Vergalo

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Begriffsklärung Dieser Artikel befasst sich mit der auch »Strahlender« genannten Wesenheit. Für weitere Bedeutungen, siehe: Strahlender.

Vergalo ist eine Wesenheit, die in der Galaxie Manam-Turu entstand und später nach Alkordoom umsiedelte. Hier herrschte er dann als Juwel von Alkordoom, als Erleuchteter, als Strahlender oder als das Zentrale Licht über die alkordischen Völker. (Atlan 716)

Erscheinungsbild

A764Illu.jpg
Atlan 764 - Innenillustration
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

In seiner Frühzeit war Vergalo eine planetenumspannende Intelligenz. Die Berichte, ob er als Einzelwesen begann (Aussage von Hartmann vom Silberstern) oder die Vereinigung eines Volkes (Atlans Durchleben von Vergalos Erinnerungen) war, gehen hierbei auseinander. Zumindest besaß er einen gewaltigen Körper und konnte aus dessen Masse ganze Städte, Paläste inklusive Bewohner herausbilden. (Atlan 680)

Später, nach seiner Flucht aus Manam-Turu, scheint er dagegen ein reines Geistwesen gewesen zu sein.

To-Do: Beschreibung von Atlans Wahrnehmung Vergalos kurz vor dessen Ende in Band 750 sowie EVOLOS Wahrnehmung seines Schöpfers als kaltes Licht (Psi-Pool?).

Charakterisierung

Während seiner Zeit als Herrscher über Alkordoom konnte der Erleuchtete wahrscheinlich als ängstliches Wesen eingestuft werden, das jeder direkten Auseinandersetzung aus dem Weg ging. Seine Diener folgten ihm nicht aus Überzeugung, sondern aus Angst. Die bloße Möglichkeit einer Bedrohung nahm einen großen Stellenwert im Verhalten des Erleuchteten ein. (Atlan 699)

Vergalos Furcht (vor Verga-Ray) war Triebfeder seiner Werdung und weiteren Entwicklung. Er war machtgierig bis zum Größenwahn und misstrauisch; ein strafender, zorniger und liebloser Gewaltherrscher, der ohne Rücksicht auf die ihm Unterworfenen und sogar sein eigenes Geschöpf EVOLO agierte. Dies führte zu seinem Untergang, denn seine unnachgiebige, herrschsüchtige, grausame und verständnislose Art war eine wesentliche Ursache für EVOLOS Rebellion gegen seinen Schöpfer.

Anmerkung: Bedenkt man das Risiko, welches EVOLO für das Universum darstellte, können Vergalos Rücksichtslosigkeit und Egozentrismus nicht hoch genug eingeschätzt werden.

Trotz seiner Schwächen und Fehler blieb Vergalo uneinsichtig und eingebildet. Er rühmte sich noch im Moment seines Todes der Erschaffung seines eigenen Verhängnisses, des »großartigsten und fähigsten Werkes« im ganzen Universum. Falsch sei lediglich gewesen, den »perfekten« EVOLO nicht an einer ausreichend kurzen und starken Leine gehalten zu haben. Bei allen paranoiden Anwandlungen und minutiösen Planungen erkannte er eigene Fehler erst, wenn sie offensichtlich geworden waren; hierzu zählen seine durch Täuschung bedingte Niederlage gegen Anima, sein allzu Aufmerksamkeit erregendes Regime in Alkordoom und schließlich seine Unfähigkeit im Umgang mit EVOLO. Vergalos Züge von Cäsarenwahnsinn offenbarten sich – neben Eroberungsgelüsten, Verfolgungswahn und Selbstinszenierung – in Hohngelächter und gehässigem Spott, der auch vor den Kosmokraten nicht Halt machte, sowie in den selbstherrlichen Namen, unter denen er zu firmieren pflegte. Auch für EVOLO wollte er der Erleuchtete sein, nicht der Elter. (Atlan 750)

Zurück in Manam-Turu zog Vergalo es vor, sich mit Robotern zu umgeben, was jedoch den Umständen geschuldet sein mochte.

Anmerkung: Vergalos Charakterbild, insbesondere die parasitäre Art des Machtausbaus und die Absicht, die Kosmokraten herauszufordern bzw. die kosmische Ordnung im eigenen Sinne zu pervertieren, erinnert an das einer negativen Superintelligenz, ohne dass er diese Entwicklungsstufe je erreicht zu haben scheint.

