Sternfeuer

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Sternfeuer war eine Solanerin und gehörte zu den ersten Solgeborenen. Sie war eine Anhängerin des Juka-Do.

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Atlan 510 - Innenillustration 1
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Erscheinungsbild

Sie war hoch gewachsen, 170 Zentimeter groß und schlank; hatte eine samtbraune Hautfarbe, weißblondes, kurz geschnittenes Haar, eine schmalrückige Nase und große blaue Augen. Ihre Bordkleidung wählte sie meist mindestens eine Nummer zu groß. (Atlan 510)

Sternfeuer und ihr Bruder Federspiel waren zwar zweieiige Zwillinge, sahen sich aber dennoch zum Verwechseln ähnlich, zumal sie meist auch die gleiche Kleidung trugen. Während Federspiel blaue Gürtel trug, bevorzugte Sternfeuer gelbe. Die beiden waren praktisch unzertrennlich und agierten nur äußerst selten allein. (Atlan 510)

Paragaben

Sternfeuer war eine Mutantin. Es wurde vermutet, dass dies auf ihren Großvater Sher Gunryn zurückging, der schwache Paragaben besaß. Sternfeuer verfügte über weit stärkere Paragaben als ihr Bruder, mit dem sie in ständiger mentaler Verbindung stand. Sie war eine symbiotische Mutantin und konnte die Paragaben anderer Mutanten, die sich in ihrer Nähe befanden, unbewusst »erlernen«. Wenn sie längere Zeit mit einem Parabegabten zusammen war und von diesem geschult wurde, eignete sie sich dessen Fähigkeiten dauerhaft an. Da sie viel Zeit mit Gucky und Bjo Breiskoll verbrachte, wurde sie unter anderem zur Telepathin, Telekinetin und Kosmospürerin. (Atlan 510)

Darüber hinaus konnte Sternfeuer jeden Psi-Angriff auf dessen Quelle zurückschleudern.

Von Zeit zu Zeit versiegten ihre Psi-Fähigkeiten jedoch fast völlig. Dann musste sie diese immer wieder in der Nähe anderer Mutanten auftanken. (Atlan 532)

Charakterisierung

Im Gegensatz zu ihrem Bruder war Sternfeuer sehr abenteuerlustig und geradezu frech. Federspiel musste sie mit seiner besonneneren Art manchmal bremsen.

Geschichte

Jugendjahre

Die Zwillinge wurden im Jahre 3576 auf der SOL geboren. Sternfeuers Paragaben blieben zunächst unentdeckt.

...

Die Kinder waren auf der SOL eher berüchtigt als berühmt für ihre Streiche, die sie trotz der Aufsicht durch ihren Großvater immer wieder ausheckten. Verantwortlich für diesen Schabernack war meist Sternfeuer, Federspiel war nur ihr Mitläufer. Die Eltern der Zwillinge, Anhänger Gavro Yaals, waren meist als Techniker auf dem Schiff unterwegs. Als die SOL im Jahre 3586 an die Solaner übergeben wurde, gehörten Sternfeuer und Federspiel zu den Menschen, die auf dem Generationenschiff blieben. (PR 907)

Lehrzeit

Ihr erstes Auftreten in der Öffentlichkeit an Bord der SOL wurde von den Terranern geheim gehalten. So wurde nie bekannt, dass ein Kind unbewusst Sabotageakte verübte, die das Schiff in Gefahr brachten. Sternfeuer war sich ihres Wirkens selbst nicht bewusst. Lediglich Douc Langur durchschaute die Zusammenhänge, klärte das Mädchen aber erst Jahre später darüber auf, als es sich seiner Fähigkeiten bewusst wurde. Bjo Breiskoll lehrte Sternfeuer die Verwendung der Telepathie und die parapsychische Erkennung der kosmischen Umgebung der SOL. Gucky gelang es, ihr Telekinese beizubringen. (Atlan 510)

Die Schläfer

Als Erwachsene schlossen sich die Zwillinge Joscan Hellmut an, der in Opposition zu Gavro Yaal und später auch zur Arge SOL stand. Im Mai 3608 wurde sie festgenommen: Cleton Weisel betrachtete die Zwillinge als Bedrohung für die Arge SOL, die es aus dem Weg zu räumen galt. (Atlan 508)

