Temur-Station

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Temur-Station ist eine uralte Station der Lemurer in der Temur-Dunkelwolke nahe der galaktischen Eastside.

PR-TB-402.jpg
Planetenroman 402
© Heyne Verlag

Übersicht

Die Station besteht aus einem ausgehöhlten Planetoiden mit 90 Kilometern Durchmesser. Der ausgehöhlte Raum im Inneren hat einen Durchmesser von 50 Kilometern, wird also von einer 20 Kilometer dicken Außenschale geschützt. Im ausgehöhlten Bereich befindet sich nochmals eine 40 Kilometer durchmessende Zentralkugel, die freischwebend verankert wurde. Ein Teil des Raumes zwischen Außenschale und Zentralkugel ist mit künstlicher Atmosphäre gefüllt, die bis in eine Höhe von drei Kilometern atembar ist und dann bis zur Gesteinsschale kontinuierlich abnimmt und verschwindet. (Centauri 11)

Auf der Oberfläche der Zentralkugel existiert außerdem eine große Parklandschaft mit dem Venantin-Komplex. Durch die enge Horizontkrümmung wird der Eindruck erweckt wurde, man stünde auf einem Hügel. An die Terrasse schließt sich ein vielfach abgestufter, von hochaufragenden Wohntürmen gekennzeichnetes Gebäude an, das von dem Park umgeben wird. Das Gebäude weist gewaltige Strebepfeiler, Balkone an Erkern und abgestufte Plattformen mit Arkadengängen auf. Venantin hat die Ausmaße einer Kleinstadt. (Centauri 11)

Im Inneren der Zentralkugel sind alle wichtigen technischen Aggregate und der Zentralrechner Temur untergebracht.

Standort

Nach ihrem Bau war die Temur-Station in den Halbraum eingebettet, wurde aber aufgrund der drohenden Vernichtung des Justierungsplaneten des Temur-Sonnenfünfeck-Sonnentransmitters an dessen Stelle gesetzt. Seit diesem Zeitpunkt ist Temur-Station fünf Milliarden Kilometer über dem Ballungsfeld des Sonnentransmitters stationär verankert.

Aufgaben

  • Justierung des Temur-Sonnenfünfecks: Zu diesem Zweck besaß Temur-Station am Nordpol des Planetoiden fünf Justierungspyramiden aus dem für die Lemurer typischen Lemur-Metall.

Geschichte

Im Jahre 6375 dha-Tamar wurde die Temur-Station von über zehn Millionen Personen bevölkert. (Centauri 11)

Im Jahre 2422 wurden die Justierungspyramiden von Temur-Station und weite Teile der technischen Anlagen durch tefrodische Sprengsätze zerstört, als sich der Goldene Talossa nach der Bergung der Shimada-Aufrissbomben absetzte. Die programmierte Selbstvernichtung von Temur-Station konnte durch Atlan da Gonozal verhindert werden. (PR-TB 402)

Quellen