Wajsto Kolsch

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Wajsto Kolsch war ein Magnide der SOLAG und späterer Stabsspezialist. Er gehörte in der SOLAG zur Gruppe der Traditionalisten.

Erscheinungsbild

A516Illu 2.jpg
Atlan 516 - Innenillustration 2
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Der Solaner war 1,91 m groß, muskulös und sportlich-durchtrainiert. Er hatte kurz geschnittenes schwarzes Haar, große blaue Augen und ein hartes, kantiges Gesicht mit einem vorspringenden Kinn. Er wirkte kalt und berechnend. (Atlan 506)

Anmerkung: In Atlan 510 Seite 19 hatte Kolsch braune Augen und grauschwarzes Haar.

Charakterisierung

Kolsch galt als Zyniker und passionierter Monsterjäger. Die Jagd auf Monster gab ihm ein Gefühl von Macht und Überlegenheit. Außerdem nahm er in seiner Freizeit gern an den rüden Feiern der Pyrriden teil. Zurechtweisungen Chart Deccons zeigten keinerlei Wirkung. (Atlan 506) Er war jedoch im Gegensatz zu seinem Ruf kein kaltblütiger Mörder. Er hatte eine intime Beziehung mit Arjana Joester. Einige Zeit nach ihrem Tod verliebte er sich in Henny Lupino.

Nach dem Ende der SOLAG wandelte sich sein Charakter und er wurde zu einem wertvollen Mitarbeiter Atlans.

Geschichte

Beginn einer Karriere

Kolsch begann seine Laufbahn als einfacher Ferrate. Seinen Ruf als Monsterjäger erwarb er sich, als er ein Monster in Notwehr tötete, denn diese Tat wurde von einem Ahlnaten beobachtet und anders kolportiert, als sie sich tatsächlich zugetragen hatte. Der Ahlnate, ein Monsterhasser, förderte Kolsch in der folgenden Zeit. Kolsch beteiligte sich zwar künftig gern an Monsterjagden, tötete aber kein einziges dieser Wesen mehr. Stattdessen sorgte er nicht selten dafür, dass so manches Monster gerettet wurde. Ansonsten tat er jedoch alles, um seinem Ruf gerecht zu werden, weil dieser ihm förderlich war. (Atlan 524)

Der Quader

Nach dem Ausscheiden Homer Gerigks aus dem Kreis der Magniden sah sich Kolsch als potenzieller Nachfolger Chart Deccons. Er glaubte, Atlan gefährde seine Zukunftspläne und wollte ihn beseitigen. Einen Mord hielt er für zu primitiv und außerdem für zu gefährlich, da ihn ein solches Vorgehen diskreditieren könnte. Deshalb schlug er dem High Sideryt vor, Bomben an Bord des Quaders bringen zu lassen, der gerade von Atlan erobert wurde. Der Quader sollte vernichtet werden, sobald er Mausefalle VII erreichte. Dadurch sollte der von diesem Planeten ausgehende Zugstrahl vernichtet werden, der die SOL gefangen hielt. Dies wäre natürlich gleichbedeutend mit Atlans Ende gewesen, denn der Arkonide wurde über diesen Plan nicht informiert. (Atlan 509)

Kolsch erhielt von Deccon den Auftrag, den Plan zu verwirklichen. Die Bomben wurden in der Nähe der Außenschleuse des Quaders deponiert. Atlan und dessen Begleiter wurden auf dem Quader zurückgelassen, als die SOL sich von ihm entfernte. Nachdem sich die SOL vom Quader entfernt hatte, leitete Kolsch die Jagd auf Sternfeuer und Federspiel. (Atlan 510)

Die Basiskämpfer

Kolsch blieben die Umtriebe der Basiskämpfer nicht verborgen. Mithilfe von Ferraten-Trupps versuchte er, Rebellen in seine Gewalt zu bekommen, um durch diese an Sternfeuer und Federspiel heranzukommen, die er aus tiefstem Herzen hasste, da sie eine seiner Monsterjagden vereitelt hatten. Seine Versuche waren nicht von Erfolg gekrönt. Durch ein unglücklich verlaufenes Interkom-Gespräch der Ferratin Harva Lee Javelin erfuhr Chart Deccon von den Aktionen Kolschs, die mit der Schiffsführung nicht abgesprochen waren. Man unterstellte Kolsch, er habe die Leute absichtlich in den Tod geschickt. Eine Bestrafung durch den High Sideryt fürchtete Kolsch nicht, da an Bord der SOL keine qualifizierten Solaner zur Verfügung standen, um ihn zu ersetzen. (Atlan 516)

