Sinnafoch

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Sinnafoch war ein Frequenzfolger der Frequenz-Monarchie aus dem Volk der Vatrox. Seine Kriegsordonnanz war Skulptis.

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Heft: PR 2529
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Heft: PR 2535
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Erscheinungsbild

Der Vatrox war ein dürres, hochgewachsenes humanoides Wesen. Seine pergamentartige Haut war nachtschwarz. Die hellorangen Augen schienen von innen heraus zu leuchten.

Charakterisierung

Zu Beginn seines Lebens – während der Zweiten Hyperdepression – war Sinnafoch dynamisch und weltoffen. Er war schon zu diesem Zeitpunkt der Frequenz-Monarchie treu ergeben, allerdings nicht fanatisch, und hinterfragte die Dinge, anstelle sie vorhaltlos zu akzeptieren. Sein großes Vorbild war der Frequenzfolger Okore, von dem er lernte, seine ihm untergebenen Soldaten freundlich und kameradschaftlich zu behandeln. (PR 2552, S. 28)

Nachdem Sinnafoch das erste Mal im Kampf gestorben und wiedergeboren wurde, veränderte sich sein Charakter grundlegend. Er wurde zum absoluten Herrscher über die ihm untergebenen Soldaten, sein eigenes und das Leben anderer bedeuteten ihm nichts, und er hielt Spezies, die nicht wie die Vatrox über ein unsterbliches Vamu verfügten, für minderwertig. Als Frequenzfolger regierte er mit eiserner Hand. (PR 2553, S. 56)

Eine weitere Veränderung erlebte Sinnafoch, als er im Jahre 1463 NGZ auf Oxtorne unter harten körperlichen Bedingungen in der Gemeinschaft von Pilgern überleben musste. Hier lernte er wieder, andere Wesen wertzuschätzen, auch wenn er seinen bis hierher gepflegten eisernen Befehlston nicht komplett ablegte. (PR 2529)

Der Okrivar Kruuper vermutete, dass sich in Sinnafochs Charakter mehrere Persönlichkeiten vereinten: zum einen eine freundliche, kameradschaftliche Persönlichkeit, wie er sie zum Beispiel auf der Scheibenwelt D'Tarka oder auf Bargeron an den Tag legte, zum anderen der knappharte, lebensverachtende Frequenzfolger. Kruuper war sich dabei nie sicher, welcher Persönlichkeit er gerade gegenüberstand. (PR 2566, S. 18)

Besonderheiten

Wie alle Frequenzfolger besaß Sinnafoch die Gabe des Paraschleichens, die es ihm ermöglichte, so mit seiner Umgebung zu verschmelzen, dass er optisch nicht wahrgenommen werden konnte. Des Weiteren konnte er Beobachtern Bewegungen vortäuschen, die er in Wahrheit nicht vornahm. Dies funktionierte aber nur bei Lebewesen. Roboter konnten durch das Paraschleichen nicht getäuscht werden.

Zudem war Sinnafoch parataub, er war also unempfindlich für jegliche Beeinflussung durch Parafähigkeiten.

Ebenfalls wie jeder Frequenzfolger war Sinnafoch unsterblich. Nach dem körperlichen Tod kehrte sein Vamu zu den Hibernationswelten der Frequenz-Monarchie zurück, wo es einen geklonten Körper neu beseelte. Dieser Vorgang konnte allerdings mit Gedächtnisverlust einhergehen.

