugeteilt waren, während er ungeschoren davon kam, entwickelte sich bei ihm ein Schuldkomplex. Um ihn zu verstecken, zeigte er sich dann geradezu allergisch auf alles Robotische. Er wollte nichts mit den »Blechbüchsen« zu tun haben. Und dennoch suchte er nach einem Weg, seine vermeintliche Schuld irgendwie zu begleichen.

Geschichte

Der Held von Pthor

Im Jahre 2649 war Sator Synk der Oberbefehlshaber über die Lufttruppen, die Pthor gegen die Invasion der Krolocs verteidigen sollten. Da sich die Aufgabengebiete teilweise überlappten, kam es immer wieder zu Streitigkeiten mit dem Gordy Binoos, dem Oberbefehlshaber über die Bodentruppen. Aus ganz Pthor hatte man alle flugfähigen Zugors bei der FESTUNG zusammengetragen – es waren etwa 14.000 Stück. Allerdings gab es weitaus weniger geeignete Piloten, weshalb er hier improvisieren musste.

Als die Invasion knapp bevorstand, unternahm er mit Sigurd, Binoos und weiteren Pthorern einen Vorstoß in den Korsallophur-Stau. Dort gelang es ihnen, eine Transportspaccah zu beschädigen und dabei zwei Energielanzen zu erbeuten. Danach begann die eigentliche Invasion, der die meisten Zugors zum Opfer fielen. Allerdings konnten einige der überlegenen Spaccahs erbeutet werden.

Erneut brach Synk in den Korsallophur-Stau auf, diesmal mit Heimdall, Binoos und zahlreichen Pthorern in zwei Dutzend Fluggefährten. Sie konnten eine Brutspaccah ausfindig machen, in sie eindringen, zahlreiche Energielanzen erbeuten und sie so stark beschädigen, dass sie faktisch unbrauchbar wurde. Allerdings gerieten sie dabei in starke Bedrängnis und hätten das vermutlich mit dem Tod bezahlt, wäre nicht rechtzeitig die GOL'DHOR eingetroffen und hätte sie an Bord genommen. Während dieser Momente wandelte sich die Rivalität zwischen Sator Synk und Binoos in gegenseitige Achtung. (Atlan 389)

Währenddessen kam es zum Angriff auf die FESTUNG, und Tagger Blyhs, der Oberbefehlshaber über die Armee der Feinde, konnte Sigurd und Thalia gefangen nehmen. Von ihnen forderte er die totale Kapitulation, die sie akzeptieren mussten. Damit waren die Kampfhandlungen beendet, und das Gros der Angreifer zog sich zu ihrem Hauptstützpunkt in der Ebene Kalmlech zurück.

Da erschien die GOL'DHOR, das goldene Raumschiff der Magier, und wendete das Kampfblatt. Als die Angreifer dezimiert waren, brachen Synk, die Odinssöhne, Binoos und zahlreiche andere Kämpfer mit den verbliebenen Zugors und erbeuteten Spaccahs auf, um damit eine Stadt nach der anderen zu befreien. Zum Schluss griffen sie den Zentralstützpunkt an, wo sich die verbliebenen Angreifer gesammelt hatten. Nachdem es Atlan nun gelang, Tagger Blyhs gefangen zu nehmen, erzwang er von den Krolocs die sofortige Einstellung aller Kampfhandlungen und den Abzug von Pthor. Damit war die Invasion abgewehrt. (Atlan 390)

Unter Robotern

Nur wenige Wochen später ließ ihn Atlan nach Wolterhaven rufen, wo der Herr Duuklak ein Raumschiff verwaltete, mit dem eine Expedition ausgeschickt werden sollte. Ziel war es, mit der WOLTERBOOT in eine der Schwarzen Galaxis vorgelagerten Kleingalaxie einzudringen, wo sich mehrere Bastionen befinden sollten. Auf einer von ihnen sollte sich das Archiv des Schreckens befinden, wo Atlan wertvolle Informationen über ihr zu erwartendes Schicksal zu erhalten hoffte.

Bei dieser Expedition nahmen außerdem noch der Robotbürger Bediennark sowie dessen drei Diener Tobarstien, Heiswell und Viedenkork teil, wobei ersterer ihm gleichberechtigter Kommandant sein sollte. Synk protestierte heftig, wurde aber (mit Duldung Atlans) von Duuklaks Dienern Brickel und Gwolen zum Einstieg und Start genötigt.