Geschichte

Vergalo, die Multi-Intelligenz

In der Galaxie, die später als Manam-Turu bekannt wurde, brachte vor einigen tausend Jahren ein Wesen namens Vergalo die Roboterzivilisation der Bo'oquiden unter seine Kontrolle. Auf der Welt Vergalo erwählte er sich eine neue Residenz. Er errichtete einen riesigen Palast, der nach seinem exotischen Geschmack ein gewaltiges Museum mit makabrem Inhalt und Schätzen darstellte. Die in den Palast entführten Wesen aus allen Teilen Manam-Turus wurden von dem Tyrannen absorbiert, ebenso deren parapsychische Fähigkeiten. Die Roboter schwärmten in der Folgezeit über die ganze Galaxie aus, um für ihren neuen Herrn Schätze zu rauben und psionisch begabte Wesen zu entführen. (Atlan 680)

Während seiner Wachstumsphase nahm Vergalo auch unintelligente Teile in sich auf, die ihm mit der Zeit aber bloß lästig wurden. In seinem Größenwahn glaubte er, unverwundbar zu sein und dass niemand es je wagen würde, gegen ihn vorzugehen. (Atlan 749)

Der Erleuchtete erinnerte sich Jahrtausende später an eine Zeit, in der er als Vergalo, ein Multiwesen aus Milliarden von Körpern, die Nachtseite eines Verga genannten Einseitendrehers einnahm. Die Körper wurden in einem Akt der Verwandlung aufgegeben und verschmolzen zu Vergalo. Auf der Tagseite existierte eine ihm körperlich gleiche, den gleichen Ursprung besitzende Wesenheit namens Verga-Ray. Während Verga-Ray positive Aspekte in sich vereinigte, mit seiner Körperlichkeit zufrieden und nicht an Macht interessiert war, ging es Vergalo gerade um Macht und die Loslösung von seinem Körper. Verga-Ray strebte danach, Vergalo zu vereinnahmen und damit zu befrieden. Vergalo sah dies als geplante Unterwerfung seines Wesens. Schließlich absorbierte er Verga-Ray daher selbst. Damit begann auch sein Plan, EVOLO zu erschaffen, der ursprünglich lediglich eine Gedankenspielerei Verga-Rays gewesen war. (Atlan 750 E Kap. 6)

Anmerkung: Die Schilderung in der Quelle erinnert an die Geschichten verschiedener Superintelligenzen, die als Kollektivwesen negative Aspekte beherbergten, die sich schließlich verselbstständigten.

Dieses Vorhaben rief die Kosmokraten auf den Plan...

Vor etwa 13.700 Jahren (vor der Handlungszeit 3818, 231 NGZ) wurde der Ritter der Tiefe Hartmann vom Silberstern entsandt, um Vergalo zu stoppen. Im Glauben, dass dieser die psibegabten Wesen nutzen wolle, um sich von seiner positiven Seite zu lösen, entwickelte er einen Plan, in dem seine neue Orbiterin Anima eine besondere Rolle spielte. Anima wurde als letzte Überlebende des Volkes der Laraben präsentiert, die als Wächterin über die angehäuften Schätze fungierte. Die Larabin war angeblich auf der Suche nach einem Nachfolger, den sie in Vergalo gefunden zu haben glaubte. (Atlan 680)

Die Bo'oquiden brachten die SILBERSTERN auf und transportierten Hartmann vom Silberstern, Verrin und Broga, wie sich Anima nun nannte, in den Palast auf Vergalo. Dieser versuchte, den wahren Zweck herauszufinden, den die drei verfolgten, was ihm aber zunächst nicht gelang. Erst als ihm Broga die in einem Kästchen angeblich verwahrte Unsterblichkeit offerierte, desaktivierte der Tyrann den Schutzschirm um seinen Thron und ließ die Larabin nahe an sich herankommen. Augenblicklich erkannte er seinen Fehler. Anima erkannte, dass Vergalo keine Person, sondern der Thron, die Palastbewohner und sogar der Palast selbst war. Animas Begleiter waren gezwungen, einen aussichtslosen Kampf gegen die von Vergalo gebildeten Wesen zu führen. Der Ritter und sein Orbiter unterlagen. (Atlan 680)

