Wega

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Begriffsklärung Dieser Artikel befasst sich mit dem Sonnensystem. Für weitere Bedeutungen, siehe: Wega (Begriffsklärung).

Die bläulich weiße Wega ist mit der 56-fachen Leuchtkraft der irdischen Sonne der hellste Stern im Sternbild der Leier, circa 27 Lichtjahre vom Solsystem entfernt. Aufgrund ihrer Größe gilt sie als Riesenstern.

Astrophysikalische Daten: Wega
Andere Namen: Alpha Lyrae (Spartac 2.1)
Tanos, Garabadh-Nii (Blues) (PR-TB 204)
Galaxie: Milchstraße
Entfernung zum Solsystem: 27 Lichtjahre (PR 10)
Spektraltyp des Sterns: A0V
Anzahl der Planeten: 42 (früher 43)
Bekannte Planeten: Pigell, Ferrol, Rofus, Gol
Bekannte Völker
Ferronen, Terraner, Ikas, Tankan, Hoodhirs
Anmerkung: Neuere astronomische Entfernungsangaben liegen bei 25,3 Lichtjahren. Das Alter der Wega wird auf 300 Millionen bis 350 Millionen Jahre geschätzt.

Die Lemurer bezeichneten die Wega als Tanos und besiedelten das System aufgrund der relativen Nähe als eines der ersten Planetensysteme.

Übersicht

Das Wega-System verfügte, der arkonidischen Positronik der STARDUST II zufolge, ursprünglich über 43 Planeten. Als Perry Rhodan jedoch 1975 im Rahmen der Topsider-Invasion dem System einen Besuch abstattete, fand er nur 42 Planeten vor. (PR 14) Ebenso waren es im Jahre 49.488 v. Chr. auch nur 42 Planeten. (PR 272) Der Arkonide Kerlon stieß 8010 v. Chr. allerdings auf 43 Planeten. (PR 15)

Planeten

Der Planet hat eine fast glutflüssige Oberfläche. Die Umlaufbahn hat einen mittleren Sonnenabstand von 228 Mio. km. (PR 19, S. 22) Auf Maldonaldo wird 1344 NGZ die Gegenstation des BACKDOOR-Bahnhofes von Merkur in Betrieb genommen. Nach dem 22. Mai 1345 NGZ muss die Linie 1 geschlossen werden, da es als wahrscheinlich gilt, dass Dantyren der Terminalen Kolonne deren Standort verrät. Durch Bully werden die Anlagen auf Maldonaldo abgebaut und verschifft, die Reste der Anlagen, die nicht transportiert werden können, werden gesprengt.
Die Kristallgebirge von Furrlan gehören zu den Attraktionen des Wega-Systems. (PR-Action 33)
Pigell ist eine heiße Welt mit ausgedehnten Dschungeln.
Der Planet ist eine Kolonialwelt der Ferronen.
Ferrol ist die Heimatwelt der Ferronen.
  • Ferrolia, Chrek-Torn
Rofus wurde etwa ab 6000 v. Chr. durch die Ferronen kolonisiert. (PR 10)

Zwischen Wega IX und Wega X fällt eine signifikante Lücke auf. Hier hat sich einst der Planet Ambur befunden, der später Wanderer genannt wurde. ES versetzte die vor etwa 14 Millionen Jahren durch die Teilung des gleichnamigen Heimatplaneten der Vojariden in der Galaxie Fornax entstandene Kunstwelt im Jahre 1945 um 10.000 Jahre in die Vergangenheit und ins Wega-System, um dort die erste Spur für das Galaktische Rätsel zu legen. (PR 1000, PR 2000)