Die WOLTERBOOT wurde nach ihrer Abstrahlung von einem starken Sog erfasst, aus dem sie sich erst befreien konnte, als ein gegengerichteter zweiter Sog einsetzte. Der brachte sie zum Planeten Wolterziel, wo es eine Roboterzivilisation gab. Ein gewisser Jok-3 hatte sie aus dem Sog befreit und lud nun Sator Synk zu einem Rundgang durch die Auslassstadt J-O-K ein.

Bereitwillig nahm er an, da er sich dabei Informationen über die Schwarze Galaxis oder zumindest das Archiv des Schreckens erhoffte. Doch der Spaziergang entwickelte sich völlig anders, als er sich das vorgestellt hatte. Zum einen wurde jeder Roboter, der ihn begleitete, unbrauchbar, sobald er das Thema auf die Schwarze Galaxis oder die Wesen brachte, die die Roboterzivilisation geschaffen hatten. Und zum anderen wurde es sowohl körperlich als auch geistig ziemlich anstrengend. Was Sator nicht wusste war, dass diese Roboter total verrückt waren und unter anderen Macken auch ständig nach einem Beweis suchten, dass sie organischem Lebewesen überlegen waren. Nur gab es auf 3-SEOMOD-17, wie die Roboter ihre Welt nannten, kein tierisches Leben. Daher machten sie ihre Experimente mit dem Orxeyaner, und als sie sicher waren, ihm in allen Belangen überlegen zu sein, gingen sie aufs Ganze. Sie stießen ihn von einem hohen Turm, sodass er Todesangst verspürte, und fingen ihn ganz knapp über dem Boden wieder ab. Anschließend brachten sie Sator in einen Sezierraum, wo er lebendig zerlegt werden sollte.

Zum Beginn der Operation setzte die Unphase ein, bei der alle mit einer Gefühlskomponente ausgestatteten Roboter in eine Art Schlaf verfielen. Diese Zeit nutzten die Urdiener, um ihn zu befreien und aus J-O-K zu bringen. Sie übermittelten auch die Koordinaten des Archiv des Schreckens an Herrn Bediennark. Als er die WOLTERBOOT erreichte, wurde ein Start durch Beschuss aus einem Energiegeschütz verhindert. Dem Kleinraumschiff war der Untergang gewiss, nur eine Person konnte durch ein Abstrahlfeld zurück nach Wolterhaven geschickt werden. Obwohl Sator Synk während dieser Expedition großen Hass auf alle Roboter entwickelt hatte, bestand er darauf, dass Herr Bediennark derjenige war, der gerettet werden sollte, da dieser über die richtigen Koordinaten des Archivs verfügte. Aber Viedenkork heftete ihm einen Speicherchip mit den Daten an die Brust und stieß ihn in das Feld, sodass es nichts mit seinem Heldentod wurde.

Zurück in Wolterhaven erstattete er Atlan Bericht und übergab ihm die richtigen Koordinaten. Dann musste er mehrere Tage der Erholung einlegen, denn die Anstrengungen dieser Expedition hatten ihn stark gezeichnet. (Atlan 393)

Eine Spritztour wird zum Albtraum

Aus dem Abenteuer auf Wolterziel entwickelte sich rasch ein Schuldkomplex; immerhin hatte er überlebt, aber alle robotischen Begleiter nicht. Und dies versuchte Synk zu verstecken, indem er sich geradezu allergisch auf alles Robotische verhielt. Deshalb war er erbost darüber, als er von Sigurd die Auflage bekam, mit einer Besatzung aus fünf Robotdienern die nähere Umgebung Pthors zu erkunden, nachdem das Weltenfragment am Rand der Schwarzen Galaxis angekommen war. Doch als er an seiner Ehre gepackt wurde, willigte er ein.

Er flog mit einem Zugor nach Wolterhaven, wo er herzlich begrüßt wurde. Das schlug eine weitere Kerbe in seine angeschlagene Psyche, denn Vorwürfe hätten es ihm leichter gemacht, mit seinem Schuldkomplex umzugehen. Während seine neuen Begleiter nochmals völlig durchgecheckt wurden, trank er in seiner Unterkunft mehrere Flaschen Kromyat. Da er zu stolz war, seinen Zustand zuzugeben, bestand er anschließend darauf, den Zugor selbst zur FESTUNG zurückzusteuern. Doch er schlug einen falschen Weg ein und kam zwischen Regenfluss, Dämmersee und Senke der verlorenen Seelen zum Absturz.

