Thermoflammer

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Begriffsklärung Dieser Artikel befasst sich mit den auch Springschlangen genannten Wesen. Für weitere Bedeutungen, siehe: Springschlange.

Als Thermoflammer bezeichnete Perry Rhodan im Jahre 49.488 v. Chr. die schlangenähnlichen Wesen des Planeten Tanos VI / Pigell.

PR0354.jpg
Thermoflammer im 25. Jahrhundert
Heft: PR 354
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Erscheinungsbild

Es handelt sich dabei um rund 10 bis 12 Meter lange und einen Meter durchmessende Schlangen mit zwölf Beinen. In ihrem Körper befindet sich ein halborganisches Gerät mit dem sie leistungsstarke Laserstrahlen erzeugen können. Diese werden über einen Projektor am Gaumen der Schlangen abgestrahlt und haben eine Reichweite von mehreren hundert Metern. Auf einhundert Metern Entfernung wirken die Laserstrahlen absolut tödlich. Selbst auf weite Entfernung durchschlagen sie noch massive Terkonitpanzerungen. (PR 272)

Die kristalline Haut der Thermoflammer ist gepanzert und in der Lage ein bestimmtes Maß an Energie aufzunehmen, das der Lasererzeugung zugeführt wird. Die in Erdlöchern und im Verborgenen lebenden Schlangen sind in der Lage sich auch mit Sprüngen mit einer Weite von rund 35 Metern fortzubewegen, weswegen Gucky sie Springschlangen nannte. Ihre Beine enden in so genannten Klauenpfoten. (PR 272)

Im 25. Jahrhundert haben sich die Thermoflammer weiterentwickelt. Ihre Körperlänge beträgt nun rund 30 Meter bei einem Durchmesser von zwei Metern. Zudem hat sich die Reichweite der tödlichen Laserstrahlen auf 150 Metern vergrößert. Ihre einst kristalline Haut hat sich zu einem stahlharten Kristallpanzer entwickelt. (PR 354)

Die Thermoflammer wurden von den Gen-Modulatoren über hypnosuggestive Kraftfelder alarmiert und gelenkt. (PR 354)

Geschichte

Die Gen-Modulatoren schufen die Thermoflammer nach dem Beginn ihres freiwilligen Exils um das Jahr 50.076 v. Chr., um die tefrodische Besatzung der Zeitstation von Pigell zu bekämpfen. (PR 272)

50. Jahrtausend v. Chr.

Im Jahre 49.488 v. Chr. hatte die CREST III mit Hilfe der Zeitstation der Meister der Insel einen Zeitsprung von 500 Jahren aus dem Jahre 49.988 v. Chr. hinter sich gebracht. Eine geplante Erkundung des Tanos-Systems fand nicht statt, da das Flaggschiff der Solaren Flotte von den Netzern in Verbindung mit den Polern belagert wurde. Nachdem es so energetisch lahm gelegt wurde, installierten die Terraner Maschinenkarabiner in den Geschützkuppeln und erwarteten den nächsten Angriff. Dieser erfolgte durch die Thermoflammer, die dem Raumschiff und seiner Besatzung schwer zusetzten. Zudem fielen durch den folgenden Angriff der Ikas alle parapsychisch begabten Personen aus. (PR 272)

Während sich die Besatzung mit Minirak-Geschossen und Handgranaten gegen die Angreifer verteidigten, griffen die Thermoflammer die Gruppe um Atlan da Gonozal an, die die Zeitstation besetzt hielt. Dabei fanden die Schlangen ihren Weg durch die Löcher, die von den Poler gebohrt worden waren. Im Inneren der Zeitstation kam es zu schweren Kämpfen, bei denen den Terranern schließlich die Munition ausging. In der Folge wurde nahezu der gesamte Trupp getötet. (PR 272)

Als der Trupp um Major Don Redhorse, der den Saal mit dem Torbogentransmitter hielt, vom Rest der Gruppe abgeschnitten wurde, plante Atlan da Gonozal mit einem kleinen Stoßtrupp Redhorse zu befreien. Dieses Vorhaben misslang aufgrund des Munitionsmangels. Während sich die letzten Terraner mit selbstgebauten Hieb- und Stichwaffen der Thermoflammer erwehrten, erhielten sie Unterstützung von Icho Tolot, der von der CREST III gekommen war. Die letzten vier Überlebenden fanden mit Atlan und Icho Tolot Schutz in einem Raum, der verbissen verteidigt wurde. (PR 272)

Die Gruppe um Don Redhorse stand ohne Unterstützung auf verlorenem Posten, und ließ sich von dem im Auftrag des Meisters der Insel Toser-Ban aktivierten Torbogentransmitter an ein unbekanntes Ziel abstrahlen. Sie rematerialisierten in der Gegenstation in der Bunkerstadt Godlar auf Lemur. Über den Transmitter gelangten auch unplanmäßig vier Thermoflammer nach Lemur. Diese töteten zehn Mann der tefrodischen Besatzung der Zeitstation – die unter dem Kommando des Zeitagenten Rovza stand – bis sie schließlich von Robotern eliminiert wurden. (PR 274)

Unterdessen war es einer kleinen Gruppe um Perry Rhodan gelungen die CREST III mit dem Aerogleiter FLYING WALRUS zu verlassen, und den Kontakt mit den Ikas herzustellen. Diese riefen nach der Beseitigung des Missverständnisses – die Terraner seien eine neue tefrodische Besatzung für die Zeitstation – die Thermoflammer, Poler und Netzer wieder zurück, und die Gefahr für die Terraner war beigelegt. (PR 272)

25. Jahrhundert

Während die Poler und Netzer im Laufe der Zeit anscheinend ausstarben, überlebten die Thermoflammer bis zum 25. Jahrhundert und bewachten weiterhin die Zeitstation. Ab dem Jahre 2430 wurden sie von den Akonen bekämpft, die – mit der Unterstützung des ehemaligen Zeitagenten Talossa in der Tarnidentität Tarlor – den von den Thermoflammern und Polern schwer beschädigten Zeittransmitter reparierten und damit Zeitexperimente durchführten. Als ihnen klar wurde, dass sie die Thermoflammer nicht besiegen konnten, nutzten die Akonen ebenfalls ein hypnosuggestives Kraftfeld, das die Schlangenwesen zähmte, und sie für die Zwecke der Akonen nutzbar machte. (PR 354)

Im Jahre 2436 flog Reginald Bull mit seinem Flaggschiff WASHINGTON Pigell an, da er von dem sterbenden Zeitpolizisten Aser Kin die Information erhalten hatte, dass die Dolans den Planeten angreifen würden. Sie hatten ihn als Quelle der Nullfeldechos ausgemacht. Bull plante den Zeittransmitter entweder zu erobern oder zu zerstören, um weitere Aktion der Akonen gegen die Terraner zu unterbinden. Dabei traf sein Spezialkommando auf die Thermoflammer, die – von den Akonen alarmiert – angriffen. Es kam zu schweren Gefechten bei denen sich lediglich der Paladin-Roboter souverän gegen die Thermoflammer behaupten konnte. Diese griffen in mehreren Wellen an, und entwickelten dabei ein gewisses Maß an Strategie. Letztlich konnten sie aber nicht gegen das Spezialkommando bestehen und zogen sich aus unbekannten Gründen plötzlich zurück. (PR 354)

Das weitere Schicksal der Thermoflammer ist unbekannt.

Quellen

PR 272, PR 273, PR 354