Schekonu

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Schekonu war ein Moritator und gehörte zu den Wissenden.

Erscheinungsbild

Der junge Cappin war hochgewachsen und schlank. Er hatte ein scharf geschnittenes Gesicht mit einer leicht gekrümmten Nase, eine samtbraune Haut, kupferrote Haare und schwarze Augen. Schekonu war geschmeidig, gelenkig, kräftig und ausdauernd.

Charakterisierung

Schekonu war intelligent, mutig und genoss unter den Moritatoren einen tadellosen Ruf. Er war zudem ein schwacher Suggestor und ein Tryzom-Orter. Er war aber auch ein äußerst ungeschickter Techniker und Raumfahrer – durch die Raumflugprüfung fiel er nach vieljähriger Vorbereitung dreimal durch.

Zitat: [...] »Von Technik verstand er so gerade das Notwendigste, eine Konserve zu öffnen. Hätte man ihm einen Hammer in die Hand gedrückt, und einen Nagel, so hätte er sicherlich alles mit dem Hammer getroffen, nur nicht den Nagel.« [...] (PR 462)

Geschichte

Wie alle Wissenden war Schekonu ein Beauftragter der Urmutter, und traf umfangreiche Vorbereitungen für den Tag, an dem der Befreiungskrieg gegen die Takerer beginnen sollte.

Schekonu wurde im November 3437 von Ybsanow nach Molakesch beordert, um einen Ganjasen zu identifizieren, der von sich behauptete, der Ganjo zu sein.

Auf seinem Weg dorthin wurde sein Schiff allerdings von den Takerern aufgebracht. Er war der einzige Gefangene, den die Takerer am Leben ließen, da er zum Taschkar gebracht werden sollte. Dies konnte allerdings von den Terranern an Bord der MARCO POLO verhindert werden, die den kleinen takerischen Verband über zwei Wochen hinweg jagten, jedoch irgendwann die Spur verloren. Der Kommandant der ALTAON wollte schließlich nach einigen Tagen den Sprung ins Greytonor-System wagen.

Am Abend zuvor floh Schekonu mit einem Beiboot des Takerer-Schiffes. Aufs Geratewohl nahm er Kurs auf das Ayscho-System, wo er auf dem dritten Planeten Mysyscher eine Bruchlandung vollführte. Er wurde von dem Beutelbären Trotter gefunden, der ihn zunächst als Ersatzkind adoptieren wollte. Als Trotter feststellte, dass Schekonu einen eigenen Willen hatte und äußerst zielstrebig vorging, half er ihm bei der Durchsuchung der noch unangetasteten Vorratslager unterhalb des zerstörten Raumhafens.

Nach einigen Abenteuern schafften es Trotter und Schekonu, ein funktionierendes Hyperfunkgerät aufzubauen, mit dem sie Kontakt zu den Moritatoren herstellen konnten. Allerdings fingen auch Takerer die Funksprüche auf. Kurz bevor die takerische Exekutionsflotte Mysyscher zerstörte, retteten die Mutanten Gucky und Ras Tschubai den Moritator von der Oberfläche. Schekonu identifizierte Ovaron als berechtigten Ganjo.

Schekonu konnte der MARCO POLO im Verlauf der Suche nach den Ganjasen einige Hinweise geben; zunächst auf Vorgänge im Leykeo-System, wo er über Tests der Takerer auf Oldon Bescheid wusste. Auch auf der nachfolgenden Flucht der MARCO POLO konnte der ortskundige Schekonu Auskunft geben, die sich aber im Falle Leffas als ungenügend herausstellten.

Im Februar 3438, als der der ALTE die MARCO POLO testete, verlor Schekonu während des dritten Tests für kurze Zeit den Verstand. Er lieferte dabei die Information, dass die Pralitzschen Wandeltaster ausgestoßen werden sollten, um diesen Test zu bestehen. Als Ovaron, Atlan und Rhodan während ihres Besuchs beim ALTEN durch den Taschkar entführt und nach Takera gebracht wurden, wartete Schekonu mit zahlreichen Interna über den Aufbau der dortigen Verteidigungsstrukturen auf. Schließlich organisierte er das Schiff des Moritators Lavascha, damit sich ein terranisches Einsatzkommando auf den Planeten begeben konnte und Rhodan sowie dessen Mitstreiter retten konnte.

Da Schekonu nie mehr erwähnt wurde, ist davon auszugehen, dass er nach Lavaschas Rettungsaktion gemeinsam mit seinen anderen Moritatorenfreunden die MARCO POLO verließ. Sein weiteres Schicksal ist jedenfalls unbekannt.

Quellen

PR 462, PR 463, PR 465, PR 466, PR 470, PR 472, PR 474, PR 476