Zheobitt

Aus Perrypedia
Wechseln zu: Navigation, Suche
Google translator: Translate from German to English.
Google translator: Přeložte z němčiny do češtiny.
Google translator: Vertalen van Duits naar Nederlands.
Google translator: ドイツ語から日本語への翻訳
Google translator: Traduire de l'allemand vers le français.
Google translator: Traduzir do alemão para o português.

Zheobitt ist ein berühmter Mediziner aus dem Volk der Aras.

PR2040Illu.gif
Impressionen - Zheobitt
Heft: PR 2040 – Innenillustration
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Erscheinungsbild

Zheobitt ist etwas mehr als zwei Meter groß. Er hat die typische hagere Statur, den eiförmigen, länglichen Schädel und die albinotisch helle Haut aller Aras. Sein Gesicht wirkt ausgezehrt. Er hat einen schmallippigen Mund und eine scharfrückige Nase. Auf den Augenlidern wurden Bannsprüche eintätowiert. Sie lauten: »Schweige und verbeuge dich vor der Erhabenheit des Meisters« und »Übe keinen Zweifel an der Unfehlbarkeit des Meisters«. Dieser Text wird eingerahmt von diversen anderen Flüchen, die all jene treffen sollen, die sich nicht an die Bannsprüche halten.

Zheobitt hat einige Modifikationen an seinem eigenen Körper vorgenommen. Seine Augäpfel sind mit je 180 mikrominiaturisierten Laserlichterzeugern ausgestattet, mit deren Hilfe er auch in der Dunkelheit sehen kann. Die Laser werden deaktiviert, wenn er die Augen schließt. Die linke Hand ist künstlich verkleinert und an den Fingern durch Implantate verstärkt. Durch diese Veränderung wird eine bessere Feinmotorik ermöglicht, was sich bei schwierigen Operationen als hilfreich erweist. Die Fingernägel sind skalpellscharfe Klingen, die von selbsthaftenden, schwarz lackierten Kunststoffkappen bedeckt sind. In die Nase hat Zheobitt sich biochemische Geruchsrezeptoren implantiert, mit denen er aus großer Entfernung diverse Gifte, Endorphine und andere Substanzen wahrnehmen kann. Darüber hinaus hat Zheobitt sich die männlichen Keimdrüsen entfernt.

Trotzdem hat er hat mindestens einen Sohn: Zhardang. (PR 2723) Von diesem stellt sich später heraus, dass er in Wirklichkeit ein Klon Zheobitts ist. (PR 2796)

Charakterisierung

Zheobitts Ruf als genialer Mediziner ist in der gesamten Milchstraße, besonders aber bei den Arkoniden, geradezu legendär. Er hat sein ganzes Leben in den Dienst der medizinischen Forschung gestellt. Als Beweis für seine Hingabe kann seine »Selbstverstümmelung« angesehen werden: Die Entfernung der Keimzellen hat Zheobitt nur deshalb eigenhändig vorgenommen, um jegliche Ablenkung durch den Sexualtrieb auszuschalten.

Der Ara ist aber auch ein beinahe schon skrupelloser Geschäftsmann, der stets auf seinen Vorteil und Gewinnmaximierung bedacht ist. Er gilt darüber hinaus als völlig humorlos.

Geschichte

Zheobitt rettete Sargor da Progeron das Leben und erwarb mit dem hierfür erzielten Honorar das Schiff ZENTRIFUGE.

Am 7. November 1303 NGZ verübte die Zada-Meisterin Irkani Thrada aus Neid einen Giftanschlag auf Zheobitt. Die Vergiftung blieb dauerhaft bestehen. Das einzige bekannte und nicht synthetisierbare Gegengift gewann Zheobitt aus dem Körper seines ständigen Begleiters Kreyfiss.

Im Jahre 1304 NGZ rettete Zheobitt im Auftrag der Terraner zahlreiche Monochrom-Mutanten durch die Entwicklung des Medikaments Multi-Zheosin vor dem Gen-Tod, auch wenn diese dadurch ihre Psi-Begabung verloren. Wegen dieser Meisterleistung wurde er im selben Jahr zum Mantarheiler ernannt.

Er war mit der Modifizierung von Zellgewebe aus der Leiche Morkhero Seelenquells auch maßgeblich an der Niederwerfung SEELENQUELLS beteiligt.

...

Im Jahre 1318 NGZ wurde Zheobitt von Roi Danton nach Quinto-Center geholt, wo er einen Impfstoff gegen eine tödliche Viruserkrankung entwickelte, die bei einem Anschlag im Hauptquartier der Neuen USO freigesetzt worden war.

Zheobitt lehnte, im Zeitraum um den Hyperimpedanz-Schock, die Ernennung zum Lordmediker ab.

