Wish Haagard

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Sergeant Wish »Big Mountain« Haagard war ein Besatzungsmitglied der CREST IV. (PR 312)

Erscheinungsbild

Er war ein zwei Meter großer, muskulöser, kräftiger und grauhaariger Terraner mit einem Gewicht von mehr als zwei Zentnern. In seinem Gesicht, das von Falten, Narben und großen Hautporen gezeichnet war, prangte eine höckrige Nase, die ihr Aussehen einem ehemaligen, nicht behandelten Nasenbeinbruch verdankte. (PR 312, S. 22)

Charakterisierung

Der Sergeant konnte mit einem Handkantenschlag ein zentimeterdickes Brett zertrümmern und war in der Lage, einen zehn Kilogramm schweren Kombilader mit sich herumzuschleppen, den er auch kaum ablegte. Obwohl an seinem Körper kein Gramm Fett zu viel schien, war er doch der eher bequeme Typ. Er ging keinen Schritt zu viel und tat nur das, was man ihm auftrug – das jedoch mit größter Gewissenhaftigkeit. Dabei machte er sich durchaus eigene Gedanken und war kein sturer Befehlsempfänger. Trotzdem wusste er als erfahrener Sergeant, dass es keinen Sinn hatte, mit Offizieren zu diskutieren. (PR 312, S. 22, 62)

Geschichte

Wish Haagard wurde im Jahre 2365 geboren. (PR 312, S. 22)

Im November 2435 war Sergeant Haagard Teilnehmer an einem Einsatz unter Major Hohle auf dem Planeten Modula II, um Informationen über die technischen Anlagen zur Bearbeitung der Kristalle zu bekommen. Weitere Teilnehmer waren Fellmer Lloyd, Leutnant Olney und Korporal Overmile. (PR 312, S. 22)

Sie landeten mit einer Space-Jet im Ortungsschutz eines Birnenraumers auf einem Raumhafen von Modula II. Als sie die Umgebung erkundeten, fanden sie eine Halle zur Kristallbehandlung, in die sie eindringen konnten. Sie wurden entdeckt und konnten fliehen, wurden jedoch an ihrer Space-Jet schon von Generälen erwartet. Nach einem kurzen Feuergefecht waren alle paralysiert und gefangen genommen worden. Kurze Zeit später transportierte man sie mit einem muschelähnlichen Gefährt ab, das nicht nur fliegen, sondern auch tauchen konnte. (PR 312, S. 22-64)

Sergeant Haagard wurde mit dem Team in eine Unterwasserstadt gebracht, wo es zu einem »Gespräch« zwischen den Perlians und den Terranern kam, indem sie vor eine Glaswand gestellt wurden, auf der Bilder entstanden. Die Perlians erzählten den Terranern bildhaft, dass ihre Art schon früher in der Milchstraße aktiv war und Fremde angriffen. Sie suchten nach jemandem und hielten die Terraner für Verbrecher, die für etwas bestraft werden sollten, das schon ein paar hundert Jahre zurücklag. Danach wurden die Terraner in eine Unterwasserkuppel gebracht, die den Perlians als Gefängnis diente. Seltsamerweise hatte man ihnen die Fluganzüge gelassen, die ihnen bei der Flucht aus der Kuppel halfen. (PR 313, S. 5-19)

Bei ihrer Flucht stieß Sergeant Haagard mit dem Team auf ein Gefangenenlager, in dem Gurrads interniert waren. Bei einer Kontaktaufnahme wurden sie von ihnen gefangen genommen. Ehe es jedoch zur Tötung der Gefangenen kam, wurden die Fabriken und die Unterwasserkuppeln der Perlians vom Raum her durch Birnenschiffe der Gurrads angegriffen. Im allgemeinen Freudentaumel der Gurrads konnten die Terraner fliehen und ihre Space-Jet erreichen, die sie aber nicht flugfähig vorfanden. Major Hohle konnte den Hypersender in Betrieb nehmen und Perry Rhodan einen ausführlichen Bericht schicken. Die Mitglieder des Teams zogen sich in den Dschungel von Modula II zurück und warteten auf ihre Rettung. (PR 313, S. 40-64)

Als in ihrer Nähe eine Vibratorbombe explodierte, fiel die komplette Technik ihrer Fluganzüge aus. Sie konnten sich jedoch noch zu einem Notlandeplatz schleichen und in einem leeren Frachtbunker verstecken. Von dort aus waren sie endlich in der Lage, mit den Resten der Energie ihres Funkgerätes Kontakt zur Korvette KC-3 aufzunehmen. Perry Rhodan war mit einer Einsatzgruppe zu ihnen unterwegs. Kurze Zeit später waren sie auch schon da und alle Teammitglieder konnten endlich medizinisch versorgt werden. (PR 314, S. 45-49)

Quellen

PR 312, PR 313, PR 314