Aus Wut und Verzweiflung lenkte Anima all ihre Kräfte auf Vergalo, der durch die ständige Kontrolle seines riesigen Körpers beschäftigt und dadurch etwas im Nachteil war. Während Anima versuchte, die beiden Körper Vergalos zu vereinen, war der Tyrann darauf aus, die Vardi aufzusaugen. Anima konnte sich von Vergalo lösen, nahm aber einen Teil seiner Körpersubstanz mit. Auf dem Planeten Vergalo brach das Chaos aus. (Atlan 680)

Vergalo floh nach Alkordoom und konnte sich dabei sowohl von seiner positiven Seite (aus der später Guray entstand) als auch von seiner körperlichen Masse trennen – ein Teil dieser Masse blieb an Anima haften. Aus dieser Flucht resultierte dann auch seine fast pathologische Furcht vor Anima. (Atlan 749)

Juwel von Alkordoom

Bei der Suche nach einer neuen Heimstatt fiel seine Wahl auf Alkordoom. Im Gegensatz zu Manam-Turu war diese Galaxie ein wahrer Quell an parapsychisch begabten Völkern und Einzelwesen. Die beste Grundlage für die Erschaffung EVOLOS. (Atlan 750)

In Alkordoom baute Vergalo, der sich nun der Erleuchtete nennen ließ, konsequent seine Macht als Juwel von Alkordoom auf. Dort schuf er sich im Nukleus, abgesichert durch die Sonnensteppe, seinen Herrschaftsbereich. Später entstand das System der in acht Sektoren unterteilten Galaxie mit jeweils einer Facette als Herrscher. Ziel und Zweck war einzig allein, eine regelmäßige Lieferung mit Psi-Potentialen sicherzustellen, um sein Projekt EVOLO zu verwirklichen. (Atlan 750)

Im Interesse dieses Planes ließ er auch aus zahlreichen anderen Galaxien Völker entführen, die das Potenzial für Psifähigkeiten in sich trugen (siehe beispielsweise die Celester). (Atlan 750)

Aus dem Nukleus heraus regierte er über die Sternenballung. Die acht Facetten waren seine Statthalter und wurden dazu angehalten, fremde Eindringlinge zu fangen. Alles was von außen in Alkordoom eindrang, sollte in dem vom Erleuchteten errichteten Netz hängen bleiben. Sollte es dem Eindringling gelingen, diesen Abwehrmechanismus zu durchdringen, standen die Steppenpiraten bereit. Ihnen folgten Richtung Nukleus noch weit gefährlichere Abwehrmaßnahmen. (Atlan 699)

Die Augen des Erleuchteten dienten dem Juwel zum Sammeln von Informationen. (Atlan 699)

Im Jahr 5000 des Erleuchteten (=3818 beziehungsweise 231 NGZ) stand EVOLO kurz vor der Fertigstellung. In dieser Situation schickten die Kosmokraten Atlan nach Alkordoom und stellten ihm das lebende Raumschiff ANIMA zur Seite. Gemeinsam stießen sie in die Sonnensteppe vor. Zum Jahreswechsel 3818 / 3819 wurde Atlan in das Auge des Erleuchteten auf Ghuurm gebracht. Der Erleuchtete erhoffte sich Informationen über die Herkunft Atlans und den Zweck seines Besuches in Alkordoom. Doch der Arkonide konnte der Kraft des Auges widerstehen. (Atlan 699)

Der Erleuchtete musste mit Schrecken erkennen, dass er sich im Nukleus in trügerischer Sicherheit geglaubt hatte. (Atlan 699)

Einen noch größeren Schock erlitt Vergalo, als er in Alkordoom erkennen musste, dass Anima noch immer am Leben war und sie von den Kosmokraten mitsamt dem »Ritter« Atlan erneut auf ihn angesetzt worden war. (Atlan 749)

Diese tief in ihm verwurzelte Angst von den Fähigkeiten Animas, zu heilen, aber auch zu zerstören, veranlasste ihn zur Flucht aus Alkordoom. Das Vardi-Mädchen war in der Lage, ihn, den Erleuchteten, zu verletzen oder sogar zu vernichten. (Atlan 749)