Sinnafoch hatte bereits mindestens 28 Leben, möglicherweise sogar einige mehr, hinter sich: Referror-8211 sprach einmal konkret Sinnafochs 28. Leben an, bei einer anderen Gelegenheit erwähnte er, dass dessen Vamu bereits »einige Dutzend Male« zurückgekehrt wäre. (PR 2514) Sinnafoch selbst sprach später davon, dass er bereits 28 Mal wiedergeboren worden wäre. (PR 2548)

Geschichte

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Frequenzfolger Sinnafoch
Heft: PR 2514 – Innenillustration
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Sinnafoch
Heft: PR 2594 – Innenillustration
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Zweite Hyperdepression

Zu Beginn der Zweiten Hyperdepression (etwa 8,34 Mio. v. Chr.) erlebte Sinnafoch seine erste Wiedergeburt auf Hibernation-6. Er war ein junger, dynamischer, weltoffener Vatrox, der fest an die Ziele der Frequenz-Monarchie glaubte, ohne fanatisch zu sein. Im Range eines Frequenzanwärters nahm er bald darauf an seinem ersten Kampfeinsatz gegen die Xerxen in der Galaxie Kaskallen teil. Sein Kommandant war der Frequenzfolger Okore, ihr Schlachtlicht war die DEKTEROM. Okore wurde Sinnafochs Mentor, und Sinnafoch erlebte, wie Okore kameradschaftlich mit den Soldaten vom Volke der D'Tar umging. Als ein Landemanöver zur Eroberung des Planeten Kesmark ansteht, wollte zunächst Sinnafoch dieses Unternehmen anführen, wurde aber von Okore zurück auf die DEKTEROM geschickt. Der Frequenzfolger selbst übernahm die Leitung des Unternehmens, und Sinnafoch durfte miterleben, wie Okore an der Seite seiner Soldaten kämpfte, die Mutter-Königin der Xerxen tötete und bei dieser Aktion selbst ums Leben kam. (PR 2552)

Kurz darauf befand sich Frequenzanwärter Sinnafoch erneut für einen Kampfeinsatz auf dem Schlachtlicht DEKTEROM. Sein treuester Freund zu dieser Zeit war der D'Tar Deliachlan. Gemeinsam nahmen sie an einem Landemanöver zur Eroberung des Planeten Konneski teil. Deliachlan war ein zwar junger, aber erfahrener Krieger, während dieses für Sinnafoch sein erster echter Kampfeinsatz war. Schon die Landung auf dem Planeten wurde zum Desaster, ein Großteil der Truppen wurde vernichtet. Deliachlan übernahm aufgrund seiner Erfahrung die Führung der kleinen verbliebenen Truppe um Sinnafoch mit dem Ziel, die Mutter-Königin der Xerxen auf Konneski auszuspüren. Sinnafoch erlebte in dieser Zeit, trotz seiner Unsterblichkeit, was es bedeutete, Angst um das eigene Leben zu haben. Schließlich fanden sie die Mutter-Königin, und Sinnafoch gelang es, sie zu töten, wobei auch er zu Tode kam und somit ein ähnliches Schicksal erlitt wie vormals sein Vorbild Okore.

Sinnafoch wurde zum zweiten Mal wiedergeboren, in den Rang eines Frequenzfolgers befördert und erhielt das Kommando über das Schlachtlicht LETTOKER. Allerdings hatte er sich frappierend verändert. Er hatte den kameradschaftlichen Ton, den er von seinem Vorbild Okore übernommen hatte, abgelegt und verhielt sich seinen Untergebenen gegenüber wie ein absoluter Monarch. Einmal noch begegnete er Deliachlan, der schockiert über die Veränderung Sinnafochs war. Sinnafoch selbst erkannte Deliachlan gar nicht wieder. (PR 2553)

Während der nächsten acht Millionen Jahre und der folgenden Hyperdepressionen erlebte Sinnafoch einige Dutzend Wiedergeburten. So nahm er zum Beispiel während seines 28. Lebens an der Schlacht von Carnaby teil. Auch zu Beginn der Vierten Hyperdepression (seit 1331 NGZ) wurde er wiedergeboren (der genaue Termin der ersten Wiedergeburt während der Vierten Hyperdepression ist unbekannt).

