Umweltangepasste

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Als Umweltangepasste werden alle Lebewesen bezeichnet, deren Körperbau und/oder Metabolismus sich durch gezielte genetische oder chirurgische Manipulation oder Anpassung an die natürlichen Umweltbedingungen durch Evolution verändert haben, um ein Überleben dieser Wesen auf fremden Planeten zu ermöglichen.

Allgemeines

Der Prozess der Umweltanpassung verläuft meist über einen längeren Zeitraum. In der Regel sind erst spätere Generationen so weit an die neue Umwelt angepasst, dass sie sich ohne technische Hilfsmittel in ihr aufhalten können. Die Grenzen zur Evolution sind fließend.

Ein Terraforming des Planeten ist im Fall einer Umweltanpassung im Allgemeinen nicht mehr erforderlich. Wie das Terraforming des Mars und die a-Marsianer zeigen, können sich Terraforming und Umweltanpassung aber auch ergänzen.

Umweltangepasste Lemuriden

Umweltanpassungen bei allen Völkern, die von den Lemurern abstammten.

Umweltangepasste Terraner

a-Marsianer

Die ersten Marskolonisten waren die wohl ersten terranischen Umweltangepassten. Marsianer der a-Klasse sind speziell an die dünne und trockene Atmosphäre des Mars angepasst. Vermutlich handelte es sich dabei um einen schon leicht terraformten Mars.

Chromunder

Eine extreme Form von Anpassung an eine völlig fremde Chemie stellen die Chromunder in DaGlausch dar. (PR-TB 8)

Epsaler

Die Anpassung der Epsaler an die 2,15-g-Welt Epsal erfolgte im 21. Jahrhundert und ist auch die Ursache für die Reaktionsschnelligkeit der Epsaler.

Ertruser

Die Ertruser wurden im Laufe biophysikalischer Experimente vor allem an die Schwerkraft von 3,4 g des im 21. Jahrhundert besiedelten Planetenriesen Ertrus angepasst. Als Nebeneffekt ergab sich unter anderem eine deutliche Erhöhung der Lebensdauer. (PR 169)

Flakies

Mit einer isolierenden Fettschicht und einem durch Genmanipulation veränderten Metabolismus sind die Flakies bestens an die Bedingungen ihrer Heimat, der Eiswelt Snowflake, angepasst.

Imarter

Die Imarter sind an die dünnere Atmosphäre ihrer neuen Heimatwelt Imart angepasst.

Oxtorner

Die durch Genmanipulation innerhalb weniger Generationen erreichte Anpassung der Oxtorner an die Extremwelt Oxtorne mit 4,8 g, Temperaturschwankungen von minus 120 Grad bis plus 100 Grad und Winden mit bis zu 1000 km/h stellt die wohl extremste Anpassungsleistung von Terranern in der Milchstraße dar.

Siganesen

Die Siganesen sind ein Beispiel dafür, dass zum Teil auch eine ungeplante Anpassung an die Umwelt erfolgt. Die Schrumpfung der Siganesen ist eine unerwartete Auswirkung der Strahlung ihrer Sonne, Gladors Stern.

Methanatmer

Im Zuge der Experimente zur Anpassung von Kolonisten an ihre Umwelt wurde auch versucht, den menschlichen Metabolismus so umzustellen, dass es Kolonisten möglich wäre Methan zu atmen. Ob diese Versuche von Erfolge gekrönt wurden, ist unbekannt. (PR 169)

Volk von Europium

Bei einem Teil der Bevölkerung von Europium hatte die Gruppe der Wissenschaftler Veränderungen des Organismus vorgenommen, die ihnen erlaubte, sich frei und ohne Druckanzüge oder Atemmasken in der giftigen Atmosphäre des Planeten aufzuhalten. Äußerlich unterschieden sich diese Umweltangepassten, die zeitweilig von ihren Gegnern auch Euro-Kretins genannt wurden, nicht von normalen Menschen. (PR-TB 62 II, S. 123, 134)

Buhrlos

An Bord der SOL entwickelten sich (ungeplant) die Buhrlos, die sogenannten Weltraummenschen, die eine Haut besaßen, mit der sie im Weltraum für einige Stunden ungeschützt überleben konnten. Ohne den Aufenthalt im Vakuum von Zeit zu Zeit starben Buhrlos sogar nach einiger Zeit an Hautverhärtung. (Atlan 573)

Umweltanpassungen bei anderen Lemuriden

Arkoniden

Beispiele für Umweltangepasste in der arkonidischen Völkerfamilie sind die Ephoger (PR 93), die Luccianer (Traversan 9) und die Rusufer (PR 67).

