Orxeya

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Orxeya ist eine Handelsstadt auf dem Weltenfragment Pthor. Sie wird oft auch als Stadt der Händler bezeichnet. Im Jahre 2648 hatte sie etwa 8000 Einwohner.

Lage von Orxeya auf Pthor
A369 1.JPG
Atlan 369
© Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt

Lage

Die Stadt befindet sich direkt an der Straße der Mächtigen und zwar dort, wo sie – von Osten kommend – die Ebene Kalmlech durchquert hat und nach der Stadt nach Südosten Richtung Wolterhaven abbiegt; sie endet direkt in einer Kammer im Stadttor Orxeyas. Das Tor wird von zwei schweren Holztüren gebildet, zwischen denen sich eine Kammer von etwa drei Metern Tiefe und sieben Metern Länge befindet. Fünf Meter der Länge nimmt die silbergraue Straße in Anspruch. Eineinhalb Meter hinter dem äußeren Tor endet die Straße und verschwindet im Erdboden. Jenseits der Stadt führt sie nach Wolterhaven weiter.Von Nordost bis Osten erstreckt sich die Ebene Kalmlech, von Osten bis Südwesten, jenseits der Straße der Mächtigen, befindet sich ein sanft hügeliges Land, von Südwesten bis Nordost erstreckt sich der Blutdschungel nur wenige Kilometer von der Stadt entfernt. (Atlan 305)

Das Schloss Komyr des Odinssohnes Honir befindet sich etwa 50 km östlich, Balduurs Steinheim etwa 90 km südwestlich.

Stadtbild

Aussehen und Technologie der Stadt entsprechen (von Ausnahmen abgesehen) in etwa dem terranischen Mittelalter. Die Stadt ist geprägt vom ständigen abrupten Wechsel von Handel und Krieg mit den Stämmen der Umgebung. Die umgebende bullige und hohe Stadtmauer mit den zahlreichen Toren ist stark und gut befestigt. (Atlan 305)

Orxeyas Straßen sind meist enge, verwinkelte Gassen. Das liegt daran, dass sie zum einen dicht beieinander stehen, zum anderen aufgrund ihrer Bauweise innen sehr dunkel und schlecht belüftbar sind. Die Häuser sind in der Regel aus roten Ziegeln erbaut. Als Baustoff für die Dächer verwendet die Bevölkerung Stroh. Hierdurch besteht fast immer, besonders in Zeiten kriegerischer Auseinandersetzungen, Brandgefahr. (Atlan 305)

Das kulturelle und gesellschaftliche Leben der Bewohner spielt sich hauptsächlich auf den Gassen, Straßen sowie den drei größeren Plätzen und mehreren kleineren Plätzen ab. Die Häuser werden fast nur zum Schlafen und Essen betreten, ihre Türen stehen den ganzen Tag über offen und bieten Einblick in die Privatsphäre der Leute. (Atlan 305) Die Wasserversorgung erfolgt durch vier unterirdische Quellen, die jeweils von mehreren Brunnen angezapft werden. (Atlan 462)

Vor der Stadtmauer liegen Felder, auf der die von der Stadtbevölkerung benötigten Grundnahrungsmittel angebaut werden. (Atlan 305)

Plätze

  • Balduurs Tor – Stadttor am südwestlichen Rand von Orxeya. Vor dem Tor gibt es einen freien Platz, auf dem ein einzeln stehendes, gesperrtes Gebäude zu finden ist. Der ehemalige Besitzer hat ein Gesetz gebrochen. Der Mann benutzte die Straße der Mächtigen zwischen Wolterhaven und Orxeya. Er kehrte nie zurück. Seit dieser Zeit passierten merkwürdige Dinge in diesem Haus. Aus Angst vor der Rache der Götter und Dämonen verließen die Bewohner das Gebäude, das daraufhin verschlossen wurde. (Atlan 305)
  • Platz der Schlächter – hier zerlegen die Schlächter in ihren blutroten Kapuzenumhängen die Bestien aus den Horden der Nacht, die sie bei selbigen erworben haben. So gut wie alles wird von den toten Bestien verwertet, also nicht nur das Fleisch, sondern auch Fell, Schuppen, Krallen, Federn und was das Monstrum sonst noch für Körperteile besaß. Die Teile werden in die umliegenden Gebäude gebracht, wo sie auf Trockengestellen gelagert oder in riesigen, flachen Fässern in Pökelflüssigkeit eingelegt werden. (Atlan 305)
  • Seelenmarkt – hier wird unter anderem auch mit Seelenscheinen gehandelt. Das ist zwar verboten, wird aber geduldet. Rund um den Platz gibt es einige Schmiedewerkstätten. Das Haus des Seelenerschaffers befindet sich direkt am Seelenmarkt. (Atlan 305)
  • Tongmäer – großer Gebrauchsartikelmarkt für alle möglichen Habseligkeiten, die entweder von den Händler selbst erzeugt oder käuflich erworben worden sind. Die Waren werden in Bretterbuden oder anderen Verkaufsständen angeboten. (Atlan 305, Atlan 462)

Kneipen

In Orxeya gibt es eine Vielzahl an Kneipen, die sich sowohl äußerlich als auch innerlich stark ähneln. Die trinkfesten Orxeyaner verbringen einen großen Teil ihrer Freizeit in (und wenn das Wetter passt auch an den Tischen vor) diesen Kneipen. Namentlich sind folgende Kneipen bekannt:

Stadtverwaltung

Orxeyas feudale Gesellschaft ist in Freie, Halbfreie und Sklaven getrennt und wird von zwei Personenämtern regiert.

