Tabora

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Das Tabora war ein von den Cynos künstlich gezüchtetes Energiewesen, das den »Schlüssel zur Macht« im Schwarm bildete.

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Heft: PR 566
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Erscheinungsbild

Der eigentliche Aufenthaltsort des Taboras war der Paradimschlüssel, von dem es allerdings lange in eine gut 60 cm hohe, bauchige Flasche aus schwarzem Glasmaterial mit langem, schlankem Hals geflohen war. Im Inneren dieser Flasche war ein substanzloses, scheinbar gasförmiges, schemenhaftes, goldfarbenes Wogen und Wallen sichtbar. Das Tabora konnte sich in einem rasanten Wachstumprozess zu einer riesigen, intensiv golden strahlenden Energiewolke ausdehnen bis zu einer Größe, die den Raum zwischen Erde und Mars ausfüllte.

Charakterisierung

Laut Arman Signo besaß das Tabora ungeheure Macht, seine Fähigkeiten seien beinahe ultimat. Es handelte allerdings niemals von sich aus, sondern nach dem Willen eines »guten Freundes«, wenn ihm die Sache gut und gerechtfertigt erschien.

Geschichte

Das Tabora wurde vor mehr als einer Million Jahren geschaffen, um mithilfe seiner Parafähigkeiten den Schlüssel zum im Hyperraum befindlichen Planeten Stato II zu bilden und diesen im Normalraum materialisieren zu lassen. Im Besitz eines dazu befugten Cynos konnte man mit dem Tabora indirekt den Schwarm beherrschen.

Als die Karduuhls mithilfe des Verräters Hesze Goort die Macht im Schwarm an sich rissen, floh das Tabora von Stato I in einen flaschenartigen Behälter und ließ den leeren Paradimschlüssel zurück. Den Schwarmgötzen gelang es dennoch, das Tabora zu entführen und auf Tronko Y Artefo zu verstecken. Sie setzten drei Minderheitenvölker ein, die mit der Macht des Taboras den Planeten und die Artefoker regierten: die Groß-Autoritärs, die Kriech-Autoritärs und die Füßler-Autoritärs. (PR 564)

Von Tronko Y Artefo wurde das Tabora von einem Pai'uhn K'asaltic namens Pol Gro gestohlen, der die Bedeutung seines unscheinbaren Diebesgutes nicht erkannte und die Flasche Gucky schenkte. Dem Mausbiber gelang der telepathische Kontakt zum Tabora, das ihn aufgrund einer ähnlichen geistigen Einstellung als einen Freund akzeptierte. (PR 565)

Der Cyno Arman Signo warnte die Terraner, die das Tabora in ein Experimentierlabor bei Imperium-Alpha brachten, dass die Freundschaft zu Gucky nur aus dem dringenden Bedürfnis des Tabora nach einem Kontakt mit einem friedfertigen Wesen entstanden sei. Das Tabora verlange nach einer Beziehung zu einem »Wissenden«, einem speziell ausgebildeten Cyno.

Als es dem Cyno Schmitt alias Imago I gelang, den Dreifachzyklus zwischen dem Tabora, Imago II und sich selbst herzustellen, begann das Tabora in dem Labor in Imperium-Alpha zu wachsen, bis es sich schließlich zu einer riesigen Energiewolke ausgedehnt hatte und Spiralen ausbildete, mit denen es im Hyperraum verschwand. Es kehrte zurück in den Paradimschlüssel, den Schmitt, der bei einem Transmittersprung im Hyperraum gestrandet war, bei sich trug. (PR 566)

Mit diesem durch das Tabora belebten Paradimschlüssel gelang es Schmitt, den Planeten Stato II zu betreten und ihn in den Normalraum zurückzuholen. Nostradamus alias Imago II übernahm nach Schmitts Tod durch das Tabora die Kontrolle im Schwarm.

Kurz bevor der Schwarm die Milchstraße verließ, gelang es allerdings Patulli Lokoshan, das Tabora zu stehlen. Der weitere Verbleib des Taboras seitdem ist unbekannt.

Quellen

PR 564, PR 565, PR 566, PR 569