Vierte Hyperdepression

Milchstraße

Am 6. Januar 1463 NGZ griff Sinnafoch mit seinen Truppen den Polyport-Hof GALILEO im Solsystem an. Der Angriff wurde von Perry Rhodan niedergeschlagen, der Frequenzfolger geriet dabei in Gefangenschaft. Bei den Kämpfen, die zu seiner Gefangennahme führten, verbrannten große Teile seines Pigasoshaars, was für einen Frequenzfolger ein großer Imageverlust war. Da sich Sinnafoch nicht kooperativ zeigte, wurde ihm von den Terranern seine Induktivzelle herausoperiert. Nachdem die Truppen um Perry Rhodan in einem Gegenschlag das Distribut-Depot ITHAFOR erobert hatten, wurden auch Sinnafoch und seine ebenfalls gefangengenommene Kriegsordonnanz Skulptis dorthin verlegt. Mithilfe von Skulptis und seiner Gabe des Paraschleichens gelang Sinnafoch dort die Flucht, wobei sich Skulptis im Kampf gegen die Laosoor Vanqueron und Isuzu aufopferte und starb. Über das Polyport-Netz gelangte Sinnafoch nach Andromeda, wo er während seines Aufenthalts eine neue Induktivzelle eingesetzt bekam. (PR 2500)

Von Andromeda brach Sinnafoch sofort mit 24 DC-Schlachtlichtern in Richtung Milchstraße auf. Am 15. Januar 1463 NGZ befahl er den Angriff auf ITHAFOR. Der Kampf lief zunächst scheinbar gut für die Truppen der Frequenz-Monarchie, so dass Sinnafoch mit tausenden Darturka auf die Station wechselte. Damit lief er in eine Falle Reginald Bulls, der nun die PRAETORIA in den Kampf gegen die Schlachtlichter eingreifen und gleichzeitig Sinnafoch mit seinen Darturka an Bord von ITHAFOR umzingeln ließ. Der Frequenzfolger erkannte, dass sein einziger Ausweg der Tod ist. Mit Hilfe seiner Gabe des Paraschleichens versuchte er, sich zusammen mit Reginald Bull in die Luft zu sprengen, was aber dank der rechtzeitigen tödlichen Schüsse von Robotern, die sich durch die Paragabe nicht täuschen ließen, scheiterte. (PR 2503)

Nach seinem körperlichen Tod kehrte Sinnafochs Vamu zur Hibernationswelt Hibernation-6 zurück. Hier beseelte er einen neuen Klonkörper und wurde vom Kunstwesen Referror-8211 betreut und unterrichtet, bis seine Erinnerungen sowie körperlichen und geistigen Fähigkeiten zurückgekehrt waren. Nachfolgend wurde er von VATROX-CUUR, einem der beiden Herrscher der Frequenz-Monarchie, beauftragt, unbedingt ITHAFOR und KIIRFALK (unter diesem Namen wird der Polyport-Hof GALILEO bei den Vatrox geführt) für die Frequenz-Monarchie zu erobern. Bevor er mit einer 2400 Einheiten umfassenden Raumflotte aufbrach, tötete er noch Referror-8211.

Auch die zweite Schlacht um ITHAFOR am 30. Januar 1463 NGZ verlief aufgrund des Eingreifens der Galaktischen Flotte vernichtend für Sinnafoch. Bevor er sich jedoch mittels Selbstmordaktion seines DQ-Schlachtturms CRESSOR den Terranern entziehen konnte, wurde er von einer Eingreiftruppe der Terraner gefangen gesetzt. (PR 2514)

In der Hoffnung, Sinnafochs Widerstand zu brechen und von ihm zu einem geheimen Stützpunkt der Frequenz-Monarchie geführt zu werden, ließ Reginald Bull ihn in der Wildnis Oxtornes aussetzen. Sinnafoch musste sich, um am Leben zu bleiben, einem Pilgerzug anschließen und lernte den Oxtorner Steelion Hartok kennt, der zusammen mit seinem Okrill Philip ebenfalls an der Pilgerfahrt teilnahm. Durch die Anstrengungen und körperlichen Herausforderungen der Pilgerfahrt veränderte sich Sinnafochs Sicht der Dinge, speziell in Bezug auf die Terraner beziehungsweise Galaktiker. Er freundete sich mit Steelion Hartok an und beeinflusst ihn dahingehend, dass dieser Sinnafoch bei seinen Fluchtvorbereitungen unterstützte. Am Zielort der Pilgerfahrt kaperte Sinnafoch eine Space-Jet und floh von Oxtorne, ohne dass Reginald Bull ihn daran hindern oder ihn verfolgen konnte. (PR 2529)