Ara-Toxin

Im Jahre 1340 NGZ nahm Zheobitt an der Einweihung des Circinus Maximus auf Tahun teil. Er war nicht zugegen, als Trantipon den anderen Mantar-Heilern vom Fortschritt des Projekts Ara-Toxin berichtete. Er war in diese Machenschaften nicht verwickelt, war aber darüber informiert. Er heuerte Zhanauta Filgris an, die Perry Rhodan und Julian Tifflor nach Jaimbor entführen sollte. Auf diese Weise wollte er die Terraner dazu bringen, in Sachen Ara-Toxin aktiv zu werden, ohne selbst öffentlich in Erscheinung zu treten. Er wollte das Projekt sabotieren, durfte sich aber nicht aktiv gegen sein eigenes Volk stellen. Im Grunde war er aber nur aus gekränkter Eitelkeit aktiv geworden; er konnte es nicht ertragen, dass die MO-Eskorte dabei war, ihm den Rang als größter Mediker abzulaufen. (Ara-Toxin 1, Ara-Toxin 2, Ara-Toxin 6)

Am 25. September 1340 NGZ stellte Perry Rhodan ihn zur Rede, denn dem Terraner war klar, dass nur Zheobitt hinter alldem stecken konnte. Der Ara gestand seine Taten und erhielt von Rhodan genaue Informationen über Aset-Radol, den Erfinder des Ara-Toxins. Zheobitt konfrontierte Rhodan mit Erkenntnissen, die es ihm ermöglichten, die Wirkung eines Zellaktivators zu neutralisieren. Zheobitt hatte intelligente Virenstämme entwickelt, die ein transmutatives Verhalten zeigten und durch Nanobewusstseine gesteuert wurden. Mit Hilfe dieser Viren konnte er Rhodans und Tifflors Äußeres nach der Entführung auf Dauer verändern, ohne dass die Zellaktivatoren etwas dagegen ausrichten konnten. Zheobitt verwendete diese Erkenntnisse gegenüber Rhodan als Druckmittel, um weiterhin ungestört im Bereich der LFT forschen zu dürfen. Rhodan gab ihm den Auftrag, sich um die Mitglieder der MO-Eskorte zu kümmern. (Ara-Toxin 6)

Neues Galaktikum

Zheobitt nahm als Vertreter der Aras an der Geheimkonferenz aller Galaktiker in Aarus-Jima teil, während der das Neue Galaktikum gegründet wurde. Am 30. Juni 1346 NGZ erhielt Zheobitt Zugang zu der Information, dass Dantyren und Roi Danton nicht identisch waren. Er bot Reginald Bull an, bei der Suche nach dem echten Roi Danton zu helfen. Als Lohn verlangte er unter anderem Dantyrens Leiche und die exklusive Untersuchung Roi Dantons, sollte dieser gefunden werden. (PR 2412)

Anfang des 16. Jahrhunderts NGZ sah sich der Stardust-Ara und Mediker Varrim-Ga in der Tradition von Zheobitt und sogar auf gleicher Augenhöhe stehend. Selbst sein Raumschiff OCLU-GNAS II bildete er der ZENTRIFUGE des legendären Ara-Medikers nach. (PR-Stardust 9)

Auch im Jahre 1517 NGZ war Zheobitt aller Wahrscheinlichkeit nach noch am Leben. Mitte Oktober desselben Jahres traf die ZENTRIFUGE II im Solsystem ein und nahm Kontakt mit Perry Rhodan und Atlan auf. Zheobitt selbst trat bei den Verhandlungen über einen biologischen Kampfstoff, der auf den Atopischen Richter Chuv wirken sollte, nicht auf. Stattdessen schickte er seinen »Sohn« Zhardang zu den Besprechungen mit den Unsterblichen. Angeblich spendete der Klon immer wieder Organe an Zheobitt, während dieser gegliederte Hirnsubstanz von diesem erhielt. Als Preis für die Entwicklung der biologischen Waffe forderten die Aras neben neuesten Hawk-IV Triebwerken für ihr Schiff den Zellaktivator Ronald Tekeners. Atlan und Rhodan konnten die zweite Forderung nicht erfüllen, boten aber die letzte bekannte Position Wanderers als Bezahlung an. Zhardang akzeptierte und übergab später die von ihnen mit Beteiligung der Medostation der RAS TSCHUBAI entwickelten Optogenetischen Agenten an die Terraner. (PR 2796)

Nach der Übernahme der CHUVANC durch Atlan, steuerte dieser das Schiff nicht wie geplant in die Jenzeitigen Lande, sondern in das Jahr 20.103.191 v. Chr. Dort flohen die Laren aus der ATLANC und verschwanden in den Tiefen der Milchstraße. Er stellte sich heraus, dass der Arkonide von derselben Biowaffe ferngesteuert worden war, wie zuvor Chuv. Zheobitt hatte also vermutlich das gleiche Geschäft wie mit den Galakitkern, auch mit den Laren abgeschlossen. (PR 2800)

Quellen