Yephenas (Mächtiger)

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Begriffsklärung Dieser Artikel befasst sich mit dem Mächtigen. Für die Superintelligenz, siehe: YEPHENAS.

Yephenas war ein Mächtiger aus dem Bund der Zeitlosen, der von den Kosmokraten für die Verbreitung von Leben und Intelligenz im Universum beauftragt worden war.

Erscheinungsbild

Es gibt zwar keine Beschreibung seiner Gestalt, jedoch ist davon auszugehen, dass er humanoid war und einem Terraner ähnelte.

Anmerkung: Diese Schlussfolgerung ergibt sich daraus, dass ihm das sogenannte Goldene Vlies passte (wennglich sich dieses in bestimmtem Maße an die Körpergröße seines Trägers anpassen konnte).

Vermutlich war er (wie auch die anderen Zeitlosen) künstlich erschaffen worden, und relativ unsterblich.

Geschichte

Im Auftrag der Kosmokraten

Yephenes gehörte einer Gruppe Zeitloser an, welche vermutlich vor mehr als 100 Mio. Jahren von den Kosmokraten erschaffen worden ist. Diese Gruppe war in einem bestimmten Teil des Standarduniversums damit beauftragt, mit ihren Sporenschiffen Leben in den Weiten des Kosmos auszusäen und über dessen Entwicklung zu wachen. Auch gehörte die Erschaffung von Sternenschwärmen zu ihren Pflichten, welche bei vielen der entstandenen Völkern für eine Erhöhung der Intelligenz sorgten.

Nachdem diese Gruppe Zeitloser über Jahrmillionen hinweg ihre Pflichten erfüllt hatte, erging der RUF an sie, der ihnen bekannt gab, dass sie durch neue Mächtige abgelöst wurden.

Anmerkung: Es gehörten einige Völker zu den besonderen Schützlingen Yephenas'. Dazu auch ein Volk, das sich ihm zu Ehren Yepha nannte, und nach dessen Entwicklung zur Superintelligenz aus Dankbarkeit den Namen YEPHENAS annahm.

Während sich die anderen Zeitlosen aus Yephenas' Gruppe zurückzogen und entweder der Einsamkeit oder dem Wahnsinn zum Opfer fielen, stellte sich Yephenas selbst eine neue Aufgabe, die ihn (vermutlich für weitere Jahrmillionen) beschäftigte. Er errichtete die Dimensionsfahrstühle, mit denen dort intelligenzsteigernd eingegriffen wurde, wo die Strahlung der Sternenschwärme nicht das gewünschte Ergebnis gebracht hatte. Um die Wirkungsweise dieser Inseln nicht auf den ihm einst zugewiesenen Sektor zu beschränken gab er ihnen auch die Möglichkeit, durch Zeit und Raum zu reisen, und sogar in andere Universen überzuwechseln. Diese Dimensionsfahrstühle sollten nach seinen Vorstellungen so lange aktiv bleiben, bis die neuen Mächtigen es gelernt hatten, die Strahlung der Schwärme so zu adjustieren, dass sie auf alle Völker in gleicher Weise wirkten.

Anmerkung: Mit dem Begriff »Dimension« meinten die Autoren damals ein anderes Universum. Der Begriff des Multiversums fand erst später Einzug in der Perry Rhodan- und Atlan-Serie.

Die Dimensionsfahrstühle

Die von ihm gewünschte Anpassung der Strahlung der Sternenschwärme würde aber so lange gedauert haben, dass er befürchtete, bis dahin nicht mehr am Leben zu sein (er war zwar relativ unsterblich, konnte aber dennoch einem Unfall oder Attentat zum Opfer fallen). Daher vergeistigte er sich und teilte die neutralen Fragmente seines Geistes auf alle Dimensionsfahrstühle auf. Dort bildeten sie die Seelen dieser Weltenfragmente (vergleiche z.B. Seele von Pthor, Seele von Luckirph etc.). Auf die Insel Pthor brachte er außerdem den Anzug der Vernichtung mit, der ihm bei einer Wiederauferstehung helfen sollte. Die dazu ebenfalls notwendigen positiven Bewusstseinsanteile transferierte er in das Parraxynt, welches er danach zerteilen und über ganz Pthor ausstreuen ließ, während die negativen Bewusstseinsanteile in den Quorks manifestierten.

Vor deutlich mehr als 50 Mio. Jahren wurden die Dimensionsfahrstühle nach und nach von den Tapheen, die im Auftrag des Dunklen Oheims handelten, erobert. Die intelligenzfördernde Ausstrahlung der Wölbmäntel, welche die Inseln als Schutzschirm umgaben, wurden manipuliert, die Seelen unschädlich gemacht, indem man ihnen eine vom Oheim kontrollierte Steuerschaltung darübersetzte. Damit hatte Yephenas nicht gerechnet und nicht genug Macht, um sich dem entgegenzusetzen. Daher wartete er ab, ob sich nicht eines Tages die Gelegenheit ergab, zurückzuschlagen.

