Veschnaron

Aus Perrypedia
Wechseln zu: Navigation, Suche
Google translator: Translate from German to English.
Google translator: Přeložte z němčiny do češtiny.
Google translator: Vertalen van Duits naar Nederlands.
Google translator: ドイツ語から日本語への翻訳
Google translator: Traduire de l'allemand vers le français.
Google translator: Traduzir do alemão para o português.

Der Vargane Veschnaron war der Kommandeur der Expeditionsflotte von Kalarthras nach Gantatryn. Das Flaggschiff war die TARVAN.

Geschichte

Start

Die Expedition startete 750.000 Jahre vor 1225 NGZ. Von den insgesamt 74 Varganen erreichten 70 nach einem fünfmonatigen Flug die Ausläufer Gantatryns. Dort verspürten sie eine unglaublich bösartige Ausstrahlung. Je näher die Flotte dem Zentrum der Galaxie kam, umso sicherer war sich der Expeditionsleiter Kalarthras, dass das Böse dort seinen Sitz hatte. Eine Art Besessenheit erfasste ihn, dieses »Böse« zu eliminieren, um die Bedrohung für sein neu zu errichtendes Reich der Varganen auszuschalten. Da sich Kalarthras weigerte, auf einer Welt zu landen und diese als Basis auszubauen, kam es zur Meuterei. Veschnaron akzeptierte im Gegensatz zu Kalarthras die Gefahr aus dem Zentrumsbereich Gantatryns, wollte zunächst abwarten und eine vielleicht notwendige Verteidigung aufbauen und dann erst gegen das Böse ins Feld ziehen. Kalarthras dagegen wollte das Böse sofort herausfordern und angreifen und erst dann das neue Reich errichten. (Dunkelstern 3)

Sieg der Vernunft

Veschnaron übernahm die Leitung der Expedition und ließ die 30 Schiffe auf Sagora landen. Erst durch den Tod Haischars kam Kalarthras zur Vernunft. Er bot seinen Männern und Frauen an, gemeinsam auf Sagora das Reich zu errichten, ohne zuvor das Geheimnis dieser Galaxie lüften zu wollen. Veschnaron übertrug ihm sofort wieder die Leitung der Expedition. (Dunkelstern 3)

Kolonien

Die Varganen überdauerten Jahrzehntausende im Tiefschlaf. Als sich 15 der von den Varganen gegründeten Kolonien in Gantatryn von Sagora lossagten, vertrat Veschnaron die Ansicht, die Kolonien unter Umständen sogar mit Gewalt zur Räson zu bringen. Jertara kritisierte ihn dafür heftig. Sie plädierte für die Akzeptierung der freien Entscheidung. Schlussendlich verblieben nur noch 33 Varganen auf Sagora. 50 Jahre später hatte sich ihre Zahl auf 20 reduziert. Immer mehr hatten sich über die Galaxie verstreut. Der Traum von einem Reich, das gegen das im Zentrum lauernde Böse vorgehen konnte, schien ausgeträumt zu sein. (Dunkelstern 3)

Nach einer weiteren Tiefschlafphase waren nur mehr Kalarthras, Jertara und Veschnaron auf Sagora. Auf den etwa 500 Kolonien regierten einige wenige Varganen und Roboter. Das entdeckte Leben varganischen Ursprungs war derart gefördert worden, dass diese Völker die Raumfahrt entwickelt hatten. Es kam auch zu Vermischungen mit den Varganen, die zwar untereinander unfruchtbar waren, mit Angehörigen dieser neuen Völker aber Nachkommen zeugen konnten. (Dunkelstern 3)

