Shoraz

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Shoraz ist der zweite Planet des Shor-Systems. Umgangssprachlich wird er auch der Gelbe Planet genannt. (PR-Olymp 1, S. 29)

Astrophysikalische Daten: Shoraz
Andere Namen: Gelber Planet
Sonnensystem: Shor
Galaxie: Milchstraße
Entfernung zum Solsystem: ≈6500 Lichtjahre
Entfernung nach Olymp: 318 Lichtjahre
Monde: keine
Typ: Wüstenwelt
Durchmesser: knapp marsgroß
Schwerkraft: 0,9 g
Atmosphäre: dünn, sauerstoffarm, kaum atembar
Mittlere Temperatur: kalt, meistens deutlich unter 0 °C
Bekannte Völker
Shoziden, Olymper
Hauptstadt: Wabensiedlung
Bekannte Organisationen
Olymp-Komplex
Besonderheiten
Museumswelt der Shoziden

Übersicht

Das System der gelben Sonne Shor, auch als 118-N-3 bekannt, hat vier Planeten. Der innere ist klein und atmosphärenlos. Die Planeten drei und vier sind Gasriesen. Nur Shoraz befindet sich in der habitablen Zone des Systems. (PR-Olymp 1, S. 12)

Topografie

Der überwiegende Teil der Planetenoberfläche besteht aus Sand, was zu häufigen Stürmen führt. Die Sandschichten liegen dabei teilweise mehrere Kilometer hoch. Die Boden- und Krustenzusammensetzung besteht vorwiegend aus  Wikipedia-logo.pngLöss und gelben Erzen und Mineralien, wie Schwefel,  Wikipedia-logo.pngZitrinen,  Wikipedia-logo.pngKalziten und dergleichem mehr. Diese Substanzen sind für die markante gelbe Färbung des Planeten verantwortlich. (PR-Olymp 1, S. 13, 29–30, PR-Olymp 2, S. 6)

Shoraz ist aber auch eine Quelle für Howalgonium und Losol. Diese Hyperkristalle werden allerdings nur im begrenzten Maß geschürft, da die Lagerstätten weit verstreut und relativ schwer zugänglich sind. (PR-Olymp 1, S. 30)

Die Berge des Gelben Planeten erreichen Höhen von bis zu viertausend Metern. Sie bilden das einzige feste Element der planetaren Topografie. Die Bereiche, die mit Sand bedeckt sind, unterliegen ständiger Veränderung, die dazu führen kann, dass sogar bis zu tausend Meter hohe Dünen abgetragen werden. Die dafür verantwortlichen Sandstürme werden durch die Tag-Nacht-Temperaturunterschiede generiert, die vor allem im »Sommer« recht heftig ausfallen. (PR-Olymp 1, S. 30)

Umweltbedingungen

Die durchschnittlichen Temperaturen auf der Oberfläche des Planeten liegen zwischen etwa -10°C in den Ebenen und -30°C im Gebirge. Der Sauerstoffgehalt der Atmosphäre erlaubt keinen Aufenthalt über einige Minuten hinaus ohne Einsatz entsprechender Atemgeräte. (PR-Olymp 5, S. 36)

Flora und Fauna

Mit Ausnahme von einigen wenigen Bakterien und niedrigen Pflanzen kommen auf Shoraz keine höher entwickelten Arten vor. (PR-Olymp 1, S. 13, PR-Olymp 2, S. 11)

Bekannte Städte

Die einzige »Stadt« des Planeten besteht aus wabenförmigen Containern, die den dort arbeitenden Wissenschaftlern Schutz bieten. Diese so genannte Wabensiedlung verfügt auch über entsprechende Labore sowie eine Hyperfunkstation. Auch eine mit Robotern ausgestattete Medostation ist vorhanden. Zu den Besonderheiten der Siedlung gehören die an den Schleusen angebrachten Scanner, die verhindern sollen, dass wertvolle Artefakte von den Bewohnern an der Zollbehörde des Olymp-Komplexes vorbei geschmuggelt werden. Die meisten öffentlichen Bereiche der Siedlung haben durchsichtige Wände – nur die privaten Waben des Personals sind von außen nicht einsehbar. (PR-Olymp 1, S. 35–40, PR-Olymp 2, S. 54)

