Stalker

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Begriffsklärung Dieser Artikel befasst sich mit dem Sotho Tal Ker, der auch in einer Maske als Warner auftrat. Für weitere Bedeutungen, siehe: Warner.

Der Sotho Tal Ker oder Stalker, wie ihn als erster Homer G. Adams nannte, war ein Abgesandter des Kriegerkults der Mächtigkeitsballung von ESTARTU. Er agierte aber auch unter dem Pseudonym Warner und als der Springerpatriarch Captain Ahab beziehungsweise Mossek ban Osfar.

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Heft: PR 1553
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Erscheinungsbild

Wahre Gestalt des Sotho Tal Ker

Sein Gesicht war echsenartig. Statt einer Nase besaß er einen schnabelartigen, hornigen Auswuchs mit einem breiten, ausladenden Mund, der durch wulstige, jedoch nach unten gezogene Oberlippen immer noch sinnlich wirkte. Die Stirn war fliehend, trotz der stark hervortretenden Augenbrauenwülste und des von der »Nasenwurzel« aufsteigenden fingerhohen Knochenkamms. Zwischen dem ausgeprägten Jochbein und den stark hervortretenden Backenknochen waren gelbe Augen mit schwarzen Schlitzpupillen eingebettet. Sie waren groß, dreieckig und hatten auch drei Lider. Es war kein ausgeprägter Lidschlag zu erkennen. Besonders markant war sein Mienenspiel, wenn seine Backenmuskeln arbeiteten, die sich über dem starken, schwungvollen Unterkiefer spannten.

Sein Hals bestand aus vier starken Wirbeln, jeder um 90° gegen den nächsten versetzbar, wodurch der Kopf bis zu 360° drehbar war.

Stalkers Brustkorb bestand aus gerippten Knochenplatten. Er trug immer einen Rückentornister (PSI-Pressor), der seinen Hohlrücken füllte. Außerdem hatte er ein verlängertes Steißbein, das wie ein Schwanzstummel aus einem halben Dutzend Knorpeln aussah und fast waagerecht von den starken Beckenknochen abstand. Bei seinem Anblick erwartete man unwillkürlich, dass es bei jeder Bewegung knirschen und knacken müsse. Doch dem war nicht so, Stalker bewegte sich lautlos und geschmeidig. Dabei war sein Muskel- und Sehnenspiel deutlich zu sehen. Seine Bewegungen wirkten trotz allem geschmeidig und graziös.

Seine dünnen Arme und Beine schienen aus lauter Wirbeln zu bestehen, die durch sichtbare Sehnen und Muskeln zusammengehalten wurden. Die hochangesetzten Armgelenke und die Knie waren etwas verstärkte Knochengebilde mit zapfenartigen Vorsprüngen.

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Heft: PR 1290
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Nach dem verlorenen Zweikampf gegen Sotho Tyg Ian konnten die Experten von Tahun seine Ursprungsgestalt nicht mehr vollkommen wiederherstellen, auch weil Stalker vor seiner völligen Regenerierung verschwand.

Anschließend hatte er sich von dem skrupellosen Ara-Mediziner Hervor nan Voor weiter behandeln lassen. Innerhalb eines Jahres wurde Stalkers genetische Substanz ausgetauscht, seine Muskeln wurden verstärkt, seine Beweglichkeit übertraf die des besten Meisterschülers einer Upanishad um den Faktor fünf, sein Gehirn wurde in das organische Äquivalent eines Array-Prozessors verwandelt. Hervor nan Voor erschuf auch die lebendige Körperhülle des Springers Mossek ban Osfar, die nicht als Maske zu identifizieren war und deren Mimik von Stalker per Gedankenbefehl gesteuert werden konnte. Anschließend wurde der geldgierige Ara von Stalker getötet, damit dieser das Geheimnis nicht verraten konnte.