Hier wurden sie von einer Gruppe Technos empfangen, die seine Begleiter sofort zerstörten, ihn paralysierten und zu ihrem Herrn, Mod-Poluur, brachten. Dieses parabegabte Wesen wollte ihm seine Lebensenergie absaugen. Aber der Robotdiener Keiselpoll hatte den Überfall überstanden, schlich sich an den Gegner heran und aktivierte dort seine Selbstzerstörung. Damit wurde Sator Synk gerettet, sowie Leenia, die sich im geistigen Zweikampf mit dem Monstrum Mod-Poluur befunden hatte.

Als sich beide erholt hatten, erzählte Sator der geheimnisvollen Frau über die neuesten Entwicklungen auf Pthor. Woraufhin sie sich beide in die FESTUNG teleportierte und später mit der GOL'DHOR aufbracht. Synks Mission war damit obsolet, und er flog mit einem Zugor, den er einigen Dellos unter einem Vorwand abgeschwatzt hatte, nach Orxeya zurück. Unterwegs ging der Treibstoff aus, und er musste vor Orxeya notlanden. Seine ohnehin schon schlechte Laune sowie der Schuldkomplex, weitere 5 Robotdiener quasi erneut auf dem Gewissen zu haben, ließ sich in einem Dreiliterkrug Kromyat nur teilweise ertränken. Denn die hämischen Fragen und Bemerkungen seiner Landsleute über seinen ach so wichtigen Einsatz überkompensierten den Weingenuss. Schließlich kehrte er völlig betrunken in sein Haus zurück, wo ein neuer Albtraum auf ihn wartete: Diglfonk. Dieser Robotdiener war ihm vom Robotbürger Soltzamen wegen seiner außergewöhnlichen Verdienste verliehen worden. Für Synk war das jedoch alles andere als eine Freude, und so entwickelte sich in den darauf folgenden Tagen und Wochen bei Synk eine Hassliebe. (Atlan 414)

Die Besetzung Orxeyas

Bald darauf wurde fast ganz Pthor von den Scuddamoren besetzt. Offen wagte kaum jemand, Widerstand gegen die Besatzer zu leisten, und auch Synk blieb in seiner Hütte. Als einer der Besatzer Anstalten machte, sein Haus zu betreten, schickte er Diglfonk hinaus, damit er ihm verfaulte Früchte aus einem Obstkarren brachte, die er angeblich essen wollte. Falls ihn der Scuddamore hindere, sollte er ihn beseitigen. Durch dieses Manöver wollte Synk auf der anderen Seite seines Hauses türmen. Aber der Besatzer machte kurzen Prozess mit Diglfonk, und der Robotdiener blieb regungslos im Sand liegen, die Kopfscheibe hörte auf zu rotieren. Im vermeintlichen Glauben, erneut einen Roboter auf dem Gewissen zu haben, griff Sator Synk den Scuddamoren an, wurde aber paralysiert und in einen Karren gesperrt, in dem sich schon andere Gefangene befanden.

Diglfonk war aber nicht zerstört; als die Dunkelheit einsetzte, reparierte er sich selbst, schwebte zu der Energiestation, die das Hauptquartier der Scuddamoren in Orxeya versorgte und löste ein wahres Spektakel an Energieentladungen aus. Die Scuddamoren waren abgelenkt, er konnte Sator Synk aus dem Pritschenwagen befreien und mit ihm an den Rand der Stadt fliegen, wo er sich erneut deaktivierte, um nicht geortet werden zu können.

Synk war sowohl erleichtert, dass Diglfonk noch unversehrt war, als auch wütend, da die Aktion nicht von ihm geplant und angeordnet worden war. Aber nun hatte er keine andere Wahl mehr, er musste Orxeya mit seinem Begleiter verlassen, da er gesucht wurde. Unterwegs trafen sie auf Koy, Kolphyr, Kennon und Fenrir; sie setzten ihren Weg gemeinsam bis zum Magischen Knoten fort, der die Große Barriere von Oth vor den Feinden schützte. Sie verließen die Gruppe wieder, als drei Organschiffe aufstiegen, um den Knoten zu bombardieren. Nur mit knapper Not konnten die beiden dem Inferno entkommen. Danach erhielten sie unerwartet Unterstützung, denn die Robotbürger hatten ein weiteres Geschenk für den Helden von Pthor. (Atlan 424)

Die Befreiung der Stadt der Händler

Bei diesem Geschenk handelte es sich um 12 Roboter verschiedenster Gestalt, Funktion und Intelligenz: die Robot-Guerillas, die ab nun Synks Kommando unterstanden. Widerwillig akzeptierte Synk seine neuen Begleiter, lehnte aber Diglfonk als Kommandanten dieser Truppe ab. Denn er vermutete, dass Diglfonk ihn mit dieser Truppe in den Wahnsinn treiben wollte. So wurde der Handlanger Gykogsbeeden zum Anführer ernannt, dessen positronische Intelligenz nur zur Erfüllung einfachster Befehle ausreichte. Deshalb musste Synk Diglfonk befehlen, seine Anweisungen Gykogsbeeden in für ihn verständliche Befehle umzuformulieren, die dieser dann weiterzugeben hatte. Natürlich lief das nicht ohne Komplikationen ab.

