Ver to Nisch

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Der Tazole Ver to Nisch war ein Scoctore. Sein Jugendname war Vertonir.

Erscheinungsbild

Sein linker Arm war zu kurz, und mit den Fingern der linken Hand konnte er keine feinen Arbeiten durchführen. (PR 1968)

Charakterisierung

Ver to Nisch war sehr intelligent und besessen von seiner Arbeit. (PR 1968)

Geschichte

Um das Jahr 2480 war Vertonir als Archäologe auf Tazolar im Hilor-System in der Galaxie Algion unterwegs. Als er während einer Gebetstrance von Krämpfen geplagt wurde und in einer alten Form des Tazolischen betete, fiel er dem Scoctoren Tar ig Pal auf. Vertonir erhielt eine gehobene Ausbildung und wurde zu »Ver to Nisch«. (PR 1968)

Im Alter von 500 Jahren bereiste to Nisch, der sich als Sprachrohr Theansus sah, Ansarubim, einen der beiden Kontinente Tazolars. Dabei stieß er auf eine dunkle, von Pflanzen überwucherte Mauer. Nach dem Erklimmen des Bauwerks erkannte er, dass sich hinter der ersten Mauer sechs weitere befanden, die Ansarubim in zwei Teile schnitten. Seine Mitarbeiter hatten Angst weiterzugehen, da sie den Bereich hinter den Mauern als Sitz der Götter annahmen und flohen. (PR 1968)

Ver to Nisch konnte den obersten Rat überzeugen, eine neue Expedition zu finanzieren, und kehrte zur Mauer zurück. Er wusste, dass die Untersuchungen Jahrzehnte dauern würden und entwickelte Pläne für seine Versorgung und wie er seine Ergebnisse an den obersten Rat schicken konnte. In den kommenden 100 Jahren entdeckte er viele Siedlungen und schließlich in einer Höhle mit 7000 Jahre alten Malereien auch zwei Skelette weiblicher Tazolen, die sich innig umarmten. Dazu fand er die Aufzeichnungen der einstigen Herrscherin Soe ra Lor, in Alt-Tazolisch verfasst, die von einer matriarchalisch regierten Vergangenheit berichtete: (PR 1968)

In der tazolischen Frühzeit waren die Frauen in der Minderheit, auch wenn doppelt so viele Mädchen wie Jungen geboren wurden. Deren Lebenserwartung wurde stark reduziert, weil viele Frauen bei einer Geburt starben. Trotz des Matriarchats war Ramsoh die einzige Göttin neben vielen Göttern. Als Inkarnation von Ramsoh wurde Syr, die erste weise Frau, betrachtet. Syr entdeckte, dass die Stoffwechsel fördernde Wirkung der Schlammbäder durch Kräuter und andere Zutaten erhöht werden konnte. Doch es zeigte sich auch, dass sich die Lebenserwartung der Frauen im Gegensatz zu den Männern nicht erhöhen ließ. Nachdem Syr bei der Geburt ihres dritten Kindes starb, zerstritten sich ihre beiden Töchter Loe und Gev. Sie teilten ihr Habe und auch ihre Männer und trennten sich vom Stamm. Loe und Gev hatte jedoch eine Hohepriesterin ernannt, die beim Stamm zurück blieb und seinen Fortbestand garantierte. (PR 1968)

Die Tazolen wurden eines Tages sesshaft, und so gründete Gev mit ihren fünf Männern und weiteren Tazolen eine Siedlung. Um länger zu leben entschloss sie sich, erst spät ein Kind zu bekommen. Es war eine Tochter, der sie ihr Wissen weitergeben konnte. (PR 1968)

Die Hohepriesterin Isho, eine Nachfahrin Gevs, beschloss ihr Wissen in Schriftform festzuhalten. Bisher hatten die Frauen ihr Wissen nur mündlich weitergegeben, und das auch nur an andere Frauen. Isho hatte zwei Männer erwählt, Kif und Gor. Als sie beschloss, dass Kif der Vater ihrer Kinder sein sollte, erschlug Gor die beiden in seiner Wut. Die weise Frau Ifos sorgte dafür, dass Gor am Schandpfahl dem Tod durch Austrocknung preisgegeben wurde. Verwundert stellte Ifos fest, dass Gor nach 37 Tagen immer noch lebte. Bestimmte Insekten verlängerten sein Leben, indem sie abgestorbene Haut entfernten und dem Körper eine Art Öl zuführten. Gor wurde freigelassen, da die Götter seinen Tod anscheinend nicht wollten. Er wurde aber aus der Gemeinschaft verbannt und ertrank eine Woche später in einem Teich. (PR 1968)

Die Priesterinnen lernten in der Folge, die Myrden, wie die Insekten genannt wurden, zu melken und aus deren Sekret durch Beimengung von Sograstermilch, Gobanblut und anderen pflanzlichen und tierischen Produkten Elcoxol zu bereiten, das den wöchentlichen Bädern beigefügt wurde. Nur die Hohepriesterin und ihre Töchter kannten das Rezept. Die Frauen konnten ihr Alter mit Elcoxol auf etwa 45 Jahre verlängern. Die Männer wurden jedoch 60 Jahre oder noch älter. (PR 1968)

Mehr und mehr Männer lehnten sich gegen die weibliche Vorherrschaft auf. Die Priesterinnen riegelten schließlich ihr Reich durch eine Mauer gegen die freien Männer ab. Nach Jahrhunderten aber gelang es Herowott, als Frau verkleidet, die Priesterschule zu besuchen. Soe ra Lor enttarnte ihn, er konnte jedoch fliehen. Herowott kehrte mit einem Heer zurück und bot ihr die Ehe und die Zusammenlegung der beiden Reiche an. Soe ra Lor entschloss sich zur freiwilligen Machtübergabe und verschwand mit ihrer Geliebten Vor ri Nas nach Norden zu einem geheimen Unterschlupf. Hier stellte Soe ra Lor ihre Aufzeichnungen fertig. Soe ließ sich mit ihren Aufzeichnungen in einer Höhle einmauern und beging gemeinsam mit ihrer Lebensgefährtin Selbstmord. Die Vorherrschaft der Frauen endete und das Zeitalter der Unterdrückung begann. (PR 1968)

Die Entdeckung von to Nisch schockierte alle anderen Scoctoren derart, dass sie ihn durch Elcoxol-Entzug langsam töteten. Doch to Nisch hatte seine Ergebnisse sicher aufbewahrt, und so ließen sich seine Erkenntnisse auf Dauer nicht verheimlichen. (PR 1968)

Quelle

PR 1968