Shanda Sarmotte

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Shanda Sarmotte war eine Stardust-Terranerin.

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Heft: PR 2542
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
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Shandas Visionen
Heft: PR 2542 – Innenillustration
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
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Heft: PR 2607
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Erscheinungsbild

Sie war 1,74 Meter groß, hatte ein schmales Gesicht, grünbraune Augen und glatte, dunkelbraune Haare. (PR 2542, S. 7, PR 2674, S. 19)

Charakterisierung

Shanda war zunächst meist in sich gekehrt und wirkte auf andere naiv und einfältig. Später entwickelte sie sich zu einer hochbegabten und selbstbewussten Frau, die hervorragend mit ihrer Paragabe umzugehen wusste. (PR 2542, PR 2607)

Paragaben

Sie war entweder Telepathin oder eine besonders starke Empathin. Zudem war sie dazu in der Lage, ihren Geist in das Bewusstsein anderer Intelligenzwesen zu versetzen und praktisch durch deren Augen sehen. Es war ihr aber nicht möglich, ihre »Wirte« irgendwie zu beeinflussen. Außerdem konnte sie mechanische Prozesse mit erstaunlicher Genauigkeit vorhersagen. Ihre Fähigkeiten wurden vom TIPI auch als Informationsextraktorin oder Zerebral-Einbrecherin bezeichnet. (PR 2542, PR 2607)

Geschichte

Frühe Jahre

Shanda Sarmotte wurde am 5. November 1439 NGZ auf Aveda im Stardust-System geboren. (PR 2674, S. 19)

Sie war die Tochter von Jason LeFeu und Miranda Sarmotte. Beide waren vor Shandas Geburt dem goldenen Funkenregen ausgesetzt gewesen. Shanda kam drei Wochen nach dem Geburtstermin zur Welt. Obwohl sie das erste, allerdings unverständliche Wort erst mit achtzehn Monaten sprach, konnte sie bereits mit sieben Monaten gehen. Selbst mit drei Jahren konnte sie keinen vollständigen Satz von sich geben. Ihrer Mutter kam es vor, als müsse sie sich nicht verständigen. (PR 2542)

Nachdem ihre Eltern am 12. Februar 1457 NGZ bei einem Gleiterunfall auf Katarakt ums Leben kamen, während sie selbst von Rokingern aus dem Gleiterwrack gerettet wurde, wuchs Shanda bei Herman Wohlder auf, den ihre Eltern drei Jahre vor ihrem Tod als Vormund eingesetzt hatten. Sie arbeitete im Zentrallager einer großen Pharmafirma in Stardust City. Ihr Vorgesetzter war Fakan Noorgeg. Bereits als Kind fühlte sie die Emotionen der Personen in ihrer Umgebung. Sie wurde immer wieder von Erinnerungsfetzen geplagt und erkannte später, dass sie Parafähigkeiten besaß. (PR 2542)

VATROX-VAMU

Am 11. Februar 1463 NGZ erschienen Vorremar Corma und Huslik Valting in der Pharmafirma, um Shanda wegen ihrer paranormalen Fähigkeiten mitzunehmen. Diese Entführung wurde durch das Erscheinen von VATROX-VAMU vereitelt. (PR 2542)

Während Corma wie auch Noorgeg und die meisten anderen Menschen im Stardust-System in Ohnmacht fielen, blieben Sarmotte und Valting bei Bewusstsein, da sie gegen die Beeinflussung von VATROX-VAMU immun waren. Auf ihrer Flucht nach Talanis nahmen sie Corma und Noorgeg zunächst mit. Unterwegs kam der von VATROX-VAMU mental beeinflusste Vorremar Corma zu sich und bedrohte Sarmotte. Rence Ebion rettete sie, doch sie mussten Corma und Noorgeg zurücklassen. (PR 2543)

Auf Talanis angekommen, begaben sich Shanda Sarmotte, Valting und Ebion zum Palast der Vier Himmel wie tausende weitere Menschen, die meisten davon Funkenleute oder deren Nachkommen. Sie schlossen sich dem Parablock der anderen Parabegabten an, um mit ihren vereinten Fähigkeiten gegen VATROX-VAMU anzukämpfen. Der erste Versuch schlug fehl, VATROX-VAMU erwies sich als zu stark, und viele der Funkenleute wurden verletzt oder starben sogar. (PR 2560)