Am 14. Mai 3608 wurden die Zwillinge zusammen mit Joscan Hellmut, Bjo Breiskoll und Gavro Yaal in Tiefschlaf versetzt. Auf diese Weise beseitigte Weisel seine Konkurrenten dauerhaft, sie wurden zu den legendären Schläfern der SOL. (Atlan 508)

Chaos

Im April 3791 wurden die Schläfer durch Chart Deccon auf Atlans Wunsch hin geweckt, sie hatten 183 Jahre ohne Schäden überstanden. Federspiel und Sternfeuer erkannten jedoch durch ihre Paragaben sofort, dass die Zustände auf der SOL chaotisch waren, und flohen, um sich irgendwo auf dem Schiff zu verstecken. (Atlan 508)

Sie gerieten in Sektionen des Mittelteils der SOL, die verlassen waren und von den übrigen Solanern gemieden wurden. Die sie verfolgenden Haematen umstellten die »verlorene Zone«. Mit ihren telepathischen Fähigkeiten konnte sich Sternfeuer Informationen über die Lage an Bord der SOL verschaffen. Auch den Standort ihrer Verfolger stellte sie auf diese Weise fest. Sternfeuer und Federspiel lernten auch die Monsterjagden kennen. (Atlan 510)

In der Zone trafen die Zwillinge auf das Monster Poll. Nachdem der Mutant Zutrauen gefasst hatte, versorgte er seine neuen Freunde mit Wasser und Konzentratriegeln. (Atlan 510)

Am Rande der »verlorenen Zone« ließ Sternfeuer per Telekinese einen defekten Leuchtkörper auf einen verräterischen Fußabdruck in einem mit Pulver bestreuten Korridor fallen, um ihre Spur bestmöglich zu verwischen. Dabei musste sie feststellen, dass ihre Psi-Fähigkeiten immer mehr versiegten. Es schien, als würde ihr ein Unbekannter die Kräfte absaugen. (Atlan 510)

In einem relativ sauberen und ruhigen Sektor der SOL trafen sie auf Doc Fahrendei, der ihnen eine Zeitlang Unterschlupf gewährte. Bald führte er sie zu einer Farm, wo sie untertauchen sollten. Aus dem Pflanzendickicht blitzten Energieschüsse auf, die den Doc trafen. Er brach zusammen und starb inmitten eines hydroponischen Feldes. Auch Poll wurde von einem Energiestrahl getroffen und war sofort tot. Einer der Farmer entdeckte sie, ließ sie aber heimlich durch ein Schott aus dem Gebiet entkommen. (Atlan 510)

Die Basis

Nach zwei Tagen, in denen sie durch Lüftungs- und Wartungsschächte geklettert waren, glaubten sie, die Jäger abgeschüttelt zu haben. Sie erreichten eine weitere verbotene Zone. Die Zwillinge trafen auf Hirvy, der sie über die in der Basis geltenden Regeln in Kenntnis setzte. In der Halle befanden sich zahlreiche Hydroponiktanks, in denen Pflanzen gezüchtet wurden, die den Bewohnern der Basis als Nahrung dienten. Hirvy organisierte ein Treffen mit Dopestiere. Die Zwillinge waren mit der passiven Einstellung der Basis-Bewohner nicht einverstanden. Sie wollten versuchen, die an Bord herrschenden Verhältnisse von der Basis der Hierarchie her zu ändern, während Atlan an der Spitze ansetzte. Dopestiere brachte sie mit Dan Jota und Ivor Chan zusammen. Die Bewohner erklärten sich bereit, die Basis zu einem Zentrum des Kampfes für die Freiheit der Solaner zu machen. Doch erst das Auftreten Tsan Tsuos gab den Basis-Bewohnern den entscheidenden Anstoß, sich auf die Seite der Zwillinge zu stellen. Sternfeuer äscherte mit einem Strahler die Leiche des alten Mannes ein. Nun waren auch ihre erbittertsten Gegner bereit, den Kampf um die Freiheit aufzunehmen. (Atlan 510)

