Werftwerke von Wrischaila

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Als Werftwerke von Wrischaila wird eines der letzten uralten Werftwerk-Systeme in der potenziellen Zukunft Vaaligos bezeichnet.

Übersicht

Es handelt sich um die 23 Monde des riesigen sechsten Planeten der Sonne Wrischaila in der Eastside der Galaxie, die alle besiedelt und dicht bebaut sind. Jeder Mond bildet eine hoch technisierte Werkwerft. Im Wrischaila-System befinden sich darüber hinaus tausende von Raumschiffen aller Völker Vaaligos mit Ausnahme der Nodronen - die Werftwerke von Wrischaila sind eine der letzten Zonen, auf die sich die Herrschaft des Empire von Nodro noch nicht erstreckt.

In Vaaligo gibt es noch andere Werftwerke, diese sind jedoch weit verstreut und wurden entweder bereits von den Nodronen erobert oder haben aus anderen Gründen an Bedeutung verloren.

Allgemeines

Die eigentlichen Drahtzieher im Hintergrund sind die Quochten. Diese Tatsache ist jedoch fast niemandem bekannt, denn die Quochten agieren nur aus dem Verborgenen und über Mittelsmänner. Sie unterhalten riesige versteckte Stützpunkte auf den einzelnen Werkwerften.

Wer mit seinem Raumschiff an einer Werkwerft andockt, unterwirft sich automatisch dem Gesetzeskodex der Werftwerke und unterstellt sich der dortigen Gerichtsbarkeit. Wer sich auf einem der 23 Monde bewegen will, benötigt einen gültigen Identitätsnachweis. Ohne einen solchen Nachweis kann keiner der Monde betreten werden. Dieser wird auch für den Erwerb aller möglichen Güter und Dienstleistungen benötigt. Wer keinen Identitätsnachweis hat, das heißt wer kein Bewohner der Werftwerke ist, kann sich einen zeitlich befristeten Nachweis ausstellen lassen. Privatpersonen dürfen keine Waffen in die Werkwerften mitnehmen.

Gewerken

Die Werftwerke von Wrischaila sind eine freie Wirtschaftszone mit dem Schwerpunkt Raumfahrtindustrie. Es gibt keine Zentralverwaltung, sondern nur ein loses Konsortium aus den 23 Oberhäuptern der einzelnen Werkwerft-Monde, die als Gewerken bezeichnet werden. Auf den Werkwerften dominieren verschiedene Völker von Echsenabkömmlingen, auch die Gewerken stammen ausschließlich aus diesen Völkern.

NOTARIAT

Das NOTARIAT ist ein unübersichtliches bürokratisches System, das die gesamte Ökonomie der Werftwerke verwaltet. Das NOTARIAT ist für die Herausgabe einer ungeheuren Vielzahl von Verordnungen, Gesetzen und sonstigen Regelungen verantwortlich. Der Gesetzeskodex der Werftwerke umfasst nicht weniger als 37.011 Punkte, die dazu geführt haben, dass praktisch jede noch so kleine Dienstleistung auf den 23 Monden gebührenpflichtig ist und dass für fast jede Handlung eine Genehmigung benötigt wird, für die ebenfalls eine Gebühr fällig ist. Das NOTARIAT stellt auch Identitätsnachweise aus. Alle Gebühren, die übrigens sehr hoch ausfallen, sind natürlich ans NOTARIAT zu entrichten.

Durch das komplizierte bürokratische Regelwerk sollen weniger gut betuchte Neuankömmlinge so geschröpft werden, dass ihnen irgendwann keine andere Möglichkeit mehr bleibt, als ihr Schiff zu verkaufen und sich selbst in Leibeigenschaft zu begeben.

Exekuter

Die Exekuter sind der Ordnungsdienst des NOTARIATS. Sie erfüllen jedoch keine polizeilichen Aufgaben, sondern sind nur dazu da, säumige Zahler sowie Linksberater zu verfolgen und Gelder einzutreiben. Die Exekuter sind durch rote Wimpel gekennzeichnet.

