Wachkommando Andro-Beta

Aus Perrypedia
Wechseln zu: Navigation, Suche
Perry Rhodan-Heftromane
230 | 231 | 232 | 233 | 234 | 235 | 236 | 237 | 238


Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 234)
PR0234.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustrationen
Zyklus: Die Meister der Insel
Titel: Wachkommando Andro-Beta
Untertitel: Die Illusionskristalle halten sie zum Narren – und die Rotrüssel überfallen sie …
Autor: H. G. Ewers
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Johnny Bruck (4 x) / 4. Auflage: Themistokles Kanellakis (2 x)
Erstmals erschienen: Freitag, 25. Februar 1966
Hauptpersonen: Perry Rhodan, Icho Tolot, Atlan, Melbar Kasom, Finch Eyseman, Orsy Orson, Conrad Nosinsky, Dr. Wai-Ming, Aihik, Tronar und Rakal Woolver
Handlungszeitraum: Juli 2402
Handlungsort: Andro-Beta
Zusätzliche Formate: E-Book, enthalten in Silberband 25

Handlung

Die CREST II und die ANDROTEST III verlassen Troja und fliegen zusammen zum Rand der dem Andromedanebel vorgelagerten Zwerggalaxie Andro-Beta. Das Mehrstufenraumschiff soll von dort aus alleine zum Schrotschuss-System fliegen und den dort auf dem Planetoiden Kalif von Bagdad stationierten Reginald Bull über die aktuelle Situation informieren. Nachdem die ANDROTEST in den Weiten des Alls verschwunden ist, kehrt die CREST II nach Andro-Beta zurück und macht sich auf die Suche nach einem Planeten, der sich als Stützpunkt nutzen lässt. Nach kurzer Zeit entdeckt die Besatzung der CREST eine grüne Sonne, die von sieben Planeten umkreist wird. Greenish-7, der äußerste der Trabanten, ist ein kleiner kalter Planet und scheint auf den ersten Blick zum Ausbau einer Basis geeignet zu sein. Da Perry Rhodan die CREST II keiner unnötigen Gefahr aussetzen will, beauftragt er Leutnant Finch Eyseman und den Biologen Dr. Wai-Ming mit dem Zweimannzerstörer Z-33 auf dem Eisplaneten zu landen. Die beiden Männer sollen dort nach Mikroorganismen suchen, die der Besatzung des Superschlachtschiffes eventuell gefährlich werden können.

Nachdem der Zerstörer ohne Schwierigkeiten auf Greenish-7 gelandet ist, verschwindet Wai-Ming ohne Vorwarnung. Eyseman folgt dessen Spuren im Eis und rutscht auf der Suche nach dem Biologen in eine Eisspalte. Der Leutnant bleibt unverletzt und entdeckt einen großen, grünlich schimmernden Kristall. Als Eyseman den Kristall berührt, verändert sich plötzlich seine Umgebung. Die eisige Landschaft des Planeten Greenish-7 verschwindet, und alle Erinnerungen an seinen Auftrag und seine Herkunft sind wie weggeblasen. Eyseman muss sich durch ein brodelndes Sumpfgebiet kämpfen, bis seine Erinnerungen schlagartig wieder einsetzen und er sich bewusst wird, wo und wer er ist. Die Illusion der Sumpflandschaft erlischt, und er erblickt Wai-Ming vor sich auf dem Boden liegen.

An Bord der CREST II wartet man inzwischen vergeblich auf die vereinbarte Kontrollmeldung von Leutnant Eyseman. Perry Rhodan und Major Jury Sedenko, der zweite Offizier, fliegen mit dem Zerstörer Z-34 den Eisplaneten an. Es dauert nicht lange, bis sie die Z-33 orten, und landen unmittelbar neben dem kleinen Schiff. Den Spuren der beiden verschollenen Männer folgend, entdecken Perry Rhodan und Sedenko die Spalte im Eis, in die zuvor Eyseman hineingerutscht ist. Rhodan klettert hinab, während der Major zurückbleibt. Nur wenig später entdeckt der Großadministrator die beiden Vermissten. Rhodan untersucht Wai-Ming und entdeckt ein Loch in dessen Raumanzug. Auf den ersten Blick scheint der Biologe tot zu sein. Nachdem Leutnant Eyseman dem Großadministrator von seinen Erlebnissen berichtet hat, nimmt Rhodan einen der grünen Illusionskristalle in die Hand und spürt sofort die davon ausgehende psychische Beeinflussung. Aufgrund seiner Hypnoschulung gelingt es ihm, den mentalen Einfluss abzuwehren.

Währenddessen erliegt auch Sedenko dem hypnotischen Einfluss eines Illusionskristalls. In Bann seiner persönlichen Scheinwelt macht sich der Major alleine auf den Weg zur Z-33 und startet mit dem kleinen Zerstörer. Perry Rhodan reagiert sofort. Er klettert aus der Eisspalte und kehrt auf dem schnellsten Weg zur Z-34 zurück. Von dort aus informiert er die Besatzung der CREST II über den Start Sedenkos und der von den Kristallen ausgehenden Gefahr. Sedenko erreicht schließlich unbeschadet das Flaggschiff und wird nach der Landung von dem Kristall befreit.