Er fürchtete auch um EVOLO. Er erkannte in aller Deutlichkeit, dass durch die völlige Unterwerfung der Galaxie der Feind erst recht aufmerksam geworden war. Einen solchen schwerwiegenden Fehler wollte der Erleuchtete nie wieder begehen. Im Bewusstsein des nahen Feindes wollte der Erleuchtete in einem neuen Versteck EVOLO zu einer furchtbaren Waffe machen. Gemeinsam mit seinem Geschöpf verließ er umgehend und in Panik den Nukleus und die Galaxie Alkordoom. (Atlan 699)

Atlan wurde von Ghuurm weggeholt. Bevor er das Bewusstsein verlor, erhielt er eine Botschaft der Kosmokraten, denen das Fluchtziel des Erleuchteten bekannt war. Atlans alleinige Aufgabe bestand nun darin, ihn dort zu finden und zu stellen. (Atlan 699)

Erneut in Manam-Turu

Bei den Bathrern

Nach seiner Ankunft wendete sich der Erleuchtete nach Joquor-Sa, wo er die dort gelandeten Daila der Familie Sayum entführte, die alle parapsychisch begabt waren. Nur Chipol blieb zurück. (Atlan 700)

Das nächste Ziel war Cairon, wo die psionisch begabten Bathrer lebten. (Atlan 700)

Auf der Welt der Bathrer begann der Erleuchtete, sich der Psi-Potentiale der Priester zu bemächtigen, die dadurch ihr Wahakú verloren. Die Fähigsten unter ihnen wurden entführt, wie das Beispiel Brennimans zeigte. (Atlan 701)

Traditionen veränderten sich, von den Kriegern wurden Waffen eingesetzt, die nicht von Cairon stammten. Die Nomadenstämme vereinigten sich zum Sturm auf Bakholom, wo sie über die unterirdischen Wasserläufe eindrangen. Es kam zu keinen Auseinandersetzungen mit den Stadtbewohnern. Oftmals genügte es den Nomaden, vor den Wohnungen zu stehen und gefährliche Schreie auszustoßen, die die Bathrer veranlassten, ihre Behausungen fluchtartig zu verlassen. Dann plünderten sie die Wohnungen, nahmen Nahrungsmittel und Kleidungsstücke mit, zerstörten sonst aber nichts. Die Priester wurden jedoch entführt und Bakholom wieder verlassen. (Atlan 703)

Diese Vorgehensweise war auch in den anderen Städten der Bathrer festzustellen. (Atlan 703)

Atlan war lange Zeit der Meinung, dass es sich um Umtriebe des Erleuchteten handelte. Erst als er im Tal der Götter auf Hyptons traf, löste sich das Rätsel. Der Aufenthaltsort des Erleuchteten blieb allerdings unbekannt. (Atlan 705)

Der Diener

Der Erleuchtete bereute seinen überstürzten Aufbruch aus Alkordoom. Er beabsichtigte, in Manam-Turu, wo er schon vor langer Zeit einmal gewesen war, aus dem Verborgenen zu handeln. Vordergründig war er auf der Suche nach einem Diener, der freiwillig für ihn arbeitete. Der Erleuchtete wählte einen aus der von ihm entführten Sippe Sayum, Dharys. (Atlan 716)

Von diesem erfuhr der Erleuchtete, dass Chipol auf Joquor-Sa zurückgelassen wurde. Ein Raumschiff sollte zunächst dort nach dem Jungen suchen und dann auf Aklard. Die Mitglieder der Familie Sayum hatten in der Zwischenzeit ihre Psi-Fähigkeiten an den Erleuchteten verloren. Dharys sollte dafür sorgen, dass die von Aklard verbannten Daila ihre Fähigkeiten loswerden wollten. Dann würden Helfer mit geeigneten Geräten zur Stelle sein. (Atlan 716)