Bekannte andere Orte

Shoraz verfügt über einen kleinen Raumhafen ohne größere Flugkontrolle-Einrichtungen, da die Raumschiffe, die die Wissenschaftler dorthin bringen, nur sehr kurz auf der Planetenoberfläche verweilen. (PR-Olymp 1, S. 16, 29)

Bevölkerung

Ursprünglich wurde Shoraz von den Shoziden besiedelt. Diese starben dort jedoch aus. In der Mitte des 16. Jahrhunderts NGZ wurde die Museumswelt von den Olympern verwaltet und ihre Bevölkerung bestand überwiegend aus Forscherteams aus der gesamten Milchstraße. Diese Teams verfügten jedoch nur über eine begrenzte Aufenthaltsgenehmigung des Olymp-Komplexes. Neben den Archäologen, Medikern und anderen Spezialisten lebten auf Shoraz auch die weniger qualifizierten, dennoch unentbehrlichen Halb-Wissenschaftler, die als Assistenten entscheidend zur Erkundung des Gelben Planeten beitrugen. (PR-Olymp 1, S. 9, 42)

Geschichte

Vor mehr als 6 Millionen Jahren

Einige der vor den Kybb flüchtenden Shoziden strandeten auf Shoraz mitsamt einer großen Sammlung von Kulturgütern, die sie ursprünglich vor ihren Feinden nach Arphonie in Sicherheit bringen wollten. Die wenigen Überlebenden eines Raumgefechtes errichteten auf der Wüstenwelt ein riesiges Museum mit wertvollen Artefakten zahlreicher Völker der Milchstraße. Die rauen Umweltbedingungen sowie die geringe Anzahl der Überlebenden führten jedoch dazu, dass die Shoziden nach und nach ausstarben. Der letzte Shozide auf Shoraz versteckte die Shoziden-Box, bevor er seiner schweren Erkrankung erlag. (PR-Olymp 1, S. 30–31, 44–45)

25. Jahrhundert n. Chr.

Das damals noch namenlose System wurde zu Lebzeiten von Lovely Boscyk kartografiert, doch als wirtschaftlich uninteressant eingestuft. (PR-Olymp 1, S. 30) Fortan wurde es unter der Katalogsnummer 118-N-3 geführt. (PR-Olymp 5, S. 35)

15. und 16. Jahrhundert NGZ

Erst im Jahre 1500 NGZ wurden die Shoziden-Artefakte des Gelben Planeten von Mahé Elesa entdeckt und kurz danach durch den amtierenden Argyris Konstate Brumeau als Staatseigentum vereinnahmt. Dieser Politiker war auch der Autor der neuen Namen »Shoraz« und »Shor« und der Initiator der Assoziierung von Shoraz mit dem Olymp-Komplex. (PR-Olymp 5, S. 35, 47, 50)

Bis zur Mitte des 16. Jahrhunderts NGZ wurde Shoraz als »Chefsache« des Argyris behandelt und direkt von dem Kaiserlichen Palast aus verwaltet. Die Warteliste für die archäologischen Teams war lang und die Wartezeit auf eine Genehmigung konnte bis zu zwei Jahre betragen. (PR-Olymp 1, S. 9, 14) Trotz des großen Interesses der Wissenschaft an der Ausgrabungsstätte schafften es die Archäologen innerhalb von fünfzig Jahren, lediglich zehn Prozent der Anlagen zu untersuchen. (PR-Olymp 2, S. 5)

Am 1. Mai 1550 NGZ wurde auf Shoraz von den ABDA-Archäologen die Shoziden-Box entdeckt. Nur zwei Tage später wurde der Planet von tefrodischen Kreuzern abgeriegelt. (PR-Olymp 1, S. 6, 16) Der Beschuss der Wabensiedlung begann am 15. Mai und führte auch zu bedeutenden Zerstörungen der shozidischen Artefakte des Planeten. (PR-Olymp 9, S. 62)

Quellen

PR-Olymp 1, PR-Olymp 2, PR-Olymp 5, PR-Olymp 9