Kurz darauf erhielten die Funkenleute Unterstützung von kurzzeitig aus dem Bewusstseinspool von ES freigesetzten Mutanten. Diese trainierten die parabegabten Funkenkinder darin, ihre Gaben besser nutzen zu können. Am 30. April 1463 NGZ war Shanda Sarmotte erneut Teil eines Parablocks, und dieses Mal wurde VATROX-VAMU und die ihn begleitende Flotte der Jaranoc mehrere tausend Lichtjahre aus dem Stardust-System fortgeschleudert. (PR 2561)

Ab dem 30. April 1463 NGZ wurde dann das Solsystem von einem Feuerauge der Frequenz-Monarchie bedroht. Wieder schlossen sich ES-Mutanten und Funkenleute, darunter Shanda Sarmotte, zu einem Parablock zusammen. Unterstützt wurden sie dabei von den Neo-Globisten und den Schohaaken auf Terra. Irgendwann zwischen dem 30. April und dem 7. Mai 1463 NGZ lernte Shanda Sarmotte auf Talanis auch den Arkoniden Atlan kennen. (PR 2576, S. 54)

Am 8. Mai 1463 NGZ gehörte Shanda Sarmotte gemeinsam mit Björn Saint-Germain, Tako Kakuta, Takvorian, Lucrezia DeHall, Tama Yokida, Rence Ebion und zehn Ja'woor einem kleinen Parablock an, der die Energie der Psi-Materie-Sonde (die bisher an der Außenhülle der MIKRU-JON gehaftet hatte), an den großen Parablock der Funkenleute von Talanis und somit an die im Sterben liegende Superintelligenz ES zu übertragen. Kurz darauf begleitete sie Perry Rhodan und das Konzept Lloyd/Tschubai in der MIKRU-JON zur Schneise. Gemeinsam nahmen sie Kontakt zum Netzweber Radyl-im-Abstrakten auf. Im Folgenden nahm Sarmotte am Angriff auf TZA'HANATH, das geheime Forschungszentrum der Frequenz-Monarchie, teil. (PR 2580)

Kurz darauf begleiteten Shanda Sarmotte und Rence Ebion Perry Rhodan an Bord der MIKRU-JON nach TALIN ANTHURESTA. (PR 2583, S. 9)

Als Perry Rhodan am 10. Mai 1463 NGZ mit der MIKRU-JON in die Schneise aufbrach, um dort nach dem PARALOX-ARSENAL beziehungsweise seinen Fragmenten, den Zeitkörnern, zu suchen, war auch Shanda Sarmotte dabei. (PR 2590) Als schließlich ein Zugang zum Zeitspeer gefunden worden war und Julian Tifflor darin verschwand, gehörte Shanda Sarmotte zu einer Reihe von Mutanten, die versuchen sollten, Kontakt zu Tifflor aufzunehmen, allerdings vergebens. (PR 2592)

Am 11. Mai 1463 NGZ war Shanda Sarmotte zugegen, als VATROX-VAMU in der Gestalt des Frequenzfolgers Sinnafoch auf MIKRU-JON erschien und von Perry Rhodan eine Kooperation in Bezug auf das mittlerweile geborgene PARALOX-ARSENAL einforderte. Danach wurde Shanda Sarmotte an Bord von MIKRU-JON Zeugin des Endkampfes zwischen VATROX-VAMU und ES sowie der Teilung von ES und TALIN. (PR 2598, PR 2599)

Neuroversum

Shanda Sarmotte übersiedelte nach Terrania und lebte im Jahre 1469 NGZ gemeinsam mit Rence Ebion bereits sechs Jahre in dieser Stadt (PR 2607). In dieser Zeit arbeitete sie auch mit dem TIPI zusammen. (PR 2616)

Anfang September 1469 NGZ wurde das Solsystem in die Anomalie entführt. In der Folge kam es zu zahlreichen Gebäudeeinstürzen. Am 9. NGZ unterstützte Shanda Sarmotte ein Bergungsteam um den Einsatzleiter Andraes Bolanden mit ihren telepathischen Fähigkeiten dabei, Verschüttete aufzuspüren. Dann wurde sie von Reginald Bull persönlich in die Solare Residenz gerufen. Mehrere Nagelraumer der Spenta waren in die Sonne eingedrungen. Bull und Sarmotte begaben sich zur Sonnenforschungsstation AMATERASU, die sich in den höheren Schichten der Sonne aufhielt. Von dort aus nahm sie mentalen Kontakt zu den Spenta auf und fand mit Unterstützung des Solarphysikers Mofidul Huq heraus, dass die Spenta planten, mit Hilfe von Ephemerer Materie ein Fimbul-Netz zu errichten und dann mit Hilfe des Fimbul-Impulses Sol zum Erlöschen zu bringen. Die Spenta sahen ARCHETIMS Psi-Korpus im Inneren von Sol als Beleidigung für die Sonne an und wollten auf diesem Weg den Korpus entfernen. (PR 2607)