Bei der Flucht von Oxtorne wurde die Space-Jet beschädigt, sodass Sinnafoch und Steelion Hartok sich bald nach einem neuen Beförderungsmittel umsehen mussten. Sie wurden am 26. Februar 1463 NGZ von Mehandor der Uhlmin-Sippe an Bord ihres Frachtraumer UHLM aufgenommen. Angeführt wurde die Mehandor-Sippe an Bord der UHLM vom Patriarchen Vandur. Wieder setzte Sinnafoch seine Gabe des Paraschleichens ein, und es gelang ihm, die UHLM in seine Gewalt zu bringen. Dabei stellte sich heraus, dass sich eine besonders enge Beziehung zwischen Sinnafoch und dem Okrill Philip gebildet hatte. Philip gehorchte nun nicht mehr den Worten Steelion Hartoks, sondern ausschließlich Sinnafoch. Die UHLM flog nun den Planeten Oaghonyr an, wo ein DC-Schlachtlicht auf Sinnafoch wartete. Zwar versuchte Reginald Bull mit der LEIF ERIKSSON IV noch, einzugreifen, hatte aber der Kampfkraft des Schlachtlichts nichts entgegenzusetzen und musste sich zurückziehen. Sinnafoch wechselte gemeinsam mit Philip auf das Schlachtlicht über und ließ Steelion Hartok auf der UHLM zurück. (PR 2530)

Andromeda

Mitte März 1463 NGZ kehrte Sinnafoch mit dem Schlachtlicht nach Hibernation-6 zurück. Er war bei Frequenzmittler Cedosmo, dem obersten Militärführer der Frequenz-Monarchie in Andromeda (Hathorjan), in Ungnade gefallen, da er weder wie befohlen das Distribut-Depot ITHAFOR zurückerobert hatte noch beim Versuch der Eroberung ehrenvoll gestorben war. Cedosmo degradierte Sinnafoch daraufhin zum Kommandanten des Schlachtlichts CORRALSO, was von Sinnafoch als gewaltige Demütigung wahrgenommen wurde. (PR 2535)

Aufgrund der Degradierung, gepaart damit, dass Sinnafoch Cedosmo für alt und unfähig hielt, und aufgrund weiterer Demütigungen durch Cedosmos Kriegsordonnanz Vertebris plante Sinnafoch die Absetzung des Frequenzmittlers. Er ließ vom Okrivar Kruuper ein Gerät bauen, das sich Seelen-Kerker nannte und dazu dienen sollte, das Vamu eines Vatrox zum Zeitpunkt seines Todes aufzunehmen, sodass dieser Vatrox nicht wiedergeboren werden konnte. Dieser Seelen-Kerker wurde in den Gedankenaufzeichner integriert, den der Okrill Philip an seinem Halsband trug. (PR 2535)

In der Folge tötete Philip auf Befehl von Sinnafoch zuerst Vertebris und danach den Frequenzmittler Cedosmo, dessen Vamu im Seelen-Kerker eingefangen wurde. Seither befand sich Cedosmos Vamu in diesem Seelen-Kerker im Halsband des Okrills Philip. Sinnafoch nahm die vakante Stelle von Cedosmo ein und erklärte sich zum obersten Militärführer der Frequenz-Monarchie in Hathorjan. (PR 2535)

