Tarkanium

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Das Tarkanium liegt in der nördlichen Peripherie der Galaxie Absantha-Gom. Es war das Siedlungsgebiet der Kartanin in dieser Galaxie.

Aufbau

Es besteht aus den vier Planeten Hubei im Oogh-System, Bansej im Shant-System, Shallej im Argom-System und Kumai im Branderk-System. Diese Sonnensysteme liegen nur wenige Lichtjahre voneinander entfernt in einer Ebene. Bansej, Shallej und Kumei bilden ein gleichseitiges Dreieck, Hubei liegt in der Mitte in gleicher Entfernung von den drei anderen Planeten. Bildet man eine Senkrechte zur Ebene dieser Konstellation durch Hubei, so zeigt diese in Richtung von DORIFER.

Geschichte

Um 50.035 v. Chr. forderte Oogh at Tarkan vom ESTARTU-Clan vier Planeten, um dort das Tarkanium zu gründen. Auf den teilweise lebensfeindlichen Welten wurden Kuppeln und andere Anlagen errichtet.

...

Ab etwa 412 NGZ wurden die Welten des Tarkaniums im Rahmen des Projekts Lao-Sinh von den Kartanin aus M 33 erneut besiedelt. Die uralten Kuppeln wurden ausgebaut und Tränennetze angelegt, in denen enorme Mengen von Paratautropfen eingelagert wurden. Im Jahre 446 NGZ befanden sich im Tränennetz des Oogh-Systems 2,5 Milliarden Tropfen, in den drei anderen Lagerstätten jeweils 500 Millionen Tropfen.

...

Von den im Tarkanium gelagerten großen Mengen Parataus angelockt, begannen zum Ende des Jahres 446 NGZ immer mehr Ephemeriden, in Richtung des Raumsektors zu wandern. Gesteuert von den Nakken im Dienste Granjcars schlossen sie den Sektor in Form einer zunächst fünfzehn, im Januar 447 NGZ bereits nur noch zehn Lichtjahre durchmessenden Sphäre ein. Aufgrund des Fehlens jedweder anderer Ephemeridenphänomene im Rest der Galaxie, wurde davon ausgegangen, dass sich sämtliche Ephemeriden im Bereich Tarkanium gesammelt hatten. Dennoch blieben noch Lücken offen, die sowohl von Gängern des Netzes, als auch von Enerpsi-Raumschiffen genutzt werden konnten. (PR 1349)

Dem Vormarsch der Ephemeriden entgegen wirkten die Esper der Kartanin. Mit ihren psionischen Kräften errichteten sie eine Art Wand zwischen Ephemeriden und Paratau, um die durch ein Zusammentreffen der beiden Stoffe drohende Katastrophe abzuwenden. Dies gelang ihnen nur unter großen Opfern, viele der Psi-begabten Kartanin gingen unter dem geistigen Druck zugrunde. Letztendlich zeichnete sich ab, dass sie das Unglück lediglich hinauszögern, aber nicht verhindern würden können. (PR 1349)

Erst als es Perry Rhodan und Atlan mit Unterstützung Ijarkors gelang, ein Treffen zwischen der Kartanin Mia-San-K'yon und dem Nakken Dobaril herbeizuführen, konnte die Lage entschärft werden. Durch ein psionisches Signal erkannten die beiden, dass Kartanin und Nakken eigentlich Verbündete waren. Dobaril erklärte sich daraufhin bereit, die dem Tarkanium drohende Gefahr abzuwenden. (PR 1349)

Am 31. Januar des Jahres 447 NGZ kam es dann allerdings doch noch zu der bereits abgewendet geglaubten Katastrophe. Reginald Bull konnte nicht rechtzeitig über die neue Lage informiert werden. Dies führte dazu, dass er zusammen mit einer aus 12.000 Einheiten bestehenden Flotte der Elfahder den ursprünglichen Plan zur Vernichtung der Ephemeriden ausführte. Die Schiffe der Elfahder stießen durch die nach wie vor von den pseudo-psionischen Informationsquanten um den Sektor Tarkanium gebildete Sphäre und zogen beim Verlassen des psionischen Netzes die fünfdimensionalen Partikel mit in den Normalraum. Unbeabsichtigt entfesselten sie dadurch gewaltige psionische Kräfte, die auf die Paratau-Lager der Kartanin übergriffen und die dort gelagerten circa vier Milliarden Paratautropfen zündeten. (PR 1349)

Wie sich später herausstellte wurde durch dieses Ereignis der Transfer des ersten Viertels der Galaxie Hangay aus dem Universum Tarkan ausgelöst.

Nach der Paratau-Katastrophe herrschte im gesamten Tarkanium Chaos. Viele Kartanin vom Volk der Lao-Sinh waren tot, die Überlebenden litten zu einem großen Teil an Psiphrenie, die weitestgehend unverletzt gebliebenen verfügten nicht über die notwendigen Mittel, um die Lage wirklich verbessern zu können. (PR 1357)

In dieser Situation versuchte eine Gruppe von Gängern des Netzes, bestehend aus Gucky, Eirene, Ras Tschubai und Fellmer Lloyd, von Bao at Tarkan Hilfe für die Lao-Sinh zu erhalten. Der Kommandant der NARGA PUUR verhielt sich aber sehr abweisend, schickte zunächst die nur an Profit interessierten Mamositu, danach Kartanin, die für die Lao-Sinh nur Verachtung empfanden und die ohnehin bereits Not leidenden teilweise noch mit Schockpeitschen misshandelten. (PR 1357)

Erst als Bao at Tarkan aufgrund von Sabotageakten an Bord der NARGA PUUR unter Druck geriet und die Hilfe der Gänger des Netzes benötigte, konnte ihn Gucky zu echter Hilfeleistung zwingen. Die Lage stabilisierte sich daraufhin. (PR 1357)

Quellen

PR 1306, PR 1313, PR 1341, PR 1342, PR 1348, PR 1349, PR 1357