Wenige Tage nachdem Synk die Robot-Guerillas erhalten hatte, begegneten sie den Piraten vom Regenfluss Zambor Hirto, Sistello und Kebbak. Mit ihnen wollte er Orxeya angreifen, um seine Heimatstadt von den Scuddamoren zu befreien. Da er mehr ihr Gefangener als Gefährte war und eine Teufelei der drei witterte, schickte er heimlich Diglfonk vor. Sein Diener drang unbemerkt in Orxeya ein, spionierte die Lage aus und übermittelte die Ergebnisse per Funk an Gykogsbeeden. So gelang es tatsächlich, in Orxeya einzufallen und die beiden Stützpunkte der Scuddamoren zu zerstören. Dabei kamen alle Scuddamoren, Kebbak und die Hälfte der Robot-Guerillas ums Leben. Diglfonk blieb unbeschädigt. (Atlan 424)

Gehirnamputation

Schon bald wurden die zerstörten Einheiten aus Wolterhaven ersetzt. Synk führte mit seinen Robot-Guerillas einen richtigen Partisanenkrieg; es gab zwar keine großen Schlachten, aber immer wieder empfindliche Nadelstiche gegen die Besatzer. Und welche Truppen Pthor besetzten, war ihm egal. Sobald die Scuddamoren das Weltenfragment geräumt und damit den Trugen den Weg frei gemacht hatten, bekämpfte er auch diese. Diglfonk und die 12 Guerillas hatten sich inzwischen an die unlogische und cholerische Art des Orxeyaners gewöhnt. Daher wunderten sie sich, dass er von einem Moment auf den anderen ruhig und freundlich zu ihnen wurde, als es bei einem Angriff auf das Wache Auge zu Zwischenfällen kam. Sie beobachteten bei ihrem Herrn drei Verhaltensweisen: den für Sator Synk normalen Zustand, dass er Roboter hasste, weil er seiner Meinung nach in ihrer Schuld stand. Eine Phase der Freundlichkeit, wo er immer wieder mit entrücktem Blick in die Ferne blickte, und Amokphasen. Doch Synk wollte nichts von einer »Funktionsstörung« seines Gehirns wissen. Er erteilte den Befehl, eine Stunde auf ihn zu warten, und begab sich in die Zentralkuppel des Wachen Auges. Hier verriet er seine Kämpfer an die Trugen, aber die verstanden kein Pthora. Plötzlich rasteten auch einige dieser Eimerköpfe, wie Synk sie bei sich nannte, aus, und Synk folgte ihrem Beispiel. Daraufhin wurden sie alle vom Kommandanten Marl-Ofr-Jat paralysiert. Die Robot-Guerillas befreiten ihn aber aus seiner Gefangenschaft und brachten ihn nach Wolterhaven. (Atlan 442)

Dort wurde er in die Kuppel des Herrn Soltzamen gebracht, der hinter der Idee mit den Robot-Guerillas steckte. Tatsächlich stellten sie fest, dass sich etwas oder jemand in Synks Gehirn befand, konnten es aber nicht genauer definieren. So erlaubte Soltzamen Diglfonk und Gykogsbeeden, ihn an ein von Herrn Larykuz entwickeltes Lebenserhaltungssystem anzuschließen und sein Gehirn für die Dauer einer Stunde zu entfernen, um weitere Tests anstellen zu können. Doch selbst nach dieser einen Stunde lag kein Ergebnis vor, und das Gehirn drohte abzusterben. Plötzlich erschien Leenia, die den Grund für die seltsame Krankheit kannte. In Synk lebte ein Körperloser aus dem Kollektiv der Höheren Welten, der hierher verschlagen worden war, und nicht mehr zurück konnte. Sie befreite den unfreiwilligen Gast aus dem Gehirn und stärkte obendrein dessen Lebensfunktionen. Den Rest übernahmen wieder die Robotdiener; das Gehirn wurde in den Körper zurücktransplantiert und alle Wunden verschlossen. Aber damit Synk nicht in den Wahnsinn abgleiten würde (die Tests hatten ergeben, dass er sich über alle Maßen erregte, wenn er bloß an Roboter dachte), verpasste man ihm einen Hypnoblock. Fortan hielt er Roboter für Wesen aus Fleisch und Blut und betrachtete sie als ihm gleich. (Atlan 442)