Am 25. April 1463 NGZ griffen die gemeinsamen Flotten des Bundes von Sicatemo die Hibernationswelten in Hathorjan an. Zu diesem Zeitpunkt befand sich Sinnafoch an Bord seines Schlachtturms VART in der Nähe des Handelssterns FATICO, den die Galaktiker kurz zuvor erobert hatten. Er war fassungslos ob des Ausmaßes des Angriffs und konnte vor allem nicht begreifen, dass die Raumschiffe der Allianz Krathviras einsetzten, um die Vamu der gefallenen Vatrox einzufangen. (PR 2548, S. 48)

Nach der Vernichtung aller Hibernationswelten in Hathorjan führte Sinnafoch an Bord der VART eine große Flotte von Schlachtlichtern in den Kampf, mit dem Ziel, den Handelsstern FATICO von den Galaktikern zurückzuerobern. Es kam zu einer großen Raumschlacht, bei der sich sogar die Entität VATROX-CUUR einschaltete. Auf Seiten der Galaktiker kamen wieder die Krathviras zum Einsatz. Durch den Einsatz von Psi-Materie durch Perry Rhodan wurden viele Vatrox getötet und VATROX-CUUR dermaßen geschwächt, dass er schließlich verging. Aus Angst vor seinem Tod und der Aufnahme seines Vamus durch die Krathviras der Galaktiker begab sich Sinnafoch in Begleitung von Kruuper und Philip auf den Handelsstern FATICO mit dem Ziel, über das Polyport-Netz den Handelsstern JERGALL in Anthuresta zu erreichen. (PR 2549)

Anthuresta

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Heft: PR 2566
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Beim Transfer von FATICO nach JERGALL liefen zwei Dinge schief: zum einen fanden sich Sinnafoch, Kruuper und Philip nicht wie geplant auf dem Handelsstern JERGALL wieder, sondern auf der von D'Tar bewohnten Scheibenwelt D'Tarka. Zum anderen war Sinnafoch, ausgelöst durch die vorangegangenen Ereignisse, ins Koma gefallen. Während Kruuper und Philip in der Folge nach Möglichkeiten suchten, D'Tarka wieder zu verlassen, träumte der im Koma liegende Sinnafoch von den Ereignissen, die sich während der Zweiten Hyperdepression in der Galaxie Kaskallen zugetragen hatten (und an die er sich im Wachzustand bisher nicht mehr erinnern konnte). (PR 2552PR 2553)

Schließlich fanden Kruuper und Philip mit der Hilfe der D'Tar F'har und L'hete einen funktionsbereiten Transferkamin. Auf dem Weg dorthin erwachte Sinnafoch aus dem Koma, und die drei setzten ihren Weg nach JERGALL fort. (PR 2553)

Auf JERGALL angekommen, trafen sie auf den Frequenzmittler Demeiro. Dieser machte Sinnafoch für die Niederlage der Frequenz-Monarchie in Andromeda verantwortlich. Um seinen Status als Frequenzfolger zu rechtfertigen, verlangte Demeiro, dass Sinnafoch sich in einem Duell beweisen sollte. Er wurde zum Planeten Bargeron gebracht und sollte dort gemeinsam mit Kruuper gegen den Okrill Philip antreten. Philip hatte sich scheinbar von Sinnafoch abgewandt und gehorchte nun den Befehlen Demeiros. Bald aber fand Sinnafoch heraus, dass Demeiros Beeinflussung auf die Induktivzelle zurückging, die Sinnafoch Philip zum Zwecke der Intelligenzsteigerung eingepflanzt hatte. (PR 2566)

Bei der Erkundung des Planeten Bargeron stießen zuerst Kruuper und später auch Sinnafoch auf die Oase der Wissenden und den Schrottroboter Elkayam. Dieser half ihnen, Philip zu überwältigen. Als Kruuper Philip die Induktivzelle entnehmen wollte, meldete sich plötzlich VATROX-DAAG. Die Entität erklärte das Duell für beendet und Sinnafoch zum Sieger. Sie ernannte Sinnafoch zu ihrem Stellvertreter in Anthuresta. Ihm wurde das Schlachtlicht VAT-DREDAR gegeben, das im Orbit um Bargeron wartete. Außerdem wurden ihm der Frequenzfolger Vastrear und dessen Autochthon-Ordonnanz Satwa zur Seite gestellte. Ihre gemeinsame Aufgabe lautete nun, Perry Rhodan in Anthuresta zu finden und auszuschalten. (PR 2566)

