Schalter

Aus Perrypedia
Wechseln zu: Navigation, Suche
Google translator: Translate from German to English.
Google translator: Přeložte z němčiny do češtiny.
Google translator: Vertalen van Duits naar Nederlands.
Google translator: ドイツ語から日本語への翻訳
Google translator: Traduire de l'allemand vers le français.
Google translator: Traduzir do alemão para o português.

Der Schalter war ein Diener der Superintelligenz HIDDEN-X in hervorgehobener Position, der mit zahlreichen Machtmitteln ausgestattet war. Er war ein Molaate namens Hapeldan, der auch in der Tarnidentität des Plophosers Tdibmufs und verschiedenen anderen Identitäten auftrat.

Erscheinungsbild

Siehe Artikel Tdibmufs und Molaaten.

Allgemeines

Hapeldan / der Schalter stand in ständigem mentalem Kontakt mit HIDDEN-X. Die Superintelligenz konnte ihm auf diesem Wege Qualen bereiten, um ihn zu disziplinieren. Hapeldan glaubte zwar, sich aus eigenem Entschluss und aus Machtgier in den Dienst der Superintelligenz begeben zu haben, tatsächlich wurde er aber von ihr mental beeinflusst. Teile seines Gedächtnisses wurden gelöscht und durch falsche Erinnerungen ersetzt.

Geschichte

Vor seiner Ernennung zum Schalter war Hapeldan ein fähiger Wissenschaftler und Raumfahrttechniker der Molaaten auf Heimat-2 in Bumerang. Als die Ysteronen Heimat-2 entvölkerten und zerstörten, wurde Hapeldan wie all seine Artgenossen zum Flekto-Yn gebracht, an dessen Fertigstellung sie arbeiten mussten. Hapeldan fiel durch Intelligenz und Tatkraft auf, erschlich sich das Vertrauen von HIDDEN-X und wurde zum Schalter.

Von der Existenz des Schalters erfuhr Atlan erstmals Ende Mai 3792, als er mentalen Kontakt zu Oggar erhielt. Oggar sprach von einer Gefahr, die von dem Schalter ausgehe und nur bereinigt werden könne, wenn es ihm gelinge, die richtigen Bewusstseine mit dem Dislozierungsprojektor an sich zu bringen. Oggar entführte daraufhin die Bewusstseine Sternfeuers und Cpt'Carchs, indem er sie Insider aufpfropfte. OGGARS HORT wurde unterwegs nach Vasterstat von Waggaldan, der in den Diensten des Schalters stand, mit einer Raumfalte eingefangen.

Im Auftrag von HIDDEN-X versuchte der Schalter, die SOL zu erobern. Es gelang ihm, den Kurs des Schiffes während des Überlichtfluges so zu beeinflussen, dass es in ein Miniatur-Universum geriet, wo es auf Paradiso nirwana stieß. Der Schalter konnte die gesamte Welt und alle dort existierenden Nickelspiegel-Lebewesen vom Zentralkegel aus erschaffen, lenken und wieder vergehen lassen. Hierzu nutzte er Informationen aus dem Logbuch der SOL, das er mit einem Materietaucher von der SOL stahl. Er setzte verschiedene Kunstwesen zum Kampf gegen Atlan und dessen Begleiter ein. Außerdem verwendete er eine Pseudo-SOL für den Kampf gegen das Original. Gleichzeitig versuchte er, die Solaner in seiner Tarnexistenz Tdibmufs aus der SOL zu locken. All seine Aktionen dienten dem Ziel, die SOL von ihrer ursprünglichen Besatzung zu befreien, damit HIDDEN-X eines seiner Hilfsvölker als neue Besatzung einsetzen konnte.

Seine wahre Identität wurde schließlich von Sanny und Bjo Breiskoll entschleiert. Daraufhin erhielt er von HIDDEN-X den Befehl, Paradiso nirwana abzuschalten. Allerdings wurde er durch eine von Atlan eingeleitete Maßnahme getäuscht: Nicht die Solaner hatten sich auf Paradiso nirwana angesiedelt, sondern mehrere 10.000 als Solaner verkleidete Roboter. Oggar gab sich als Waggaldan aus und gelangte so in den Zentralkegel. Hapeldan durchschaute das Spiel zwar, sein Bewusstsein wurde aber durch einen von Atlan auf ihn gerichteten Dislozierungsprojektor vom Körper getrennt. Er übernahm Sanny und traf nun Atlan mit dem Dislozierungsprojektor. Dennoch behielten die Solaner die Oberhand. Oggar konnte Hapeldan übernehmen und ihn dazu bringen, die Gefangenen freizulassen. Als alle auf die SOL zurückgekehrt waren, musste Hapeldan mit dem Zentralkegel vor dem Hantelraumer fliehen, der inzwischen Einauge vernichtet hatte, so dass das Miniatur-Universum zusammenbrach.

Hapeldan floh mit dem Zentralkegel vor OGGARS HORT in den Auxonia-Sternhaufen und begann in der Gestalt des von ihm ermordeten Varsers Monzelback Hedhergin damit, die Dynurer zu willigen Werkzeugen im Kampf gegen Oggar zu machen, der ihm folgte. Den Zentralkegel und die Leiche des Varsers versteckte er auf dem Planeten Auktan, wo er drei Atomkraftwerke zerstörte, so dass der Planet teilweise evakuiert werden musste und zur Tabuwelt erklärt wurde. Gleich nach seiner Ankunft in Auxonia verbreitete Hapeldan auf mentalem Wege die Legende, eines Tages werde ein fremdes Raumschiff kommen, das dem Volk der Dynurer den Untergang bringen werde. Viele Dynurer erfuhren diese Botschaft in einer traumartigen Vision und wurden dadurch in Angst und Schrecken versetzt.

