Twin-Sol-Transmitter

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Der Twin-Sol-Transmitter, auch Sol-Transmitter genannt, war ein von Terranern erschaffener Sonnentransmitter, der aus Sol und dem Weißen Zwerg Kobold bestand.

Allgemeines

Kobold umkreiste zunächst die Sonne innerhalb der Merkurbahn in 21,667 Millionen Kilometern Entfernung. Durch die Bewegung des Weißen Zwerges um die Sonne, veränderte sich die Lage des Transmissionsfeldes ständig. (PR 670)

Die Justierungsstation für den Transmitter hieß OBSERVER-I. Sie umkreiste die Sonne in einer Entfernung von knapp 2 Lichtminuten und befand sich auf einer Linie mit Sol und Kobold.

Geschichte

Installation und Inbetriebnahme

Als das Solsystem im Jahre 3459 vom Konzil der Sieben und den mit ihm verbündeten Überschweren um den neuen Ersten Hetran Leticron bedroht wurde, wurde der Plan ausgearbeitet, Kobold in das Solsystem zu versetzen, um so zusammen mit Sol einen Fluchttransmitter bilden zu können. (PR 668)

Der Plan wurde im Rahmen der Operation Sonnenbaby umgesetzt. Kobold wurde mit Hilfe des Archimedes-Sonnendreieck-Transmitters in das Solsystem zwischen Merkurbahn und Sol transmittiert und anschließend mit Hilfe von Traktorstrahlen in eine stabile Umlaufbahn um die irdische Sonne gebracht. (PR 668, PR 669)

Am 19. November 3459 konnten die Arbeiten an der Stabilisierung der Umlaufbahn des Weißen Zwerges endgültig abgeschlossen werden. Rein rechnerisch verfügten die Terraner nun über einen einsatzbereiten Sonnentransmitter. Aufgrund lückenhafter Unterlagen zum Themenkomplex Sonnentransmitter blieben aber gewisse Unwägbarkeiten, die durch ein Experiment ausgeräumt werden sollten. (PR 670)

Noch am selben Tag durchflog daher der Flottentender der DINOSAURIER-Klasse DINO-55 EXP, unter dem Kommando von Major Nara Malinowa, um 20:30 Uhr den Abstrahlpunkt des Sonnentransmitters. Das ATG-Feld war für diesen Zweck kurzzeitig deaktiviert. Anders als geplant, erfolgte aber keine Abstrahlung nach Archi-Tritrans. Stattdessen wurde der Flottentender zunächst einfach nur transparent. Als das ATG-Feld wieder aktiviert wurde, begann die DINO-55 EXP außerdem, Energie aus dem Hyperraum in Materie umzuwandeln, blähte sich dadurch immer mehr auf und gefährdete das gesamte Solsystem. (PR 670)

Erst mit Hilfe gefangen genommener larischer Wissenschaftler konnten die Ursachen für das missglückte Experiment geklärt werden. Beruhend auf den Informationen der Laren, wurde der Kalup-Konverter des Flottentenders aktiviert. Dadurch wurde die Impulsmodulation im Transmissionsfeld angereichert und der wieder auf normale Größe geschrumpfte Flottentender doch noch nach Archi-Tritrans abgestrahlt. (PR 670)

Erste Einsätze

In den folgenden Wochen nutzten die Terraner die Transmitterverbindung nach Archi-Tritrans, um einen Großteil ihrer im Zuge von Fall Harmonie dezentralisierten Flotte im Solsystem zu sammeln. Am 4. Dezember 3459 wurde dieser Teil des so genannten »Großen Plans« mit der Transmission eines letzten Kontingents von 10.079 Schiffen abgeschlossen. Insgesamt befanden sich nun rund 88.000 Einheiten im Solsystem. (PR 671)

Am 6. Januar 3460 sollten an Bord der MUNA-TATIR die 14.608 Teillaster, auf die im Zuge des Unternehmens Datakill das gesamte in NATHAN gespeicherte Wissen übertragen worden war, zurück in das Solsystem transmittiert werden. Das wiederholte kurzzeitige Deaktivieren des das Solsystem schützenden ATG-Feldes für frühere Einsätze des Sonnentransmitters, hatte sich aber als zu große Belastung für den Hauptgezeitenwandler erwiesen. So konnte nicht riskiert werden, das ATG-Feld für den geplanten Transport ein weiteres Mal zu deaktivieren, die Transmission musste abgesagt werden. (PR 672)

Transmission des Erde-Mond-Systems

PR0673.jpg
Heft: PR 673
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Am 5. Februar 3460, um genau 21:37 Uhr, begannen 10.000 Raumschiffe des Experimentalkommandos mit ihren Traktorstrahlen, die Bewegung des Erde-Mond-Systems um die Sonne zu verlangsamen. Dadurch begann Terra zusammen mit seinem Trabanten Richtung Abstrahlpunkt des Sonnentransmitters zu stürzen. Die Experimentalschiffe standen weiter bereit, um nötigenfalls kontrollierend einzugreifen. (PR 673)

Am 7. März 3460, um 14:23 Uhr, erreichte das Erde-Mond-System den Abstrahlpunkt des Sonnentransmitters. Zusammen mit dem Planeten und seinem Mond flohen 96.000 Raumschiffe und rund 18,71 Milliarden Terraner Richtung Archimedes-Sonnendreieck-Transmitter. Dort materialisierten sie kurz, blähten sich plötzlich scheinbar auf und verschwanden schließlich wieder. Wie sich später herausstellen sollte, erfolgte eine erneute Transmission in den Mahlstrom der Sterne. (PR 673, PR 676)

Anmerkung: Das Datum 7. März 3460 leitet sich aus PR 673 S. 6, S. 59 und S. 60 ab. In PR 676 wird auf S. 7 (und indirekt auch auf S. 32) aber der 8. März 3460 genannt.

Unmittelbar nach der Transmission löste sich Kobold aus seiner bisherigen Umlaufbahn, um schließlich jene Position einzunehmen, die zuvor die Erde inne hatte. (PR 673)

Anmerkung: PR 673 enthält keine Angaben darüber, wie dieser Vorgang genau ausgelöst wurde, wie ohne weitere Kontrolle garantiert wurde, dass Kobold tatsächlich erfolgreich die Position der Erde einnehmen würde. Unklar blieb auch, ob Kobold-Sol danach weiterhin einen Duo-Sonnentransmitter bildeten und falls ja, wo sich nun der Abstrahlpunkt befand.

Quellen