Spurensuche

Behutsam begann der Erleuchtete Aktivitäten zu setzen. Im Juli 3819 landete ein Kommando Traykons auf dem Planeten Vorsig. Ihre Aufgabe war es, Informationen über den Verbleib Atlans und Animas zu sammeln. In Wisbun trafen die Roboter auf Schwiegermutter. Die Traykons glaubten, der Daila-Roboter könnte Atlans Aufenthaltsort kennen. Sie nahmen Schwiegermutter zum System der Sonne Evdam-Tur mit, wo die STERNSCHNUPPE geortet wurde. Die Traykons hatten ihren Auftrag beendet, da sie Atlans Spur gefunden hatten. Das Pre-Lo würde für die Vernichtung des Arkoniden sorgen. (Atlan 724)

Das ehemalige Juwel von Alkordoom beorderte die Traykons und das Pre-Lo zum Planeten Tener, wo Atlan gemäß dem Plan des programmierten Untergangs sein Schicksal finden sollte. (Atlan 725)

Auf dem Planeten Cirgro geriet Dharys in den Besitz eines Glückssteines, den er Rubim abgenommen hatte. Der Erleuchtete erteilte dem Daila den Befehl, die Fundstätte der Kristalle ausfindig zu machen und so viele Steine wie möglich zu organisieren, um sie analysieren zu können. (Atlan 733)

Kontakt mit den Hyptons

Dharys gelang es, mit den Hyptons Kontakt herzustellen. Stahlmänner betraten die Kontaktzelle in der RUYKOR, um den Erstkontakt mit dem Erleuchteten herzustellen. Dabei feuerte einer der Stahlmänner seine Strahlwaffe ab ohne Schaden anzurichten. Der Erleuchtete wies die Roboter aus dem Schiff. Stunden später erscheint ein einzelner Hypton, um die Verhandlungen zu eröffnen. Der Erleuchtete versprach, den Hyptons zu alter Größe und Ansehen zu verhelfen. Als Gegenleistung forderte er die Überlassung sämtlicher je auf Cirgro gefundener Glückssteine. Die Verhandlungen blieben jedoch ergebnislos. Um den Kontakt mit den Hyptons aufrechtzuerhalten, landete ein Raumschiff, das eine Kontaktzelle beinhaltete, auf Cirgro. (Atlan 733)

Der Erleuchtete ließ seine Diener auch von Raumstationen wie OLAGREV die Geschehnisse in Manam-Turu überwachen. Mit seinen Beauftragten stand er über die Brücke zum Erleuchteten in Verbindung. (Atlan 738)

EVOLO

Sein Hauptsinnen lag in der Vernichtung von Anima und Atlan, wobei er speziell Anima für die größte Gefahr hielt. Auch hinter den ebenfalls in Manam-Turu operierenden Gesandten Gurays vermutete er Anima, die diese Wesen ausgesandt hatte, um ihn aufzuspüren und zu vernichten. Um allen Eventualitäten vorzubeugen, löschte er in seinen Stützpunkten oder Raumschiffen sämtliche Daten über EVOLO, um ihn einem möglichen Zugriff Animas zu entziehen. (Atlan 738)

Die Weisheit der Quellen bot sich an, EVOLO nach Cirgro zu transportieren, wo das Geschöpf des Erleuchteten dank der Glückssteine ein sicheres Versteck finden könnte. Doch der Erleuchtete lehnte ab. Er hatte bereits Wrackbank als Versteck ausgewählt. Cirgro sollte als Zwischenstation dienen, um den Hyptons entgegenzukommen. (Atlan 738)

EVOLO erreichte Cirgro und nahm dort die gesamte in den Glückssteinen gespeicherte Psi-Energie in sich auf. Dann verließ er den Planeten wieder. Doch EVOLO tauchte nicht wie geplant in Wrackbank auf. Dharys konnte keine Spuren seiner Anwesenheit feststellen. Das Geschöpf des Erleuchteten war verschwunden. Um eventuell auftauchenden Hyptons vorzutäuschen, dass EVOLO in Wrackbank eingetroffen war und dort vollendet wurde, schickte der Erleuchtete zehn weitere Schiffe zur Unterstützung von Dharys. Außerdem musste er Schwierigkeiten mit der Brücke zum Erleuchteten feststellen. Der Erleuchtete vermutete erneut Anima als Drahtzieher der Probleme. Dharys erhielt den Befehl, nach den Saboteuren und vor allem nach EVOLO zu suchen. (Atlan 738)

