Unternehmen Götterschrein

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Begriffsklärung Dieser Artikel befasst sich mit dem Einbruch in den SOTHOM. Für den Heftroman, siehe: Unternehmen Götterschrein (Roman).

Ende Februar des Jahres 446 NGZ führte die GOI auf Terra das Unternehmen Götterschrein durch, später auch Operation SOTHOM (PR 1324) oder Kommandounternehmen Sothom genannt. (PR 1335)

Anmerkung: In PR 1325, Kap. 2 wird als Zeitpunkt für das Unternehmen fälschlicherweise Ende April genannt. Siehe dazu auch Autorenfehler: Zeitangaben.

Ziel

Das Ziel des Unternehmens bestand darin, in Sotho Tyg Ians Hauptquartier SOTHOM einzubrechen und seine Geheimpläne auszuspionieren. Besonderes Augenmerk galt dabei der Geheimwaffe, mit der er die Blues in der Eastside der Milchstraße unterwerfen wollte. (PR 1310)

Teilnehmer

Geschichte

Vorbereitungen

Die Mitglieder des Parateams reisten auf unterschiedlichen Wegen in die Himalaja-Region auf Terra:

Nachdem Elsande Grel mit Sid Avarit zusammengetroffen war, marschierten die beiden das Arun-Tal zum Makalu hinauf und trafen dort auf Tifflor und Selegris. (PR 1310)

Im SOTHOM

Durch eine Strukturlücke, die einer der TIPIS im Schirmfeld der Tschomolungma erzeugte, konnten die Mitglieder des Parateams in das Territorium der Upanishad eindringen. Dabei wurde einer der Roboter von einem Panish auf Gleiterpatrouille geortet, angegriffen und zerstört. Sid Avarit überwältigte den Panish telekinetisch. (PR 1310)

Tinta Raegh bekam unterdessen Schwierigkeiten. Die Vorweihe zur Shad-Anwärterin hatte sie aufgrund ihrer prophylaktischen Behandlung durch das Anti-KM-Serum unbeschadet überstanden, aber dann entlarvte der Panish Tellier de Roque sie auf dem Weg zu einem Trainingskampf als Agentin. Statt sie festzunehmen, bot er ihr ein faires Duell in der holografischen Simulation einer oxtornischen Landschaft an. Da erschien ein geheimnisvoller Fremder, der sich später als Peregrin vorstellte, und löschte de Roques Erinnerung. So urplötzlich, wie er auftauchte, verschwand er auch. (PR 1310, PR 1311)

Julian Tifflors Gruppe versuchte, den gefangenen Panish zu verhören. Elsande Grel musste feststellen, dass es ihr unmöglich war, ihn telepathisch auszuhorchen. Dafür konnte die Gruppe mithilfe der Funkkennung des erbeuteten Gleiters den Anti-Ortik-Schirm des SOTHOMS durchdringen und kam so bis vor das Hauptquartier des Sothos an der Südseite des Makalu. Einen heimtückischen Anschlag des gefangenen Panish mit einem flugfähigen Killerroboter konnte Elsande Grel, die durch ein heftiges telepathisches Signal des Panish vorgewarnt wurde, im Ansatz vereiteln. (PR 1311)

Mit Sid Avarits Einverständnis sondierte Elsande Grel das Unterbewusstsein des Gefährten, um die Ursache seines kürzlichen Blackouts aufzuklären, den er bei seiner Anreise in Katmandu erlitten hatte. Julian Tifflors Befürchtung, die Panisha hätten ihn manipuliert, war aber gegenstandslos. Ein Verbündeter, der unerkannt bleiben wollte, hatte Avarit aus einer gefährlichen Situation gerettet und dann seine Erinnerung gelöscht. Elsande Grel stieß auf die in Avarits Unterbewusstsein deponierte Warnung des Unbekannten, nicht weiterzuforschen – und Tifflor vertraute der Botschaft. Er hielt Peregrin für den Helfer. Elsande Grel vermutete insgeheim, ein ferner Nachfahre von Dalaimoc Rorvic wäre die fragliche Person. (PR 1311)

Unmittelbar nachdem sie die Sperre am Eingang des SOTHOMS überwanden, wurde das Parateam durch einen der eigenen TIPIS angegriffen, der kurz vor ihnen den Anti-Ortik-Schirm durchdrungen hatte. Vermutlich war er von automatische Abwehrvorrichtungen abgefangen und umprogrammiert worden. Sie mussten ihn zerstören. In den folgenden Stunden bewältigte das Parateam auch alle weiteren Sperren und Sicherheitsvorrichtungen, welche die einzelnen, hintereinander liegenden Abteilungen schützten. Bei einer telepathischen Sondierung bemerkte Elsande Grel die mentalen Ausstrahlungen eines Molekulargehirns, einer Art Biopositronik, das sich in der Zentrale der Anlage befinden musste – und gelangte über diesen Kontakt an den technischen Schaltplan der gesamten Anlage! Von da an verlief ihr Vordringen reibungslos, bis die Männer und Frauen schließlich vor der achten Absperrung standen, hinter der das Allerheiligste des Sothos lag. So kurz vor dem Ziel erschien unvermittelt Peregrin und warnte davor, diese Sperre zu öffnen: Eine damit verbundene Kontrollschaltung würde die Vernichtung Terras oder sogar des gesamten Solsystems auslösen. Daraufhin verschwand er wieder spurlos. (PR 1311)

