Vorry

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Vorry war ein Wesen unbekannter Herkunft, das ab etwa 10.498 da Ark dem engeren Kreis von Atlans Rebellen angehörte.

Erscheinungsbild

A156Illu.jpg
Atlan 156 - Innenillustration
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Vorry ähnelte einer großen schwarzen Tonne mit einem geschuppten schwarzen Panzer. Er war etwa 1,75 m groß und ebenso breit. Sein Schädel besaß die gleiche Breite wie seine Schultern, zudem war dieser ausgesprochen knochig. Seine intensiv gelb leuchtenden Augen lagen in dicken Augenwülsten. Eine Nase war nicht erkennbar, dafür jedoch ein großer runder Mund. Hinter breiten Lippen lagen zwei hornige Knochenleisten. Er besaß zwei kurze Arme. Seine vier plumpen schuppigen Beine begannen dicht beieinander unter dem Unterleib und zwangen den Tonnenkörper in eine aufrechte Haltung. Die Hände waren achtfingrig, darunter ein gut entwickelter Daumen. Der Körper war ausgesprochen robust. Ein leichter Ozongeruch ging von ihm aus. Der Kopf konnte vollständig in den Tonnenkörper eingezogen werden. (Atlan 226)

Vorry war ein Eisenfresser, er ernährte sich ausschließlich von Metall und Erz. Sein Volk war unbekannt.

Charakterisierung

Er verwendete gerne Schimpfwörter oder verfiel auch gerne mal in eine unsinnige Babysprache. Dabei war es ihm gleichgültig, ob er sein Umfeld damit nervte oder nicht. Er war ausgesprochen loyal und stand unbedingt zu Atlan.

In Antigravschächten und Fahrstühlen fühlte sich Vorry nicht sonderlich wohl. (Atlan 221)

Geschichte

Geburt

Vorry besaß keine Erinnerung an seine Herkunft. Er war ein Magnetier, der aus einem Ei schlüpfte, das auf verschlungenen Pfaden in die Milchstraße gekommen war und von einem varganischen Wissenschaftler gefunden wurde. Das Ei wurde starken Magnetfeldern ausgesetzt. Im Brüter schlüpfte Vorry aus dem Ei.

In der Gewalt der Zwillinge

Im Jahre 10.498 da Ark befand sich Vorry auf einer der Welten des Dreißig-Planeten-Walls, von den Torrelion-Zwillingen in eine mit bläulichen Schutzschirmen gesicherte Zelle eingesperrt. Der Kristallprinz Atlan befreite Vorry, um in der Station für Unruhe zu sorgen, was auch gründlich gelang. Vorry richtete immense Zerstörungen an und stopfte kiloweise Metall, das er aus stählernen Wandverkleidungen und Türrahmen riss, in sich hinein.

In einem anderen Gebäude der ehemaligen varganischen Experimentierstation wurde er durch eine Art Zeittunnel weit in die Vergangenheit transportiert. Dort traf er auf Atlan, der den Tunnel ebenfalls durchschritten hatte, und rettete dem Arkoniden, der von einer großen Raubkatze angegriffen wurde, das Leben. Vorry tötete das Tier. Es gelang, durch Zeichensprache eine Verständigung mit Atlan herbeizuführen. Die beiden fanden mitten im Dschungel eine alte Station der Varganen. Ngulh schickte sie in ihre Zeit zurück.

Sie gerieten erneut in die Gewalt der Torrelion-Zwillinge, die sie mit dem Zerebralmodulator quälen wollten. Doch durch das Eingreifen Dovreens fanden die Kinder den Tod. Mit Atlan, Fartuloon und Ra verließ Vorry den Dreißig-Planeten-Wall. (Atlan 156)

Neue Freunde

An Bord der KARRETON wurde er einer Hypnoschulung unterzogen, um die arkonidische Sprache zu lernen. Zuvor zog er jedoch durch das Schiff, sorgte für Verwirrung und richtete einige Beschädigungen an. Zum Held des Tages wurde Vorry, als das Schiff auf dem Weg zum Eppith-System einen schweren Magnetsturm durchfliegen musste. Vorry leitete auf unerklärliche Weise die auf das Schiff aufprallenden Energien des Sturms in die Schutzschirme um. So konnte der Magnetsturm ohne größere Schäden durchquert werden. (Atlan 158)

In der Folge schloss er sich aus Dankbarkeit dem jungen Kristallprinzen an und begleitete ihn bei seinen Abenteuern im Kampf gegen Orbanaschol III. Dabei wurde er schnell ein fester Bestandteil des engeren Kerns um Atlan.

Der Stein der Weisen

Vorry war auch bei der Suche nach dem Stein der Weisen mit von der Partie. Auf Endroosen geriet er in die Gewalt der Kroitbloben und wurde gemeinsam mit seinen Freunden von Karamanlis und Corda-Sestere befreit. (Atlan 160)

Mit der KARRETON ging es weiter zum Schwarzen System. Nach dem missglückten Versuch, den Quaddin-Körper zu bergen, flog das Schiff den Planeten Frossargon an. Doch auch dort war zunächst keine Spur zum Stein der Weisen zu entdecken. Auf dem Nachbarplaneten Than Ard wurde Vorry von den intelligenten Baumwesen in ein Paralleluniversum versetzt und trat dort als Engidu auf, der die »Pforte zur Unterwelt« bewachte, um dem Bösen den Zutritt in dieses Universum zu verwehren. Erst als es Atlan und Fartuloon gelang, die durch Experimente Tragfos des Dritten mit dem von diesem gefundenen Stein der Weisen geöffnete Pforte wieder zu verschließen, kehrten die drei Freunde in ihr angestammtes Universum zurück. Von Than Ard flogen sie erneut nach Frossargon, wo sie in der Wüste ein Doppelpyramidenschiff der Varganen fanden. Vorry verschaffte sich und seinen Freunden gewaltsam Zutritt in das Schiff, indem er das Schott der Bodenschleuse zerstörte. (Atlan 166)

