Virenraumschiff

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Begriffsklärung Dieser Artikel befasst sich unter anderem mit der Seele von Virenraumschiffen. Für weitere Bedeutungen, siehe: Seele (Begriffsklärung).

Die Virenraumschiffe – oder schlicht Virenschiffe – waren die aus den Überresten des zweiten Virenimperiums entstandenen Raumschiffe der Vironauten. (PR 1300 – Glossar)

Auf Bonfire wurden sie auch als Gorim-Schiffe bezeichnet. (PR 1305)

Technologie

Sie waren mit einem Enerpsiantrieb ausgestattet, der sie in die Lage versetzte, sich entlang der Stränge des Psionischen Netzes fortzubewegen; infolgedessen konnten sie aber nicht in Kalmenzonen einfliegen. (PR 1303)

Für den unterlichtschnellen Flug diente ein Gravoantrieb. (PR 1333)

Weiterhin verfügten sie über einen Psikom.

Zur Verteidigung diente ein Enerpsi-Schild. Darüber hinaus waren die Schiffe meist nur schwach oder gar nicht bewaffnet; eine Ausnahme davon war die EXPLORER. (PR 1305)

Virotron

Die Steuerung erfolgte durch einen Mentor genannten Vironauten. Dessen Arbeitsplatz, die Mentorkonsole, bestand aus einem schwenkbaren Sessel und einer Virenhaube, auch Virotron genannt, die einer SERT-Haube ähnelte und auch ähnlich funktionierte. Die Virenhaube diente zur mentalen Kommunikation mit dem Schiff und dadurch zu dessen Steuerung. (PR 1289, PR 1305, PR 1308)

Seele

Die Virenraumschiffe verfügten über eine künstliche Intelligenz mit einem eigenen Bewusstsein. Diese Seele (oder auch: Virenbewusstsein, Virenintelligenz) wurde meistens mit dem Namen Vi angesprochen, die Verständigung mit der Besatzung erfolgte akustisch. Vi verwendete dabei eine weiche weibliche Stimme, die Vishna-Stimme bezeichnet wurde. (PR 1300, PR 1341)

Der Selbsterhaltungstrieb war so stark ausgeprägt, dass es zu Interessenkonflikten mit der Besatzung kommen konnte. (PR 1305)

Die Seele war zu schöpferischen Leistungen befähigt. So entwickelte die LOVELY BOSCYK im Jahre 430 NGZ auf Anregung der Besatzung eine auf die Mächtigkeitsballung Estartu zugeschnittene Variante des 3-D-Schachs mit abweichenden Figuren und Regeln. (PR 1299)

Neben den Virenschiffen verfügte auch Jizi Huzzels Virenschaukel über eine solche Seele. (PR 1344)

Bekannte Virenraumschiffe und ihre Kommandanten

Anmerkung: In einigen Fällen ist der Kommandant zugleich der Mentor.
PR1254Illu 1.jpg
Virenraumschiff EXPLORER (vorne)
Heft: PR 1254 – Innenillustration 1
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Risszeichnungen

Geschichte

Das erste Virenraumschiff war die aus dem letzten Zeitturm gebildete ZUGVOGEL, mit der Ernst Ellert und Stein Nachtlicht im Dezember 428 NGZ nach EDEN II flogen, um es als Chronofossil zu präparieren.

Die folgenden etwa 650.000 Virenschiffe entstanden 429 NGZ aus der Restmasse des Virenimperiums. Dabei näherten sich die zunächst als Virenwolken erscheinenden »Geschöpfe« automatisch potenziell Fernwehsüchtigen. Wenn eine dieser – später Vironauten genannten – Personen in die Wolke eindrang, konnte sie via Telepathie mit dem Bewusstsein des Schiffes Kontakt aufnehmen und die Wolke nach seinen Wünschen formen. Dabei war zu beachten, dass das Schiff zunächst praktisch jede beliebige Gestalt annehmen konnte, allerdings im umfassenden Maßstab nur einmal. War die Grundstruktur festgelegt, dann waren nur noch Detailänderungen möglich.

Infolge des Sternwehs starteten die Virenschiffe in alle Richtungen des Universums, um fremde Galaxien und deren Wunder zu erforschen.

447 NGZ versammelten Reginald Bull und Irmina Kotschistowa 500.000 Virenschiffe am Treffpunkt Eden-Nova in der Mächtigkeitsballung Estartu und führten sie zum Sektor X-DOOR.

Quellen