Rückkehr

Am 1. Juli 1225 NGZ kämpfte die AMENSOON im System Criil gegen eine Übermacht aus Zaqoor und Togronen. Plötzlich tauchte ein Raumschiff unmittelbar neben der AMENSOON auf – ein varganischer Großraumer. Kalarthras versuchte Funkverbindung aufzunehmen, was ihm aber nicht gelang. Der Unbekannte wendete sich der Auseinandersetzung zwischen den Hornschiffen und den Golfballraumern zu. Skrupellos wurden alle Raumschiffe zerstört. Die AMENSOON fing lediglich Koordinaten auf, dann nahm der Großoktaeder Fahrt auf und ging in den Hyperraum. (Dunkelstern 7)

Die Besatzung der AMENSOON entschloss sich, trotz großer Bedenken von Gorgh-12 und Atlan, zu einem Rendezvous mit dem mysteriösen Schiff zu fliegen, in dem Kalarthras das ehemalige Flaggschiff der varganischen Expedition nach Dwingeloo erkannt zu haben glaubte, die GANTA. Bei den übermittelten Koordinaten angekommen, wartete der Großraumer im  Wikipedia-logo.pngOrbit um eine Sonne, einen schwachen Hyperstrahler, dessen Emissionen dennoch Tastimpulse breitbandig behinderten. Die Besatzung der AMENSOON wurde vom Kommandanten des Schiffes, Veschnaron, begrüßt und an Bord gebeten. Veschnaron war noch immer der Flottenkommandeur der varganischen Gantatryn-Expedition, da er niemals seines Amtes enthoben worden war, und war in jener fernen Zeit der beste Freund Kalarthras' gewesen. Nun jedoch erkannte er diesen nur mit einiger Mühe wieder. Er erklärte, dass er mit der GANTA, seinem Schiff, erst vor kurzer Zeit aufgrund dunkler Vorahnungen nach Dwingeloo zurückgekehrt war. Veschnaron berichtete, dass es das Ziel des varganischen Wissenschaftlers Haitogallakin gewesen wäre, jederzeit und beidseitig passierbare Übergänge zum Mikrokosmos zu schaffen. Für die dazu errichteten Forschungsstationen interessierten sich nun die Lordrichter von Garb, von denen Veschnaron glaubte, sie wollten in den Mikrokosmos eindringen um von dort aus irgendetwas zu initiieren. Was das war und welche Ziele die Lordrichter damit verfolgten, wusste auch er nicht. Veschnaron weihte Atlan und seine Freunde in seinen Plan ein, zu der Welt Galadat zu fliegen, wo er wichtige Daten Haitogallakins vermutete, von denen er sich Hinweise auf eine Schwachstelle der Lordrichter erhoffte. Nach wie vor quälten Atlan Zweifel über die Vertrauenswürdigkeit Veschnarons, aber er schloss sich ihm dennoch an. Während des Fluges fielen Kythara und Atlan auf, dass Veschnaron ständig selbst bei Routineentscheidungen mit der Hauptpositronik diskutierte. Der Rechner sprach mehrmals Warnungen aus. Veschnaron leitete beispielsweise einen Datenstrom falsch um, was die Plasmaflussdichte in den Fusionsreaktoren drastisch erhöhte. Dadurch beschleunigte die GANTA bis zur Leistungsgrenze und das Schiff schoss über das Ziel hinaus. Die GANTA musste daraufhin umkehren. Ein weiterer Vorfall war der Teilabriss des Strukturfeldes in einem Masse-Energie-Konverter, wodurch der Wirkungsgrad unter 85 % fiel und nicht umgewandelte Materie als superheißer Plasmastrahl in den nachgelagerten Hauptkugelspeicher einschlug. Die Automatik fuhr Sicherheitsprallfelder hoch, korrigierte automatisch die Feldstärke und leitete die notwendigen Selbstreparaturprozesse ein. Dies alles wurde von Veschnaron nicht bemerkt. Die Pilotenleistung des Varganen ließ also deutlich zu wünschen übrig, obwohl er bereits seit Jahrtausenden mit der GANTA durch das Universum unterwegs war. (Dunkelstern 7)