Um sein Ziel zu erreichen, plante Sinnafoch, Perry Rhodan eine Falle zu stellen: Sinnafoch entblößte den Polyport-Hof MASSOGYV-4 soweit, dass er glaube, Perry Rhodan könne dem Angebot nicht widerstehen und würde versuchen, diesen Hof zu erobern. Tatsächlich erschien am 7. Mai 1463 NGZ die MIKRU-JON bei MASSOGYV-4 und wurde zerstört, allerdings stellte sich kurz darauf heraus, dass es sich um eine Täuschung der Ja'woor gehandelt hatte. Zeitgleich eroberte Perry Rhodan mit Hilfe neuer Verbündeter aus Anthuresta, unter anderem der Ja'woor, den Polyport-Hof ESHDIM-3 und konnte dadurch weiter nach KREUZRAD reisen. (PR 2570)

Nach seiner Niederlage bei ESHDIM-3 war Sinnafoch gezwungen, nach neuen Wegen im Kampf gegen Perry Rhodan und seine Verbündeten zu suchen. Er zog sich zum Forschungszentrum TZA'HANATH zurück und beauftragte den Okrivar-Wissenschaftler Durant damit, eine Waffe zur Zerstörung des Stardust-Systems zu entwickeln. Gleichzeitig beauftragte Vastrear den Ator-Wissenschaftler Lashan damit, einen Klon seiner ehemaligen Geliebten Equarma Inalter zu erzeugen. Kruuper hingegen sah in der Konkurrenzsituation zwischen Sinnafoch und Vastrear die Gelegenheit, sich aus dem Joch der Vatrox zu befreien. Es gelang ihm, Lashan davon zu überzeugen, den Klon so zu konditionieren, dass er alle Vatrox angreifen würde, die er sah. Gleichzeitig überzeugte Kruuper sowohl Sinnafoch als auch Vastrear davon, dass der jeweils andere demnächst einen Mordanschlag auf ihn ausüben würde. Tatsächlich griff der Klon bei einer Präsentation sowohl Vastrear als auch Sinnafoch an, allerdings verhinderte Kruuper, dass der Klon Sinnafoch töten konnte, bezahlte dies aber mit seinem Leben. Möglicherweise war es von vornherein Kruupers Absicht gewesen, bei einer solchen Aktion aus dem Leben zu scheiden. Sinnafoch verlor durch diese Aktion allerdings seinen möglicherweise wichtigsten Vertrauten. (PR 2584)

Nach dem Zwischenfall mit dem Klon ließ Sinnafoch Vastrear verhaften. Gleichzeitig wurde das Forschungszentrum TZA'HANATH von tausenden Raumschiffen der Jaranoc angegriffen. (PR 2585)

Sinnafoch musste auf TZA'HANATH miterleben, wie der Großangriff von VATROX-VAMUS Jaranoc auf die Frequenz-Monarchie begann. Er sandte die 225 Sektorknospen aus dem Depot der Sektorknospen aus, um die Vereidigung der wichtigsten Stützpunkte der Frequenz-Monarchie in Anthuresta zu unterstützen. 100 Sektorknospen schickte er nach Hibernation-7, weitere 100 nach Hibernation-8. Die restlichen 25 sollten bei der Verteidigung von TZA'HANATH helfen. Sinnafoch selbst plante, die Verteidigung der Frequenz-Monarchie von TZA'HANATH aus zu koordinieren. VATROX-DAAG allerdings hatte andere Pläne mit ihm. Durch seinen Splitter im Okrill Philip überbrachte er Sinnafoch den Befehl, sich mit seinem Schlachtlicht VAT-DREDAR nach ESHDIM-3 zu begeben, um dort die Lage zu erkunden. Sinnafoch selbst hielt diesen Befehl für widersinnig, befolgte ihn aber. Bei ESHDIM-3 konnte sich Sinnafoch nur davon überzeugen, dass eine kleine Flotte von Schlachtlichtern, die zur Rückeroberung des Polyport-Hofs ausgesandt worden war, von Netzwebern aufgerieben worden war. (PR 2588)