Rechtsberater

Wegen der ausufernden Bürokratie benötigt jeder Neuankömmling in den Werftwerken einen Rechtsbeistand. Die Zunft der Anwälte prosperiert deshalb auf jedem der 23 Monde, überall sind Anwaltsbüros zu finden, deren Dienste man gegen eine Gebühr (die ans NOTARIAT zu entrichten ist) erwerben kann. Wer sich keinen Anwalt leisten kann, dem wird ein Pflichtbeistand zugewiesen.

Linksberater

Während Rechtsberater ihre Klienten in legalen Angelegenheiten auf mehr oder weniger legale Weise unterstützen, sind Linksberater für die Grau- und Dunkelzonen des Lebens in den Werftwerken zuständig. Sie arbeiten unabhängig vom NOTARIAT und werden von dessen Exekutern gejagt.

Aufbau

Über die Werkwerften 1 bis 8 und 12 bis 23 ist nichts bekannt.

Werkwerft 9

Auf dem neunten Mond betreibt der nodronische Attaché Mokoefa Ottakroide eine Handelsniederlassung. Er genießt auf der neunten Werkwerft großen Einfluss, den er ausgenutzt hat, um sich ein luxuriöses Anwesen einzurichten, das er mit seiner Familie bewohnt.

Werkwerft 10

Der zehnte Mond gleicht einem riesigen Ball, in den Dutzende von flachen Scheiben gesteckt wurden. Jede Scheibe hat einen Durchmesser von mindestens 50 Kilometern, verfügt über ein eigenes Schwerefeld und wurde nach einer anderen Landschaft oder Klimazone gestaltet. Von manchen dieser Ebenen ergießen sich Wasserfälle auf die darunter liegenden Scheiben. Auf der Werkwerft 10 residiert der Schutzpatron der Diebe.

Werkwerft 11

Mond Nr. 11 ist der kleinste Trabant des Riesenplaneten, er hat eine Schwerkraft von 0,7 g und eine Sauerstoffatmosphäre mit Durchschnittstemperaturen um die 30 °C. Der Mond ist eine einzige gigantische Industriestadt aus ineinander verschachtelten großen Fabriken sowie unzähligen winzigen Werkstätten und sonstigen Gebäuden. Von der eigentlichen Mondoberfläche ist praktisch nichts mehr zu sehen.

Zwischen den Gebäuden gibt es ein Gewirr aus Gassen, Stiegen, Tunnels, Rampen und Brücken auf allen Ebenen. Darauf bewegen sich Massen von Fußgängern (hauptsächlich Techniker) und einzelne primitive Karren, aber keine Gleiter oder Bodenfahrzeuge. Stattdessen steht ein Transmitternetz für den Transport zur Verfügung.

Der Mond ist in zahlreiche Sektoren unterteilt, die durch verschiedene Farben markiert sind. Die meisten Gebäude sind in den Farben des jeweiligen Sektors gehalten.

Ewig-nicht-mehr-gesäuberte-Ebenen

In diesem Bereich liegt überall Dreck, Abfall und Sperrmüll herum. Der Sektor macht seinem Namen alle Ehre, es ist also wahrscheinlich kein Zufall, dass sich in diesem Sektor die Schwermutsschlucht befindet.

Schwermutsschlucht

Die Schwermutsschlucht wirkt so, als habe jemand mit einer Axt einen Keil aus der dichten Bebauung des Mondes herausgeschlagen. Die Schlucht ist 60 Stockwerke tief, 40 Meter breit und mehrere hundert Meter lang. Der Boden ist nicht erkennbar, er ist durch schwärzliche Wolken verborgen, aus denen ab und zu Flammen schlagen. Von unten steigt ein diffuser, gräulicher Dunst herauf, der nach Exkrementen, Öl und verbranntem Kunststoff stinkt.

Am Rand der Schwermutsschlucht leben zerlumpte Echsenwesen, die die depressiven Gedanken potentieller Selbstmörder oder zufälliger Passanten verstärken können. Sie verleiten andere Wesen damit zum Selbstmord, um vorher sämtliche Besitztümer, die die (unfreiwilligen) Lebensmüden nicht mehr benötigen - selbst die Kleidung - an sich nehmen zu können.

Quellen

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