Die Zwillinge hatten mit dem regen Zustrom in die Basis zu kämpfen. Suchtrupps wurden losgeschickt, um vor der SOLAG sichere Ausweichquartiere zu finden. Hirvy organisierte regelmäßige Transporte von Nahrungsmitteln von der SOL-Farm des Fenn Yoster. Damit war die Versorgung der einzelnen Stützpunkte der Rebellen sichergestellt. Der Bezug der neuen Quartiere sorgte für eine spürbare Entlastung der Basis. (Atlan 516)

Aus den Basis-Bewohnern entstand die Widerstandsbewegung der Basiskämpfer. (Atlan 516)

Auch die von außen drohende Gefahr belastete Sternfeuer und Federspiel. Am 20. Mai 3791 spürte Sternfeuer mit ihren Para-Sinnen das erste Andockmanöver eines Raumschiffes der Demonteure von Mausefalle VII. (Atlan 516)

Sternfeuer brachte im Juni 3791 den schwer verletzten Bjo Breiskoll und Stedt Conlee in die Basis. Dort wurde der Katzer in die Obhut Chetnagels übergeben, der die Wunde behandelte. Bjo war bald wiederhergestellt und konnte zu Atlan zurückkehren. (Atlan 521)

Der Kosmospürer überbrachte dem Arkoniden die Zusage, dass Sternfeuer mit ihren Basiskämpfern jederzeit Atlan unterstützen würde. (Atlan 521)

Zusammenarbeit

Am 24. Juli 3791 wurde Sternfeuer per Rundruf von Chart Deccon aufgefordert, ihm zu helfen. Die Telepathin wurde von dem High Sideryt darüber informiert, dass der Kontakt zu Atlan und seinen Begleitern abgebrochen war und dass es um den Planeten Chail angeblich ein mentales Netz geben sollte. Als einzige Telepathin an Bord der SOL müsste es ihr möglich sein, die Ausstrahlungen dieses Netzes zu empfangen. Sternfeuer gelang es nicht, mit Bjo Breiskoll Verbindung aufzunehmen. Außerdem schirmte eine undurchdringliche, parapsychische Wand den Planeten Chail ab. Mehr konnte die Solanerin nicht feststellen. (Atlan 527)

Feind aus der Vergangenheit

Am 1. Oktober 3791 beobachteten Sternfeuer, Federspiel und Hirvy, wie sich die Tellerstiele auflösten und in den zähen Strom einer Kristallmasse einflossen. Ein von Hirvy in die Schlacke geworfener Nahrungskonzentratwürfel wurde aufgelöst. Die Basiskämpfer mussten sich vor der sich nähernden Masse zurückziehen. Eine Evakuierung der Basis schien unumgänglich. (Atlan 536)

Als die Evakuierung der Basis beinahe abgeschlossen war, drang Sternfeuer allein mit einer Antigravplatte in die Korridore der SOL vor. Die Mutantin geriet in eine Nische, in der ihr von der wogenden Kristallmasse der Rückweg abgeschnitten wurde. Die Ausstrahlungen der Masse lähmten ihre parapsychischen Sinne und raubten ihr das Bewusstsein. Der Extra Cpt'Carch startete einen Versuch, Sternfeuer aus der Nische zu retten. In der Nähe des Giftwalls öffnete der Extra eine Öffnung in der Korridorwand. Hennek und Dopestiere folgten ihm in den dahinterliegenden Schacht. In einer kleinen Kammer am Ende einer Wendeltreppe öffnete Dopestiere ein Schott. Vor ihnen lag Sternfeuer auf der Antigravscheibe. Die Schlacke war dunkelbraun und sonderte einen ekelerregenden Gestank ab. (Atlan 536)