Ein neues Ziel für die SOL

Als im Juni 3791 Atlan, Y'Man und Akitar ihre Bitte um Hilfeleistung für die Chailiden vor den versammelten Magniden erneut vortrugen, war Wajsto Kolsch nicht mehr so davon überzeugt, dass die Magniden bisher immer das Richtige getan hatten. Kolsch sah in dem kurzen Flug nach Chail keine Gefahr für die SOL. Gegenüber den Roxharen fühlte er sich überlegen und war bereit, die ganze Macht der SOL gegen dieses Volk einzusetzen. (Atlan 521)

Seine Zustimmung beschränkte er jedoch nur für diesen Einsatz. Er war der Ansicht, dass eine Weigerung ein Einverständnis von Schwäche war, die eigentlich bei den Magniden nicht vorhanden war. Nach seiner Äußerung stimmten auch die Traditionalisten für die Unterstützung der Chailiden. (Atlan 521)

Expedition nach Chail

Der Magnide begleitete auf eigenen Wunsch Anfang Juli 3791 Atlan bei einer Expedition zum Planeten Chail. Die beiden Männer flogen mit der CAMELOT in das Guel-System ein. Wajsto Kolsch berichtete dem Arkoniden über sein bisheriges Leben und wie er zu seinem zweifelhaften Ruf gekommen war. (Atlan 524)

Kurze Zeit später wurde die Space-Jet von K'Esbahs Zelle aufgebracht. Die Waffen und Schutzschirme der Jet versagten. Das Beiboot wurde durch den Schutzschirm des fremden Raumschiffes gezogen und nahe dessen Außenhülle zum Stillstand gebracht. Eine humanoide Gestalt in der Schleuse von K'Esbahs Zelle forderte die beiden Männer zum Übersetzen auf. In ihren Raumanzügen folgten Atlan und Wajsto Kolsch der Einladung. Sie wurden von Gillyr empfangen, die sie zu K'Esbah brachte. Der Roxhare forderte die Übergabe Akitars, was Atlan und Kolsch ablehnten. Sie beharrten darauf, ihn auf Chail abzusetzen. (Atlan 524)

Der Roxhare warnte den Arkoniden und den Magniden eindringlich vor den Chailiden und den zu erwartenden verheerenden Folgen, sollten sie Chail betreten. Seinen Ausführungen nach konnten die Chailiden gefährlich und unberechenbar sein. Er bot Atlan an, sich über die an Bord befindlichen zwölf Chailiden selbst ein Bild zu machen. Diese gaben dem Arkoniden nur widerwillig Auskunft. Sie sahen in dem Roxharen einen väterlichen Freund. Die Chailiden beschworen Atlan, Akitar an K'Esbah zu übergeben. Sie warnten Atlan vor einer Landung auf Chail. Wesen, die auf die Verwendung von Technik ausgerichtet waren, hatten bisher immer Schwierigkeiten gehabt, sich auf Chail zurechtzufinden. Sollte es ihnen dennoch gelingen, dann verloren sie die Fähigkeit, ihre eigene Technik zu bedienen. (Atlan 524)

Akitars einzige Chance, sich wieder in die Gesellschaft der Chailiden zu integrieren, bestünde darin, sich mit Lehrern der Meditation und geistiger Raumfahrt zu einem fremden Planeten zu fliegen. Dort konnte er wieder ein Chailide werden. Atlan erfuhr auch, dass Akitar vor 160 Jahren Chail verlassen hatte. (Atlan 524)

Nach einem weiteren Gespräch mit K'Esbah gingen Wajsto Kolsch und Atlan zurück an Bord der CAMELOT. Die Systeme des Schiffes funktionierten wieder einwandfrei. Einer Rückkehr auf die SOL stand nichts mehr im Weg. Dort stellte sich durch Befragung Akitars heraus, dass das Raumschiff der Roxharen damals infolge eines technischen Defektes einen Dilatationsflug unternommen hatte, wodurch die widersprüchlichen Zeitangaben erklärbar wurden. (Atlan 524)