Kurz darauf kehren auch Rhodan und Eyseman mit der Z-34 und der Leiche Wai-Mings zur CREST II zurück. Dort erwartet die Männer eine Überraschung. Die Ärzte stellen fest, dass Wai-Ming nicht tot ist. Der Biologe wurde durch den Kristall lediglich in eine Art Scheintod versetzt. Durch diesen Zustand sanken die Lebensfunktionen von Wai-Ming auf ein Mindestmaß herab, und er konnte trotz des beschädigten Raumanzugs überleben. Aufgrund der Gefahr, die von den Illusionskristallen ausgeht, sieht Perry Rhodan davon ab, Greenish-7 zu einem Stützpunkt auszubauen.

Die CREST II setzt ihre Suche zunächst fort und entdeckt schon bald eine Sonne, um die ein gigantischer Moby kreist. Dieser ist größer als alle anderen, die bisher entdeckt worden sind. Die Besatzung stellt anhand der Ortungsergebnisse fest, dass der Moby energetisch tot ist. Icho Tolot schlägt vor, den toten Wächter als Basis für zukünftige Unternehmungen zu nutzen. Perry Rhodan stimmt dem Vorschlag des Haluters zu und lässt die planetengroße Lebensform anfliegen. Plötzlich schießt ein Energiestrahl aus dem Körper des Mobys hervor und schlägt in den Schutzschirm der CREST II ein. Perry Rhodan will das Schiff aus dem Wirkungsbereich des feindlichen Feuers bringen, doch die Triebwerke lassen sich nicht aktivieren. Als auch noch die Waffen versagen, erkennt man die Natur des Angriffes. Ein Laderstrahl saugt sämtliche Energie aus den Kraftwerken des Superschlachtschiffes. Während die Besatzung verzweifelt versucht, die Energieanlagen des Schiffes wieder funktionsfähig zu bekommen, brechen Hunderte von Raumschiffen aus versteckten Schächten auf der Moby-Oberfläche hervor und kreisen die CREST II ein. Es sind die gleichen Schiffe, die bereits auf Troja gelandet waren, nachdem der Planetoid aus dem Andro-Beta-Transmitter aufgetaucht war. Ein paar der fremden Schiffe docken an der CREST II an und schleusen ihre Angriffstruppen aus. Die durch die zerstörten Außenschotte eindringenden Lebewesen sind annähernd menschenähnlich, besitzen aber seitlich des Kopfes zwei kräftige rot lackierte Rüssel. Aufgrund dieser anatomischen Besonderheit tauft man die Fremden Twonoser. Es stellt sich heraus, dass die Angreifer lediglich mit Paralysatoren bewaffnet sind und die Terraner anscheinend gefangen nehmen wollen. Nach einem zunächst erbittert geführten Verteidigungskampf und großen Verlusten auf Seiten der Eindringlinge ändert Perry Rhodan seine Strategie. Um mehr Informationen über die Angreifer in Erfahrung bringen zu können, ergibt er sich mit seinen Männern und wird von den Twonosern paralysiert.

Perry Rhodan und seine Männer erwachen in einer riesigen Halle im Inneren des Moby. Auch die CREST II hat man mit Traktorstrahlen in den Wächter bugsiert. Die beiden Parasprinter Tronar und Rakal Woolver spüren sofort nach dem Erwachen die Energieströme von starken Kraftwerken. Ohne einen Befehl abzuwarten, fädeln sie sich in den nächsten Energiefluss ein, um Informationen über ihre Gegner und ihre fremde Umgebung zu bekommen. Die Mutanten finden heraus, dass die soziale Gesellschaft der Twonoser in ein Kastensystem unterteilt ist und die einzelnen Kastenmitglieder anhand der Farbe ihrer Rüssel eingestuft werden. Die ersten flüchtigen Beobachtungen der Imarter lassen darauf schließen, dass es Weißrüssel, Blaurüssel und Rotrüssel gibt, wobei die Weißrüssel der niedrigsten Kaste anzugehören scheinen.

In der Zwischenzeit tauchen die ersten Twonoser bei den gefangengenommenen Terranern auf. Aihik, der Anführer der Rotrüssel, erklärt, dass man die Terraner aufgrund ihres fehlenden Rüssels für primitive Lebewesen hält und noch unterhalb der Weißkaste einstuft. Weiterhin eröffnet Aihik Perry Rhodan, dass man ihn und seine Besatzung in Kürze in den Bereich der Weißrüssel bringen wird, wo man sie als Sklaven für harte und schwere Arbeiten einsetzen will. Doch Perry Rhodan will sich noch nicht geschlagen geben. Es gelingt ihm, zusammen mit dem Haluter Tolot und Leutnant Eyseman unbemerkt in die CREST II zu gelangen. Sie erreichen die Hangaranlagen und starten mit einem der Oldtimer. Doch die Flucht dauert nicht lange. Von allen Seiten stürzen sich Gleiter der Twonoser auf das Düsenflugzeug und schießen es ab. In letzter Sekunde gelingt Rhodan die Notlandung. Die drei Flüchtigen bleiben unverletzt. Für die Besatzung der CREST II beginnt ein Marsch in unbekannte Tiefen des Mobys.

Anmerkung

Innenillustrationen