Der Basiskämpfer hob Sternfeuer von der Scheibe und gab sie an Hennek weiter. Plötzlich begann sich die Schlacke wieder zu bewegen und rasch auszubreiten. Cpt'Carch und Hennek flohen mit Sternfeuer über die Treppe. Dopestiere gelangte zu der Erkenntnis, dass die Kristallmasse von Sauerstoff abhängig war. Er wollte versuchen, von einem Nebenkontrollraum aus einen Vakuumtunnel zur Basis einzurichten. Allerdings mussten die Eingeschlossenen zuvor gewarnt werden, damit sie nicht erstickten. Die noch immer bewusstlose Sternfeuer wurde in den Nebenkontrollraum gebracht. Von dort unternahm Atlan erste Schritte, um den Kristallmassen zu Leibe zu rücken. Der Arkonide bat SENECA, einen Tunnel von der Außenhülle der SOL bis zur Basis zu schalten. Sternfeuer erwachte aus der Bewusstlosigkeit. (Atlan 536)

Der Rettungstrupp, bestehend aus Atlan, Sternfeuer und Dopestiere, erreichte die nun luftleere Basis. Die Geretteten wurden eiligst durch den Vakuumtunnel in die SZ-2 gebracht. Seltsamerweise wurden sie von der SOLAG nicht behelligt. In einem Ausweichquartier warteten mehr als 200 Solaner, Extras, Halbbuhrlos und Bordmutanten auf die Gruppe. Chart Deccon erteilte den Befehl, die SZ-2 abzukoppeln. Die Rebellen erreichten eine Nebenzentrale, so wie die Bildschirme aktivierten und erkennen mussten, wie sich die SZ-1 und der SOL-Mittelteil langsam entfernten. Atlan, der für den Auftrag der Kosmokraten die gesamte SOL brauchte, war gegen ein gewaltsames Vorgehen gegen die Hauptzentrale der SZ-2. Sternfeuer war nur schwer zu besänftigen. Atlan sprach über die Rundrufanlage zur Besatzung der SZ-2. Er kündigte ein angeblich mit der Schiffsführung vereinbartes Manöver an. Doch zunächst wollte er zu allen Basiskämpfern sprechen. Atlan informierte nun alle Basiskämpfer über seine Mission, die er im Auftrag der Kosmokraten erfüllen sollte. Die SOL sollte in Varnhagher-Ghynnst eine bestimmte Ladung an Bord nehmen, die den Solanern eine sinnvolle Aufgabe geben würde. Außerdem sollten Friedenszellen zwischen zwei kosmischen Mächten geschaffen werden. Der Kern einer solchen Zelle war auf Chail begründet worden. Durch die Befriedung Bumerangs könnte eine zweite entstehen. Dazu brauchte er die Unterstützung von Sternfeuer und ihren Rebellen. Da aber die Mission eine Gefahr für die SOL darstellen würde, wollten die Basiskämpfer abstimmen. Joscan Hellmut meldete die Vernichtung der Kristallmassen auf der SZ-2. Sternfeuer erklärte die Bereitschaft der Basiskämpfer, Atlan zu unterstützen. (Atlan 536)

Während Sternfeuer ihre Mitstreiter in verbliebene Verstecke verteilte, nahmen Atlan und Federspiel mit Chart Deccon Funkkontakt auf. Es gelang ihnen, die Wiederankopplung der SZ-2 zu vereinbaren. Neben der Vernichtung der Kristallmassen und der Kapitulation der Basiskämpfer war der Beweis erbracht worden, dass alle drei Teile der SOL getrennt voneinander operieren konnten. Das Manöver konnte als voller Erfolg für beendet erklärt werden. Die Basiskämpfer feierten mit viel Alkohol die Rückkehr in das normale Bordleben. (Atlan 536)

Erkundungen in Flatterfeld

Chart Deccon vereinbarte mit Atlan, dem Arkoniden die SZ-2 zu überlassen, um in der Kleingalaxie Flatterfeld Erkundungen vorzunehmen. Am Nachmittag des 19. Oktober 3791 löste sich die SZ-2 von der SOL und nahm Kurs auf Flatterfeld. Palo Bow fungierte als Kommandant, unterstützt von Brooklyn und Breckcrown Hayes. Zu Atlans Begleitern zählten neben Bjo Breiskoll und Argan U auch Sternfeuer, Federspiel und die fünf Molaaten. (Atlan 537)

