Specter

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Das Specter ist eine Künstliche Intelligenz, die aus der Verschmelzung der SPEICHER-Positronik KHASURN mit den Gehirnströmen von Mayk Molinas entstand. Von Gucky wird es liebevoll Spex genannt.

Aussehen

Innerhalb des Systems bevorzugt das Specter sein altes Aussehen als Mayk Molinas. Es kann sein Aussehen allerdings beliebig variieren. Dank seiner Fähigkeit kann es sich auch außerhalb des Systems in beliebiger Gestalt zeigen.

Charakterisierung

siehe: Mayk Molinas

Fähigkeiten

Das Specter kann in einem Bereich, der direkt mit seinem Zentralrechner vernetzt ist, Illusionen erschaffen. Die dargestellten Gegenstände und Personen können nach Belieben auch wieder verschwinden. Sie interagieren mit ihrer Umwelt: So kann eine dargestellte Karotte beispielsweise nicht nur gesehen, sondern auch gefühlt, angefasst und gegessen werden. Die Wirkungsweise dieser Fertigkeit ist noch unbekannt, ebenso die genauen Grenzen in Anwendung und Realismus. Vermutlich handelt es sich um eine Art psionisch induzierte Materieprojektion, vergleichbar mit der Schaffung einer engbegrenzten Pararealität.

Geschichte

Bei der Befreiung von Mal Detair und Kantiran wurde Molinas von einem Impulsstrahl getroffen und verlor durch die Verbrennungen einen großen Teil ihrer Haut. Ihr Körper konnte in einem Überlebensbehältnis stabilisiert werden. Durch die von ihr bereits vorgenommene Übertragung eines Teils ihres Bewusstseins und einiger Fragmente ihres Gehirns in die positronischen Speicherblöcke der SPEICHER-Positronik KHASURN gelang es ihr schließlich, ihre gesamte ÜBSEF-Konstante in die Positronik zu transferieren. Von den Speicherblöcken aus konnte sie weiter als Specter agieren. Die Speicherblöcke dienten dem Specter als »Seelenanker«. Bei diesem Übergang zerfiel der Körper von Mayk Molinas zu Asche, offiziell galt sie als tot.

Nachdem sie den Übergang in die Biotronik und ihre Manifestation erfolgreich erreicht hatte, konnte sich die neue Entität an verschiedene Dinge aus ihrem alten Leben erinnern. Das Specter betrachtete sich selbst nicht mehr als Mayk Molinas, sondern als neue, eigenständige Wesenheit, die weder männlich noch weiblich war. Im direkten Aktionsbereich der Positronik konnte das Specter Materieprojektionen und optische Illusionen entstehen lassen. Mithilfe dieser Fertigkeit rettete es Kantiran vor den Agenten des Kristallimperiums, die Shallowain aus der terranischen Botschaft auf Hayok befreiten. Später erkannte Gucky anhand der weiterexistierenden ÜBSEF-Konstante, dass Mayk anscheinend nicht gestorben war, sondern jetzt einen Teil des Computersystems bildete.

Nach Beginn der Operation Kristallsturm stellte Ascari da Vivo auf Befehl Imperator Bostichs den Terranern ein Ultimatum. Da diese nicht wussten, ob es sich nur um einen Bluff handelte und ihnen die Zeit verrann, bat Gucky das Specter um Hilfe bei Nachforschungen im Zentralrechner der Arkoniden. Unter der Bedingung der strikten Geheimhaltung seiner Existenz und der permanenten Verbindung zu KHASURN willigte das Specter ein. Es konnte die benötigten Informationen weitergeben, wurde allerdings von seinem Seelenanker abgeschnitten. Der Abschluss bewirkte eine langsame Entkräftung des Specters und nahm ihm die Fluchtmöglichkeit. Gucky brachte die Speicherbestandteile auf die RICHARD BURTON und konnte die Verbindung wiederherstellen.

Im Verlauf der Operation Kristallsturm gelangte das Specter an Bord der RICHARD BURTON zum Sternenhaufen Parrakhon in der Großen Magellanschen Wolke. Hier hörte es eine Erzählung von Bré Tsinga mit, die - geschützt durch ein PsIso-Netz - die Lebensgeschichte von Gon-Orbhon erzählte. Als Bré Tsinga die Geschichte beendete, bemerkte der nun vollständig erwachte Gon-Orbhon seine entrissene Dienerin und versuchte sie mit einem starken Psi-Impuls zu töten, außerdem wurden alle Besatzungsmitglieder ohnmächtig. Das Specter konnte dem Schiff in letzter Sekunde mittels Malcolm S. Daellians Kommandocodes zur Flucht vor einem Kybb-Titanen verhelfen.

Nachdem Gucky auf Parrakh in Gefangenschaft geraten war, wusste nun niemand an Bord der RICHARD BURTON von der Anwesenheit des Specter. Als die GRÜNER MOND in der GMW auf die RICHARD BURTON traf, sorgte das Specter dafür, dass sein Seelenanker auf den Bionischen Kreuzer verladen wurde, integrierte sich selbst in die Biotronik und flog mit der GRÜNER MOND zurück in die Milchstraße. Die GRÜNER MOND landete im Tan-Jamondi-System auf der LEIF ERIKSSON. Dort setzte sich das Specter mit Filana Karonadse in Verbindung. Filana Karonadse nahm die Seelenanker-Aggregate an sich und trug diese künftig in einem Rucksack mit sich herum. Zum Dank verbesserte das Specter Filanas Fähigkeiten im Umgang mit ihren Implantaten.

Die beiden überstanden einige Einsätze auf Tan-Eis. Dabei ging der Seelenanker jedoch verloren. Das Specter hatte sich zu diesem Zeitpunkt bereits in das Rechnernetzwerk des Planeten transferiert und konnte in diesem auch ohne den Seelenanker weiterexistieren. Allerdings schien das Specter das entsprechende Angebot des Netzwerks ausgeschlagen und sich in Filanas Implantate versetzt zu haben.

Nach dem letzten Einsatz auf Tan-Eis verließen Filana Karonadse und Iant Letoxx das Tan-Jamondi-System mit unbekanntem Ziel. Vermutlich befindet das Specter sich noch immer »in« Filanas Implantaten.

Quellen

PR 2232, PR 2233, PR 2246, PR 2267, PR 2297