Triton

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Begriffsklärung Dieser Artikel befasst sich mit dem Mond. Für weitere Bedeutungen, siehe: Triton (Begriffsklärung).

Triton ist der größte Mond des Planeten Neptun im Solsystem. Er bewegt sich entgegengesetzt ( Wikipedia-logo.pngretrograd) zur Rotationsrichtung Neptuns.

Triton.jpg
Astrophysikalische Daten: Triton
Planet: Neptun
Sonnensystem: Sol
Galaxie: Milchstraße
Mittlere Planetenentfernung: 354.765,3 km (Spartac 2.1)
Mittlere Sonnenentfernung: 4,498 Mio. km / 30,07 AE (Neptun) (Spartac 2.1)
Jahreslänge: 164,79 Standardjahre (Neptun) (Spartac 2.1)
Umlaufzeit um den Planeten: 5,9 d (PR 2991 – Glossar)
(5,88 d lt. Spartac 2.1)
Rotationsdauer: 140,88 h / 5,87 d (Spartac 2.1)
Durchmesser: 6000 km (PR 2685, S. 12)[1]
(≈5400 km lt. PR 879, Kap. 1, 2705 km lt. Spartac 2.1)
Masse: ≈1,4×1020 t (PR 669)
Schwerkraft: 0,2 g (PR 332)
Völker
Terraner
PR2685.jpg
Tritons Oberfläche vor Neptun
Heft: PR 2685
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Übersicht

Triton wurde im Jahre 1846 von dem Hobbyastronomen  Wikipedia-logo.pngWilliam Lasell entdeckt. (PR 2991)

Der Mond ist ein lediglich 37 K »warmer« Gesteinsmond mit Eispanzer, auf dem Kryovulkane flüssigen Stickstoff, Gesteinsstaub und Eisbrocken auswerfen. Er weist eine sehr dünne Stickstoff-Methan-Atmosphäre auf. (PR 2685) Trotz der sehr kalten Oberfläche scheint der Kern durch radioaktive Prozesse (und durch Neptuns Gezeitenkräfte) vergleichsweise warm zu sein, wodurch in Kavernen des Mondes sogar flüssiges Wasser existieren kann. (PR 332)

Die tiefste jemals auf Triton gemessene Temperatur beträgt 35,6 K. (PR 2991 – Glossar)

Die größte Ansammlung flüssigen Ammoniaks wird Eismeer genannt. Es erstreckt sich unter einem Großteil der Oberfläche bis ungefähr 50 Grad Breite beiderseits des Äquators. Je nach Jahreszeit wandert das Eismeer aufgrund der Bahnneigung Tritons und des dadurch entweder auf die Nord- oder Südhalbkugel auftreffenden Sonnenlichts in Richtung eines der beiden Pole. Es ist bis zu 50 Kilometer tief und seine Temperatur beträgt um die minus 77 °C. (PR 2991)

Eine große Teile der westlichen Hemispäre Tritons bedeckende Geländeformation aus Mulden und Bergrücken wird Honigmelonen-Terrain genannt. (PR 2991, S. 7)

Siedlungen

PR2991.jpg
Das Kloster der Eismönche
Heft: PR 2991
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Auf Triton gab und gibt es Siedlungen und Verteidigungseinrichtungen der Terraner mit mehreren zehntausend Bewohnern. (PR 2685)

Im frühen Solaren Imperium gab es mehrere Stationen, inklusive der Kuppelstadt Tritona. Im späten Solaren Imperium existierte im gesamten Neptunsystem nur noch die Triton-Station, eine mehrere hundert Meter große Überwachungsstation. (PR 669) Kurz nach der Gründung der LFT im Jahre 3586 war auch sie aufgelassen, im Bereich des Neptun lebten keine Menschen. (PR 879) Aus der Zeit bis 460 NGZ liegen keine Informationen über Siedlungen vor. Erst in der Nach-Monos-Ära wurden nachweislich wieder Stationen auf Triton von Menschen bevölkert.