Atlan und Kolsch informierten die Magniden und den High Sideryt über ihren Besuch auf K'Esbahs Zelle. Der Arkonide wollte die SOL in eine Umlaufbahn um Chail bringen, was zu Protesten der Traditionalisten führte. Deccon bat Atlan und Kolsch in seine Klause, wo er nach reiflicher Überlegung dem Vorhaben zustimmte. Die SOL nahm am 9. Juli 3791 Fahrt auf und ging über Chail in einen  Wikipedia-logo.pngOrbit. Mit der CAMELOT wollten Kolsch, Atlan und Bjo Breiskoll auf dem Planeten landen. Plötzlich brach der Funkkontakt zur SOL ab. Die Space-Jet reagierte auf keine Steuerimpulse mehr und stürzte ab. Zeitweise erhielt Atlan die Kontrolle über die Steuerung zurück. Eine sichere Landung war unmöglich. Kolsch, Breiskoll und Atlan verließen in ihren Raumanzügen fluchtartig die Space-Jet. Während Atlan und seine beiden Begleiter mit ihren Antigravaggregaten dem Planetenboden entgegen schwebten, verging die CAMELOT in einer gewaltigen Explosion. (Atlan 524)

Unter Chailiden

Die Schiffbrüchigen flogen in ihren Raumanzügen über die Oberfläche des Planeten Chail. Um einer möglichen Ortung durch die Roxharen zu entgehen, landeten sie auf einem Feldweg. (Atlan 525)

Aus einem Gebüsch tauchten fünf junge Chailiden auf. Sie waren mit Messern, Schwertern, Speeren, Pfeil und Bogen bewaffnet. Mit kehligen Kriegslauten stürmten sie auf die Solaner los. Atlan war sich sicher, dass die Chailiden ihre Opfer nicht töten wollten. Sie schienen sich nur im Kampf üben zu wollen. Atlan konnte den Schwerthieb mühelos unterlaufen. Wajsto Kolsch feuerte seinen Paralysator ab und lähmte zwei der Angreifer. Die übrigen Chailiden ergriffen die Flucht. Um die beiden Jugendlichen, ein Mann und eine Frau, vor den Tieren des Planeten, insbesondere vor den Ameisen zu schützen, schleppten Breiskoll und seine Gefährten sie in die Astgabel eines riesigen Gogar-Baumes. (Atlan 525)

Nach dem Erwachen aus der Paralyse führten die beiden jungen Chailiden die Solaner in ihr Dorf Ungilara. Unterwegs bereiteten die beiden Chailiden ein Frühstück aus frisch gesammelten Früchten und Kräutern. Auch ein Stück gebratenes Fleisch wurde angeboten. Bjo und der Magnide wollten angesichts der für sie ungewöhnlichen Nahrungsmittel ablehnen, doch Atlan forderte sie auf zuzugreifen, um die Chailiden nicht zu beleidigen. (Atlan 525)

Im Dorf wurden sie von Amodar begrüßt. Dieser forderte den Arkoniden auf, eine angemessene Strafe wegen des Fehlverhaltens der Jäger auszusprechen. Atlan begnügte sich lediglich mit der Forderung nach einem Stück Wildbraten. Amodar lud Breiskoll, Atlan und Kolsch als seine Gäste in sein Haus ein. Ein Fest wurde ausgerichtet, in dessen Verlauf Pejunk mit Wajsto Kolsch ins Gespräch kam, als dieser herausfand, dass sein Gesprächspartner ein Jäger war. (Atlan 525)

Nach dessen Beendigung berichtete Amodar von seiner bevorstehenden Abholung durch die Roxharen. Es war ihm gelungen, eine Reise auf mentalem Weg zu einer fremden Welt zu bewerkstelligen. (Atlan 525)

Von Tag zu Tag vergrößerten sich die Rätsel über die Kultur der Chailiden. Atlan war der festen Überzeugung, erst das Geheimnis der Uralten lösen zu müssen, um verstehen zu können, was auf Chail vor sich ging. (Atlan 525)

Isun erschien und teilte Kolsch, Breiskoll und Atlan mit, dass sie Ungilara verlassen mussten. Die Roxharen würden bald eintreffen, um zwei Meditierende abzuholen und sie zu Lehrern für die fremden Völker zu machen. Amodar sollte einer von ihnen sein. Isun bot sich an, sie nach Syrgan zu begleiten. (Atlan 525)