Rückschläge

Die Wesenheit war mit der Arbeit ihrer Diener in Manam-Turu nicht zufrieden. Misserfolge häuften sich. Der Erleuchtete erteilte Dharys den Befehl, Atlan nicht auf Areffa zu töten, um nicht den Argwohn der dort lebenden Daila zu schüren. Obwohl EVOLO bereits vollendet war, wurden die Daila und ihre Psi-Potentiale noch benötigt, um dem Geschöpf noch den notwendigen Feinschliff zu verpassen. Nach dem Willen des Erleuchteten sollte Kalakto Chipol beseitigen. Dann konnte sich Dharys um Atlan kümmern. Er sollte ihn nach Oase I locken. (Atlan 744)

Dort trat der Erleuchtete mit Dharys in Verbindung und befahl, Atlan, Mrothyr und Chipol zu töten. Die Auskunft Chipols, dass sich Anima in der Gewalt der Hyptons befand, erstaunte den Erleuchteten und das Band zwischen ihm und Dharys zerriss für kurze Zeit. Das genügte, um Atlan und seinen Freunden die Flucht von Oase I zu ermöglichen. Dharys erhielt den Befehl, die STERNSCHNUPPE zu verfolgen, die Kurs auf das Zentrum von Manam-Turu genommen hatte. Die LJAKJAR nahm die Verfolgung auf. Trotz der Niederlagen auf Areffa und Oase I wertete der Erleuchtete die Aktion als Erfolg, da er endlich den Aufenthaltsort seines größten Feindes erfahren hatte. (Atlan 744)

Kampf gegen das Konzil

Auf dem Planeten Jomon hatte der Erleuchtete vier seiner Kunstgeschöpfe stationiert: Baarschach, Beerscher, Boorschon und Biirlyn. Durch von Atlan geleitete Aktionen kam es zum kollektiven Selbstmord dieser Agenten. Der Erleuchtete setzte eine Flotte von mehr als 50 Traykon-Raumschiffen in Marsch, die den ligridischen Stützpunkt auf Jomon angriffen. Der Angriff wurde von den planetaren Abwehrforts der Ur-Jomoner zurückgeschlagen. Unter schweren Verlusten drehte die Flotte ab. (Atlan 746)

Den Kontakt mit seinen neuen Partnern, den Hyptons, hielt der Erleuchtete auch über Relaisfelder aufrecht. Diese Felder entstanden an den unterschiedlichsten Stellen in Manam-Turu. Neben dem Transport von Hyperfunkwellen sendeten die Relaisfelder Schwingungen aus, die von einem materiell stabilen Hindernis zurückgeworfen wurden. Anhand dieser Reflexion konnte der Erleuchtete feststellen, ob es sich bei dem Hindernis um ein Raumschiff handelte oder nicht. Wurde ein Schiff erkannt, so schaltete er das Relaisfeld umgehend wieder aus um zu verhindern, dass sein Aufenthaltsort ausfindig gemacht werden konnte. (Atlan 747)

Im Jahre 3819 wurde ein derartiges Feld für kurze Zeit im Varenzyn-System aufgebaut und nach der Anmessung der DORDONA sofort wieder deaktiviert. (Atlan 747)

Der Erleuchtete forderte in offenen Funksprüchen von den Hyptons die Auslieferung Animas. Um seiner Forderung den nötigen Nachdruck zu verleihen, zerstörte er die Stützpunkte Lanthor, Gorach, Tekhard und Gvarlod-3. Eine Traykon-Flotte griff auch MANAM-PZAN an und vertrieb den Born der Ruhe. Roboter besetzten die Station. (Atlan 747) Dem Erleuchteten gelang es, eine große Anzahl von Hyptons und Ligriden in seine Gewalt zu bekommen und zu verhören. Dabei kam zu Tage, dass die Hyptons planten, EVOLO auf ihre Seite ziehen zu können. Weitere, auch geheime, Stützpunktwelten der Hyptons wurden zerstört, darunter Agran und Gamura. (Atlan 748)

