Zentauren

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Die Zentauren wurden von Takerern, einem Volk der Cappins, etwa um 200.000 v. Chr. gezüchtet. Sie waren eine Kreuzung aus Genen von humanoiden Primaten und von Pferden.

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Heft: PR 425
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Die Takerer betrieben ihre Zuchtexperimente auf der Erde nur auf dem von ihnen Lemu genannten Kontinent, der später als Lemuria bekannt werden sollte. Das Projekt lief unter der Bezeichnung Unternehmen Tranat-System.

Erscheinungsbild

Die Zentauren waren mehr als zwei Meter groß. Der untere Körperteil war ein normaler, vierbeiniger Pferdekörper. An der Stelle, wo das Schultergelenk des Pferdekörpers sitzt, schloss sich ein menschlicher Oberkörper an.

Der menschliche Körper begann in Nabelhöhe; er war von meist schwarzem, stark gekräuseltem Haar bedeckt. Die Köpfe und die Gesichter der Zentauren hatten die Merkmale des Jetztmenschen. Zentauren trugen meist lange Bärte, die bis zum Nabel reichten und wilde Haarmähnen. Sie erinnern stark an die Zentauren der griechischen Sagen.

Charakterisierung

Zentauren waren intelligente Wesen. Sie verstanden es, mit erbeuteten Waffen zu kämpfen und andere zu leiten. Zyklopen gehorchten den Zentauren und führten deren Befehle aus.

Bekannte Zentauren

Geschichte

Die Zentauren waren ein Ergebnis takerischer Zuchtversuche. Warum die Takerer Gene verschiedener Spezies vermischten, konnte nicht zweifelsfrei geklärt werden. Ziel war es angeblich, eine ganze Rasse brauchbarer Pedopole als Gastkörper zu schaffen.

Die Zentauren übten, neben den anderen Konos, einen besonderen Evolutionsdruck auf die erste Menschheit, die Lemurer, aus.

Die takerische Schaltstation auf der Insel Genetika wurde im Jahre 52.288 v. Chr. durch Alaska Saedelaere und Lord Zwiebus zerstört.

Anmerkung: Ob die Zentauren ausstarben oder möglicherweise auch ohne Sextadimstrahlung fortpflanzungsfähig waren, ist nicht bekannt. Sicher ist jedoch, dass ihr Erscheinungsbild im kollektiven Gedächtnis der ersten und der zweiten Menschheit weiterlebte und so Eingang in die Sagenwelt fand.

Weblink

Wikipedia: Kentaur

Quellen

PR 425, PR 426, PR 429, PR 437, PR 438