Der Hypnoblock wirkte aber viel zu intensiv. Synk war nicht mehr in der Lage, Maschinen gleich welcher Art als solche zu erkennen, sondern sah in allen irgendwelche Lebensformen, die aus seiner Fantasie entsprangen. Das zeigte sich bereits, als sie Wolterhaven verließen und er dabei Roboter erblickte, die einen Zugor reparierten. Er bezichtigte sie der Tierquälerei und schickte sie mit einer derben Warnung fort. Mit zwei weiteren »Flugdrachen« begaben sie sich zunächst zur Feste Grool, um Caidon-Rov zu bewegen, sich ihnen anzuschließen. Aber auch der Hagere war von einem Körperlosen besessen und daher für ihre Pläne wertlos. Synk beschaffte sich hier ein Schwert, dann flogen sie weiter über die Ebene Kalmlech. (Atlan 442) Durch ein von seinem Hypnoblock verursachtes Missverständnis stürzten sie ab und mussten zu Fuß weiterreisen. Dabei wurde der Hypnoblock erstmals etwas löchrig, aber Synk verdrängte die ungewöhnlichen Beobachtungen vorerst. (Atlan 443)

Irgendwo in der Ebene Kalmlech, in der früher die Horden der Nacht gehaust und gewütet hatten, trafen sie auf eines der schrecklichen Monstren, das die letzten Monate irgendwie unbemerkt überlebt haben musste. Das drachenähnliche Biest griff sie an, und Synk stürzte sich mit seinem Schwert in den Kampf. Ohne danach genau sagen zu können, wie ihm das gelang, schaffte er es tatsächlich, den riesigen Gegner zu töten. Kaum dass ihn seine Guerillas unter dem Kadaver hervorgeholt hatten, tauchte eine Gruppe Orxeyaner auf, die auf der Suche nach ihm war. Es handelte sich um Braker Hoyt, Gandel Gars und acht weitere Bewohner Orxeyas, die ihn sofort als Drachentöter feierten. Beim anschließenden Fress- und Saufgelage wurde immer deutlicher, dass mit Synk etwas nicht stimmte. Schließlich erkannte dieser es ebenfalls und sonderte sich ab. Diglfonk vermutete, dass er nun dem Wahnsinn verfallen würde und holte von Herrn Soltzamen Instruktionen ein. Der befahl, den Hypnoblock sofort aufzuheben, was Gykogsbeeden an Ort und Stelle übernahm. Synk wurde wieder normal, nur mit einer etwas geringeren Antipathie gegenüber Robotern als bisher. Er verbot allerdings seinen neuen Begleitern, sie zu begleiten, und schickte sie zurück zur Stadt der Händler. Und zwar gefesselt und auf den Rücken ihrer Yassels angebunden, da sie diesem Wunsch nicht nachkommen wollten. (Atlan 443)

Zu Fuß machten sie sich auf den Weg zur FESTUNG, und auf dem Weg dorthin trafen sie auf Koy, Kolphyr, Fenrir und Leenia, die Chirmor Flog bei sich trugen. (Atlan 443) Nach kurzer gemeinsamen Reise erkannte der Held von Pthor, dass sie zunehmend in einen unerklärbaren Einfluss gerieten, der vom Neffen auszugehen schien. Daher verließ er mit seinen Robot-Guerillas die Truppe wieder und war sehr erfreut, als sich Leenia ihnen anschloss. Denn er war drauf und daran, sich in die nun verstoßene Körperlose zu verlieben. (Atlan 450)

In der Dunklen Region

Leenia wollte unbedingt zur Dunklen Region, um zu versuchen mit den alten Anlagen der Lunen in die Höheren Welten zurückzukehren. Da sie nicht zögerte, auch alleine zu gehen, begleitete sie der Orxeyaner mit seiner Robotbegleitung. Sie ließen sich von den Robotdienern über den Xamyhr tragen, wurden am anderen Ufer aber von einer Gruppe Valjaren angegriffen. Das Volk von Bauern hielt sie für Abgesandte der neuen Machthaber und war nicht bereit, sich unterzuordnen. Sie waren auch nicht willens zu diskutieren weshalb sie nicht erkannten, dass sie gegen gesuchte Rebellen den Kampf aufnehmen, die eigentlich ihre Verbündeten hätten sein können. Eine von der Dunklen Region ausgehende Strahlung machte die Robot-Guerillas handlungsunfähig, und Synk befahl ihnen, sich ans Flussufer zurückzuziehen. Der Orxeyaner und die Körperlose flohen in die schwarze Nebelwand. (Atlan 455)