Am 20. Oktober erreichte die SZ-2 das System Bluewhite. Dort wurden unverständliche Hyperimpulse aufgefangen, die aus dem östlichen Teil Flatterfelds stammten. Die SZ-2 wurde in einem Orbit um den 32. Planeten des Systems geparkt. Eine Space-Jet mit Atlan, Breckcrown Hayes, Sternfeuer und Federspiel wurde vorbereitet. Auf dem Weg zum Hangar wurde Atlan von einem Arbeitsroboter angegriffen. Sternfeuer gelang es mit ihren telekinetischen Kräften, den Roboter auszuschalten. (Atlan 537)

Eine Zwischenlandung auf einem der Asteroiden, die in Schwärmen Bluewhite umkreisten, zeigte, dass es dort große Vorkommen an Nickel gab. Dies widersprach der zuerst geäußerten Vermutung, dass die Ysteronen für die Zerstörung einiger Planeten des Systems verantwortlich waren. Plötzlich näherten sich zahlreiche Objekte auf Kollisionskurs, die sich anscheinend zwischen den Felsbrocken verborgen hatten. Breckcrown Hayes ließ die Jet ein Ausweichmanöver durchführen. Die fünf Meter langen, schlanken und zigarrenförmigen Flugkörper bedrängten das Beiboot der SOL, das tollkühn zwischen den Asteroiden manövrierte. Hayes gelang es, die Space-Jet in den interplanetarischen Raum entkommen zu lassen. Sternfeuer vermeldete, dass die SZ-2 von atomaren Sprengkörpern angegriffen wurde, die von dem Planeten abgefeuert wurden, in dessen Orbit sich der Raumer befand Die Jet wurde eingeschleust und die SZ-2 zog sich aus dem Sonnensystem zurück. (Atlan 537)

Ende Oktober 3791 landete die SZ-2 auf einem kleinen Raumhafen auf Worsian IV. (Atlan 537)

Sternfeuer nahm an der Suche nach dem geflohenen Ysteronen Girgeltjoff teil. Baster Minn stellte einen Luftschlitten zur Verfügung. Als Teilnehmer stiegen Atlan, Sternfeuer, Federspiel, Argan U und Baster Minn in das Fahrzeug ein. Die Spur des Ysteronen war bald gefunden. Auch Oserfan, Drux, Pina und Filbert machten sich auf die Suche nach dem Ysteronen, um ihn für die Verbrechen seines Volkes zur Verantwortung zu ziehen. (Atlan 538)

Atlan erreichte mit dem Luftschlitten ein enges Tal, das von einer gewaltigen Lawine verschüttet worden war. Durch einen Eiswurm ging das Fahrzeug verloren. Atlan, Argan U, Sternfeuer, Federspiel und Baster Minn beobachteten das Zusammentreffen der Molaaten mit Girgeltjoff von einem Berggipfel aus. Der Puschyde schleuderte sein Destilliergerät nach den Molaaten in die Tiefe. Der Aufprall auf die Schneedecke löste eine Lawine aus. Die Schneemassen begruben die Molaaten unter sich. Girgeltjoff begann nach den Verschütteten zu suchen. Schnell waren Filbert, Pina und Drux befreit. Oserfan kam mit einem Luftschlitten heran. Die Molaaten gaben ihre Absicht auf, den Ysteronen zu töten. Ein von Koklar Senn in Marsch gesetzter Pulk von Luftschlitten erreichte das Tal. Die gesamte Gruppe, einschließlich des Ysteronen, wurde an Bord genommen. Atlan und seine Begleiter wurden zur Solzelle-2 gebracht. Der Rat von All-Jasgard lehnte jedweden weiteren Kontakt mit den Solanern ab und verwies sie aus dem Worsian-System. Girgeltjoff folgte den Solanern und ging an Bord des Kugelraumers. Das Schiff verließ den Planeten. (Atlan 538)

Schiffbruch

Im Januar 3792 nahm sie am Flug der DUSTY QUEEN zum Ysterioon und am Erkundungsflug der FEUERSCHAUKEL nach Pryttar teil. Als die FEUERSCHAUKEL von Roxharen angegriffen wurde, erlitt Sternfeuer vor Angst einen Anfall und verlor das Bewusstsein. Sie wurde nach der Vernichtung der Space-Jet im All treibend gefunden, kam aber bald wieder zu sich und vertraute ihre Probleme niemandem an. Nur die junge Solanerin Jessica Damarée ahnte, dass etwas nicht stimmte. Allerdings litt auch Federspiel unter der Stimmung seiner Schwester.