Die marsähnlichen Welt Ablon war Millionen von Jahren völlig unbewohnt. (PR 14) Erst in jüngerer Zeit wurde eine menschliche Kolonie gegründet. Der Durchmesser des Planeten beträgt 6750 km. (PR 492)
  • Wega XI: Carpa
Nach einem Terraforming wurden auf Carpa ebenfalls Kolonien errichtet. (PR 492)
Anmerkung: Laut PR-Action 33, S. 29 lautet der Name des Planeten »Naddir«. Es ist unklar, ob es sich hierbei um den ferronischen Namen handelt, oder ob ein Autorenfehler vorliegt.
Der zwölfte Planet des Wega-Systems besteht aus einem einzigen Wasserstoffozean und hat drei Monde.
  • Wega XII A und Wega XII B besaßen eine eigene Atmosphäre und trug Spuren dürftiger Vegetation. Das vorhandene Wasser bildete nur kleine Rinnsale, es gab keine größeren Gewässer. (PR 14) Über Wega XII C ist nichts bekannt.
Der dreizehnte Planet hat eine Atmosphäre aus Methan, Wasserstoff und Helium sowie zwei Monde.
  • Wega XIII A und XIII B: Auf dem äußeren Mond Wega XIII B – genannt Zardik  (PR-Action 33, S. 29) –, der mit seiner großen Umlaufbahn praktisch ein Planet für sich ist, herrscht ein einigermaßen erträgliches Klima mit einer steppenähnlichen Landschaft, obwohl es keine größeren Gewässer, sondern nur kleinere Flüsse gibt. Tierisches Leben existiert aber nicht. Im Innern des Mondes werden schwerere Elemente vermutet, die Ressourcen an Bodenschätzen blieben aber bis ins 20. Jahrhundert unangetastet. Hier fanden der ferronische Wissenschaftler Lossoshér und der Terraner Groll im Jahre 1975 eine Pyramide, die einen Umweg zur Welt des ewigen Lebens im Galaktischen Rätsel darstellte. (PR 14)
  • Wega XIV: Gol
Der Überriese beherbergt einzigartige energetische Lebensformen. (PR 16, PR-TB 2)
Anmerkungen: Nach PR 1095 und Atlan 26 sowie mehreren Walty Klackton-Taschenbüchern ist der 14. Planet Rustoner, der laut PR-TB 205 eine stark elliptische Bahn hat, die ihn bisweilen näher an die Sonne als Gol bringt, so dass er von einigen Astronomen als 14. Planet gezählt wird. Diese Erklärung steht allerdings im Widerspruch zu PR 588.
Laut PR-Action 33, S. 29 lautet der Name des Planeten »Lokkol«. Es ist unklar, ob es sich hierbei um den ferronischen Namen handelt oder ob ein Autorenfehler vorliegt.
Der Wasserstoffriese mit einer Schwerkraft von 3,97 g wird von den zwergenhaften maahkähnlichen Hoodhirs bewohnt. Allerdings ist die Temperatur für Maahks viel zu niedrig. Die Hoodhirs leben in enger Symbiose mit ihren Häusern. (PR 588)
Anmerkung: Diese Angabe widerspricht den Bänden PR 10 bis PR 16, Atlan 26 und allen Walty Klackton Romanen.
Lannol ist ein Planet mit relativ niedriger Durchschnittstemperatur. Im 22. Jahrhundert ist er nur dünn besiedelt. Die hier lebenden Ferronen betreiben einige Forschungsstationen. Bekannt ist auch der dem Handel mit Scheller dienende Handelsposten Schellermarkt. (PR-Action 33)
  • Wega XXVI bis XXVII: keine Details bekannt
  • Wega XXVIII: Kerinthol (PR 11)
Kerinthol ist ein riesiger, jupiterähnlicher Planet mit Methan-Ammoniak-Atmosphäre. Er hat einen Eismond namens Iridul.
  • Wega XXIX bis XXXVIII: keine Details bekannt
  • Wega XXXIX:
In der Monos-Ära betrieben die WIDDER hier die Station Nordlicht (PR 1440)
Siskul hat eine mittlere Sonnenentfernung von 48 Milliarden Kilometern. Es handelt es sich um einen lebensfeindlichen Riesenplaneten mit einer hellen, rötlichen und dichten Giftgasatmosphäre, der bis 1975 von sechs Monden umkreist wurde. Einer der Monde wurde von einem eigenen Satelliten umkreist. Auf dem größten der Monde errichteten die Topsider im Jahre 1975 nach ihrer Flucht von Ferrol ein kosmisches Fort. Die anderen fünf Monde wurden als Abwehr- und Ortungsstationen ausgebaut.
Mond Nr. 3, der kleinste der Trabanten, wurde von den Topsidern mit einer Raumortungsstation ausgestattet und 1975 auf Befehl von Perry Rhodan mit Gravitationsbomben zerstört. (PR 13, S. 54)

Geschichte

Bereits die Lemurer kolonisierten das Wega-System, welches sie unter dem Namen Tanos kannten. Die dort lebenden Ferronen sind mutierte Nachfahren lemurischer Kolonisten. (PR 270)

8010 v. Chr. kam eine Expedition der Arkoniden auf der Suche nach der Welt des ewigen Lebens unter ihrem Kommandanten Kerlon ins Wega-System. Nur auf Ferrol fanden sie intelligentes Leben, die Gesellschaft der Ferronen war jedoch noch sehr primitiv. (PR 15)