Nachdem sie die Grenze überschritten hatten, ließ die erste Angstattacke nach. Sie suchten einen Übergang über die Teufelsfurche, denn noch vor kurzem war das tausenden Kranken gelungen. Aber es gab nur eine einzige lange Hängebrücke aus Holzplanken und Seilen, und die war teilweise beschädigt. Es blieb ihnen nichts anderes übrig, als sie zu überqueren, zumal ihnen etwa ein Dutzend Verfolger auf den Fersen waren. (Atlan 455)

Sie gelangten zur Schlossruine im Emmorko-Tal. Unter diesem Gebäude, in dem einst das Goldene Vlies aufbewahrt worden ist, befanden sich die Anlagen der Lunen. Aber weder Leenia noch Sator Synk konnten eine unsichtbare Energiemauer überwinden, die den Eingang zu einer Halle abschirmte. Und aus der anderen Richtung kamen Valjaren, die keinen Spaß verstanden. Denn sie waren noch immer davon überzeugt, hier das Goldene Vlies finden zu können, von dem sie fast jede Nacht träumten. Mit einer List konnten sie zum Durchqueren der für sie ungefährlichen Barriere gebracht werden, woraufhin sie in der dahinter liegenden Halle gefangen waren. Synk brachte sie dazu, jene Maschinen zu zerstören, die für die Energiebarriere verantwortlich waren, und Leenia begann mit ihrem Versuch, in ihre Heimat zurückzukehren. Das misslang, und sie drohte auf ewig zwischen den Dimensionen hin und her geschleudert zu werden. Sator konnte sie schließlich daraus befreien, indem er weitere Maschinen zerstörte. (Atlan 455)

Die anschließende Explosion überlebten sie nur, weil sie der Valjare Brantent aus dem Gebäude rettete. Er war nun bereit zu glauben, dass die Geschichten stimmten, dass das Goldene Vlies tatsächlich von Atlan erobert und von ihm mitgenommen worden war. Sie schlossen Frieden und verließen die Dunkle Region wieder. Am Ufer des Xamyhr erwarteten den Orxeyaner und Leenia die Robot-Guerillas, die ersteren durch ihre Art sofort wieder auf die Palme brachten. Aber das gehörte alles zum Plan des Herrn Soltzamen der wusste, dass manche Magier selbst bis in die Gedanken der Pthorer vordringen konnten. Solange der Drachentöter von cholerischem Zorn, unterbrochen durch schlechtes Gewissen, geistig beschäftigt war, blieb er relativ sicher vor ihnen. (Atlan 455)

Manöver am Wachen Auge

Die 13 Robotdiener, Leenia und Sator Synk reisten weiter zum Wachen Auge, welches von den Trugen inzwischen geräumt worden war. Hier erachtete er sich und seine Getreuen als sicher aufgehoben. Bald stellte er fest, dass vier seiner Robotdiener unauffindbar waren, und Diglfonk behauptete, nichts über ihren Verbleib zu wissen. Oder zumindest nichts davon sagen zu wollen. Synk fühlte sich wieder einmal als Opfer der Roboter, die ihn einfach nur aus Bosheit in den Wahnsinn treiben wollten. Als selbst Drohungen nichts halfen, verordnete er den verbliebenen 8 Guerillas sowie Diglfonk ein Militärmanöver, das bis zur Abenddämmerung dauern sollte. Während die Übung in vollem Gang war, vernahm er eine Durchsage aus der FESTUNG, dass die gesuchten Rebellen Koy, Kolphyr, Fenrir und Bördo hingerichtet werden sollten. Natürlich war das für den Helden von Pthor ein Grund, einzugreifen und sie zu befreien. Doch dazu musste er erst das Manöver beenden, was sich als schwierig erwies. Gykogsbeeden brachte ihn zu Diglfonk, während mit scharfer Muniton geschossen wurde. Es war Synk unmöglich das Manöver zu beenden, da sich die Roboter stur an seine Anweisung hielten, bis zum Sonnenuntergang zu üben. Der Orxeyaner verlor das Bewusstsein. (Atlan 456)

