Vregh Brathon

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Der Arkonide Vregh Brathon war eine Tarnidentität Atlans.

Geschichte

Im Jahre 10.498 da Ark wurde Atlan von einem Walzenraumer der Maahks als Gefangener nach Vassantor gebracht. Dort kam es zu Gefechten mit einem 500 Meter durchmessenden Kugelraumer der Arkoniden. Beide Raumschiffe wurden zerstört. Ein plötzlich auftauchender arkonidischer Schlachtkreuzer zerstörte das Wrack des Maahkraumers endgültig. Atlan meldete sich über Funk beim arkonidischen Kreuzer unter dem Namen »Vregh Brathon« und bat, an Bord gehen zu dürfen. Ein Beiboot holte ihn ab. Atlan wurde einer Befragung durch Offiziere des Kriegsschiffes unterzogen. Er erzählte eine glaubhafte Geschichte von den Kämpfen zwischen Arkoniden und Maahks. Der Kreuzer entfernte sich schnell von dem Mond. Ein Flottenverband der Maahks griff an. Eine Raumschlacht entbrannte. Es gelang dem Kreuzer, die für die Transition notwendige Geschwindigkeit zu erreichen. Flugziel des Kampfschiffes war Trantagossa. Vregh Brathon wurde einem neuerlichen Verhör unterzogen. Man wollte von ihm wissen, wer der wichtige Arkonide gewesen war, gegen den ein gefangener Maahk ausgetauscht hätte werden sollen. Doch Brathon konnte dazu nichts Genaues sagen. (Atlan 184)

Einen Tag Flug vor Trantagossa stoppte der Kreuzer. Drei riesige arkonidische Schiffe näherten sich. Ein Beiboot wurde ausgeschleust und brachte fünf Männer und eine Frau an Bord. Brathon wurde in die Zentrale befohlen. Kommandant Zaroia da Kentigmilan unterhielt sich mit ihm. Die gut aussehende Arkonidin vermutete in Brathon keineswegs ein einfaches Besatzungsmitglied. Zaroia nahm Atlan mit auf ihr Schiff. Sie brachte ihn in ihre Kabine. Die Kommandantin versuchte, Atlan zu verführen. Nach einem innigen Kuss gab Atlan zu, der hohe Offizier zu sein, der gegen einen wichtigen Maahk ausgetauscht werden sollte. Zaroia wollte Atlan bei seiner angeblichen geheimen Mission nicht im Weg stehen und ihm sogar ein Schreiben an den Kommandeur des Stützpunkts mitgeben, das ihm den Aufenthalt im Stützpunkt so angenehm wie möglich machen sollte. Da nun keine gesellschaftlichen Hürden mehr zwischen ihnen standen, gaben sich die Arkonidin und Atlan einer heißen Liebesnacht hin. (Atlan 184)

Knapp vor Trantagossa wurde Vregh Brathon in ein Beiboot gebracht. Er sollte dem Kommandeur von Trantagossa eine kleine Kassette mit einer persönlichen Nachricht Zaroias überbringen. Als Atlan den Namen des Kommandeurs hörte, konnte er sich nur mühsam beherrschen. Es war Amarkavor Heng, der Mörder seines Vaters. (Atlan 184)

Auf dem Flottenstützpunkt erteilte Heng Kiran Thas den Befehl, Brathon zu verhören. Die junge Medizinerin Dareena wurde auf Atlan aufmerksam und holte ihn aus seinem Käfig. In ihrem Labor, das ihr gleichzeitig als Wohnung diente, führte sie mit Atlan ein Gespräch, in welchem sich herauskristallisierte, dass sie mit den Gegebenheiten auf dem Flottenstützpunkt in keiner Weise einverstanden war und in Atlan eine hochgestellte Persönlichkeit sah und keinesfalls einen einfachen Raumsoldaten. Sie glaubte, sich erinnern zu können, ihn bei einer Videoübertragung der Feierlichkeiten zum Erwerb der ARK SUMMIA gesehen zu haben. (Atlan 185)

Um Brathon aus der Krankenstation zu bringen, entwickelten die beiden einen Plan. Dareena verabreichte Brathon eine Betäubungsspritze, um ihn in eine andere Station verlegen zu können. Zudem brachte sie an seinem Körper mit ihren Schminkutensilien die Spuren von Elektroschocks, engen Fesseln und anderen Foltermalen an. Als sie den bewusstlosen Brathon auf einer Liege auf den Korridor schob, traten Geheimdienstagenten an sie heran, die einen Gefangenen zum Verhör abholen wollten, der sich aber versteckt hatte. Um von Brathon abzulenken, verabredete sich Dareena mit dem Agenten zu einem Kasinobesuch. Zufrieden verabschiedete sich der Geheimdienstmann. Doreena gelang es, Atlan in einen Untersuchungsraum zu bringen, wo sie für ihn einen Passierschein zum Verlassen der Station für psychisch Kranke erhielt. Sie schob die Liege mit Vregh Brathon durch das Tor. Brathon wurde von drei Männern übernommen und in einen Schlafsaal gebracht, wo er sich ausruhen konnte. Nach seinem Erwachen wurde Brathon von Shelon in ein Gespräch verwickelte. Obwohl ihn sein Extrasinn andauernd warnte, dem Fremden, der sich anscheinend zu gut in der Krankenstation auskannte, zu vertrauen, ließ sich Atlan Fluchtmöglichkeiten schildern. (Atlan 185)

Vregh Brathon vertraute sich Shelon an. Die beiden Männer gelangten durch einen Kabelschacht in das Abwassersystem des Stützpunkts. Von hier aus war es nicht mehr weit zu einer Lagerhalle, in der nur Roboter Dienst taten, die sich um die beiden Arkoniden nicht weiter kümmerten. In dieser Halle ließ Shelon seine Maske fallen. Er wollte Brathon dem Geheimdienst ausliefern und zog eine winzige Strahlwaffe. Brathon konnte sich hinter Kisten und Containern verstecken. Er kletterte auf einen Kistenstapel und stieß eine mit Farbeimern gefüllte Kiste in die Tiefe. Shelon wurde über und über von klebriger Farbe bedeckt. Vregh Brathon kletterte wieder auf den Boden zurück und warf dem Spitzel einen Farbeimer an den Kopf. Shelon stürzte, hielt die Waffe aber in seiner Hand fest. Brathon versetzte ihm einen wuchtigen Kinnhaken, der Shelon ins Reich der Träume schickte. Atlan nahm die Waffe, die ID-Karte und ein Handfunkgerät an sich. Noch bevor er die Halle verließ, aktivierte er das Funkgerät und erkannte auf dem Bildschirm einen Varganen, der vom Geheimdienst gesucht wurde. Er war sich sicher, dass ausgerechnet Magantilliken auf Enorketron aufgetaucht war und einen neuen Körper übernommen hatte. (Atlan 185)

Vregh Brathon tauchte in einer der Freien Zonen des Planeten unter, die nicht der permanenten Kontrolle durch die Behörden unterlag. Dort traf er in einem Lokal auf Gajana, eine ältere Arkonidin, die ihn in ihre kleine Wohnung mitnahm. Einige aufgeklebte Bioplaststreifen veränderten Brathons Gesicht. Gajana verschaffte ihm auch eine neue ID-Karte, die allerdings einer allzu genauen Überprüfung nicht standhalten würde. So ausgerüstet machte sich Atlan auf die Suche nach Magantilliken. (Atlan 185)

Quellen

Atlan 184, Atlan 185