Gefährliche Projektionen

Sternfeuers Todesahnungen bewahrheiteten sich Ende Mai 3792, als Oggar begann, die SOL mit dem Dislozierungsprojektor zu beeinflussen. Sternfeuers Bewusstsein wurde von ihrem Körper getrennt und sorgte als Geistererscheinung in der SOL für Aufregung. Zunächst ahnte niemand, was dahintersteckte. Sternfeuer wurde tagelang gesucht. Schließlich stieß Cpt'Carch auf ihren leblosen Körper, doch der war verschwunden, als er ihre Gefährten zum Fundort führte. Sternfeuer erschien wenig später wohlbehalten in SOL-City, konnte sich aber an nichts erinnern. Als sie mit Cpt'Carch und Insider zusammengebracht wurde, trat der Dislozierungsprojektor erneut in Aktion. Sternfeuers und Cpt'Carchs Bewusstseine wurden in Insiders Körper projiziert, der Extra verschwand mit OGGARS HORT. Die SOL folgte dem fremden Schiff nicht, sondern flog weiter nach Ploohnei. Sternfeuers lebloser Körper blieb an Bord.

Neue Körper

Unterwegs nach Vasterstat wurde OGGARS HORT von Waggaldan in einer Raumfalte gefangen. Oggars Bewusstsein floh nach Varak und nahm die Bewusstseine Sternfeuers und Cpt'Carchs mit. Ihre unverwesten Körper blieben in SOL-City zurück. Auf Varak übernahmen sie die Körper von Eingeborenen und wurden in Kämpfe verwickelt. Sternfeuer musste dabei die besondere Situation meistern, einen männlichen Körper zu steuern. Die Gefährten flohen, verletzen dadurch bestimmte Prophezeiungen und wurden gejagt. Die auf Varak lebende Chailidin Mossanir unterstützte die Gefährten und ermöglichte ihnen die Übernahme des Androidenkörpers Waggaldans – allerdings erst, nachdem dieser das Gebirge auf Vasterstat zerstört hatte, in dem Oggars Körper ruhte.

Die Bewusstseine Oggars, Sternfeuers und Cpt'Carchs bewohnten den Androidenkörper gemeinsam. Für die weiteren Erlebnisse des Multibewusstseins vgl. Artikel Oggar.

Kampf in Bars

Oggar wurde am 1. Dezember 3804 zusammen mit circa 100 Solanern nach Anterf entführt. Mit den Kräften seines Androidenkörpers konnte Oggar sich und die Solaner befreien, den Frachter VERWEGENHEIT kapern und ins All entkommen. Der Frachter wurde jedoch von Kampfschiffen der Anterferranter zerstört. Oggars Androidenkörper wurde von drei Strahlenschüssen getroffen und vernichtet. Die Bewusstseine von Cpt'Carch und Sternfeuer kehrten in ihre in der SOL ruhenden Körper zurück. Während Sternfeuer sofort aktiv wurde, fiel Cpt'Carch in einen tiefen Schlaf.

Das Flekto-Yn

Sternfeuer gehörte zur Besatzung der PALO BOW, mit der Atlan am 3. Dezember 3804 ins Hypervakuum vordrang. Sie überlebte die Vernichtung des Schiffes und folgte Atlan ins Flekto-Yn. Die Solaner wurden dort von Robotern abgeführt, sie unterlagen dem mentalen Einfluss von HIDDEN-X. Sanny, Blödel und Argan U konnten unbemerkt entkommen. Sternfeuer blieb aufgrund ihrer Paragabe unbeeinflusst und legte Minibomben.

Es gelang Sanny, in einem Kontrollzentrum funktionsfähige Spiegelungen von Transmittern herzustellen, über die die Solaner in ein ebenfalls gespiegeltes Rettungsschiff gebracht werden konnten, welches das Flekto-Yn verließ. So konnten alle wohlbehalten zunächst die HORNISSE und später die SOL erreichen.