Tritona

Die größte Stadt ist Tritona am Südpol des Mondes, mit 20.000 Einwohnern sowohl im Jahre 2436 (PR 332) als auch im Jahre 1469 NGZ. (PR 2685) Dazwischen lagen mehr als 1000 Jahre ohne Einwohner nach dem Ende des Solaren Imperiums. (PR 879 u. a.) Bis 1514 NGZ wuchs die Bevölkerung um 50 % auf 30.000. (PR 2700 – Sonderbeilage)

Im Inneren der Stadt herrscht eine künstliche Schwerkraft von 0,8 g. Da Triton atmosphärelos ist, liegt die Stadt unter mehreren transparenten Kuppeln. Diese Stadtzonen sind im Zenit bis etwa einen Kilometer hoch und jeweils durch mehrere Schleusen voneinander getrennt. Stadtzone B beherbergt Gewerbe, Industrie und Einrichtungen zur Fortbildung. Stadtzone C ist der Lebensbereich von zwei Dritteln der Einwohner Tritonas, mit kleinen Seen, Bächen und ausgedehnten Parks. Dazwischen erstrecken sich sternförmige, circa 100 m hohe Wohnhäuser mit Wohneinheiten mit dreieckiger Grundfläche. (PR 332, PR 2685)

Die Stadt ist der Sitz der Académie Triton, der führenden Stätte für die Erforschung des Neptuns und seiner Monde. (PR 2949, S. 4)

Tarvian

In der Nähe von Tritona befindet sich das Scrap-Gebirge. Unter diesem existieren große mit Sauerstoffatmosphäre gefüllte Kavernen, in denen eine Tarvian-Fluchtsiedlung, die von dem lemurischen Baumeister Einaklos erbaut wurde, verborgen ist. Sie stammt aus der Zeit der Haluterkriege um etwa 50.000 v. Chr. Sie ist verlassen, obwohl keine Anzeichen des Verfalls zu erkennen sind. Die Kavernensiedlung hat etwa die Größe Chicagos, wird von einer Atomsonne in einem blau wirkenden Himmel beschienen und weist verwilderte Parks auf sowie viele Gebäude mit einer Höhe von etwa 100 m. Sie ist über ein Stollenlabyrinth und zwei durch eine Wasserbrücke miteinander verbundene unterirdische Seen zu erreichen. Es gibt dort fließendes Wasser, eine atembare Atmosphäre und für Menschen erträgliche Temperaturen sowie eine künstliche Schwerkraft von 1 g. Das Stollensystem wird durch diverse Fallen und Oberflächenforts geschützt. Nähern sich Haluter oder Zweitkonditionierte, aktivieren sich die Verteidigungsanlagen selbständig. (PR 332)

Cape Halia

Die zweitgrößte im Jahr 1469 NGZ bewohnte Siedlung des Mondes, Cape Halia, liegt auf der Nordhalbkugel und dient der Versorgung von Prospektoren. (PR 2685)

Kloster der Eismönche

Das Kloster der Eismönche ist eine bekenntnisoffene Institution, in der etwa 35 Brüder und Schwestern unterschiedlichster Religionen und Glaubensrichtungen friedlich und weltabgewandt zusammenleben. Das aus fünf 250 Meter hohen, stumpfkegeligen Bauwerken mit in unterschiedliche Richtungen abgeschrägten Dächern bestehende Kloster war mobil. Im Jahre 1552 NGZ lag es in der Randzone des Honigmelonen-Terrains. (PR 2991)

Geschichte

Triton deckte Ende des 24. Jahrhunderts den gesamten Kupferbedarf des Solsystems durch ein Umformerwerk am Südpol. Das Werk mit mehreren Materiewandlern nahm etwa 2398 seinen Betrieb auf. (PR 332, S. 7)

2436 gelang es den oxtornischen Kosmohistorikern Cronot Mokart und Perish Mokart zusammen mit einer Gruppe Soldaten der Solaren Flotte, den Zweitkonditionierten Aser Kin in die lemurische Fluchtsiedlung zu locken, dort gefangen zu nehmen und durch einen lemurischen Transmitter auf einen lemurischen Stützpunkt auf Neptun abzustrahlen. (PR 332) Triton wurde im selben Jahr von Zweitkonditionierten angegriffen, dabei wurden die terranischen Verteidigungsanlagen durch den Beschuss aus Intervallkanonen zerstört. Die Zweitkonditionierten nahmen Tritona ein, die Stadt wurde jedoch wenig später von den Terranern zurückerobert. (PR 332) Cronot und Perish Mokart drangen mit dem Terraner Ilja Malume von Triton aus an Bord von OLD MAN vor und übernahmen das »Geschenk der Zeitreisenden«. (PR 335)

