Blinder Sofgart

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Der Blinde Sofgart war Arkonide und im Jahre 10.496 da Ark Anführer der gefürchteten Kralasenen.

Erscheinungsbild

Er war extrem mager und schien nur mehr aus Haut und Knochen zu bestehen. Das Gesicht erinnerte an einen Totenschädel. Durch einen Strahlschuss, abgegeben von Imperator Gonozal VII., hatte er beide Augen verloren. Auf der Stirn war eine elektronische Sehhilfe, bestehend aus zwei trichterförmigen metallischen Gebilden, die mit einer Silberklammer verbunden waren, befestigt. Trotz dieses Gerätes waren seine Bewegungen vorsichtig und ruckartig. Auf dem Kopf trug Sofgart eine abgewetzte, speckige Lederkappe. An seinem rechten Unterarm war eine Strahlwaffe fix befestigt, so dass er sofort schussbereit war und mit dem ganzen Arm auf den Gegner zielte. Als Kleidung trug er eine enganliegende Lederkombination.

Charakterisierung

Der Blinde Sofgart war äußerst gewalttätig. Er bildete sich ein, sein weiteres Schicksal genau zu kennen. Die Aussicht auf ein unrühmliches Ende verstärkte seine Psychosen und ließ ihn immer wahnsinniger und brutaler werden.

Sofgart war passiv parapsychisch begabt. Er benötigte die Emotionen, die seine qualvoll gefolterten Gefangenen aussandten, um sein Wohlbefinden zu steigern.

Zu seiner Belustigung spiele Sofgart gerne eine besonders sadistische Variante des Garrabo-Spiels. Dabei bestanden die Garrabo-Figuren aus lebenden Personen, und wurde eine Figur geschlagen, so wurde die entsprechende Person von Robotern exekutiert. Auch seine Gegenspieler, soweit sie die Garrabo-Partie verloren, wurden hingerichtet. (PR 2547)

Geschichte

Vor der Machtergreifung Orbanaschols III. war Sofgart Oberbeschaffungsmeister am Hof des Imperators Gonozal VII. Er nutzte seine Stellung weidlich zur persönlichen Bereicherung aus. An jeder Lieferung in den Kristallpalast, und es wurden zahlreiche und teure Güter geliefert, verdiente Sofgart mit. Es kam auch nicht gerade selten vor, dass Waren bereits vor dem Eintreffen im Kristallpalast spurlos verschwanden. Dies wurde meist angeblichen Rebellenorganisationen in die Schuhe geschoben.

Im Jahre 10.483 da Ark war Sofgart an einer Verschwörung gegen Imperator Gonozal VII. beteiligt. Unter den Mitgliedern der Gruppe befanden sich auch der spätere Imperator Orbanaschol III. und Amarkavor Heng. Sofgart war bei seinen Mitverschwörern nicht gerade beliebt.

Bei einem Jagdausflug auf dem Planeten Erskomier wurde ein Unfall des Imperators inszeniert. Tatsächlich wurde von Sofgart eine kleine Steinlawine ausgelöst, die die linke Schulter des Herrschers zertrümmerte. Es gelang Gonozal, seinen Impulsstrahler zu ziehen und auf Sofgart zu feuern. Er traf den Oberbeschaffungsmeister jedoch nicht, sondern einen neben Sofgart liegenden Felsen. Die Hitze des Strahlschusses reichte jedoch aus, um ihm schwere Verbrennungen im Gesicht zuzufügen und ihm das Augenlicht zu nehmen. Seitdem war Sofgart auf das seltsame Gestell über seinen Augen angewiesen, um seine Umgebung überhaupt optisch wahrnehmen zu können.

Als Dank für seine Mithilfe beim Sturz und der Ermordung des Imperators wurde Sofgart vom neuen Herrscher Orbanaschol zum Oberbefehlshaber der Kralasenen ernannt. (Blauband 17) Im Jahre 10.496 da Ark begab sich Sofgart auf der Jagd nach Atlan persönlich nach Gortavor. Er verhörte Fartuloon und Farnathia, Atlans Geliebte. Atlan floh mit Fartuloon, Farnathia und Eiskralle zunächst ins Blasse Land, wurde aber weiter von Sofgart gejagt.

Auf Trumschvaar versuchte Atlan, Farnathia zu befreien. Er schmuggelte sich in das Schiff, auf dem Sofgart sie gefangen hielt. Auf Sofgarts Folterwelt Ganberaan begegnete Atlan dem Blinden schließlich und besiegte ihn in einer Garrabo-Partie. Farnathia, die Sofgart aufgrund einer Bewusstseinsmanipulation verehrte, wurde Atlan in die Hände gespielt. Sie flohen gemeinsam, Farnathia sollte Atlan jedoch angreifen. Es gelang Atlan, Sofgart als Geisel zu nehmen, so dass er von Ganberaan fliehen konnte. Kurz zuvor gab er sich Sofgart als Kristallprinz zu erkennen.