Der Stützpunkt

Die GANTA landete mit der AMENSOON im Schlepp nahe dem Ufer des Sees Chingar auf Galadat. Kythara und Atlan kehrten per Transmitter auf die AMENSOON zurück, die abgekoppelt wurde. Veschnaron, Kalarthras und Atlan flogen zum etwa 20 Kilometer entfernten Eingang zum Stützpunkt Cabjarl. Veschnaron legte einige Eile zu Tage, um über einen geheimen Eingang in den Stützpunkt vorzustoßen. Etwaige, von Atlan vermutete Fallensysteme, meinte Veschnaron nicht vorzufinden. Ein Transportfeld brachte sie in die Halle des Willkommens. Von dort hatte Veschnaron bisher vergeblich versucht, weiter in den Stützpunkt vorzudringen. Die Transmitter der Halle hatten ihn immer wieder an den Ausgangspunkt an der Oberfläche zurückbefördert. Auch jetzt verließen Atlan, Kalarthras und Veschnaron auf diesem Weg die Halle und flogen zu den Schiffen zurück. Nach einer Ruhepause sollte ein neuer Vorstoß folgen. (Dunkelstern 7)

Verdachtsmomente

Gegenüber Kythara und Gorgh-12 bestätigte nun auch Kalarthras, dass er große Zweifel an Veschnaron hegte. Mithilfe von Überrang-Befehlen, die Kalarthras noch aus seiner Zeit als Expeditionsleiter kannte, drangen Atlan, Kalarthras und Kythara ähnlich dem Harun-al-Rashid-Verfahren in die GANTA ein. Aus einer Subzentrale im Bereich der Überlichttriebwerke erhielt Kythara Zugriff auf die Logbücher des Schiffes. Die Varganin löschte alle Spuren ihrer Anwesenheit. (Dunkelstern 7)

Kythara und Kalarthras nahmen sich die Logbucheinträge vor. Nur zwei Datensätze waren interessant. Der erste beinhaltete Rafferfunksprüche Veschnarons an die Golfballraumer der Zaqoor während des Gefechtes. Der Inhalt war nicht eruierbar, wohl aber, dass die Zaqoor den Erhalt bestätigt hatten. Im zweiten Datensatz wurde festgehalten, dass die Lordrichter von Garb am Projekt Durchbruch arbeiteten. Veschnaron war über Aktivitäten bestens unterrichtet. Auch war ein Bericht über die erfolgreiche Verkleinerung und Rückvergrößerung der Venad-Sternengruppe vorhanden. Atlan warf noch ein, dass es seltsam anmutete, dass sie von den Garbyor in Ruhe gelassen wurden, seit sie mit der GANTA zusammengetroffen waren. (Dunkelstern 7)

Rätsel

Kythara und Veschnaron positionierten sich mit der NATAS über einer der beiden Oberflächensiedlungen. Ein sich ständig wiederholendes Transpondersignal sollte die Positronik des Stützpunktes überzeugen, dass Varganen auf Galadat eingetroffen waren. Tatsächlich reagierte der Rechner und erteilte Einfluggenehmigung. Durch einen 200 Meter durchmessenden Schacht ging es 2000 Meter in die Tiefe. Von dort nahm die NATAS einen der 200 x 200 Meter im Querschnitt messenden und zehn Kilometer langen Gänge in Richtung Zentrum von Cabjarl. Auf halber Strecke stoppte Kythara die NATAS. Die drei Gefährten setzten den Weg in den goldenen Kampfanzügen fort. Einen Kilometer später versagten plötzlich alle Anzugsysteme. Sie legten die nutzlos gewordenen Kampfanzüge ab. Kurz darauf machten heftige Vibrationen des Gangbodens ein Weiterkommen unmöglich. Veschnaron und Atlan mussten umkehren, während Kythara auf die noch etwa 1200 Meter entfernte Zentrale auf allen Vieren zukroch. Ein infernalisches Heulen, Brummen und Brüllen machen jegliche Verständigung unmöglich. Auch Kythara musste umkehren, hatte jedoch einen etwa handgroßen, metallenen Gegenstand gefunden und mitgenommen. (Dunkelstern 7)