Erstmals auf die Wega aufmerksam wurden die Terraner 1975, als die Topsider die Ferronen überfielen und die Transitionsschocks im Solsystem angemessen wurden. Daraufhin unternahm Perry Rhodan einen Erkundungsflug mit der GOOD HOPE und geriet mitten in die Raumschlacht. (PR 10) Er konnte den Topsidern zunächst ein erbeutetes arkonidisches Schlachtschiff der TUSSAN-Klasse abnehmen. (PR 11) Bald darauf konnten die Terraner die Topsider endgültig aus dem System vertreiben. Es stellte sich heraus, dass die Topsider auf der Suche nach dem Solsystem gewesen waren, aber einen Navigationsfehler gemacht hatten. (PR 13)

Wenig später fand Perry Rhodan heraus, dass das System einmal aus 43 Planeten bestanden haben musste, da es zwischen dem 9. und 10. Planeten eine Lücke gab. (PR 14)

Nach der Befreiung der Ferronen bauten die Terraner Handelsbeziehungen mit ihrem engsten kosmischen Nachbarn auf, was die Springer anlockte, welche das galaktische Handelsmonopol für sich beanspruchten. Im Jahre 2044 wurde der enge Austausch zwischen Terra und Ferrol beinahe zum Verhängnis für die Terraner, als ein Passagierraumer, der aus dem Wega-System zurückkehrte, versehentlich den Standort der Erde an die Druuf verriet. (PR 28 - PR 35, PR 88)

Im Jahre 2405 wurde die CREST III von den Meistern der Insel um 50.000 Jahre in die Vergangenheit versetzt und erlebte den Abwehrkampf der Lemurer gegen die Haluter mit. Dabei stieß sie auf den Planeten Pigell im Wega-System, auf dem die Meister der Insel eine Zeitstation aufgebaut hatten. Der einst von den Lemurern kolonisierte Planet Ferrol war durch den Krieg schwer verwüstet worden. (PR 270 ff.)

Im Jahre 2435 überfiel der Riesenroboter OLD MAN das Wega-System und vernichtete mit seinen Ultraschlachtschiffen alle Raumer, die nicht rechtzeitig aus dem System flohen. Die Ursache lag darin, dass akonische Agenten Experimente mit dem Zeittransmitter auf Pigell unternommen hatten und die Zeitpolizei der Dritten Schwingungsmacht die Schuldigen bestrafen wollte. Das Wega-System wurde noch einige Zeit besetzt gehalten, bis OLD MAN sich von dort zurückzog. (PR 303 ff.)

Im Jahre 3438 wurde das Wega-System von der Flotte der Sammler heimgesucht, welche das Solsystem suchten, aber einen geringfügigen Navigationsfehler gemacht hatten. Die weganische Systemflotte umfasste nur 128 Einheiten und zog sich nach dem ersten Feuergefecht mit den Sammlern sofort zurück. Anschließend wurde nahezu die gesamte Streitmacht der Solaren Flotte im Wega-System versammelt. Nach der ersten Raumschlacht ließen die Sammler aber von dem System ab und setzten Kurs auf Sol. (PR 492 ff.)

Im Jahre 3456 wurden im Anti-Universum die terranischen Wega-Kolonien durch Perry Rhodan und Perry Rhodan II bedrängt, sich jeweils auf ihre Seite zu stellen. Nach dem Selbstmord des weganischen Administrators Kaljum Blomonk übernahm der Kommandeur der Wega-Flotte, Admiral Keytuk, den Befehl über die Kolonien und ließ Jagd auf die MARCO POLO machen. (PR 601)

Schon zu Zeiten des Solaren Imperiums wurde im Wega-System ein Depot für NUGAS errichtet. Nach dem 40-jährigen Flug der SZ-2 aus dem Mahlstrom der Sterne zurück zur heimatlichen Milchstraße waren die Energiereserven fast verbraucht. Die SZ-2 versuchte das dortige Depot zu nutzen, musste aber wegen der starken Bewachung durch die Laren auf ein anderes Depot ausweichen. (PR 736)

Mitte 3587 besetzte eine Flotte von 12.000 Keilraumschiffen der Orbiter das Wega-System. (PR 953)

Im August 424 NGZ veränderte sich das kosmische Hintergrundrauschen im Wega-Sektor und ein unbekanntes Objekt materialisierte. Im Inneren des Objekts wurde Quiupu entdeckt. Das Objekt löste sich auf, nachdem Quiupu geborgen worden war. Anschließend normalisierte sich das kosmische Hintergrundrauschen. (PR 1007)

Weblinks

Quellen