Atlan, Farnathia und einige Begleiter strandeten in der Sogmanton-Barriere. In Richmonds Schloss stellte sich heraus, dass Sofgart Farnathia mit einem Bioparasiten infiziert hatte, der sie vorübergehend zu einem amorphen Monster mutieren ließ.

Als sich Atlan und seine Freunde auf die Suche nach dem Stein der Weisen machten, mussten sie feststellen, dass ihnen der Blinde Sofgart mit seinen Kralasenen immer einen Schritt voraus war. Besonders deutlich wurde dies, als auf dem Planeten Za'Ibbisch nur eine Kopie des Zentralorgans des Quaddin-Körpers von den Kralasenen zurückgelassen worden war. Für Atlan war damit die Suche vorübergehend zu Ende, da der Quaddin-Körper den nächsten Hinweis liefern sollte. Doch als der Kristallprinz auf Frossargon auf die Goldene Göttin stieß und von ihr einen Hinweis auf den Kometen Glaathan erhielt, waren die Rebellen von Kraumon wieder im Rennen.

Der Blinde Sofgart benutzte das aktivierte Zentralorgan des Quaddin-Körpers, um seine Macht auszuweiten und nach dem Auffinden des Steins der Weisen die Kontrolle über die gesamte Milchstraße zu übernehmen. Er hielt sich im Innern des Zentralorgans auf. Nachdem er die Kometenkugel der Varganen im Schweif des Glaathan-Kometen verlassen hatte und an Bord der KARRETON gelangte, übernahm er die Kommandogewalt über das Schiff. Atlan und seinen Gefährten blieb nichts anderes übrig, als angesichts der Bedrohung durch die Quaddins den Anordnungen Folge zu leisten.

Mit einer kleinen Sonde holte Sofgart die Koordinaten für den ersten Hyperraumsprung aus dem Quaddin-Körper. Dann sprang die KARRETON aus dem Glaathan-System. Die Quaddins und das Zentralorgan vertrugen die Transitionen nur schlecht und waren minutenlang aktionsunfähig. Dies gab Atlan die Gelegenheit, seine Freunde aus dem Schiff auszuschleusen, wodurch die KARRETON manövrierunfähig wurde. Sofgart hetzte das Zentralorgan und die Quaddins auf Atlan, doch der Kristallprinz war durch einen Schutz Ischtars unangreifbar. So brachte Sofgart die Besatzungsmitglieder des Schiffes mit den Quaddins unter seine Kontrolle, die nun Atlan bedrängten, der aus der Zentrale fliehen musste. Nach einiger Zeit kehrte Atlan in die Kommandozentrale zurück und wurde von Sofgart mit einer Neuropeitsche attackiert. Es gelang Atlan, dem Folterkönig die Waffe mit dem Skarg aus der Hand zu schlagen. Auch mit dem Vibratordolch konnte Sofgart den Kristallprinzen nicht besiegen. Erst als er mit dem Blaster das Dauerfeuer auf Atlan eröffnete, schien dessen Ende besiegelt zu sein. Doch nun aktivierte sich ein von Ischtar in Atlans Bewusstsein eingepflanztes Schutzfeld. Im Augenblick höchster Lebensgefahr wurden Atlans geistige Energien derart gebündelt, dass sie als psionischer Energiestrahl auf seinen Gegner abgestrahlt werden konnten. Der Blinde Sofgart wurde von dem Strahl durchbohrt und tödlich verletzt. (Blauband 32, S. 40) Noch bevor Sofgart starb, gab sich Atlan als Kristallprinz und rechtmäßiger Erbe Gonozal VII. zu erkennen. Der Blinde Sofgart teilte Atlan mit seinen letzten Worten mit, dass er einer von fünf Männern war, die das Attentat auf seinen Vater Gonozal VII. durchgeführt hatten. Auch Orbanaschol III. war unter den Mördern. Der sterbende Imperator hatte noch einen letzten Schuss mit seinem Blaster abfeuern können und Sofgart damit das Augenlicht geraubt.

36. Jahrhundert

Anfang November 3587 erlitt Atlan infolge einer Manipulation von ANTI-ES einen schizophrenen Anfall. Er glaubte, dass Perry Rhodan Orbanaschol III. sei und gleich seine Häscher rufen würde, etwa den Blinden Sofgart, was ihn an den Rand einer Panik versetzte. (PR 982)

Quellen