Nach der Zerstörung von Hibernation-7 begab sich Sinnafoch auf Geheiß von VATROX-DAAG mit der VAT-DREDAR nach Hibernation-8. Hier wurde er Zeuge des sich immer wieder verlagernden Kampfgeschehens sowie, als VATROX-DAAG zwei Feueraugen gegen VATROX-VAMU zur Explosion brachte, wohl in der Hoffnung, VATROX-VAMU so zerstören zu können. Die Wirkung blieb allerdings weitgehend aus, da VATROX-VAMU die freiwerdende Energie im Wesentlichen in sich aufnahm und danach gestärkter wirkte als zuvor. Daraufhin zog sich VATROX-DAAG vom Kampfgeschehen zurück, und den Kegelstumpfraumern der Jaranoc fiel es nun vergleichsweise leicht, Hibernation-8 zu zerstören. (PR 2589)

Sowohl VATROX-DAAG als auch Sinnafoch mit der VAT-DREDAR begaben sich nun zurück nach ESHDIM-3. Gleichzeitig beorderte VATROX-DAAG 96 Feueraugen hierher. Er hatte wohl den ansonsten bedeutungslosen Hof als Austragungsort für seinen letzten Kampf gegen VATROX-VAMU vorgesehen. Dieser erschien kurz Zeit später. Nach einem kurzen Abtasten jagte VATROX-DAAG alle 96 Feueraugen auf VATROX-VAMU, wohl in der Hoffnung, die Explosion der Feueraugen würde VATROX-VAMU zerreißen. Die Explosion fiel aber bei weitem nicht so drastisch aus, wie man es von fast 300 Kilogramm Psi-Materie hätte erwarten können. Das lag daran, dass VATROX-VAMU einen Großteil der Energie in sich aufsaugte. Danach verschlang VATROX-VAMU dann auch noch VATROX-DAAG. ESHDIM-3 wird bei der Explosion der Feueraugen zerstört. (PR 2589)

Sinnafoch, der Zeuge des Endes von VATROX-DAAG geworden war, war sich bewusst, dass die jüngsten Ereignisse gleichbedeutend waren mit dem Ende der Frequenz-Monarchie. Gleichzeitig sah er sich als letzten verbliebenen Anführer der Frequenz-Monarchie. Er schätzte, dass noch einige 10.000 Schlachtlichter über Anthuresta verstreut existierten, und wollte einen letzten Versuch unternehmen, die Frequenz-Monarchie noch zu retten. (PR 2589)

Am 11. Mai 1463 NGZ nahm Sinnafoch Kontakt zu Perry Rhodan auf. Sinnafoch wollte sich auf Anraten von Satwa, die mittlerweile als seine Ordonnanz fungierte, mit Rhodan treffen und ihm ein Angebot unterbreiten. In der Zwischenzeit hatten sich etwa 10.000 der aus dem Kampf gegen die Jaranoc übriggebliebenen Schlachtlichter der Frequenz-Monarchie am Rande der Schneise gesammelt. Sinnafoch und Rhodan trafen sich in einer von MIKRU-JON initiierten virtuellen Konferenz. Sinnafoch erklärte, dass die Frequenz-Monarchie am Ende war und bot Rhodan ein Bündnis an, um gemeinsam gegen VATROX-VAMU und die Jaranoc vorzugehen. Nach einer Stunde Bedenkzeit lehnte Rhodan dieses Angebot ab, da er das bisherige brutale und lebensverachtende Verhalten der Frequenz-Monarchie für unmoralisch hielt und sich nicht mit seinen ehemaligen Feinden verbünden wollte. Sinnafoch sah ein, dass er mit seinem Vorschlag eines Bündnisses bei Rhodan keine Chance hatte, zumal er erkannt, dass Rhodan in der Zwischenzeit das PARALOX-ARSENAL entdeckt hatte. (PR 2594)

