Synuit

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Synuit war ein Gestaltwandler aus dem Volk der Gys-Voolbeerah.

Bekannte Erscheinungsformen

Geschichte

Synuit wurde von seinen Artgenossen als andersartig betrachtet und auf dem Planeten Koros II ausgesetzt. Nach einer Odyssee, die ihn über 23 Zwischenstationen führte, kam er schließlich zum Planeten Flaun, wo er (vermutlich im 8. Jahrtausend v. Chr.) die Ankunft Aset-Radols beobachtete. Synuit war zu diesem Zeitpunkt noch jung. Er war von Aset-Radols Aura der Macht beeindruckt und bot ihm seine Dienste an. Der MdI akzeptierte das Angebot, als es Synuit gelang, völlig unbemerkt in die INSTIN einzudringen. Synuit ordnete sich seinem neuen Herrn total unter und wurde von diesem zu einem absolut skrupellosen Werkzeug umgeformt.

Nach einer intensiven Schulung und einem Studium auf Celkar nahm Synuit in der Gestalt eines Arkoniden sogar an der ARK SUMMIA teil und erreichte den Rang eines Tai-Laktrote. Da er keinen Extrasinn hatte, der aktiviert werden konnte, wurde kurz vor dieser Prozedur sein Tod vorgetäuscht. Er absolvierte danach ein Studium bei einer Assassinen-Vereinigung der Aras und lernte Dagor-Kampftechniken. Seine Ausbildung umfasste insgesamt 30 Jahre, während denen seine gestaltwandlerischen Fähigkeiten aus unbekannten Gründen nachließen. Aset-Radol versetzte ihn in den nächsten Jahrhunderten immer wieder in Kryostase, um sein Leben zu verlängern.

Synuits erste bekannte Identität war die des Aras Schopsna. Es ist nicht bekannt, wann der echte Schopsna durch den Gestaltwandler ersetzt wurde, oder ob es jemals einen Ara namens Schopsna gegeben hatte. Als Schopsna wurde er im 1. Jahrtausend v. Chr. Mitglied der MO-Eskorte, erlangte die relative Unsterblichkeit und »fand« die Raumstation FOARY. Jahrhundertelang beeinflusste er die anderen MO-Eskortisten in Aset-Radols Sinne. Er arbeitete im 14. Jahrhundert NGZ mit Trantipon und Kreolin am Projekt Ara-Toxin und realisierte auch hierbei Aset-Radols Pläne.

In Schopsnas Identität begab er sich mit Trantipon und Kreolin Ende Juni 1340 NGZ nach Remion. Alle drei wurden von Perry Rhodan, Julian Tifflor und Zhanauta Filgris verfolgt. Als Trantipon gefangen genommen wurde, beobachteten die Terraner ein wildschweinähnliches Tier, das davonlief. Tatsächlich handelte es sich dabei um Synuit, dem es offenbar gelang, sich auf die APPEN zu schleichen. Dort beseitigte er Sekquoia, einen Wachmann, und ermordete in dessen Gestalt den Mantarheiler Plob Arnoyn, um dessen Identität annehmen zu können.

Orontiu Pleca erkannte, dass Plob Arnoyn nicht »echt« war. Synuit floh mit einem Gleiter nach Oyloz, von dort startete er wenig später einen Kugelraumer aus einer Basis, die sich im Konchols-Gebirge befand. Er steuerte den Moby, in den der Planet Remion transformiert worden war, als dieser von der Sonne zurückkehrte. Der Moby nahm direkten Kurs auf Oyloz, konnte aber von Perry Rhodan vertrieben werden.

Danach traf sich Synuit mit Saghul, der entweder in alles eingeweiht war, oder übernahm die Identität von dessen Stellvertreter Koztelka. Als Saghul im Auftrag Lamos Ozwachs ermordet wurde, verwandelte sich Synuit erneut. Später nahm er wieder Schopsnas Gestalt an und sprengte die MO aus der Trümmerbrücke heraus. Er hatte dies schon seit Jahren vorbereitet und dafür gesorgt, dass die tefrodische Besatzung über ein Implantat und Hyperstrahlung quasi ferngesteuert werden konnte. Mit diesem Raumschiff brach er auf, um sich zu seinem Herrn zu begeben. Als Begleitschutz rief er drei Mobys herbei. Er erkannte Perry Rhodan und Julian Tifflor nicht, als diese in der Maske von Tefrodern die Zentrale der MO betraten.

Nachdem sie auf Synuits Befehl 16 arkonidische GWALON-Raumer vernichtet hatten, nahmen die drei bei der MO erschienenen Mobys eine Dreiecksformation ein und akkumulierten gewaltige Energiemengen, um die MO zum Unlichtplaneten versetzen zu können. Außerdem befahl er die »Säuberung« der MO von allen unbeeinflussten Lebewesen. Synuit verlor infolge des Transitionsschocks das Bewusstsein. Dies wurde von Perry Rhodan und Ignats Gorgides ausgenutzt: Sie wollten die Steueranlage für die Hyperstrahlung deaktivieren, mit welcher die Tefroder beeinflusst wurden. Dann kam Synuit jedoch wieder zu sich und griff Rhodan an. Dieser hatte ihm nichts entgegenzusetzen und wurde niedergeschlagen. Da stürzte sich Gorgides auf Synuit. Der Gestaltwandler tötete den Tefroder, aber Rhodan hatte genug Zeit erhalten, um eine winzige Sonde auf die Steueranlage anzusetzen, von deren Existenz Synuit nichts ahnte. Er glaubte, nicht ausreichend beeinflusste Tefroder hätten ihn angegriffen, und maß diesem Vorfall keine große Bedeutung bei.

Er begab sich auf den Unlichtplaneten, um Aset-Radol Bericht zu erstatten, und wechselte dann zur FOARY, die sich im Orbit befand. Als er darüber informiert wurde, dass Julian Tifflor und Zhanauta Filgris auf der MO gegen die Tefroder und Roboter kämpften, die alle Fremdwesen töteten, nahm er im Beisein der MO-Eskortisten Funkkontakt mit Tifflor auf. Dieser enttarnte ihn, so dass er gezwungen war, die MO-Eskortisten mit seiner Paragabe zu lähmen. Er führte persönlich einen Tefrodertrupp an, der Tifflor töten sollte. Als Aset-Radol ihm befahl, die Angriffe einzustellen, ignorierte er das. Doch da erfüllte die von Rhodan eingesetzte Mikrosonde ihre Aufgabe und zerstörte die Schaltung für die Hyperstrahlung, so dass die Tefroder wieder sie selbst waren und nicht mehr kämpfen. Synuit schoss Tifflor nieder und nahm dessen Gestalt an, um auch Rhodan töten zu können – er war überzeugt, immer noch in Aset-Radols Interesse zu handeln, da er nicht an dessen Läuterung glaubte. In Tifflors Gestalt ließ er sich zum Unlichtplaneten abstrahlen. Zhanauta Filgris, deren Geruchssinn künstlich verstärkt worden war und die vor ihm angekommen war, erkannte ihn am Geruch und erschoss ihn. Er starb somit Mitte Juli 1340 NGZ.

Quellen

Ara-Toxin 3 bis Ara-Toxin 6