Zeitgänger

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Die Zeitgänger sind eine intelligente Lebensform, die sich durch die Zeit, aber nicht durch den Raum bewegen kann. Sie selbst bezeichnen sich als Zeitlinge. Die Anderen sind die Raumlinge.

Die Zeitgänger stammen von Wesen ab, die sie einfach als Ahnen bezeichnen. Laut Aussage Nisels sind die Ahnen für die Entstehung immer neuer Chrononen verantwortlich. Sie wären damit das temporale Gegenstück zu den Materiequellen. Die Ahnen leben in den Temporellen.

Erscheinungsbild

Die Zeitgänger treten normalerweise nicht in ein normales Raum-Zeit-Kontinuum ein. Sie bleiben unsichtbar. Falls sie es doch einmal tun, so erscheinen sie wie ein geisterhafter, grauer Schemen von etwa zwei Metern Größe.

Charakterisierung

Zeitgänger sind grundsätzlich Voyeure. Sie verbringen die meiste Zeit ihrer Existenz damit, sich Naturkatastrophen, Kriege, Unfälle und dergleichen anzusehen. Es gilt als unschicklich und abstoßend, wenn zwei Zeitgänger zusammen ihrem Gewalt-Voyeurismus frönen.

Nur wenn sie sich fortpflanzen wollen, verbringen zwei Zeitgänger Zeit miteinander. Sie treffen sich dann an einem bestimmten Ort zu einer bestimmten Zeit. Dann bewegen sie sich einige Minuten lang synchron. Dadurch entsteht ein körperlich kleinerer Zeitgänger.

Lebensraum und Fähigkeiten

Der natürliche Lebensraum der Zeitgänger sieht aus, als wäre er von bunten Schlieren und Blasen durchsetzt. Durch diesen schwerelosen Raum zieht sich von oben nach unten ein scheinbar unendliches Netzwerk aus grauen Streifen. Wo und wie dieser Raum liegt, welche Gesetzmäßigkeiten dort gelten und wie seine Verbindung zu anderen Universen und zum Hyperraum ist, sind unbekannt.

Diese grauen Streifen stellen die Zeitspuren materieller Objekte dar. Sie sind eine Abfolge von Standbildern, die in Chrononen-Abständen von diesem Objekt gemacht wurden. Jedes Objekt – und sei es noch so klein – besitzt eine eigene Zeitspur. Selbstverständlich können diese Zeitspuren auch zusammenfließen, wenn zum Beispiel zwei Staubkörner sich zu einem  Wikipedia-logo.pngPlanetesimal verbinden.

Zeitgänger besitzen die Fähigkeit, sich entlang dieser Zeitspuren zu bewegen. Sie können dabei aber nicht über die Grenzzeit hinaus. Bei ihr handelt es sich um eine absolute Gegenwart, über die hinaus ein Zeitgänger nicht in die Zukunft kann, weil dort noch keine Zeitspuren existieren. Auf einer Zeitspur wählt der Zeitgänger ein Chrononen-Quant, also ein Bild, aus. Er kann sich nun in das Bild begeben, und das Geschehen dort live verfolgen. Er ist aber an das gewählte Objekt gebunden und kann den Beobachtungspunkt nicht ändern.

In Richtung Vergangenheit enden die Zeitspuren im Temporalsumpf, der somit die andere Grenze ihrer Fähigkeit bildet. Dort befindet sich der Nebelsee, der Versammlungsort der Zeitgänger.

Zeitgänger verständigen sich telepathisch. Allerdings formulieren sie die wirklich wichtigen Adjektive (gemäß ihrem Wunsch nach Amüsement) in einer eigenen Sprache. Diese wären:

  • pykelig – scheußlich
  • naffy – langweilig
  • warnewuz – gefährlich
  • ulkü mülle – verblüffend, überraschend
  • schnorm – merkwürdig?
  • tolkelig – amüsant
  • umph – blind? taub? unsensibel?
  • schaddua – Kraftausdruck

Bekannte Zeitgänger

Geschichte

Die Zeitgänger besitzen keine Geschichte im konventionellen Sinn, da sie jenseits der Zeit existieren.

Im Jahre 427 NGZ wurde Perry Rhodan vom Element der Zeit in die Vergangenheit geschleudert. Nur Dank der Hilfe des Zeitgängers Nisel konnte er zurückkehren.

Des Weiteren bat Rhodan die Zeitgänger um den Gefallen, das Volk der Twonoser zu retten. Sie stimmten zu, die Twonoser kurz vor ihrer Auslöschung in das Jahr 427 NGZ zu transportieren. Im Gegenzug verlangten die Zeitgänger, die Galaktiker müssten dafür sorgen, dass Kazzenkatt alle Chronimale gleichzeitig einsetzen würde. Die Zeitgänger betrachteten sie als verhinderte Zeitgänger und wollten sie aus dem Dienst der Chaotarchen befreien.

Für die Evakuierung der Twonoser wurde die Armadaeinheit 919 eingesetzt, eine Mumieneinheit. Gleichzeitig ließ man an die entdeckten Masken-Elemente durchsickern, dass auf dem Flaggschiff der Armadaeinheit schwierige Zeitexperimente stattfänden. Kazzenkatt transportierte also mit einem Fiktivtransmitter alle Chronimale auf das Flaggschiff für einen massiven Sabotageanschlag. Kaum an Bord, nahmen die Zeitgänger mit den Chronimalen Kontakt auf, die sich vorbehaltlos entschlossen, ihnen zu folgen.

Zwischen 1238 NGZ und 1290 NGZ hatte ein Chronaut Kontakt mit einem Zeitgänger. So fand das Adjektiv pykelig Eingang in die Umgangssprache der Chronauten.

Im Januar 1290 NGZ wurde Gucky auf Curayo in einem Feld aus Frostzeit gefangen. Der Zeitgänger Norer befreite ihn und schickte Gucky auf Umwegen in eine relative Vergangenheit von vier Tagen. (PR 1906)

Quellen