Ein neuer Freund

Der ungewohnte Fußmarsch nach Syrgan zehrte an den Kräften des Magniden. Zudem hatte er während der Nacht unter freiem Himmel kaum ein Auge zugetan. Auch eine von Isun behelfsmäßig errichtete Hütte aus Ästen und Laub hatte keine Abhilfe geschaffen. So war Kolsch mürrisch und unausgeschlafen. Nur widerwillig ließ er sich überreden, auf einem Murl zu reiten, um schneller voranzukommen. (Atlan 526)

In der Nähe der Sodos-Sümpfe wurde das Reittier von einem Insekt gestochen und raste panikerfüllt auf den Sumpf zu. Isun folgte ihm auf einem weiteren Murl. Kolschs Reittier geriet in ein Sumpfloch und drohte darin zu versinken. Isun versuchte, den Solaner mit einem Seil auf festen Boden zu ziehen. Doch erst als Maton mithalf, gelang das Vorhaben. Das Murl wurde von Maton mit dessen Speer getötet, um ihm einen qualvollen Erstickungstod zu ersparen. Dann versank das Tier im Morast. (Atlan 526)

In der Stadt Syrgan suchten sie den Tuchmacher Snowar auf. Sie wurden freundlich aufgenommen und als Gäste behandelt. Sie unterstützten Trentin und Vilot bei der Fertigstellung eines Stromgenerators. (Atlan 526)

Als ein Gespräch zwischen Atlan und Crusok unbefriedigend verläuft, wurde Maton beauftragt, die fremden Raumfahrer zu töten. Doch dieser verweigerte den Befehl und warnte Atlan vor Crusok. Er empfahl der Gruppe, Syrgan so schnell wie möglich zu verlassen. Vier Murlen wurden von Snowar ausgerüstet. Der Tuchhändler und seine neuen Freunde machten sich auf den Weg nach Ushun. (Atlan 526)

Landwirtschaft

Im Haus Mugons wurden die Gefährten herzlich aufgenommen. Kolsch und Breiskoll zogen sich zur Ruhe zurück, während Atlan und Shyra in der Stube des Dicken mit Heldis zusammentrafen, um Informationen zu sammeln. (Atlan 528)

Am frühen Morgen berichtete Kolsch von einem Einbrecher, den er nur für einen Augenblick gesehen hatte und der nichts gestohlen hatte. Da ihm Atlan anscheinend nicht glaubte, verließ er das Haus. (Atlan 528)

Er traf auf eine Gruppe aus fünf Chailiden, die mit Werkzeugen zur Feldarbeit unterwegs waren und ihn aufforderten, mitzukommen. Zunächst war der Magnide skeptisch und blieb zurück, entschloss sich jedoch bald, den Chailiden zu folgen. Wajsto Kolsch half bei der Arbeit. (Atlan 528)

Am Abend kehrte er in Mugons Haus zurück, wo er Atlan stolz den Kohlkopf präsentierte, den er als Lohn für seine Arbeit erhalten hatte. Seine Bordkombination war stark verschmutzt. Wajsto Kolsch begab sich sogleich zur Ruhe, um neue Kräfte für den nächsten Tag zu sammeln, den er wieder auf dem Feld verbringen wollte. Nur wenige Augenblicke später entdeckte er einen Brand, der in den ihnen zugewiesenen Zimmern ausgebrochen war. Mit einem lauten Schrei alarmierte er Atlan und die Chailiden, denen es schließlich gelang, die Flammen zu löschen. (Atlan 528)

Im Bann des Netzes

Kolsch unterlag immer mehr dem Einfluss des Mentalen Netzes. Allmählich vergaß er sein technisches Wissen, bzw. es war ihm nicht mehr wichtig. Er widmete sich ganz der Feldarbeit. Der Magnide, der die SOL-Farmer als »notwendige Plage« und als »verdrecktes Pack« bezeichnet hatte, setzte neue Pflanzen ein und wühlte dazu im Boden herum. Er wälzte Überlegungen, dass die SOL das Guel-System eigentlich nie mehr verlassen und die Besatzung nach Chail gebracht werden sollte, um dort die Erfahrung zu machen, was es hieß, zu leben, frische Luft zu atmen und die Früchte ihrer Arbeit auf den Feldern heranwachsen zu sehen. Er wollte bald ein eigenes Stück Land sein Eigen nennen und es für sich selbst bestellen. Damit war Atlan aber überhaupt nicht einverstanden. Da Wajsto Kolsch gegenüber den Argumenten des Arkoniden uneinsichtig blieb, versetzte ihm Atlan einen Faustschlag, der ihn bewusstlos werden ließ. Atlan trug Kolsch in das Haus Mugons, wo er zunächst in einem Zimmer eingesperrt wurde. (Atlan 528)