Stalker war nun nur noch 1,72 m groß. Sein Körper wirkte verwachsen, die Kinnpartie war schief, seine rechte Schulter hing, in seinem Hohlkreuz wucherten drei höckerartige Auswüchse. Sein rechtes Auge wirkte, als wolle es aus der Höhle quellen, der Blick war unnatürlich starr. Nur das linke Auge war noch in Ordnung.

Masken

Warner

Die Maske des Warners war die eines menschenähnlichen Humanoiden, so zeigte sich Stalker, als er mit Homer G. Adams Kontakt aufnahm. Diese Maskerade wurde allerdings von Taurec aufgedeckt.

Der Warner hatte eine schmale, tonnenförmige Brust. Der Unterleib war nach vorne geknickt, das Hinterteil dadurch nach hinten gestreckt Auf dem langen Hals saß ein breites, derbes Gesicht, mit breitem Mund. Er besaß haarlose Augenbrauen und eine fliehende Stirn.

Seine feingliedrigen Hände waren fünfgliedrig, ebenso seine schmalen Füße, diese besaßen ein ausladendes Fersenbein. Die Arm- und Kniegelenke saßen höher als bei Terranern.

Die tonnenförmige Brust ergab sich aus der Tatsache, dass sich darin auch noch Skorsh verbarg, der Animateur Tal Kers.

Als Warner verbarg sich Stalker hinter einem silbernen Schutzschirm.

Captain Ahab

Captain Ahab war etwa 1,90 m groß mit weit ausladenden Schultern und einem tonnenförmigen Brustkorb. Ahab hatte langes, feuerrotes Haupthaar und einen ebensolchen Vollbart, der ihm fast bis zum Gürtel reichte. Seine Füße waren verwachsen. Sie standen schräg zur Seite ab. Dadurch bewegte er sich seitwärts wie ein Krebs.

Charakterisierung

Stalker war ein Meister der Intrige und der feinsinnigen List. Es war nie klar, was er wirklich im Schilde führte. Als Sotho war er zunächst voll und ganz der Aufgabe verschrieben, der Milchstraße die Lehre vom Permanenten Konflikt nahe zu bringen. Ab Mitte 430 NGZ entdeckte er, der sich bis dahin stets als treuen Abgesandten der Superintelligenz ESTARTU begriffen hatte, ein unbekanntes Gefühl in sich. Er nannte es den Human-Faktor, einen Einfluss, dessen Herkunft er sich selbst nicht sicher war, der aber möglicherweise während seines Wirkens in der Milchstraße von den Galaktikern auf ihn übergegangen war. Verbunden damit war ein starker Selbsterhaltungstrieb, der es ihm ermöglichte, sich über den Kriegerkodex hinwegzusetzen und die Forderung seines Animateurs Skorsh, sich dem neuen Sotho Tyg Ian zu beugen, zurückzuweisen – und Skorsh letztlich sogar zu töten.

Parafähigkeit

Stalker war ein Psi-Reflektor, er konnte die Gedanken anderer Lebewesen reflektieren, verstärken und verändern. Damit war er in der Lage, sogar mentalstabilisierte Personen und Mutanten zu beeinflussen und ihr Erinnerungsbild zu verändern.

Geschichte

Stalker war von den Singuva speziell auf die Bedürfnisse der Galaktiker gezüchtet worden, indem er mit den Besatzungsmitgliedern der beiden in Estartu havarierten TSUNAMI-Schiffe 113 und 114 über morphogenetische Felder verbunden wurde. Da er jedoch in aller Eile erschaffen worden war, brach die morphogenetische Verbindung irgendwann ab. In der Planung der Singuva war er sowieso nur als Wegbereiter vorgesehen.

