Gesprächshaus

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Ein Gesprächshaus dient den Elfahdern als öffentliche Begegnungsstätte.

Übersicht

Auf Elfahd gehört ein Gesprächshaus zur typischen Einrichtung. Es besteht hauptsächlich aus einem langen Gang, mehreren kleineren Kammern und einem großen ovalen Saal am Ende des Ganges. Die Inneneinrichtung ist durchweg schlicht gehalten. An Technik scheint nur das notwendigste verbaut worden zu sein.

Betritt ein Elfahder das Gesprächshaus, so wird er im Eingangsbereich durch Lichtzeichen informiert, ob sich andere Artgenossen hier aufhalten. Die kleineren Kammern am Anfang des Gangs dienen als Meditationskammern und Kleingesprächsräume. Traditionell besitzt der Gang eine Länge von eintausend Schritten und führt zu Mazun Gumzo, der Halle des Gespräches.

Innerhalb des ovalen Raumes treffen sich Elfahder zu halböffentlichen Diskussionsrunden. Das Belauschen der Gespräche ist verpönt, daher verschließen sie ihre Hörorgane, bis sie ihre typische Gruppe erreicht haben oder von Gleichgesinnten in die Runde eingeladen werden. Innerhalb der Gruppen tauschen sie sich über ihre Meinungen aus und suchen nach Beistand. Die Gespräche dienen in erster Linie nicht dem Austausch von Informationen oder Gerüchten, da Nachrichten zu Hause über Medienpools zugänglich sind.

Geschichte

Zwichen 429 NGZ und 445 NGZ hatte sich die elfahdische Kultur durch den Einfluss von Volcayr in zwei Lager gespalten. Auf der einen Seite standen die Kodextreuen und auf der anderen Seite die Azimu, welche dem Permanenten Konflikt kritisch gegenüberstanden. Beide Gruppierungen trafen sich zum Gespräch, um ihre Ansichten untereinander zu stärken oder – in seltenen Fällen – um ihren Standpunkt mit der anderen Seite zu diskutieren. Für Elfahder war diese Art der Auseinandersetzung der einzig gangbare Weg, da für sie körperliche Attacken oder gar kriegerische Auseinandersetzungen untereinander undenkbar waren.

Quelle

PR 1304