Die NATAS versuchte nun, einen anderen Korridor. Wieder parkte Kythara das Beiboot nach fünf Kilometern, wieder stiegen sie aus und näherten sich der Einkilometermarke. Diesmal senkte sich der Boden zu einer schrägen Rampe ab und verlief nach 20 Metern Höhenunterschied waagrecht weiter. Ohne Anzüge liefen Kythara, Atlan und Veschnaron die Rampe hinab. Dabei wurde das Heben der Füße mit jedem Schritt schwerer, es wurde dunkler und die Luft veränderte sich, wurde wie dickflüssig. Der steigende Luftdruck presste die Kleidung an die Körper. Es fühlte sich an wie tief unter Wasser. Wieder kehrten Atlan und Veschnaron um, während Kythara mit Schwimmbewegungen weiter vordrang. Bald tauchte die Varganin bei ihren Kameraden an der Rampe wieder aus dem Medium auf und hatte einen weiteren silbrigen Gegenstand mitgebracht. (Dunkelstern 7)

Die NATAS versuchte nun den dritten Großkorridor. Das Prozedere wiederholte sich. Die Temperatur im Gang begann zu steigen. Atlan kehrte angesichts der Gefahr von Verbrennungen um. Auch Kythara und Veschnaron schafften es nur bis auf 500 Meter an die Zentrale heran. Zurück bei Atlan hatte die Varganin einen dritten Gegenstand dabei. (Dunkelstern 7)

Entlarvung

Atlan äußerte den Gedanken, dass die Gänge den varganischen Urelementen zugeordnet waren. Der Gang mit den Beben entsprach Valas, der mit der Notwendigkeit zum Schwimmen Ibin und der dritte Gang mit der hohen Temperatur Oris. All diese Gänge konnten nur von einem echten Varganen bis genau zu jenem Punkt betreten werden, an dem die Metallteile zu finden waren. Ein senkrechter Schacht stellte Huril dar. Die NATAS kehrte an die Oberfläche zurück. Der Transmitter brachte Atlan, Kythara und Veschnaron in die weiße Halle. Auf Atlans Rat platzierte die Varganin die drei Metallteile im exakten Mittelpunkt der Bodenfläche. Dort verflüssigten sich die Teile und erstarrten wieder zu einem Tetraeder. Im nächsten Augenblick verschwand der Boden. Ein dunkelroter Transmitterring strahlte die drei Personen ab. Nach Atlans plausibel erscheinender Theorie wurden sie in dem Schacht von einem umgekehrt gepolten Zellschwingungstaster gescannt, auf den varganische Körperzellen wegen der gleichen Frequenz nicht reagierten. Die Berührung Kytharas interpretierte die Schachtpositronik als »Verbundenheit« und schaltete den Strahl bei Atlan ab. Bei Veschnaron reagierten die varganfremden Zellen und entlarvten den angeblichen Flottenkommandeur als Gestaltwandler. Die Schachtpositronik stufte daraufhin alle drei als feindlich ein und versetzte sie an den Schachtboden, von dem vier Gigantkorridore abzweigten. Veschnaron eröffnete auf Atlan und Kythara das Feuer und ergriff die Flucht. Der Arkonide und die Varganin wurden von Fesselfeldern gestoppt. 25 schwerbewaffnete Zaqoor umstellten den Arkoniden und die Varganin. Sie wurden entwaffnet. Mit höhnischem Gelächter erschien der Gestaltwandler, dessen richtiger Name Heronar war. Er ließ unter Spott über die Ritter der Tiefe Atlan und Kythara abführen. (Dunkelstern 7)

Quellen

Dunkelstern 3, Dunkelstern 7