Das Gewicht

Der Bürgermeister und höchste Richter der Stadt führt den Titel Gewicht. Er ist für die Wahrung der materiellen Ordnung der Stadt verantwortlich, und Bürgermeister sowie Richter in einer Person. Mithilfe der Seelenwaage überprüft er die Personen und teilt ihnen ihren Platz innerhalb der Gesellschaft zu. (Atlan 305)

Namentlich bekannte Gewichte:

Der Seelenerschaffer

Der Seelenschaffer hat das zweithöchste Amt inne, er ist für die Wahrung der spirituellen Ordnung verantwortlich. Jeder Bürger ist verpflichtet, einen Seelenschein zu besitzen, auf dem sein Seelenwert eingeprägt ist. Alle Besucher der Stadt müssen ebenfalls einen solchen Schein besitzen und sich daher bei ihrem ersten Besuch der Bewertungsprozedur unterziehen. Diese Bewertung wird vom Gewicht durchgeführt, der Seelenschein wird anschließend vom Seelenerschaffer ausgestellt. (Atlan 305)

Der Wert der Seele wird nach für Außenstehende nicht nachvollziehbaren Kriterien gemessen. Schon so mancher von seinem Wert überzeugte Bürger war mit der Messung nicht zufrieden, was zu Korruption führte. Einige Zeit lang konnten höherwertige Scheine auch von Seelenhändlern erworben werden, welche mit den Seelenscheinen Verstorbener Schwarzhandel betrieben. (Atlan 305)

Namentlich bekannte Seelenerschaffer:

Handelsbeziehungen

Der Fernhandel findet überwiegend mit dem südwestlich gelegenen Wolterhaven sowie diversen Stämmen aus dem Blutdschungel statt. Es gibt aber auch Handelswege nach Norden, im Grenzgebiet zwischen dem Blutdschungel und der Ebene Kalmlech, die bis zum Regenfluss und in seltenen Fällen sogar darüber hinaus reichen. Auch der Odinssohn Honir kam ab und zu nach Orxeya, um seine Vorräte zu ergänzen. (Atlan 304, Atlan 305)

Bewohner

Die Bewohner der Stadt werden Orxeyaner genannt. Sie sind meistens füllig, mit mächtigem roten Haar. Die Männer tragen oft Bärte, die ihnen bis an die Brust reichen. Sie sind als unerschrockene Haudegen, Raufbolde und Kampftrinker bekannt. (Atlan 305)

Geschichte

Orxeya lag seit undenklichen Zeiten mit diversen Stämmen aus dem Blutdschungel in Fehde, die nicht selten in Angriffe auf die Stadt endeten. Dabei war das Verhältnis zu diesen Stämmen höchst rätselhaft. Es konnte durchaus vorkommen, dass während einer Belagerung Händler aus der Stadt mit den Belagerern Geschäfte machten, und ihnen sogar Waffen verkauften, damit sie ihren Angriff fortführen konnten. (Atlan 305)

Im Jahre 2650 wurde Orxeya von den Scuddamoren besetzt. In einer Kühlhalle errichteten sie ihr Hauptquartier, in der Gaststätte Zum Goldenen Yassel einen zweiten Stützpunkt. Sator Synk gelang es mit Hilfe von Zambor Hirto, Kebbak, Sistello, Diglfonk und seinen 12 Robot-Guerillas, den Anführer Tarvin und dessen 30 Soldaten zu töten. Dabei wurde das Goldene Yassel völlig zerstört. Doch diese Befreiung war nur von kurzer Dauer; Oberbefehlshaber Atzbäll schickte bald neue Truppen in die Stadt. (Atlan 424)

Nachdem die Scuddamoren abziehen mussten, wurden die zerstörten Teile der Stadt mit vereinten Kräften wiederaufgebaut. Und als auch die sie ablösenden Trugen Pthor räumten, wurde das mit einem großen Fest gefeiert. (Atlan 443) Aber die Freude währte nur kurz, denn die negativ gewordenen Magier errichteten eine Schreckensherrschaft über Pthor. (Atlan 450) Drei von ihnen teilten sich Orxeya auf, nämlich der Gefühlsmagier Forinthale, der Wassermagier Unrai und der Feuermagier Howath. Besonders letzterer schikanierte die Orxyaner mit seinen Feuerfallen, die zu regelrechten Abwanderungen in andere Stadtgebiete führten. Schließlich bekämpften Unrai und Forinthale Howath, wobei zahlreiche Gebäude durch Feuer und eine kleine Flut zerstört wurden. (Atlan 462)

Quellen

Atlan 304, Atlan 305, Atlan 308, Atlan 424, Atlan 443, Atlan 450, Atlan 462