Chronofossilien/Vironauten

Im Endkampf um die Chronofossilien erschien der Sotho Tal Ker in der Milchstraße. Im November 428 NGZ funkte er Homer G. Adams via eines kodierten Funkspruchs direkt an. Nach Tal Kers Angaben traf er in seiner Mächtigkeitsballung auf den verlassenen TSUNAMI TS-114. Mit ihm flog er zur Milchstraße und verbarg sich im Schutze des ATG-Feldes, um mehr über die Umstände in der Milchstraße zu lernen. Adams fasste sofort Vertrauen und versteckte den Sotho, den er Stalker nannte, weil dieser ihn mit seinem zweiten Vornamen Gershwin anredete, im STALHOF. Um dies zu ermöglichen, musste Adams noch die drei Hanse-Sprecher Timo Porante, Celeste Maranitares und Patricia Kolmeth einweihen. Jeweils einer dieser drei Hanse-Sprecher verweilte nun als Schutz und Bewachung ständig im STALHOF.

Von dort aus trat Stalker als Warner auf. Obwohl nicht mit Homer G. Adams abgesprochen, deckte dieser ihn. Anfangs noch neutral, mischte sich Stalker zunehmend mehr in das Geschehen um die Chronofossilien, den Dekalog der Elemente und den Herrn der Elemente ein. Seinem Hinweis war es zu verdanken, dass die Galaktiker die zu diesem Zeitpunkt letzte verbleibende Basis des Dekalogs, das LAGER, aufspürten und vernichten konnten. Der Dekalog der Elemente existierte damit nicht mehr. Aus Rache verübte der zu diesem Zeitpunkt schon in einer Devolution befindliche Herr der Elemente einen Attentatsversuch, dem Stalker jedoch entrinnen konnte.

Um die Warnergeschichte zu vertuschen, manipulierte Stalker die Erinnerung der drei Hanse-Sprecher, und Adams stellte die Sache so hin, als ob sie den Piratensender Acheron betrieben. Da der STALHOF nicht mehr sicher erschien, versteckte Homer G. Adams den Sotho und die drei Hanse-Sprecher in der Tsunami-114. Doch von dort aus nahm Stalker erneut den Geheimsender Acheron in Betrieb, was Ronald Tekener auf den Plan rief. Daraufhin manipulierte Stalker auch dessen Erinnerungen.

Später gab er an, von seiner Superintelligenz geschickt worden zu sein, die Völker der Mächtigkeitsballung ES, später speziell die Vironauten, zu einem Sightseeing zu der zwölf Galaxien umspannenden Mächtigkeitsballung ESTARTUS einzuladen und Handelsbeziehungen mit der Kosmischen Hanse aufzubauen.

Sotho der Milchstraße

Die Zerwürfnisse zwischen den Rittern der Tiefe Perry Rhodan, Atlan da Gonozal und Jen Salik und deren Herren, den Kosmokraten, kamen Stalker gerade recht. Er forcierte dieses Zerwürfnis noch und bot den Vironauten mit der Einladung in die Mächtigkeitsballung ESTARTUS ein Ziel für deren vom ehemaligen Virenimperium geschaffenen Fernweh.

Die Werbung Stalkers fiel auf fruchtbaren Boden. Millionen von Vironauten machten sich auf den Weg nach Estartu, während in der Milchstraße immer mehr Upanishad-Schulen entstanden.

Gleichzeitig bot er den Völkern der Milchstraße an, den Dritten Weg zwischen den Kosmokraten und den Chaotarchen anzutreten. Dazu wären nur geringe Voraussetzungen notwendig. Eine davon wäre beispielsweise die Schulung und das Training in der Upanishad, einer Art Schule, in der die Lehren der ESTARTU vermittelt wurden.

Stalker tötete 430 NGZ seinen Animateur Skorsh, da dieser ihm befahl, sich selbst zu entleiben, um dem neuen Sotho Platz zu machen. Wenig später wurde er von Stygian als Sotho der Milchstraße abgelöst. In einem Zweikampf auf Terzrock wurde er beinahe von Stygian getötet. Julian Tifflor brachte ihn nach Tahun, wo er wieder geheilt wurde. Dort verließ er 435 NGZ vorzeitig die Rehabilitation.

