Stan Szypinski

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Sergeant Stan Szypinski, auch »Shippi« genannt, war ein Besatzungsmitglied der CREST IV. Im Juni 2436 befand er sich mit der KC-21 im Parjar-System. (PR 359, S. 11)

Erscheinungsbild

Stan Szypinski war ein kleiner, massiger Terraner mit Stiernacken und einem runden kahlen Schädel. Seine schrille Stimme passte nicht so recht zu seinem Aussehen. (PR 359, S. 11)

Charakterisierung

Stan Szypinski hatte sich auf die Pflege von Turu-Mäusen spezialisiert. Damit er die trächtige Turu-Maus von Don Masters entsprechend pflegen konnte, begleitete sie ihn auf dem Flug ins Parjar-System. Über die Turu-Mäuse war es zu einem freundschaftlichen Verhältnis zwischen Szypinski und Masters gekommen. Bemerkenswert war, dass Szypinski mit »du« angeredet wurde, während der Sergeant Masters mit »Sir« betitelte. (PR 359, S. 12)

Geschichte

Am 10 Juni 2436 meldete sich der Druisant Kibosh Baiwoff mit einem Hyperfunkspruch bei der CREST IV und lud eine Abordnung der Terraner zu einer Konferenz auf sein Raumschiff ein, um über »Gesichtspunkte der Koexistenz« zu sprechen. Man entschied sich dafür, einen relativ unbedeutenden Mann zu schicken. Die Positronik der CREST wählte die Teilnehmer aus, während sich Major Tschai Kulu freiwillig meldete. Sergeant Szypinski gehörte zu den 20 befohlenen Teilnehmern. (PR 359, S. 10, 11)

Am 12. Juni 2436 verließ die Korvette KC-21 die CREST IV und der Besatzung fiel auf, dass bei jedem Orientierungsstopp Flotten von Raumschiffen in der Nähe waren. Drei Tage nach dem Start wurde die Korvette von birnenförmigen Piratenschiffen gestoppt und geentert. Nach einer Durchsuchung des terranischen Raumschiffs zogen sich die Piraten jedoch wieder zurück. (PR 359, S. 6, 17–28)

Am 16. Juni traf die KC-21 schließlich im Parjar-System ein, wo die Verhandlungen auf Baiwoffs Schiff stattfanden. Dr. Masters gehörte nicht zum Verhandlungsteam, da er sich noch von einer Kopfverletzung erholen musste. In seinem Bett kam ihm dann eine Idee und zusammen mit Sergeant Stan Szypinski wechselte er zu Kiboshs Walze über. Durch einige glückliche Umstände fanden sie heraus, dass die Piraten, die die KC-21 überfallen hatten, lediglich kostümierte Mitarbeiter Baiwoffs waren. Unter dem Eindruck dieser Enthüllung wurde den Terranern nunmehr am 18. Juni die Lieferung zweier Paratronkonverter binnen drei bis vier Wochen zugesagt. (PR 359, S. 31–57)

Noch bevor Baiwoff die Paratronkonverter zugesagt hatte fand Sergeant Szypinski bei einer Routinekontrolle der Außenhaut der Korvette einen fast kreisrunden »Rostfleck«, den er durch Roboter bereinigen ließ. (PR 359, S. 54)

Während die Korvette das terranische Flaggschiff am 26. Juni 2436 erreichte und eingeschleust werden sollte, warf die trächtige Turu-Maus in Gegenwart von Stan Szypinski und Don Masters ein missgestaltetes Junges. Hierdurch erfasste der Galaktopsychologe, dass man die KC-21 mit einer tödlichen Seuche infiziert hatte, die auf die CREST IV übertragen werden sollte. Das Einschleusungsmanöver wurde durch Dr. Masters abgebrochen, indem er Major Kulu bewusstlos schlug und die Steuerung der Korvette persönlich übernahm. (PR 359, S. 59, 60)

Die Korvette nahm großen Abstand zur CREST IV und kurze Zeit später entstanden auf der Haut der Korvetten-Crew eitergefüllte Beulen, bevor ein unkontrolliertes Körperwachstum einsetzte. Versuche der Mediker der CREST, mittels ferngesteuerter Sonden zu helfen, misslangen, da keines der eingesetzten Medikamente anschlug. Als die Krankheit auf Szypinskis Gehirn übergriff, drehte er durch und wurde in seiner Kabine eingeschlossen. Um eine ungewollte Ausbreitung der Seuche zu verhindern, wurde die Korvette von Tschai Kulu in Richtung einer weißen Sonne gelenkt. (PR 359, S. 61–64)

Doch bevor die KC-21 in die Sonne stürzte, ging sie in den Linearflug über, der plötzlich aus unbekannten Gründen unterbrochen wurde. Sie wurde von einer Flotte der Mooghs aufgebracht und auf einen ihrer Geheimplaneten in M 87 im Ordan-System gebracht. Dort wurden die überlebenden Terraner brutal verhört, aber auch von der Infektion geheilt. Acht Crewmitglieder, zu denen auch Stan Szypinski, Tschai Kulu und Don Masters gehörten, hatten die Krankheit überlebt und erfuhren von Urmatz, einem Anführer der Mooghs, dass sie einen wichtigen Auftrag übernehmen sollten. Die Terraner erkannten mit Ausnahme von Masters nicht, dass die Mooghs sie hypnotisch beeinflusst hatten. Während Stan Szypinski und John Moreno als Geiseln zurückblieben, flog die Korvette im Juli 2436 ab, um den Auftrag auszuführen. ( PR-TB 306)

Für die beiden zurückgebliebenen Terraner hatten die Mooghs einen weiteren Plan ausgedacht. Sie sollten mit einem erbeuteten Kurierboot der KdZ starten, um angeblich die CREST IV zu finden. Szypinski erkannte aber eine Manipulation, und um den Plan zu durchkreuzen, sabotierte er das Boot beim Start. Beide Terraner starben in einer Explosion. ( PR-TB 306)

Quellen