Nachdem er wieder zu sich gekommen war und Diglfonk stellvertretend für alle Guerillas beschimpft hatte, trafen die vier vermeintlichen Deserteure am Wachen Auge ein. Erst als er mit eigenen Augen sah glaubte er ihnen, dass sie in der Zwischenzeit die zum Tode Verurteilten befreit und hierher gebracht hatten. Sein Zorn war verraucht, und er schmiedete sogleich Pläne, welche Unternehmen sie in Zukunft starten sollten, als er ernüchtert wurde. Die Robotbürger dachten nicht daran, ihn gegen die Magier zu unterstützen. Natürlich betrachtete er das als erneute Schikane gegen sich selbst. (Atlan 456)

Tage später waren die vom Schwarzschock befallenen Magier wieder geheilt. Ohne dass Synk es wusste, hatten Hastanoque und fünf weitere Robot-Guerillas dabei mitgeholfen. Synk und seine Gefährten zogen vom Wachen Auge an der FESTUNG vorbei zur großen Barriere von Oth, wo angeblich ein Raumschiff gelandet war und, wie sie hofften, Atlan zurückgebracht hatte. In der Ebene Kalmlech stellte der Orxeyaner fest, dass wieder einmal einer der Guerillas fehlte. Selbst Diglfonk wusste diesmal nicht, wo er verblieben war. Also kehrten sie an die Stelle zurück, an der er das letzte Mal geortet worden war. Sie fanden ein Loch im Boden, in dem ein mehrere Meter langes schlangenförmiges Monster hauste. Es hatte den Robotdiener als Beute angesehen und zu sich geholt. Gemeinsam konnten sie es mit einiger Mühe töten; es erwies sich nämlich immun gegen Koys Fähigkeit der Psi-Detonation. (Atlan 467)

Anschließend nahm Fenrir eine Fährte auf und brachte sie zu niemand geringerem als Balduur. Der Odinssohn hatte sich von seinen Brüdern verabschiedet, um in seinem Steinheim Trübsal zu blasen, als er einen Springbock entdeckte. Er jagte dieses überaus seltene Tier und geriet dabei an eine Stelle, wo eine Spaccah abgestürzt war. Hier hatte das zuvor erlegte Monster sein Nest errichtet, und der Nachwuchs war bereits geschlüpft: armdicke, etwa einen Meter lange Schlangen mit spitzen Zähnen, die in Balduur sofort eine willkommene Beute gesehen hatten. Er wäre wohl unterlegen gewesem, aber nun konnten sie die Biester gemeinsam vernichten. Danach stellte Bördo Balduur zur Rede und bezichtigt ihn der Feigheit und des Verrats an seinen Brüdern. Es kam zu einem Streit der schließlich in Versöhnung endete. Balduur reiste mit Bördo und Fenrir zum Lichthaus, um Sigurd aufzusuchen. Leenia, Synk und die Robot-Guerillas wollten hingegen weiter gegen die Besatzer kämpfen. Koy und Kolphyr reisten in die Barriere von Oth, um nach dem Raumschiff zu suchen. (Atlan 467)

Mehrere Wochen lang verweilten Sator Synk und Leenia bei den Robotbürgern in Wolterhaven, bevor die Unrast den Drachentöter packte, er einen Zugor entwendete und aufbrach, um Abenteuer zu erleben. An der Straße der Mächtigen stieß er auf das orxeyanische Ehepaar Lykaar und Braheva, die aber seine Hilfe in ihrem verzweifelten Kampf gegen Flugameisen, die ihre nach frischen Äpfeln duftende Seife auffraßen, ablehnten. Also überflog er die Ebene Kalmlech und entdeckte darin einen großen Krater, aus welchem neue Bestien der Horden der Nacht entstiegen. Sofort steuerte er die FESTUNG an und stieß unterwegs auf Heimdall, Balduur, Sigurd und Bördo, die über diesen Vorfall bereits von den Raben Hugin und Munin informiert worden waren. Während die drei Göttersöhne den Vorfall weiter untersuchen wollten, schloss sich Bördo Synk an. Sie wollten zunächst in die Barriere von Oth fliegen, um bei den Magiern nach dem rechten zu sehen. Dabei stießen sie auf in Rotroben|rote Roben gekleidete spindeldürre Wesen, die offenbar alle Magier betäubt und entführt hatten. Anstatt einen von ihnen gefangen nehmen zu können wurden die beiden selbst betäubt und abtransportiert. (Atlan 477, Atlan 478)