Ohnehin war Stygian mittlerweile alarmiert. Er befahl den beiden Panish Panisha der Tschomolungma per Synkom-Funk, den SOTHOM mit Truppen zu umstellen, und machte sich auf den Weg dorthin. (PR 1311)

Tinta Raegh, die indessen mit einem Deltagleiter die Upanishad verlassen und sich auf den Weg gemacht hatte, um zu Julian Tifflors Gruppe zu stoßen, wurde von dem sich formierenden Truppenaufgebot entdeckt und gefangen genommen. Sie wurde von fünf Pterus verhört und gab nach einigen Stunden unter dem Druck ihrer Psi-Pressoren alles preis, was sie über das Unternehmen Götterschrein wusste. (PR 1311)

Julian Tifflors Gruppe richtete sich nun auf eine Belagerung ein. Bei der hastigen Erkundung der Anlage fiel Tifflor und Selegris ein Holowürfel mit brisanten Informationen in die Hände: Pläne der Jägerbrigade, aus denen sich wahrscheinlich die Positionen aller Feresh Tovaar berechnen ließen. Sie ließen die Daten von einem der TIPIS kopieren und zerstörten den Würfel. Schließlich zögerten Somodrag Yag Veda und Otharvar Ris Bhran nicht länger und entschlossen sich, noch vor dem Eintreffen ihres Sothos, ihre mindestens 5000 Pterus im Sturm gegen die Festung zu führen. Die erste Angriffswelle schlugen die Eingeschlossenen mithilfe ihrer Quintadimfeld-Pulsatoren und durch massiven Einsatz ihrer Parafähigkeiten zurück. Der Roboter mit den kopierten Daten musste jedoch von den Belagerten selbst zerstört werden, da ihn die Angreifer auf unbekannte Weise manipuliert hatten. Nur indem Peregrin erneut eingriff, konnte das Blatt gewendet werden. Er hatte einen der fünf Paratron-Sicherheitsbehälter entwendet, in denen das Parateam den für die Parafähigkeiten nötigen Paratau transportierte. Diesen Paratau ließ er Tinta Raegh zukommen, die nunmehr ihre Movatorgabe anwenden konnte und sich im Rahmen des veränderten Zeitablaufs aus der Gefangenschaft befreite. Sie erreichte endlich ihre Gefährten im SOTHOM. (PR 1311)

Kurz vor Stygians Ankunft wurden alle Sicherheitsschaltungen des SOTHOMS deaktiviert. Das Parateam, von Peregrin über die Abschaltung informiert, konnte jetzt in die Zentrale eindringen. Mittels einer Überdosis Paratau presste Elsande Grel alle Daten aus dem Molekulargehirn heraus. Anschließend ermöglichte Tinta Raegh ihre Flucht, indem sie – ebenfalls unter Einfluss einer Überdosis – ein Zeitrafferfeld aufbaute, so dass die fünf Männer und Frauen den angreifenden Pterus mit vielfacher Geschwindigkeit entkamen, sozusagen direkt unter Stygians Augen. Ungefährdet erreichten sie Katmandu. Tinta Raegh bezahlte für die Überanstrengung mit ihrem Leben, die anderen vier setzten sich mit einem Geheimtransmitter auf die wartende KITSAIMAN ab. (PR 1311)

Auswertung

Das Spionageunternehmen war nur teilweise erfolgreich. Die erbeuteten Informationen enthielten detaillierte taktische Angaben über die bevorstehende Invasion der Eastside. Der Sotho erwartete zu diesem Zweck die Ankunft eines Flottenaufgebots von wenigstens 50.000 Raumschiffen aus der Mächtigkeitsballung Estartu, angeführt von einem der Ewigen Krieger! Brisant war ebenso die weitere Strategie Stygians, der sich nach der Milchstraße auch Andromeda und schließlich die gesamte Lokale Gruppe unterwerfen wollte. Eine wesentliche Information fehlte jedoch: die Geheimwaffe, mit der Stygian die Blues zu unterwerfen gedachte. (PR 1311, PR 1321)

Quellen

PR 1310, PR 1311, PR 1321, PR 1324, PR 1335