Transformbombe

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Eine Transformbombe ist eine Spezialmunition für die Transformkanone. Transformkanonen können in der Regel nur Bomben verschießen, die speziell für ihre Baureihe entwickelt wurden bzw. mit dieser Baureihe kompatibel sind.

Bombentypen

Konventioneller Sprengstoff

Konventioneller Sprengstoff wird eher selten angewendet, diese Bomben werden auch als besonders klein bezeichnet. Die vergleichbare Sprengkraft von 1 Megatonne TNT wurde verwendet, um im  Wikipedia-logo.pngOrbit eines Planeten befindliche Objekte zu zerstören, ohne den Planeten selbst zu gefährden. (PR 317)

Atombomben

Die Posbis verwendeten bis 2115 nur 1000-GT-Atombomben – die Sprengwirkung wurde später durch die Terraner gesteigert, die schließlich auch Fusionssprengköpfe einsetzten. Weiterhin mussten aus taktischen Erwägungen immer wieder wesentlich kleinere Kaliber verwendet werden, etwa 10-, 20- oder 30-GT-Bomben. (PR 134, PR 211, PR 271)

HHe-Bomben

Fusionsbomben mit einer vergleichbaren Sprengkraft von bis zu 6000 Gigatonnen TNT, nach 1331 NGZ von etwa 500 Megatonnen, sind die Standardmunition für Transformkanonen. Es ist immer davon auszugehen, dass solche Fusionsladungen verwendet werden, wenn nicht anders erwähnt. Falls auf einen Planeten Rücksicht genommen werden muss (siehe oben), können auch extrem reduzierte Bomben von 0,5 MT Sprengkraft eingesetzt werden. (PR 458)

Aufbau: Zylindrisches Gehäuse mit halbkugelförmigen Enden als schlag- und sturzfeste Verschalung. Die Hälfte des Volumens stellen den Deuterium-Tank, umgeben von einem Strukturfeld-Gitternetz und chemischen Implosionsladungen und positronischer Steuer- und Schaltblock zur Zündung. Weiter wird ein Myon-Generator, gespeist aus Kernzerfallsbatterien, verwendet, um eine myon-katalysierte  Wikipedia-logo.pngKernfusion auszulösen.

Vor einer »zufälligen« Explosion in den Magazinen oder Lagerstätten sind die Bomben gut gesichert: Sie werden in Thermo-Schichtbehältern aufbewahrt, die gegen mechanische und thermische Kräfte abgesichert sind. Die Hüllen der Behälter widerstehen praktisch allen bekannten Säuren, Drücken bis 800 t/cm2 und 20.000 °C. Die Zünder für die Bomben werden nur an Bord von Schiffen eingesetzt. (PR 350)

Die Baureihe TSUNAMI-Spezial ETAG-4-ROP besitzt 4000 GT VG-TNT Sprengkraft. (PR 1423)

NUG-Transformbombe

Als allgemeine Verbesserung, aber auch unter dem Eindruck der hinsichtlich der Hyperimpedanz-Erhöhung erfolgten Simulationsrechnungen, wurde ab 1320 NGZ vorsorglich ein neuer Hauptbombentyp für die Transformkanonen entwickelt und eingeführt. In einen genormten Kugelbehälter wird NUGAS gespeichert, so dass durch unvollständige Verstofflichung die der Masse äquivalente Energie gemäß E = mc2 direkt freigesetzt wird; 50 % der Masse verwandeln sich überdies in schutzschirmbrechende Hyperenergiestoßfronten, während die konventionelle Sprengkraft in Vergleichs-TNT als Sekundärwirkung in Erscheinung tritt.

Antimateriebombe

Als Sprengstoff dienen NUGAS und vorbehandelte Antimaterie in einer Ummantelung mit Ynkelonium (Antimaterie ist in jeder Form der Unterbringung gefährlich). Durch die effektive Energieumwandlung des Annihilisationsprozesses sind nur geringe Mengen an Sprengstoff notwendig. Daher eignen sich Geschosse dieser Bauart auch für taktische Kaliber im Kilo- oder Megatonnenbereich.

Moluk-Strahlbomben

Dieser auch Desintegratorbombe genannte Wirkungskörper bewirkt die molekulare Zersetzung von fester Materie.

Transformblender

Ein Mantel aus Hyperkristall sorgt dafür, dass bei der Detonation das gesamte Spektrum abdeckende Hyperstrahlung entsteht. So kann feindliche Ortung gestört werden. (PR 2801 E, Kap. 2)

Spezialbomben

Die folgenden Bombentypen sind seit einer Erhöhung der Hyperimpedanz im Jahre 1331 NGZ nicht mehr funktionsfähig:

  • Gravitraf-Bombe:
Ein hochkritisch gefluteter Gravitraf-Speicher, der bei Rematerialisation eine verheerende Explosions- und Strahlungswirkung (hyperenergetischer Puls) zeigt. Die maximale Sprengkraft liegt bei 10.000 Gt. (PR 2148) Die Primärwirkung ist hyperenergetisch-schirmaufbrechend. (PR 2400)
  • Gravitationsbombe:
Im Augenblick der Zündung wird ein Schwereschock ausgelöst. Eine Gravitationsbombe erzeugt durch Hyperstrahlung Hyperbarie, welche dann urplötzlich als Gravitationsursache vorhanden ist. Dadurch entsteht ein unregelmäßiger, sehr kurzlebiger Hyperraumaufriss.
  • Arkon-/Katalysatorbombe:
Die Arkonbombe initiiert eine unkontrollierte Fusions-Kettenreaktion (Atombrand) planetarischer Materie genügender Dichte. Die eigene Sprengmasse dient nur der Initialzündung.
  • exotische Bombentypen:
Diese umfassen z. B. die Quintadimbombe (PR 701) oder die Anti-Molkex-Bombe. Sie zählten nicht zu den regulär eingesetzten Waffen der LFT-Flotte.

Sonstige Verwendung

Neben ihrer Primärfunktion – durch eine Transformkanone abgeschossen zu werden – können die Bomben auch für weitere waffentechnische Anwendungen hinzugezogen werden. So können sie auch als einfache Bombe im freien Fall eingesetzt werden. Angeflanschte Zusatzaggregate ermöglichen auch die Verwendung der Bombe als begrenzter Raumtorpedo oder bewegliche Haftmine. (PR-AB 1)

Geschichte

Vor der Hyperimpedanz-Erhöhung

Vor der Hyperimpedanz-Erhöhung 1331 NGZ war durch syntronisch gesteuerte Zustandswandler eine Erweiterung der Geschosse auf die oben erwähnten Spezialbomben möglich.

Nach der Hyperimpedanz-Erhöhung

Nach 1331 NGZ konnten Transformkanonen nur im positronischen Steuermodus betrieben werden. Dies schränkte die Funktion der Zustands-Wandelschaltung stark ein. Daher wurden nur noch folgende Bombentypen verschossen:

  • Antimateriebombe
  • Fusionsbombe
  • Moluk-Strahlbombe
  • NUG-Transformbombe

Quellen