Die Vollstrecker

Bördo und Sator Synk kamen in einer Höhle zu sich, in der offenbar alle Magier aufgebahrt waren, sowie Sinclair M. Kennon. Diesen erkannten sie aber nicht, da sich sein Körper inzwischen durch die Behandlungen der Magier Resethe und Pyghor stark verändert hatte, und der Kosmokriminalist verheimlichte ihnen vorerst, wer er war. Die drei suchten sofort nach einem Ausgang. Synk öffnete eine zugemauerte Felsennische und befreite dadurch einen großen büffelköpfigen Mann, der sofort davonstürmte. Obwohl ihm Synk und Bördo lange Zeit misstrauten, gewann Kennon nach und nach ihren Respekt, indem er sie auf dem Weg zurück zur Oberfläche Pthors mehrmals vor tödlichen Fallen warnte. Besonders Bördo verdankte ihm mehrmals sein Leben, da er in seinem jugendlichen Eifer nicht bereit war, auf den Rat eines ihm körperlich unterlegenen Mannes zu hören. So geriet er beispielsweise in die Giftwolke eines Wahnsinnsbaumes, die ihm stundenlang große Übelkeit bereitete und zum Tod geführt hätte, wären Kennon und Synk ihm nicht zu Hilfe geeilt. (Atlan 479)

Bereits nach einigen Stunden wurden sie von einem Monstrum angegriffen und wären wohl getötet worden, hätte der Büffelköpfige nicht eingegriffen. Kennon erkannte in ihm Ortuga, und nachdem sie (getrennt) einige gefährliche Situationen überwunden hatten, schlossen sie sich zusammen. Sie stießen auf Höhlen, in denen diverse Pthorer und auch die unterschiedlichsten Tiere gefangen gehalten wurden. Sie steckten mit jeweils einem Bein im Felsboden fest, konnten nicht mehr sprechen, aber noch verstehen und apathisch reagieren. Ihre Körper hatten sich etwas verändert. In einer weiteren Höhle sahen sie ebensolche Lebewesen, nur viel stärker verändert, und nicht mehr in der Lage, auch nur halbwegs klar zu denken. Schließlich fanden die vier ungleichen Gefährten heraus, dass auch diesen Lebewesen neue Horden der Nacht gezüchtet wurden, die in einer sehr großen Höhle betäubt aufbewahrt wurden. Beaufsichtigt wurde das alles von dürren Gestalten in roten Roben, die sich als Vollstrecker bezeichneten. (Atlan 479)

Auf der Flucht vor den Vollstreckern gelangten die vier ungleichen Gefährten immer tiefer in die Unterwelt Pthors, wo sie auf einen uralten Techno stießen. Er nannte sich Grufthüter und behauptete, die Quelle des Lebens zu bewachen und ein Mittel gegen die Yuugh-Katze zu besitzen, die sich hier herumtrieb. Kennon stahl die Salbe, deren Geruch die 3 m hohe gestreifte Katze irreführen sollte, und suchte gemeinsam mit Ortuga nach der Tafel des Lebens. Nach einigen Abenteuern gelang ihnen die Zerstörung, der Büffelköpfige löste sich in einem Plasmasee auf und Kennon wurde von der zu seinen Gunsten eingreifenden Yuugh-Katze zurück zu Synk und Bördo geführt. Die beiden waren inzwischen in starke Bedrängnis gekommen, da Grufhüter den Diebstahl bemerkt hatte und sich an unbekannten Geräten zu Schaffen machte. Dabei wurden Bördo und Synk in einen starken hypnotischen Bann gezogen und wären beinahe in einen Schacht gesprungen, an dessen Ende ihre Körper zerschmettert worden wären. Mit großer Mühe konnte Synk die Quelle der Strahlung zerstören, und Grufthüter stürzte an ihrer Stelle durch den Schacht. (Atlan 480)

Anschließend brachte sie die Yuugh-Katze brachte sogar zu einem Raum, wo sie mit einem Transmitter zurück in die FESTUNG abgestrahlt wurden. Dort stießen sie überall auf schlafende Pthorer und schliefen ebenfalls wenige Minuten später ein. (Atlan 480)

Quellen

Atlan 389, Atlan 390, Atlan 393, Atlan 414, Atlan 424, Atlan 442, Atlan 443, Atlan 450, Atlan 455, Atlan 456, Atlan 467, Atlan 477, Atlan 478, Atlan 479, Atlan 480