Unternehmen Brückenkopf Andro-Beta

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Als Unternehmen Brückenkopf Andro-Beta, auch kurz Unternehmen Brückenkopf, ging der erste Vorstoß der Terraner nach Andro-Beta in die Annalen der Geschichte ein.

Er umfasste das Einschleusen des Geheimsatelliten Troja in den Andro-Beta-Nebel bis hin zur Errichtung des weitläufigen Stützpunktes Power Center auf Gleam.

Ausgangssituation

Mai 2401

Da die ehemaligen Erzfeinde der Maahks - die Arkoniden - nicht mehr die Herren über die Milchstraße waren, sah der maahksche Kommandeur Grek-1 die von den Meistern der Insel erhaltenen Befehle zur Vorbereitung einer Invasion der Galaxis zur Beseitigung der Terraner als falsch und damit unlogisch und hinfällig an. Nachdem er daraufhin erkannte, dass die Maahks vorsätzlich getäuscht worden waren, lief er im Mai 2401 zu den Terranern über und versorgte sie mit zahlreichen Informationen über den Aufbau der Abwehr- und Fallensysteme der Meister der Insel. (PR 229, PR 231)

Dezember 2401

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Heft: PR 232
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Ein erster Hinweis war der auf das Schrotschuss-System, das in der Folge am 18. Dezember 2401 von den Terranern angeflogen worden war. Nach anfänglichen Auseinandersetzungen kam es zur Einigung mit den dort lebenden mutierten Nachkommen von Maahks. Die ehemalige Wachmannschaft des dortigen Sonnentransmitters war im Jahre 1600 aus unbekannten Gründen bei den Meistern der Insel in Ungnade gefallen. Durch die Zerstörung des Justierungsplaneten Kulloch waren die Maahks mangels Fernraumschiffen gezwungen gewesen, die Trümmer des einzigen Planeten des Systems auszuhöhlen, um eine neue Heimat zu finden. (PR 231, PR 232)

Den Terranern gelang es, einer Zeitfalle auf dem Planetoiden Kalif von Bagdad zu entkommen und dann die dortige Justierungsstation des auf Andro-Beta einjustierten Sonnentransmitters in Besitz zu nehmen. Dieser wurde mit einer von dem Haluter Icho Tolot entdeckten Sperrschaltung abgesichert. (PR 232)

Januar - Juni 2402

In der Folge wurde der Planetoid vom Januar bis Ende Juni 2402 zu einem Stützpunkt ausgebaut. (PR 233)

Geschichte

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Heft: PR 233
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Von Icho Tolot stammte die naheliegende Idee, den Sonnentransmitter dazu zu benutzen, einen ausgehöhlten Planetoiden auszurüsten und nach Andro-Beta zu schicken. Unterstützt wurde diese Idee von Grek-1, der dringend davon abriet, einen Vorstoß in das streng überwachte Andro-Alpha zu versuchen - zumal Andro-Beta deutlich näher bei Andromeda lag. (PR 233)

Nachdem Grek-1 berichtet hatte, dass das unbekannte Wachvolk Andro-Betas seine Aufgabe längst vergessen hätte, lag die Planung vor. In einer ingenieurtechnischen Meisterleistung wurde der den Terranern von den Maahk-Mutanten überlassene Planetoid Troja vollständig ausgehöhlt und ausgebaut. Neben einer gigantischen Nutzlastkapazität und Sublicht-Triebwerken verfügte er über Hangars für fünf Superschlachtschiffe der IMPERIUMS-Klasse und einen für die ANDROTEST III. (PR 233)

Juli 2402

Planmäßig materialisierte Troja nach dem Durchflug des Sonnentransmitters am 2. Juli in Andro-Beta. Kurz darauf geriet er in das Innere eines Mobys. Den Terranern gelang es allerdings, sich wieder aus dem Moby zu befreien. (PR 233)

Nur zehn Tage später geriet die CREST II nach ihrem Start von Troja in das Innere des Moby-Tolot. Dieser tote Moby war von Twonosern - dem ehemaligen Wachvolk von Andro-Beta - bevölkert. (PR 234)

August 2402

Es gelang den in Gefangenschaft geratenen Terranern, den schwelenden Konflikt zwischen den Kasten anzuheizen, so dass offene Kampfhandlungen ausbrachen, in deren Wirren sie am 16. August fliehen konnten. Allerdings war den Twonosern nun die Identität der Terraner offenbar geworden. Eine eintreffende Flotte von 3000 Eiraumern der Kaste der Blaurüssel landete auf dem Moby und griff in den Kampf ein. Die Terraner standen nun vor dem Problem, dass die eingetroffenen Twonoser unweigerlich von der Identität der Terraner und der Bauform ihrer Raumschiffe erfuhren und diese Information an die Meister der Insel weitergeben würden. Diesen wäre es dann ein Leichtes, Andro-Beta nach den Terranern zu durchkämmen. Somit würde auch Troja entdeckt werden, so dass das Unternehmen Brückenkopf vor dem Scheitern stand. (PR 234, PR 235, PR 236)