In der Gewalt der Roxharen

Doch Atlan wollte unbedingt hinter das Geheimnis kommen, das Chail und die Chailiden umgab. Er war bereit ein großes Risiko auf sich zu nehmen und drang mit Shyra in die Hütte des Uralten ein. Wajsto Kolsch und Bjo Breiskoll hielten sich in einem Schuppen auf, von dem aus sie die Hütte beobachten konnten. So erlebten sie die Ankunft der Roxharen hautnah mit. (Atlan 528)

Kolsch und Breiskoll versuchten in die Stadt zu gelangen. Doch die Roxharen feuerten mit Paralysatoren auf die beiden Solaner. Sie wurden in einen Gleiter gebracht, der über Ushun seine Kreise zog, um Atlan ausfindig zu machen. S'Dunikh forderte Breiskoll nach dessen Erwachen auf, ihm zu sagen, wo er Atlan finden konnte. Nach zwei Tagen, in denen sie mehrere Verhöre und Drohungen über sich ergehen lassen mussten, gaben die Roxharen endlich auf. Wajsto Kolsch hatte kein Wort gesagt. Mit ihren beiden Gefangenen flogen sie zur Blauen Stadt. Kolsch machte den Eindruck eines gebrochenen Mannes. (Atlan 528)

Der Solaner wurde in der Blauen Stadt inhaftiert. Durch Manipulationen an dem mentalen Netz gelang es Y'Man, Kolsch und Breiskoll aus ihrem Gefängnis frei zu pressen. Gegen das Versprechen, die Manipulationen rückgängig zu machen, veranlasste Phin'Sar, dass die beiden Männer in das Quartier des Mannes mit der Rüstung in der Blauen Stadt überstellt wurden. Während Kolsch tatsächlich unter der Wirkung des Netzes litt, sollte Breiskoll sich so wie der Magnide verhalten, um Phin'Sar täuschen zu können. (Atlan 530)

Der Aufseher war auch bereit, Y'Man und die beiden Solaner nach Ushun bringen zu lassen. (Atlan 530)

Das Ende des Netzes

In Ushun angekommen, wurden der Magnide und der Katzer in ihrer alten Unterkunft untergebracht. Als Atlan aus Hashilan zurückgebracht wurde, gelang es Y'Man mit großer Mühe, den Arkoniden davon abzuhalten, direkt zu Wajsto Kolsch und Bjo Breiskoll zu gehen. Der Magnide stand völlig unter dem Einfluss des mentalen Netzes und hätte Atlan sofort an die Roxharen verraten. (Atlan 531)

Der Magnide blieb in Ushun zurück, während sich Atlan, Breiskoll und Y'Man mit Mussumor und den Uralten in Hashilan trafen. Nachdem das mentale Netz ausgeschaltet wurde, erteilte Phin'Sar den Befehl, die drei Solaner zu ihm zu bringen. (Atlan 531)

Nach dem Rückzug der Roxharen von Chail wurde Wajsto Kolsch von Y'Man in das Lager der Rebellen der Grünen Sichel von Nar'Bon gebracht. Der Zustand des Magniden begann sich langsam zu normalisieren. Gurdonar brachte Kolsch und Bjo Breiskoll auf die SOL. Dort wurde Kolsch in medizinische Obhut gegeben. (Atlan 532)

Eine neue Aufgabe

Im Mai 3792 wurde er zum Stabsspezialisten unter dem neuen High Sideryt Breckcrown Hayes berufen und übernahm zusammen mit Ursula Grown die Führung der SZ-1. (Atlan 555)

Als die SOL im Jahre 3804 nach einem unfreiwilligen Zeitsprung die Zone-X erreicht hatte, machte Kolsch sich mit der HAUDEGEN auf den Weg zu den Chailiden, um sie zu bitten, dem von HIDDEN-X in Zone-X ausgeübten mentalen Druck entgegenzuwirken. Er kehrte am 15. November zur SOL zurück und brachte Akitar mit.