2441 entdeckte man in der Fluchtsiedlung eine Statue des Heroen Saparai. (PR 2848)

Im Jahr 3459 eroberten feindliche Überschwere in einer Kommandoaktion die Überwachungsstation auf Triton, setzten die Besatzung gefangen und kaperten das Raumschiff der Basis, um mit diesem aus dem Solsystem zu flüchten. Die Flucht scheiterte. (PR 669)

Im Jahre 3586 diente Triton den Loowern Gnogger-Zam und Jarkus-Telft als Ausgangspunkt für ihre Mission zur Bergung von Laires Auge. Zu dieser Zeit, kurz nach dem Ende der Konzilsherrschaft und der Rückkehr der Erde aus dem Mahlstrom der Sterne in das Solsystem, war Triton verlassen, Bauwerke zeugten aber noch von der früheren Besiedelung. (PR 879)

... ...

1304 NGZ stürzte Triton – in einer Gefechtssimulation – bei dem Angriff der Arkoniden, die unter dem Einfluss von SEELENQUELL standen, auf Neptun. (PR 2067)

Im Jahre 1463 NGZ versammelten sich angesichts der Bedrohung des Solsystems durch das Feuerauge Abermillionen Terraner bei zahlreichen ehemaligen TANKSTELLEN, so auch in Tritona. (PR 2576, S. 31)

1469 NGZ wurden Bewohner des Triton Zeuge, wie eine Raumschlacht von terranischen Verteidigern gegen sayporanisch kommandierte Zapfenraumern verloren ging. Einer der in einer Einmannkapsel geflüchteten Verteidiger wurde von einer Bewohnerin gerettet. (PR 2685)

Im Jahre 1552 NGZ versteckte sich Lotho Keraete mit seinem Schiff FLORENCE LAMAR auf Triton. Er wollte von dem Mond aus die weiteren Vorgänge um die Kunstwelt Wanderer beobachten, die sich zu diesem Zeitpunkt in der Atmosphäre des Neptun verbarg. Nach dem Verschwinden von ES sah Keraete Wanderer als sein Eigentum an und plante die Welt in seine Gewalt zu bringen. Das Aggretgat Etain, eine Begleiterin Keraetes, suchte getarnt das Kloster der Eismönche auf, um dort seinen Vorat an Autokybernetischen Substraten aufzufüllen. Dies erfolgte durch den Entzug diverser Hormone aus den Körpern der Bewohner des Klosters. Dadurch erlitten sie teilweise heftige Stimmungsschwankungen und andere Entzugserscheinungen, die aber nicht lebensbedrohlich waren. Die Leiterin des Klosters bat trotzdem um Hilfe duch die im Orbit von Neptun stationierte LFG-Flotte. (PR 2991)

Anhand des geschickt formulierten Notrufs vermutete Perry Rhodan, dass dieser mit dem Verschwinden der FLORENCE LAMAR zusammenhing. Er ging mit Gucky in einen verdeckten Einsatz, an dem mit Geo Lichtblau auch ein Bewohner des Klosters teilnahm. Dem Team gelang es, das Aggregat Etain gefangen zu nehmen und zur RAS TSCHUBAI zu bringen. Kurz darauf kam es zur Konfrontation mit der von Triton gestarteten FLORENCE LAMAR, die nach einem Treffer mit einem Aagenfelt-Blitz plötzlich verschwand. (PR 2991)

Weblink

Fußnote

  1. Die gewaltigen 6000 km sind auf die Exposés aus der Anfangszeit der Serie zurückzuführen. Vor 1989, als der Durchmesser des Triton von  Wikipedia-logo.pngVoyager 2 mit 2707 km bestimmt wurde, gab es eine sehr große Spannweite der Erwartungen von 2500–6000 km. Offenbar haben die Exposé-Autoren in den 60er Jahren mit 6000 km die größtmögliche Zahl gewählt.

Quellen