Weitere Nagelraumer der Spenta drangen in die Sonne ein. Shanda Sarmotte unterstützte das Team der AMATERASU dabei, die genaue Position eines davon zu bestimmen – als Angriffsziel für eine außerhalb der Sonne wartende Flotte. Als die AMATERASU dann innerhalb der Konvektionszone der Sonne aufstieg, um Funkkontakt zur Flotte aufzunehmen, versetzte der Koch Korbinian Boko die Sonnenforschungsstation mit Hilfe seiner Paragabe als Raum-Inverter in ein eigenes Mikrouniversum, das er Klause nannte, und unterband so den Kontakt. (PR 2616)

Bis zum 29. September 1469 NGZ verblieb die AMATERASU in der Klause. Schließlich überzeugte Shanda Sarmotte den Koch, die Sonnenforschungsstation freizugeben. Allerdings hatten die Spenta in der Zwischenzeit die Fimbul-Kruste um die Sonne fertiggestellt. Die AMATERASU befand sich in deren Innerem und hatte aufgrund fehlender Hyperraumtriebwerke keine Chance, zu entkommen. Sarmotte überredete den stark geschwächten Boko, seine Klause noch ein zweites Mal zu errichten, wohl wissend, dass ihn dies töten könnte. Alle Besatzungsmitglieder der AMATERASU versammelten sich in der Kommandokorvette. Der Korvette gelang es, die Fimbul-Kruste zu durchbrechen, und Boko starb an Erschöpfung. (PR 2617)

   ... todo: PR 2656 ...

Das Atopische Tribunal

Am 19. Juni 1514 NGZ bildete Shanda Sarmotte zusammen mit Perry Rhodan, Fionn Kemeny und Toufec die Besatzung der STARDIVER. Das Schiff überwand den Repulsor-Wall und wurde sofort angegriffen und abgeschossen. (PR 2700)

Die Besatzung konnte sich retten. Die Gruppe versuchte, in Luna Town IV einzudringen. Bei einer telepathischen Sondierung kurz vor der Stadt konnte Sarmotte nur ein einziges Wort auffangen: Pyzhurg – die Bedeutung blieb ihr verborgen. Der Repulsor-Wall störte ihre Parakräfte nachhaltig. Wenig später löste sich das Rätsel: Im einem verlassenen Haus fanden sie ein Schlafrudel von Onryonen-Kindern, der Wächter wurde Pyzhurg genannt. Als die Kinder erwachten und angriffen, mussten sie sie paralysieren und fliehen. (PR 2701)

Wenig später esperte Sharmotte die Gedanken von erwachsenen Onryonen, die einen Terraner jagten. Die Gefährten retteten Quinta Weienater vor einem Angriff, die Frau fiel jedoch ins Koma. Immerhin konnte Sarmotte erfahren, dass sie nach Luna-City mussten. (PR 2701) Dort angekommen, wachte Sarmotte über der bewusstlosen und versteckten Weienater, bis Rhodan sie durch den Lunaren Widerstand auflesen ließ, den er inzwischen kontaktiert hatte. (PR 2702)

Von Pri Sipiera erfuhren sie die Geschichte Lunas seit dem Sturz in den Schacht und der Besetzung durch die Onryonen, die allerdings immer vorgegeben hatten, die Terraner retten zu wollen. Sie beschloss, gemeinsam mit Toufec weiterhin den Widerstand zu unterstützen, während Rhodan den Mond verließ. Zuvor stahlen sie jedoch den Balg aus einem Tempel der Onryonen. (PR 2702)

Genesis

Am 8. Juli 1551 NGZ gab Adam von Aures im Gespräch mit Opiter Quint zu, dass Sarmotte seine Mutter sei. Maurits Vingaden konnte tefrodische Quellen anzapfen und ermitteln, dass sie in einem Raumschiff namens THOERIS vom Vengil-Trio zum Ecloos-Trio abgestrahlt wurde. Ihre Spur verlor sich ab dem Jahr 1517 NGZ. (PR 2909, S. 21, 26)

Quellen

PR 2542, PR 2543, PR 2560, PR 2561, PR 2576, PR 2580, PR 2583, PR 2590, PR 2592, PR 2598, PR 2599, PR 2607, PR 2616, PR 2617, PR 2700, PR 2701, PR 2702, PR 2909