Über die Konsequenzen des Abbruchs des Unternehmens und deren Vermeidung brach ein offener Streit zwischen Perry Rhodan und Atlan da Gonozal aus. Der Arkonide befürwortete die Vernichtung des Mobys mit allen Twonosern, um sämtliche Mitwisser um die Identität der Terraner zu beseitigen. Rhodan dagegen war es moralisch nicht möglich, solch einen Angriffsbefehl zu geben. (PR 237)

Nach während des Streits traf der mit einem Zusatztriebwerk ausgerüstete Schwere Kreuzer BAGALO mit sechs Großfrachtern der ANBE-Klasse in Andro-Beta ein, und brachte Nachschub für Troja. (PR 237)

Beim Überwechseln auf die BAGALO fiel ein Antigravschacht aus. Der sich darin befindende Rhodan stürzte mehrere Meter ab und zog sich einen Schädelbasisbruch zu. Da er danach mehrere Tage lang bewusstlos war, übernahm Atlan das Kommando. Dieser ließ den durch das Zusatztriebwerk optisch verfremdete Kugelraumer BAGALO mehrere Funksprüche in Kraahmak absetzen und den Moby anfliegen. Zwei Schüsse aus der Transformkanone des vorgeblichen Maahkraumers beendeten die Existenz des Mobys und der Twonoser. Nur wenigen Raumschiffen gelang die Flucht. (PR 237)

Daraufhin begab sich die CREST II mit der Nachschubflotte auf die Suche nach Troja. Um eine Ausweichmöglichkeit zu Troja zu haben, ließ Atlan parallel dazu nach einem geeigneten Extremplaneten suchen, auf dem unerkannt ein Stützpunkt aufgebaut werden konnte. (PR 238)

September 2402

Das Alurin-System mit dem vereisten Planeten Arctis wurde gefunden und der Stützpunkt Louvre-Station aufgebaut. (PR 239)

Unterdessen durchstreiften die Wachflotten der Twonoser Andro-Beta und machten Operationen der Terraner nahezu unmöglich. Es gelang ihnen allerdings nicht, die Eindringlinge aufzufinden. Durch einen Hypersender aktivierten die Meister der Insel, aufgrund des Versagens der Twonoser alarmiert, alle Mobys in Andro-Beta. Diese griffen alle besiedelbaren Planeten an. Aufgrund ihrer Aktivität stand das Unternehmen Brückenkopf erneut vor dem Aus, da Arctis im Falle eines Angriffs eines Mobys nicht mehr zu halten gewesen wäre. (PR 240)

Dem daraufhin zur Ermittlung der potenziellen Sendestationen ausgesandten Don Redhorse gelang es in einem Kommandounternehmen, mit dem Mond Siren des Planeten Gleam den Standort des Senders ausfindig zu machen. (PR 241, PR 242, PR 243)

Oktober 2402

Nach der Zerstörung Sirens war auch die Gefahr der steuerungslos gewordenen Mobys gebannt. (PR 244)

Die Terraner begannen daraufhin mit der Errichtung eines Stützpunktes auf Gleam. Bei der Entdeckung von Rando-1 und der Dunkelwelt Modul kam es zum Zusammentreffen mit Baar Lun, der mit den Energiesphären als letzter Wächter Andro-Betas fungierte. Nachdem er erfahren hatte, dass die Meister der Insel sein Volk ausgerottet hatten, lief auch er zu den Terranern über. (PR 245, PR 246, PR 247)

Das Unternehmen Brückenkopf Andro-Beta endete schließlich in der Errichtung des Stützpunktes Power Center auf Gleam. Sämtliche Gefahren waren beseitigt, und die Beauftragten der Meister der Insel hatten selbst den Andro-Beta-Sonnentransmitter zerstören lassen, um die Eindringlinge zu isolieren und von den Energiesphären suchen und vernichten zu lassen. Nun befanden sich die Terraner alleine in Andro-Beta und konnten in aller Ruhe ihren Brückenkopf unmittelbar vor Andromeda ausbauen. (PR 250)

Währenddessen zog der Geheimsatellit Troja weiter seine Bahn durch Andro-Beta.

Quellen

PR 229, PR 231, PR 232, PR 233, PR 234, PR 235, PR 236, PR 237, PR 238, PR 239, PR 240, PR 241, PR 242, PR 243, PR 244, PR 245, PR 246, PR 247, PR 250