Lemurer

Auch die Lemurer griffen zum Mittel der Umweltanpassung, wie die Akkanthoser oder die amphibischen Tariks in Omega Centauri zeigen. Im Fall der Tariks greifen die Lemurer sogar auf Genmaterial der Präbios oder Konos in Form der amphibischen Argazaten zurück.

Unbekannt ist, ob die lemurischen Siedler auf Ferrol gezielt an die höhere Schwerkraft Ferrols und die intensivere Lichteinstrahlung der Wega angepasst wurden, oder ob die Anpassungen der Ferronen erst später durch die natürliche Evolution erfolgte.

Auch die Mathoner sind umweltangepasste Lemuriden, wenngleich die Anpassung nicht von den Lemurern selbst, sondern von MYOTEX in die Wege geleitet wurde. Flüchtlinge, die im Yrgarh-System Schiffbruch erlitten, wurden auf die Extremwelt Ruoryc gelotst, wo nach einigen Jahrtausenden eine genetische Anpassung an die lebensfeindlichen Bedingungen der 4,52 g auf dem Planeten erfolgte. Mathoner können es unbeschadet überstehen, wenn sie von Blitzen direkt getroffen werden, und sind an eine radioaktive Belastung gewöhnt, an der andere Lebewesen trotz des Tragens von Raumanzügen sterben würden.

Überschwere

Aus dem Volk der Springer sind die Überschweren umweltangepasst - sie vertragen eine wesentlich höhere Gravitation. (PR 32)

Umweltanpassungen bei anderen Völkern

Blues

Zu seinem 600. Geburtstag ließ Monos die Omni-Blue-600-Klone entwickeln, Blues, die an bis zu 6 g und sauerstoffarme Atmosphären angepasst sind. (PR 1500)

Hamamesch

Die Umweltangepassten der Hamamesch sind die Crypers. Wahrscheinlich abstammend von einem notgelandeten Raumschiff auf einem unwirtlichen Planeten in der Galaxie Hirdobaan, waren diese körperlich weitaus bulliger, größer und belastbarer als die Hamamesch. Ein noch wichtigerer Faktor war, dass sie durch ihre Mutation nicht mehr genetisch mit NETWORK in Endreddes Bezirk vernetzt waren. Dadurch wurden sie in Hirdobaan zu Andersartigen, denen man nicht trauen konnte. Ein großer Teil der Crypers wanderte in die Galaxie Queeneroch aus und wurden damit zu Rebellen gegen das bestehende Hamamesch-System. (PR 1760)

Pterus

Während ihrer Expansion in der Galaxie Muun setzten die Pterus verstärkt Umweltanpassung ein, um auch Planeten besiedeln zu können, auf denen ihr Volk ansonsten nur schwer oder gar nicht überleben könnte. Zum Ende der Expansionsphase im 51. Jahrtausend v. Chr. kam es aufgrund Intrigen der Singuva zum Krieg zwischen den so genannten Extremweltkolonisten und ihrem Ursprungsvolk. ESTARTU selbst beendete den Konflikt.

Unten den vielen angepassten Völkern zählen die Singuva vom Vulkanplaneten Singu wahrscheinlich zu den einflussreichsten. Nach dem Verschwinden ESTARTUS haben sich die kollektiv agierenden Singuva zur führenden Macht in der Mächtigkeitsballung Estartu entwickelt. Sie unterzogen sich selbst einer weiteren Anpassung, nach der sie als die kleinen und possierlichen Animateure bekannt wurden. (PR 1348)

Swoon

Im Volk der Swoon gibt es Umweltangepasste wie Posy Poos und Sainginas, die an eine erhöhte Gravitation von 1 g angepasst sind. (PR 1320)

Geschichte

Ab November 3580 bildeten die Umweltangepassten eine eigene Gruppe innerhalb der GAVÖK. Ihr Stützpunkt für Verhandlungen vor allem mit dem NEI lag auf dem Planeten Samelaud. Ende 3581 nahm Perry Rhodan mit ihnen Kontakt auf, um sie um Unterstützung zu bitten. Er wollte die Vertreibung der Laren beschleunigen und bekam eine positive Antwort. (PR 760)

Quellen