Sinlasa

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Die Sinlasa waren ein Hilfsvolk der Superintelligenz LICHT VON AHN.

Erscheinungsbild

Der Körperbau der nichthumanoiden Sinlasa konnte am ehesten mit dem der Swoon verglichen werden. Sie hatten einen glatten, geschwungenen Leib mit unzähligen dünnen Tentakeln. Die Funktion der Tentakel ist nicht vollständig bekannt, einige davon dienten jedenfalls der Nahrungsaufnahme.

Mit zunehmendem Alter bildete jeder Sinlasa zusätzliche Hirnknoten aus, die mit einer neuen Mundöffnung korrespondierten. Alle 50 bis 90 Jahre entstand ein neuer Hirnknoten und somit auch ein neuer Mund. Die Anzahl der Münder wies Intelligenz und Rang eines Sinlasa aus. Ein Gesicht oder Sinnesorgane waren nicht zu erkennen. Die Haut der Sinlasa sonderte ständig ein klebriges Sekret ab. Sinlasa trugen keine Kleidung. Sie sprachen Thonisch.

Charakterisierung

Die Sinlasa standen in der Hierarchie der Hilfsvölker des LICHTS unterhalb der Enthonen. Sie wohnten gern auf engstem Raum zusammen.

Bekannte Sinlasa

  • Lhea – mit 14 Gehirnknoten und Mündern höchstrangiger Sinlasa in der gesamten Geschichte dieses Volkes

Raumschiffe

Die Raumschiffe der Sinlasa waren runde Einheiten mit einem Durchmesser von mehreren hundert Metern. Die leuchtende Außenhülle und eine Art Modulationsschirm verhinderten eine genaue optische Wahrnehmung. So war nicht genau erkennbar, ob die Form der Schiffe die eines gestauchten Ovals oder einer flachen Diskusscheibe war.

Geschichte

Bis zu einem unbekannten Zeitpunkt führten die Sinlasa einen schrecklichen Krieg, infolge dessen sie aus ihrer Heimat vertrieben wurden. Sie erhoben sich aus eigener Kraft wieder und standen circa 250.000 Jahre später in den Diensten der Superintelligenz LICHT VON AHN. Sie siedelten sich in Ahn-Aarhoven an. 100 Raumstationen, die im Leerraum vor Ahn-Aarhoven trieben, waren die letzten Überbleibsel jenes Krieges. Sie galten bei den Sinlasa als Mahnmale für diese Zeit.

Circa 109 Jahre, nachdem Kamuko durch den Not-Kontextsprung der JULES VERNE mitgerissen worden und im Leerraum vor Ahn-Aarhoven gestrandet war, entdeckte sie eine der uralten Sinlasa-Stationen. Diese hatte im Krieg als Zwischenlager für die Waffenproduktion gedient und enthielt noch ein Hyperfunkgerät, mit dem die Aeganerin um Hilfe rufen konnte. Wenig später erschien Lheas Raumschiff, nahm sie auf und brachte sie zu der Superintelligenz.

Anmerkung: Über das Schicksal dieses Volkes nach dem Ende der Superintelligenz ist nichts bekannt.

Quelle

PR 2478