Suche nach EVOLO

Der Erleuchtete tobte wegen der erlittenen Fehlschläge der letzten Zeit. Seine Aktionen gegen Atlan und Anima waren ebenso erfolglos geblieben wie der Einsatz des Pre-Lo und der Traykon-Roboter. Selbst sein persönlicher Diener Dharys hatte sich von ihm abgewandt. Das Neue Konzil war für den Erleuchteten kein wirklich ernstzunehmender Gegner. Ein erschreckender Gedanke war jener, dass sich Anima mit den Hyptons verbünden könnte. (Atlan 750)

Ein weiteres großes Problem stellte EVOLO selbst dar. Sein Geschöpf hatte nach der Fertigstellung das vorgesehene Ziel nie erreicht, sondern einen eigenen Kurs eingeschlagen. Der Erleuchtete wusste nicht, wo sich EVOLO aufhielt. Der Erleuchtete begab sich nach Vergatsynn. Trotzdem er zahlreiche Informationsquellen und Nachrichtenkanäle nutzte, die über Manam-Turu verbreitet waren und auch aus technischen Anlagen seiner ersten Zeit in der Galaxie stammten, oder er sich der Dienste von Wesen bediente, die er sich nach seiner Rückkehr aus Alkordoom gefügig gemacht hatte, war Manam-Turu viel zu groß, um die Galaxie lückenlos überwachen zu können. (Atlan 750)

Nach der Fertigstellung von EVOLO hatte er Vergatsynn zu seinem Domizil auserkoren. Er wollte die Hyptons und die Ligriden dermaßen beschäftigen, dass diese ihre Macht nicht ausspielen konnten. Als nächstes musste EVOLO gefunden und wieder zu Vernunft gebracht werden. Auf Vergatsynn desaktivierte der Erleuchtete alle Verbindungen zu seinen Kontaktzellen in Manam-Turu. Mit all seinen unbegreiflichen Sinnen horchte er in die Weiten von Manam-Turu, um ein Echo EVOLOS aufzufangen. Er fand ein verwaschenes Echo, das er als Guray erkannte. (Atlan 750)

Kampf mit seinem Geschöpf

Die Erinnerung an Verga-Ray ließ den Erleuchteten das wahrscheinliche Ziel EVOLOS erkennen. Sein Geschöpf würde die Verwandtschaft mit Guray spüren und sich von ihm angezogen fühlen. Der Erleuchtete schickte ein Traykon-Wachkommando nach Barquass. (Atlan 750)

Auf Barquass spürte der Erleuchtete auch die Anwesenheit Animas und des sich nähernden EVOLO. Plötzlich erlosch die Spur. Guray und Barquass hatten sich von der Umwelt abgekapselt. Das Traykon-Zentralgehirn von Verga-Pre meldete den Angriff Atlans, Hellenkers und von Dharys auf die Welt der Roboterproduktion. Verga-Pre ging verloren. Kurz davor tauchte EVOLO in der Nähe des Planeten auf. Die künstliche Intelligenz der STERNSCHNUPPE wurde von EVOLO übernommen. Die STERNSCHNUPPE, die GLIMMERTON und die LJAKJAR flogen nach Vergatsynn. Dort umschloss EVOLO als Wolke den gesamten Planeten. Der Erleuchtete wehrte sich gegen sein Geschöpf mit allen ihm zur Verfügung stehenden psionischen Kräften. Dharys stachelte EVOLO immer wieder an, seinen Erzeuger zu vernichten. Die drei Raumschiffe wurden auf Vergatsynn gezogen und landeten auf einer Ebene. Der Erleuchtete wurde von EVOLO langsam aufgesogen. Mit seinen letzten Kräften meldete sich der Erleuchtete bei Atlan. Er übermittelte Atlan seinen Werdegang und gestand seine Fehler im Bezug auf EVOLO ein. Der Erleuchtete teilte dem Arkoniden mit, dass die Kosmokraten sich zurückziehen werden und in ihrem Reich Sperren aufbauen würden, um EVOLO am Eindringen in diese Region zu hindern. (Atlan 750)

Als letzte Aktion vor seinem Tod reaktivierte der Erleuchtete den Reservegeist der STERNSCHNUPPE und erlosch. (Atlan 750)

Quellen

Atlan 680, Atlan 699, Atlan 700, Atlan 701, Atlan 703, Atlan 705, Atlan 716, Atlan 725, Atlan 733, Atlan 738, Atlan 744, Atlan 746, Atlan 747, Atlan 749, Atlan 750