Bei den Zyanern

Nachdem die SOL zweieinhalb Jahre im Zeittal verloren hatte, beteiligte sich Sternfeuer an der Gefangennahme des Zyaners Bruce-Zy im Auxon-System. Sie kümmerte sich um den Gefangenen, führte eine Verständigung mit ihm herbei und gewann sein Vertrauen. Einige Tage später half sie Blödel bei Ermittlungen wegen eines Giftanschlags auf Bruce-Zy. Es zeigte sich, dass der Solaner Haile Newman verantwortlich dafür war, aber von einem Hypnosender beeinflusst wurde.

Meer der Sterne

Als Atlan Ende September 3807 einen aus fünf Kreuzern bestehenden Verband zum entscheidenden Angriff durch die Dimensionsspindel ins Sternenmeer führte, gehörte Sternfeuer zur Besatzung der GIRGELTJOFF. Im Oktober desselben Jahres war Sternfeuer ebenfalls wieder Besatzungsmitglied der GIRGELTJOFF. Der Leichte Kreuzer brach zur Dunkelzone von Xiinx-Markant auf. Federspiel blieb in der SOL zurück, um mentalen Kontakt mit seiner Schwester zu halten. Dieser brach jedoch bald ab. Nur noch einmal nahm Federspiel danach die Gedanken seiner Schwester wahr. Er spürte, dass Sternfeuer in großer Gefahr war. Die GIRGELTJOFF wurde zwar von Janvrin zerstört, die Besatzung kehrte jedoch wohlbehalten zur SOL zurück.

Das Manifest

Im November übernahm Sternfeuer die Betreuung Barleonas, die von der SOL aufgenommen worden war. Sternfeuer konnte Barleona nicht telepathisch aushorchen. (Atlan 609)

Als das Atlan-Team und circa 100 weitere Solaner die SOL mit den Beibooten CHYBRAIN und FARTULOON am 17. November verließen, nachdem SENECA vollständig von Manifest C übernommen worden war, blieb Sternfeuer in der SOL zurück. Sie hielt mentalen Kontakt mit ihrem Bruder (Atlan 610). Dieser brach jedoch ab, als Federspiel an Bord der TAUPRIN in den Staubmantel der galaktischen Zentrumsregion eindrang. (Atlan 614)

Der Kontakt konnte wiederhergestellt werden, nachdem die Quelle der Kriegsstrahlung auf Munater zerstört worden war. Federspiel übermittelte Sternfeuer die von Atlan gewonnenen Erkenntnisse über die Anfälligkeit der Manifeste für Posimagno-Energie. Durch deren Einsatz konnte Manifest C aus der SOL vertrieben werden. Federspiel wollte seiner Schwester den Standort der CHYBRAIN bekanntgeben, wurde aber durch einen fremden Mentalimpuls gestört. Deshalb wurden die Koordinaten von Cpt übermittelt. Die SOL brach dorthin auf. (Atlan 618)

Die lebende Bombe

Sternfeuer erhielt mentalen Kontakt mit Cpt'Carch, der sich nun Twoxl nannte. Als Sternfeuer erfuhr, dass Cpt von den Metaplasmaten angegriffen wurde, verlangte sie das Kommando über einen Kreuzer, um eingreifen zu können. Breckcrown Hayes überließ ihr den Leichten Kreuzer CHAIL und vier weitere Schiffe. Diese näherten sich dem Planeten. Twoxl kam an Bord der CHAIL, bat Sternfeuer um Hilfe und begab sich mit ihr zu Promks Siedlung. Dort wurde die Hyperbombe Torl gefangen gehalten. Sternfeuer konnte Torls Gedanken nicht lesen. Das Cyborg-Wesen sprach erst mit Sternfeuer, als diese drohte, den Bombenkörper zu zerstrahlen. So erfuhren die Solaner einiges über die Hintergründe. Im weiteren Verlauf der Ereignisse erhielt Sternfeuer wieder Kontakt mit Federspiel. Die CHYBRAIN und die FARTULOON flogen nach Cpt. Sternfeuer, Federspiel und Bjo Breiskoll bildeten einen Mentalblock. So konnten sie die 15 Hyperbomben orten. (Atlan 619)

Quellen