Spinar

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Das Spinar war eine aus materiellen Bestandteilen und verdichteter magnetischer Energie zusammengesetzte Raumstation in der Namenlosen Zone. Sie war die Heimatbasis der Zähler.

Übersicht

Die Zähler ruhten bis zu ihren Einsätzen im Spinar. Sie benötigten die magnetische Energie, aus der das Spinar zu 90 Prozent bestand, um existieren zu können. Diese Energie konnte so hoch verdichtet werden, dass sie materiell wurde. Sie konnte nach Belieben geformt werden und war fest, obwohl sie sich warm und weich anfühlte. Aus der teilweise transparenten Spinar-Materie wurden die Räume und Korridore der Station gebildet. Funkimpulse wurden durch die Spinar-Materie abgeblockt.

Im Inneren des Spinars herrschte eine Schwerkraft von 1 g. Eine für Terraner atembare Atmosphäre und eine Innenbeleuchtung waren vorhanden.

Die einzigen bekannten Bewohner neben den Zählern waren die Neutralschweber.

Aufbau

Chybrain nahm das Spinar als 100 km dicke und 1000 km durchmessende Scheibe aus verdichteter Energie magnetischen Ursprungs wahr, in der es energetische Verdickungen (Knoten) gab. (Atlan 581)

Tatsächlich hatte das Spinar einen Durchmesser von lediglich 5422 Metern und war 1063 Meter dick. Ihre Scheibenform mit an den Rundungen gewölbten Kanten erhielt die Station, wenn die magnetische Energie aktiviert war und ihre größte Ausdehnung erreichte. Dann wirkte sie fast wie ein organisches Gebilde mit ständig in Bewegung befindlichen farbigen Mustern. Stumpfe Grautöne überwogen, dazwischen befanden sich Flächen und Schlieren in allen Regenbogenfarben.

Das Spinar hatte jedoch einen materiellen Kern. Dieser bestand aus einem Zentralzylinder, einem metallischen Außenring, der die Außenkante bildete, und zehn unregelmäßig geformten, kantigen Gebilden, die durch dünne Bahnen mit dem Zylinder und dem Ring verbunden waren. Diese inneren Strukturen wurden sichtbar, wenn sich die magnetische Energie zurückzog.

Bei den zehn Gebilden handelte es sich um die Wohnungen der Zähler. Wonat-Zounts Behausung bestand aus einem fünfeckigen, mit dicken Polstern ausgelegten Raum.

Der Zentralzylinder hatte einen Durchmesser von 800 Metern. Er enthielt die als Magnomon bezeichneten Anlagen zur Erzeugung »hypermagnetischer Dichten« aus dem »Magna-Flux«, das heißt das Magnomon erzeugte die verdichtete magnetische Energie des Spinars. Bei den Anlagen handelte es sich um einen kugelförmigen Steuerkern, rotierende Energiefelder und mächtige Projektionsrippen.

Anmerkung: Es ist nicht bekannt, was unter »Magna-Flux« zu verstehen ist.

Im Ring befanden sich andere technische Einrichtungen. Antennen, Projektoren, Tore usw. waren auf der Außenhülle des Ringes angebracht. (Atlan 616)

Rißzeichnung

Geschichte

Zu einem unbekannten Zeitpunkt eroberte ANTI-ES das Spinar und begann mit der Umwandlung der Zähler in Manifeste. Ende 3587 oder Anfang 3588 war das aus Janv-Zount erschaffene Manifest A einsatzfähig. (Atlan 616)

Bei seiner Begegnung mit der Lichtquelle fragte Chybrain nach seinem wahren Namen. Daraufhin sprach Janv-Zount durch die Lichtquelle zu ihm und machte Andeutungen, die darauf schließen ließen, dass sich Chybrain zu irgendeinem Zeitpunkt im Spinar aufgehalten hatte. (Atlan 581)

Im Jahre 3600 kehrte ein Teil von Janv-Zount, der nicht für die Erschaffung von Manifest A verwendet worden war, nach seiner Befreiung durch Atlan von seiner Basis ins Spinar zurück. (Atlan 600)

Bis 3601 waren drei Zähler in Manifeste umgewandelt worden. Auch die übrigen sieben Zähler entgingen diesem Schicksal nicht. Atlan sollte nach dem Willen von ANTI-ES ebenfalls in ein Manifest umgewandelt werden. Der Arkonide verfolgte die Superintelligenz bis zum Spinar und betrat die Station. Er wurde von beeinflussten Neutralschwebern gefangen gesetzt, von frei gebliebenen Neutralschwebern aber wenig später befreit. Er konnte mit Wonat-Zount sprechen und erhielt von ihm wichtige Informationen über eine Schwachstelle der Manifeste. Atlan konnte sich mit Hilfe der Lichtquelle befreien und aus dem Spinar fliehen. (Atlan 616)

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Quellen

Atlan 581, Atlan 600, Atlan 616, ...