Wiedererwachen

Es dauerte bis zum Jahre 2650, bis sich diese Chance offenbarte. Zu dieser Zeit hatte der Dunkle Oheim alle bis dahin noch funktionstüchtigen Inseln zu einem Hohlplaneten zusammengefügt, den die von ihm erzeugten Dunklen Kerne der Schwarzen Galaxis als Hohlkugel umgaben, welche er selbst wiederum als schwarzer Ring umschloss. Damit reiste er in die Milchstraße, um hier ein neues Reich zu errichten. Einige wenige Personen, die sich mit Atlan verbündet hatten, wollten dies mit aller Kraft verhindern, und schafften es tatsächlich fast in letzter Minute, das Parraxynt zusammenzusetzen. Gleichzeitig machten sich die Quorks selbständig; sie beeinflussten die Pthorer mental, sie zu sammeln, schoben sich sogar wie von Geisterhand selbst aus dem Erdreich, und ließen ihren Trägern kaum eine Pause, bis sie fast alle auf einem großen Haufen vereinigt waren. Atlans Gefährten, welche durch die Inschriften auf dem Parraxynt über die Bedeutung der Quorks wussten, versuchten das mit allen Mitteln zu verhindern. Denn die negative Bewusstseinskomponente Yephenas' würde dem Dunklen Kern Pthors nur helfen, seinen negativen Einfluss auszudehnen und damit den Dunklen Oheim stärken. Aber alle Anstrengungen scheiterten – bis es zu einem glücklichen Zufall kam. Sowohl der geheimnisvolle Mal, als auch der Weltenmagier Copasallior versuchten gleichzeitig eine größere Menge Quorks zu zerstören, was letztendlich beiden gelang. Damit wurde offenbar der gesamte negative Anteil Yephenas' neutralisiert oder zumindest unbrauchbar gemacht.

Der Wiedererwachungsimpuls war aber schon freigesetzt worden, und der Geist des Mächtigen suchte sich eine neue Quelle für negative Bewusstseine. Der Dunkle Kern, der über einem Krater in der Ebene Kalmlech stetig wuchs, war für ihn ein zu harter Gegner, weshalb er es bei den Magiern in der Großen Barriere von Oth versuchte. Dort gab es in den von Kir Ban angelegten Speichern unter dem Skatha-Hir ein riesiges Reservoir dieser Energie. Über Sindro kommunizierten Atlan und die Magier mit dem erwachenden Geist Yephenas' und handelten mit ihm aus, dass er von der Vernichtung aller Dimensionsfahrstühle absehen würde, welche der Mächtige für unzähliges Leid verantwortlich sah. Dann öffnete Koratzo die Speicher, während Atlan das Goldene Vlies ablegte.

Damit gelang die Wiedererweckung des Geistes des Mächtigen. Von Pthor aus sah es so aus, als würde im Weltraum eine große schwarze Katze entstehen, die den dunklen Ring des Dunklen Oheims angriff und zerfetzte. Danach verblassten sowohl die Reste des Oheims als auch der Katze. Der künstlich erschaffene Hohlplanet zerbrach in seine einzelnen Weltenfragmente, und man hörte weder vom Dunklen Oheim noch von Yephenas jemals wieder.

Anmerkung zur zeitlichen Eingrenzung: Es gibt nur sehr vage Hinweise, wann diese Ereignisse stattfanden. Die einzige konkrete Jahreszahl von »mindestens 50 Mio. Jahren« betrifft ein Bruchstück des Parraxynts (Atlan 300), welches nachträglich verändert worden war (Atlan 498). Daher musste zumindest Pthor schon vom Dunklen Oheim erobert worden sein, bevor es zu dieser Fälschung kam. Doch schon lange Zeit davor waren die Inseln im Sinne der Kosmokraten unterwegs, und noch weiter davor hatte Yephenas den Auftrag zur Bildung eines Schwarmes bzw. Aussaat der On- und Noon-Quanten erhalten. Diese Geschehnisse müssen viele Jahrmillionen gedauert haben. Setzt man die Zeit, welche die Sieben Mächtigen aktiv waren (ca. 18 Millionen Jahre) gleich mit jener, die Yephenas zur Verfügung stand, ergibt sich ein Zeitraum von mindestens 80 Millionen Jahren, die man von der Jetztzeit zurückrechnen müsste.
Möglicherweise liegt das aber noch sehr viel weiter zurück, denn Sindro teilte den ebenfalls unsterblichen Magiern und Atlan mit, dass sie im Vergleich zu Yephenas keine richtigen Unsterblichen wären. Er verglich ihre Unsterblichkeit mit der Lebensdauer von Mikroben, die anstatt nach wenigen Sekunden zu erlöschen mehrere Stunden zur Verfügung hätten, aber an die Lebensspanne normaler Intelligenzwesen damit bei weitem nicht herankamen.
Dazu passt auch die Aussage, dass sich ein Volk, welches zu den Schützlingen Yephenas' gehörte, nach seiner Entwicklung zur Superintelligenz YEPHENAS nannte. Diese Superintelligenz spaltete sich Jahrmillionen später in den positiven Bestandteil YEPHENAS I und den negativen Bestandteil YEPHENAS II auf. Aus letzterem entstand über viele Jahrmillionen hinweg der Dunkle Oheim. Daher muss Yephenas zu einer Zeit gelebt haben, die ein Volk benötigte, um sich über eine SI zu einer Materiesenke zu entwickeln (um diese Entwicklung zu verhindern, ergriff der Oheim ja die Flucht und eroberte dazu die Weltenfragmente, die er erst viel später als sein Machtmittel einsetzte.) Yephenas könnte daher vor deutlich mehr als 100 Mio. Jahren gelebt haben.

Quelle

Atlan 499