Skoarto

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Der Skoarto war zumindest bis ins 25. Jahrhundert ein Einzelwesen aus dem Volk der Skoars. (PR 339, S. 41, 42)

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Skoarto
Lexikon I
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Erscheinungsbild

Ein Skoarto war in der Regel zwei Meter groß und hatte eine Schulterbreite von etwa 1,3 Metern. Ebenso wie die Skoars besaß er drei Extremitätenpaare, wobei das unterste Paar zu kurzen aber extrem kräftigen Beinen ausgebildet war. Das mittlere Armpaar war kürzer als das obere Armpaar. Im Gegensatz zu den Skoars besaß ein Skoarto sechsgliedrige Hände und seine Haut bedeckte ein schwarz glänzendes Fell. Sein kugelförmiger Kopf mit einem Durchmesser von 50 Zentimetern saß auf einem kurzen Hals, der die Drehung des Kopfes gestattete. Seine vier etwa fünf Zentimeter durchmessenden Augen waren von gelblicher Farbe. Die Ohren konnte er mit hautähnlichen Lappen verschließen. Seine großen Nasenlöcher befanden sich über dem Mund, der mit zwei sägezahnartigen Zahnreihen besetzt war. (PR 339, S. 49)

Ein Skoarto war zweigeschlechtlich. Auf seiner Brust befanden sich, als Zeichen seines Ranges, 18 organisch mit dem Fell verbundene, blau leuchtende Steine von je einem Zentimeter Durchmesser. Ihr blaues Leuchten wurde auch als Zentrumsleuchten bezeichnet. (PR 339, S. 50)

Als Kleidung trägt er eine Art Hosenrock mit tiefer Taille und breitem Gürtel, im Einsatz natürlich einen auf ihn abgestimmten Raumanzug. (PR 339, S. 50, PR 365)

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Der Skoarto in Aktion
Heft: PR 340 – Innenillustration 2
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Charakterisierung

Durch seine künstliche Erzeugung liegt es nahe, dass auch sein Wesen im Sinne seiner Schöpfer war. Charakterstark und durchsetzungskräftig, hochintelligent und völlig durchdrungen von der Loyalität zu den Konstrukteuren des Zentrums war jeder Skoarto ein geborener, wenn auch konditionierter Anführer. (PR 342)

Geschichte

Ein Skoarto wurde immer nur dann durch kosmogenetische Umwandlung gezüchtet, wenn sein Vorgänger starb. (PR 342)

Faktisch galt er als Oberbefehlshaber der alten Soldatenkaste von M 87, der Skoars, bevor diese aufgrund ihrer Degeneration von den Dumfries abgelöst wurden. Das Zentrumsleuchten der Bruststeine konnte als Kontrollinstrument der Konstrukteure des Zentrums verstanden werden. (PR 342)

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Heft: PR 340
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Anfang März 2436 konnten Perry Rhodan und John Marshall mit Hilfe des befreiten Skoartos auf einem fliegenden Skarp aus dem Festungsgefängnis des Planeten Truktan fliehen. (PR 340)

Als der Skoarto erfuhr, dass die Terraner in Begleitung von Halutern in M 87 gestrandet waren, kündigte der Skoarto die Freundschaft zu den Terranern auf. Er lief zu dem Stützpunktingenieur auf Truktan über, der ihn vorher festgesetzt hatte. (PR 342)

Mitte des Jahres 2436 versuchte der Skoarto auf eigene Faust auf Pauper die Anlagen zur Steuerung der Lebensblase der Pelewons in der Todeswolke zu sabotieren. Bevor er seine Sabotage allerdings durchführen konnte, wurde der Skoar entdeckt und gefangengenommen. (PR 364)

Anfang August 2436 traf er in seinem Gefängnis auf Terraner, die ebenso festgesetzt waren. Inzwischen war er von den guten Absichten der Terraner überzeugt und verriet ihnen den Standort der Steuerungsanlage. Der PALADIN I machte die Anlage unbrauchbar, und wenig später brach die Lebensblase zusammen. Zusammen konnten sie zur CREST IV fliehen. (PR 364)

Am 5. August 2436 flog die CREST IV auf Anregung des Skoartos den Planeten Zootkohn an. Dort wurde festgestellt, dass die Bestien Dolans herstellten. Des Weiteren produzierten sie aus veränderten Skoar-Eiern weitere Bestien. Bei einem Einsatz im Untergrund von Zootkohn drehte der Skoarto durch und zerstörte unnötig technische Anlagen. Der Skoarto starb, als eine unentdeckt gebliebene Abwehreinrichtung auslöste. (PR 365)

Quellen

PR 338, PR 339, PR 340, PR 342, PR 364, PR 365