Raumschlacht

Im Jahre 10.499 da Ark war Vorry bei der Raumschlacht im System Marlackskor wieder mit von der Partie. Er konnte seine Freunde Atlan, Fartuloon und Ghorana Anyazil aus der Gewalt der Maahks auf Rashillkane befreien. (Atlan 226)

Der Suggestor

Als Akon-Akon auf Perpandron an Bord der ISCHTAR genommen wurde und die Herrschaft über das Schiff an sich riss, musste sich auch Vorry den Befehlen des Jungen von Perpandron beugen. Nachdem Atlan und Fartuloon auf dem Planeten Ketokh zurückgelassen worden waren, versuchte Vorry einen kurzen Moment der Unachtsamkeit auszunutzen. Akon-Akon war in ein Streitgespräch mit Ra vertieft. Vorry stürmte auf den Jungen zu und versuchte, ihn umzustoßen und zu erdrücken. Doch Akon-Akon reagierte blitzschnell, wich aus und Vorry krachte mit voller Wucht gegen das geschlossene Zentraleschott der ISCHTAR. Die schwere Metallplatte bog sich durch und verkeilte sich anschließend in den Führungsschienen, als Akon-Akon die Zentrale verließ. Eine weitere Chance, das Kommando über die ISCHTAR zurückzuerlangen, war vertan. (Atlan 236)

Sein nächster Einsatz brachte Vorry nach Kledzak-Mikhon. Er riss das Schott einer akonischen Kuppelstation im Dschungel des Kontinents Sover-Kar aus der Verankerung und verspeiste es danach genüsslich.

Nach dem glücklichen Ende der Abenteuer auf Kledzak-Mikhon gehörte Vorry zu den insgesamt 41 Besatzungsmitgliedern der ISCHTAR, die gemeinsam mit Akon-Akon die Welt der Loghanen durch einen großen Transmitter verließen. (Atlan 240)

Mörderische Pflanzenwelt

Als die Gruppe vom Planeten Gonwarth kommend, in einer Raumstation materialisierte, musste festgestellt werden, dass hier Pflanzen das Kommando übernommen hatten und die Station dicht bevölkerten. Akon-Akon wollte in die Kommandozentrale vordringen, um dort aus den Speichern die Koordinaten für den Transmittersprung ins Blaue System zu holen. Die Pflanzen starteten wütende Angriffe, gegen die auch der Einsatz der Strahlwaffen über kurz oder lang wegen der Hitze und der zundertrockenen Sporenwolken nicht helfen würde. Vorry erwies sich erneut als wertvoller Kämpfer, der die angreifenden Gewächse allein mit der Kraft seiner Arme zerfetzte. Die langen und für die Arkoniden tödlichen Dornen an den peitschenförmigen Wurzeln und Ästen konnten seinem gepanzerten Körper nichts anhaben. Trotzdem war die Übermacht zu groß und die Arkoniden zogen sich in eine pflanzenfreie Schaltstation zurück.

Erst die von Atlan und Fartuloon, die in die Kommandozentrale vordringen konnten, aktivierten Feuerlöschroboter und das von ihnen herbeigeführte Ende der Blüte des Lebens bot den Arkoniden die Möglichkeit, die Raumstation per Transmitter zu verlassen. (Atlan 249)

Im Versteck der Akonen

Gemeinsam mit seinen Gefährten materialisierte der Magnetier in einer Transmitterstation auf dem größeren Mond des Planeten Akon V. Die Arkoniden wurden von Kampfrobotern umzingelt und ins Gefängnis abtransportiert. Akon-Akon wurde von den Akonen als Sohn Akons willkommen geheißen und konnte die Station ungehindert verlassen.

In einer Gerichtsverhandlung, in der der Robotrichter ein bereits feststehendes Urteil verkündete, wurden die als Unansehnliche eingestuften Arkoniden und auch Vorry zum lebenslangen Aufenthalt auf Horaan verurteilt. Die Rebellen von Kraumon verursachten einen vorher abgesprochenen Tumult, um Atlan und Fartuloon die Gelegenheit zu geben, zu entkommen. Während die Gefährten per Transmitter zur Eiswelt transportiert wurden, konnten sich der Kristallprinz und sein Mentor eine Zeitlang ihrer neugewonnen Freiheit erfreuen, bis sie auf einen Trick Daalmors von Borgool hereinfielen und wieder in Gewahrsam genommen wurden. Sie folgten ihren Gefährten nach Horaan. (Atlan 250)

Abschied

Nach dem Sturz Orbanaschols III. 10.500 da Ark (entspricht 8020 v. Chr.) begleitete Vorry Fartuloon auf dessen Reise mit der ISCHTAR. Seitdem hat niemand mehr etwas von ihm gehört.

Quellen

Atlan 156, Atlan 158, Atlan 160, Atlan 166, Atlan 226, Atlan 236, Atlan 240, Atlan 249, Atlan 250