Die Anzahl der Schlachtlichter am Rande der Schneise war unterdessen auf 12.000 angewachsen. Nun erschienen aber auch 15.000 Kegelstumpfraumer der Jaranoc in der Nähe. Sinnafoch befürchtete, dass die Jaranoc auf das PARALOX-ARSENAL aufmerksam werden könnten und es so in die Hände von VATROX-VAMU fallen könnte. Daher verkündete er seinen Schiffen das Ende der Frequenz-Monarchie und befahl, dass sie in alle Richtungen davonfliegen und sich über Anthuresta verteilen sollen, in der Hoffnung, dass die Jaranoc ihnen folgen und so vom PARALOX-ARSENAL abgelenkt würden. So wollte er Rhodan Zeit für den Abtransport verschaffen. Der Plan ging auf, allerdings wurden zahlreiche Schlachtlichter schon beim Abflug von den Jaranoc abgeschossen. (PR 2594)

Sinnafoch selbst flog mit der VAT-DREDAR den Planeten Yenter an, eine Extremwelt mit einer gewissen Ähnlichkeit zu Oxtorne. Satwa, die in der Zwischenzeit versucht hatte, Sinnafoch zu hintergehen und zu Rhodan überzulaufen, befürchtete zunächst, Sinnafoch wollte sie auf diesem Planeten hinrichten, doch Sinnafoch hatte andere Pläne. Er begab sich gemeinsam mit dem Okrill Philip in einem Beiboot nach Yenter und übergab Satwa das Kommando über die VAT-DREDAR, mit dem Auftrag, vor den Jaranoc zu fliehen und sich gemeinsam mit der Besatzung der VAT-DREDAR irgendwo in Anthuresta ein neues Leben aufzubauen. (PR 2594)

Auf Yenter angekommen, ließ Sinnafoch Philip frei. Nach dem Ende von VATROX-DAAG war Philip wieder frei von dessen Beeinflussung, und da die eingepflanzte Induktivzelle defekt war, hatte Sinnafoch sie entfernen lassen. Philip war jetzt wieder ein wildes Tier und erkannte in Sinnafoch nicht mehr seinen Herren, sondern Beute. Der Okrill griff Sinnafoch an und tötete ihn, ein Ende, das Sinnafoch sich gewünscht und bewusst herbeigeführt hatte, zumal es nach dem Ende der Hibernationswelten für ihn keine Wiedergeburt mehr gab. Philip selbst war nun endgültig frei und begann die Natur Yenters zu erforschen. (PR 2594)

Obwohl nicht eindeutig belegt, ist davon auszugehen, dass das Vamu Sinnafochs in VATROX-VAMU aufging. Dieser benutzte in der Folge zweimal das Antlitz von Sinnafoch. Beim ersten Mal erschien VATROX-VAMU in der Gestalt von Sinnafoch auf der MIKRU-JON, um Perry Rhodan einen Handel in Bezug auf das PARALOX-ARSENAL anzubieten. Rhodan lehnte diesen Handel ab (PR 2598). Das zweite Mal nahm VATROX-VAMU Sinnafochs Gestalt an beim finalen Kampf mit der Superintelligenz ES. Diesen Kampf verlor VATROX-VAMU. (PR 2599)

Es ist davon auszugehen, dass das Vamu von Sinnafoch schließlich wie auch das Vamu aller anderen Vatrox Eingang fand in die neue Entität VAMU. (PR 2599)

Quellen

PR 2500, PR 2503, PR 2514, PR 2529, PR 2530, PR 2535, PR 2548, PR 2549, PR 2552, PR 2553, PR 2566, PR 2570, PR 2584, PR 2585, PR 2588, PR 2589, PR 2594, PR 2598, PR 2599