Schwarzschildreaktor

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Ein Schwarzschildreaktor, manchmal auch Schwarzschild-Reaktor geschrieben, basiert auf der dem Fusionsprinzip überlegenen Energiegewinnung durch den Schwarzschildeffekt.

Schwarzschildeffekt

Der Schwarzschildeffekt ist die nach dem Astrophysiker Karl Schwarzschild benannte Beobachtung, dass Masse, wenn sie von einem Schwerefeld in ausreichender Stärke in der Art eines Schwarzen Lochs umgeben wird, beim Schließen der Raumkrümmung zur Hälfte als energiereiche Gammastrahlung freigesetzt wird. Hierbei beschickt ein mit einem Brennstoffstrahl versorgter Schwarzschild-Reaktor im ersten Reaktionsschritt ein extrem starkes Schwarzschild-(Gravitations)feld, das ebenfalls gepulst in einem Bereich von wenigen hundert Nanometern Durchmesser einen künstlichen Gravitationskollaps herbeiführt.

Energiegewinnung

Die entstehende Gammastrahlung wird mit Hilfe eines Wandlers transformiert: Eine Spezialschicht ermöglicht es, 80 Prozent der energiereichen Strahlung in einer Art Superfotoeffekt in elektrischen Strom beziehungsweise elektrische Leistung umzusetzen. Das Material, auf das die Gammastrahlung innerhalb der Umformerbank trifft, ist eine Speziallegierung aus Ynkelonium, verschiedenen Thermoplasten, sowie Zusätzen von Edelgasen und Howalgoniumstaub.

Anmerkung: So wird es im Datenblatt von Günter Puschmann dargestellt. Das Ynkelonium wurde jedoch erst 3435 entdeckt. (PR 407) Die bereits 3429 in Dienst gestellte INTERSOLAR verfügte über Paratronschirme, die ohne Schwarzschildreaktor nicht betrieben werden konnten. In PR 450 wird ausgesagt, dass Schwarzschildreaktoren im Jahre 3437 auf diversen Schiffen im Einsatz sind.

Durch die Weiterentwicklung des Schwarzschildreaktors im Projekt ANTINUG zum Nug-Schwarzschild-Reaktor ließ sich auch die im Schwarzschildfeld verschwundene Hälfte des Brennstoffes in Energie verwandeln. (PR 600)

Anmerkung: In der Astrophysik geht man davon aus, dass bei einem Sturz in ein nichtrotierendes Schwarzes Loch - Schwarzschildmetrik - bis zu 8 % der Materie in Energie umgewandelt wird und beim Sturz in ein rotierenden Loch - Kerrmetrik - bis zu 42 % der Materie in Energie umgewandelt wird. Ein anderes Problem des Schwarzschildreaktors ist, dass man eigentlich im Inneren ein Schwarzes Loch mit mehr und mehr Masse haben müsste.

Geschichte

2436 trafen die Terraner erstmals auf diese Art der Energiegewinnung. Im Gegensatz zu den eigenen Fusionsreaktoren lieferten die auf dem Schwarzschildeffekt basierenden Reaktoren der Zweitkonditionierten genug Energie, um Paratrontechnik betreiben zu können. (PR 333)

Quellen