Hapeldan riss immer mehr Macht an sich und nutzte die von ihm selbst hervorgerufene Angst der Dynurer für seine Zwecke. Er wollte zum Alleinherrscher werden. Mitglieder des Volksforums, die die von ihm vorangetriebene Aufrüstung nicht hinnehmen wollten, ersetzte er durch ihm hörige Dynurer. Insgeheim ließ er die Kolonialplaneten zu Festungen gegen OGGARS HORT aufbauen. Nicht alle Dynurer waren jedoch bereit, dem vermeintlichen Varser immer mehr Machtbefugnisse zuzugestehen, Zytarr Wenk, ein Mitglied des Volksforums, baute heimlich die Widerstandsorganisation OK auf. Von der wahren Identität Hapeldans hatten die Rebellen zwar keine Ahnung, versuchten jedoch, den Ursprung der Legende vom Fremdraumschiff zu ergründen. Hapeldan erteilte seinen Ehrlichkeitsjägern daraufhin den Auftrag, das Oberhaupt der OK aufzuspüren und die Organisation zu zerschlagen.

Infolge einer unfreiwilligen Zeitreise erreichte Oggar den Auxonia-Sternhaufen erst circa zehn Jahre nach Hapeldan. Er durchschaute die Wahrheit schnell und verbündete sich mit der OK. Während er auf Auktan nach der Leiche des echten Varsers suchte, um Hapeldan enttarnen zu können, reisten Takkar Sours und Chale Bennjyk nach Dynur, wo sie Zytarr Wenk über die Wahrheit in Kenntnis setzten. Die OK war schon auf den entscheidenden Schlag vorbereitet, aber Oggar traf nicht rechtzeitig auf Dynur ein. Dennoch bereitete Zytarr Wenk eine Medienansprache vor. Es kam zu Tumulten und ersten Kämpfen, der immer noch maskierte Hapeldan erschien mit seiner Elitetruppe. Er wies alle Vorwürfe zurück und verkündete die Ankunft des gefürchteten Fremdraumschiffes, um die Dynurer in Panik zu versetzen. Wenk schoss mit einem Entzugsschocker auf den angeblichen Dynurer, doch der zeigte keine Reaktion, musste also ein Fremdwesen sein. Wegen eines Sabotageakts der Ehrlichkeitsjäger gelangte diese Information jedoch nicht mehr an die Öffentlichkeit, die Bildübertragung brach zusammen.

So kam es zu bürgerkriegsähnlichen Ausschreitungen zwischen den Anhängern Hapeldans und den Mitgliedern der OK, während sich alle in der Halle des Volkes versammelten Dynurer gegen den angeblichen Varser wandten – Hapeldan verriet sich durch eine unbedachte Reaktion selbst, als Wenk den wahren Namen des Molaaten nannte. Hapeldan tötete einige Dynurer und floh zum Zentralkegel, der von OGGARS HORT nach kurzem Schusswechsel ziehen gelassen wurde – Oggar hatte einen Peilsender an Hapeldans Raumschiff angebracht, um ihm zum Flekto-Yn folgen zu können.

Hapeldan schlich sich nun in der Identität von Lichtquelle-Mara in die heimliche Führungsschicht der Vulnurer ein und beeinflusste diese im Sinne von HIDDEN-X. Als die Solaner auf die Vulnurer trafen, durchschaute Sanny diese Verkleidung aber sofort. Hapeldan musste erneut fliehen, wobei er ein Beiboot der Vulnurer nutzen musste, denn inzwischen hatte die SOL den Zentralkegel vernichtet.

Er legte eine neue Maske an und versuchte in der Identität Atlans, die Chatoris in seinem Sinne zu beeinflussen. Hierzu setzte er neben seinen mentalen Kräften auch ein stumpf und angriffslustig machendes Gebräu ein, das die Chatoris trinken mussten. Zu diesem Zeitpunkt war Hapeldan bereits wahnsinnig und lebte in dem Wahn, gegen HIDDEN-X rebellieren zu können. Getarnt als Atlan, lockte er Oggar nach Chator. Der Pers-Oggare durchschaute diese Maskerade zwar, wurde aber von den Geisteskräften der Chatoris außer Gefecht gesetzt. Insider erlitt das gleiche Schicksal.

Hapeldan tötete seine Widersacher jedoch nicht sofort, um sich vor ihnen brüsten zu können. Dabei drehte er völlig durch und gebärdete sich wie wild, so dass die Maske sich allmählich löste. Dies blieb den Chatoris nicht verborgen. Schließlich erschien Zeeth, der immun gegen Hapeldans Einfluss war und die Schlummernde Macht in sich trug. Mit ihrer Hilfe öffnete er seinen Artgenossen vollends die Augen. Diese richteten ihre Geisteskräfte daraufhin auf Hapeldan und töteten den Molaaten.

Quellen

Atlan 550, Atlan 556, Atlan 558, Atlan 561, Atlan 562, Atlan 565, Atlan 566, Atlan 570, Atlan 576, Atlan 577