Im Oktober 3807 kommandierte er die HAGGARD bei der Erkundung des Planeten Mittelalter in Xiinx-Markant. Die HAGGARD landete vor Burg Ciosa. Wajsto Kolsch, die Pilotin Henny Lupino und einige weitere Solaner verließen das Schiff, um mit den Aulern zu sprechen. Die Burgbewohner hielten das Schiff jedoch für einen weiteren Angreifer und attackierten es. Gleichzeitig brachen riesige wurmähnliche Kreaturen aus dem Boden hervor und griffen sowohl die Solaner als auch die Auler an, so dass es zum Kampf aller gegen alle kam.

Die Solaner brachten sich mit ihren Flugaggregaten in Sicherheit und zogen sich in die HAGGARD zurück. Die Auler wurden mit Paralysatoren ruhiggestellt. Der Einsatz dieser unerlaubten Waffen rief Janvrin auf den Plan. Er erschien in der Zentrale, tötete fünf Solaner und zerstörte zahlreiche Aggregate. Außerdem wurde ein Einfluss wirksam, der von der Burg ausging und höherwertige Technik lahmlegte. Es gelang Kolsch gerade noch, Breckcrown Hayes in der SOL vor Janvrin zu warnen. Dann brach auch die Funkverbindung ab. Es gelang den Aulern, in das wracke Schiff einzudringen.

Die Besatzung der HAGGARD verschanzte sich in der Zentrale. Dann kamen Shifts der KOMETENSCHWEIF und begannen mit der Evakuierung der Überlebenden. Dabei wurden fünfzig Kampfroboter eingesetzt, die die Solaner mit ihren Körpern deckten. Als jedoch ein Solaner durch einen Pfeilschuss getötet wurde, griffen die Maschinen aufgrund der Robotergesetze an und feuerten ihre Energiewaffen ab. Daraufhin erschien Janvrin erneut und vernichtete die Roboter.

Wajsto Kolsch entwickelte einen Plan, um eine zweite Rettungsaktion durchführen zu können. Zahlreiche Gleiter und Jäger lenkten Janvrin ab, während andere Burg Ciosa vernichteten und somit die Anlagen außer Kraft setzten, die den technikhemmenden Einfluss ausstrahlten. Janvrin begann erneut zu wüten. Dennoch konnte die HAGGARD nun vollständig evakuiert werden. In der Folgezeit entwickelte sich eine Liebesbeziehung zwischen Kolsch und Henny Lupino. (Atlan 602)

Als SENECA Mitte November 3807 unter den Bann von Manifest C geriet und den Solanern den Zutritt zur CHYBRAIN und zur FARTULOON verwehrte, gehörten Henny Lupino und Wajsto Kolsch zu einer Einsatzgruppe, die die im Hangar aufmarschierten Kampfroboter angriff. Die Solaner konnten in die CHYBRAIN vordringen. Henny Lupino und Wajsto Kolsch ließen sich jedoch per Transmitter zurück in die SOL versetzen, bevor die beiden Beiboote das Mutterschiff fluchtartig verließen. (Atlan 610)

Im Dezember 3807 entsandte Breckcrown Hayes fünf Leichte Kreuzer, darunter ein namentlich nicht genanntes, von Kolsch kommandiertes Schiff, sowie die NAMENLOS unter Henny Lupinos Kommando. Die Kreuzer sollten Cpt gegen die Metaplasmaten verteidigen. Diese wurden mit Traktorstrahlen ins All geschleppt, wo sie vernichtet werden sollten. Die Bomben nahmen jedoch Fahrt auf und rammten die Beiboote, so dass 37 Einheiten zerstört wurden. Auch Henny Lupinos Schiff wurde vernichtet. Die Besatzung überlebte und wurde von Kolsch aus Raumnot gerettet. Während Kolsch nach der Bereinigung der Situation mit der SOL weiter zum Leuchtenden Auge flog, blieb Henny Lupino mit anderen Solanern auf Cpt zurück, um beim Wiederaufbau zu helfen. (Atlan 619)

Wajsto Kolsch war einer jener Stabsspezialisten, die im Februar 3808 von Kerness Mylotta entführt und durch Doppelgänger ersetzt wurden. Er überstand die Zeit der Gefangenschaft unbeschadet. (Atlan 637)

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Quellen

Atlan 500, Atlan 506, Atlan 509, Atlan 510, Atlan 516, Atlan 521, Atlan 524, Atlan 525, Atlan 526, Atlan 528, Atlan 530, Atlan 531,Atlan 532, Atlan 555, Atlan 580, Atlan 584, Atlan 601, Atlan 602, Atlan 610, Atlan 619, Atlan 637, ...