Captain Ahab

Erst 443 NGZ trat er in der Maske des Springerpatriachen Captain Ahab wieder auf. Seine wahre Identität war längere Zeit nur sehr wenigen Personen bekannt. Als erstes erfuhren Nia Selegris und Julian Tifflor wer Mossek ban Osfar wirklich war. Mit seinem Flaggschiff, der OSFAR I, zog er als Händler durch die Lokale Gruppe. Im Jahr 446 NGZ schmuggelte Ahab vor allem Paratau für die GOI. Sein Gegenspieler war hierbei der Elfahder Windaji Kutisha, dem er fast in die Falle gegangen wäre. Auf UDHURU schlug er seinen Nachfolger Stygian im Zweikampf und tötete ihn. Nach diesem Einsatz überließ Ahab sein Schiff seiner Osfar-Sippe und übernahm die GOMSTAR, mit der er in die Mächtigkeitsballung ESTARTUS flog, um das Ende des Kriegerkults zu verkünden.

In Estartu traf er auf Ijarkor, den er von der Pervertierung des Permanenten Konflikts überzeugen konnte. Danach verlor sich Captains Ahabs Spur wieder.

Dunkle Jahrhunderte

In den sechziger Jahren des 5. Jahrhunderts NGZ gehörte er einer Delegation des Galaktikums an, die mit den Porleytern verhandelte. Danach war er als Pirat von Magellan unterwegs. Auf Ayshran-Ho suchte er Mitstreiter gegen Monos. Er verwendete dabei die Schiffe OSFAR VI und OSFAR VII.

Im Jahr 490 NGZ traf er auf Perry Rhodan, der in der Zeit zurückgereist war. Außerdem arrangierte er ein erstes Treffen zwischen den Cantaro und den Galaktikern. Danach verlor sich in den Dunklen Jahrhunderten wieder die Spur.

1146 NGZ trafen Icho Tolot und Domo Sokrat in Andromeda auf Captain Ahab, der sich zunächst als Informationshändler Hachem Minarbo ausgab, als sie auf der Suche nach ihrem Volk waren. Wenig später traf Sato Ambush auf Lokvorth auf Captain Ahab, der dort unter dem Pseudonym Balaam mit der OSFAR XV unterwegs war. Wie er die Schutzwälle der Milchstraße überwinden konnte, verriet er dem Pararealisten dabei nicht. (PR 1466, PR 1483)

Aufgehen in ESTARTU

Ab 1170 NGZ zeigte er sich wieder in seiner Ursprungsgestalt. 1172 NGZ flog er mit der ROBIN nach Estartu. Gemeinsam mit Ronald Tekener, Alaska Saedelaere und Salaam Siin gelangte er zum Sitz ESTARTUS auf dem Planeten Etustar. Dort offenbarte sich die tatsächliche Rolle des Intriganten: Stalker wurde von ESTARU bestimmt, analog zu ES' Boten Homunk, ihr Bote und Informant zu sein. In der Zeit der Dunklen Jahrhunderte beschaffte er ESTARTU Informationen und Nachrichten aus der Lokalen Gruppe und über den Zustand von ES. Stalker bestätigte, dass ES eine Superintelligenz sei, die aktiv in das Geschehen seiner Mächtigkeitsballung eingreife, sich aber einen farblosen Boten (Homunk) gewählt habe. ESTARTU gestalte ihren Einfluss auf die Mächtigkeitsballung zurückhaltender, hätte sich aber einen schillernden und aufdringlichen Boten gewählt: Stalker.

Der ehemalige Sotho ging kurz darauf in der Superintelligenz ESTARTU auf: Der Planet Etustar verschlang ihn. Stalkers letzte Grüße galten seinem alten Freund Homer G. Adams.

Quellen

PR 1251, PR 1252, PR 1261, PR 1262, PR 1280, PR 1281, PR 1282, PR 1283, PR 1290, PR 1291, PR 1296, PR 1297, PR 1299, PR 1309, PR 1321, PR 1325, PR 1333, PR 1334, PR 1346, PR 1347, PR 1359, PR 1412, PR 1422, PR 1466, PR 1483, PR 1577