Tryop

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Tryop ist der einzige bewohnbare Planet der Sonne Karka innerhalb des offenen Sternenhaufens der Plejaden. (Taschenheft 14, S. 21)

Anmerkung: In Spartac 2.1 gibt es keine Daten zum System, nur zum Plejaden-Sternhaufen. Abweichend vom Taschenheft wird dessen Entfernung von Sol mit 497,3 Lichtjahren und dessen Durchmesser mit 40 Lichtjahren angegeben. Andere Sonnensysteme in den Plejaden sind nach neueren Informationen ebenfalls ungefähr in dieser Entfernung von Sol angesiedelt, beispielsweise Antrus mit 492 Lichtjahren. (PR 2696 – Report)
Astrophysikalische Daten: Tryop
Sonnensystem: Karka
Galaxie: Milchstraße (Plejaden)
Entfernung zum Solsystem: ≈400 Lichtjahre
(≈497,3 Lichtjahre lt. Spartac 2.1)
Jahreslänge: 312 Tage
Rotationsdauer: 23 h
Durchmesser: 10.000 km
Atmosphäre: Sauerstoffatmosphäre
Bekannte Völker
Terraner
Hauptstadt: Persinth

Übersicht

Tryop ist eine stürmische Welt, deren aufgewühlte Ozeane etwa 30 Prozent der Oberfläche einnehmen. Die Kontinente bieten eine eintönige, wenig unterbrochene Oberfläche. Vom Raum aus erscheint der Planet in fahlen Pastellfarben. Von den Bewohnern wird Tryop auch der »schmutzige kleine Planet« genannt. (Taschenheft 14, S. 36)

Klima

Hagelgewitter und Temperaturschwankungen von mehr als 30 Grad sind an der Tagesordnung und machen den Bewohnern Tryops das Leben zur Hölle. Es weht ein ständiger Wind von mindestens Windstärke sechs, der große Mengen an Sand mit sich führt. Bei ungeschützten Personen dringt dieser sofort durch jedes Kleidungsstück mit den entsprechenden Folgen für die Haut des Ungeschützten. (Taschenheft 14, S. 22)

Persinth

Persinth ist die Hauptstadt Tryops mit dem Raumhafen des Planeten. (Taschenheft 14, S. 36)

Parlui

Parlui ist eine Weinrebe, die auf Tryop von dem Siedler Ignats Parlu eingeführt wurde und die trotz oder vielleicht wegen der klimatischen Verhältnisse des Planeten prächtig gedeiht. Die Reben selbst sind nicht sehr ergiebig und dazu kommt, dass sie handverlesen werden müssen. Jeglicher Einsatz von Pflege- und Erntemaschinen scheitert an den unterschiedlichen Reifezuständen der Trauben. Doch die Qualität des erzeugten Weines ist überragend, sodass sich beim Vertrieb horrende Preise erzielen lassen: Im Schnitt etwa 5000 Galax pro Flasche Parlui-Wein. (Taschenheft 14, S. 22, 23, 46)

Dass der Wein sein Geld Wert ist, bezeugt dessen Wirkung auf den TLD-Agenten Stendal Navajo, als er ihn zum ersten Mal gekostet hat:

Zitat: »[...] Zuerst meinte er nichts außergewöhnliches zu spüren; doch je länger er zuwartete, desto intensiver wurde das Perlen in seinem Mundraum. [...] Der Parlui füllte ihn aus. Nahm ihn in Besitz. Ließ Bilder und Vorstellungen und Wünsche und Träume mit einem Mal greifbar nahe erscheinen. Alles schien plötzlich möglich. Er war stark. Er stand im Mittelpunkt des Universums, alles drehte sich um ihn, um seine Existenz. [...]« (Taschenheft 14, S. 60)

Parlui ist gleichzeitig auch ein deftiges Schimpfwort, das die Qual wiedergibt, unter der die Reben gepflegt und abgeerntet werden müssen. (Taschenheft 14, S. 23)

Geschichte

Tryop wurde im 11. Jahrhundert NGZ von terranischen Siedlern kolonisiert. Mit der Besiedlung wurde auch die Weinrebe Parlui eingeführt, ohne deren Erfolg – bedingt durch das menschenfeindliche Klima – die Besiedlung schnell ein Ende gefunden hätte. (Taschenheft 14, S. 22)

Im Jahre 1287 NGZ, im Laufe eines halben Jahres, geschahen auf Tryop 22 Morde durch einen Serienmörder. Unter den Toten befand sich auch der TLD-Agent Otmar Leo. Das rief den TLD-Agenten Stendal Navajo auf den Plan, der in der folgenden Zeit auf Tryop ermittelte. Navajo sah den Täter in dem Chef der Zweigstelle von Plej-Media, Gerem Sentannen. Als er diesen zur Rede stellen wollte, fand er Sentannen ermordet vor und weitere 15 tote Plej-Media-Angestellte. Der Serienmörder stellte sich als Kar Milland heraus, mit dem sich Stendal Navajo einen Kampf lieferte, bei dem der TLD-Agent nur durch glückliche Fügung die Oberhand behielt. Milland kam dabei zu Tode. (Taschenheft 14)

Quellen