Kildar Monther

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Der Arkonide Kildar Monther war ein Arzt, der im Auftrag der TUUMAC auf dem Planeten Serrogat Experimente durchführte.

Erscheinungsbild

Er war ein kleiner hagerer Mann mit einem freundlich wirkenden Gesicht, das im krassen Gegensatz zu seiner tatsächlichen Einstellung stand. Auf seinen Lippen war ständig ein freundliches Lächeln zu erkennen.

Charakterisierung

Bereits zu Beginn seiner Karriere wurde er von seinen Kollegen respektiert und geachtet. Doch seine immer größer werdende Arroganz und die ständige Prahlerei, jede Krankheit heilen zu können, wenn ihm nur genügend Zeit zur Verfügung stehen würde, ließ sein Ansehen sinken. Nach Überwindung seines psychischen Tiefpunktes begann er mit rücksichtslosen Experimenten, zu denen er seine Mitmenschen, für die er ab nun nur mehr Verachtung empfand, missbrauchte.

Geschichte

In seiner Zeit als junger Arzt war er zu der Erkenntnis gelangt, dass er den Tod nicht überlisten konnte. Das stürzte den bis dahin angesehenen Mediziner in ein psychisches Tief. Monther gewann wieder Freude am Leben und seinem Beruf. Sein Ziel war es noch immer, dem Tod ein Schnippchen zu schlagen. Seine Einstellung zum Leben änderte sich grundlegend. Das Leben seiner Mitmenschen zählte für ihn nicht mehr und so begann er ohne Rücksicht Experimente durchzuführen.

Im Jahre 10.500 da Ark arbeitete er für die TUUMAC. Deserteure der arkonidischen Flotte, die von Menschenhändlern gegen Bezahlung hoher Summen angeblich auf entlegene Kolonialwelten gebracht werden sollten, um einer Verfolgung zu entgehen, landeten auf der Stützpunktwelt. Dort wurden sie einer Behandlung unterzogen, die aus ihnen lebende Leichen machte. Die so konservierten Arkoniden, es handelte sich ausschließlich um Männer, dämmerten ihrer Erweckung entgegen. Sie wurden in riesigen unterirdischen Hallen regelrecht gestapelt. Das Blut war ausgetauscht worden. Eine Droge würde dafür sorgen, dass die Männer bei ihrer Wiedererweckung jeden Befehl ausführten, der ihnen erteilt wurde. Sie würden leicht lenkbare Kampfmaschinen sein, gewissermaßen Roboter. Die Lebensdauer dieser Kämpfer betrug etwa zwölf Monate, danach würden sie in ihre Bestandteile zerfallen.

Lothor, Premcest, Zergan und Kastyr, die von der FRYRL hierher transportiert worden waren, brachten einige Unruhe in den Ablauf des Stützpunktes. Die vier Gefährten konnten aus den medizinischen Labors entkommen. Premcest weckte in dem Magazin zahlreiche der »Seelenlosen«, die sich in einem benachbarten Arsenal mit Waffen ausrüsteten und gegen ihre Peiniger vorgingen.

Neben seinen teuflischen Experimenten arbeitete Monther an der Entwicklung eines Gerätes, das bionische Energie absorbierte und gleichzeitig ein Psi-Verstärker war. Gegner des angehenden Imperators der Galaxis würden dosiert ihre Lebensenergie verlieren und dadurch Kildar Monther zur Unsterblichkeit verhelfen. Auch seine latent vorhandenen parapsychischen Fähigkeiten würden gesteigert werden. Doch der Prototyp zog die bionische Energie zu schnell ab, sodass die Probanden relativ schnell der Tod ereilte. Auch die Übertragung der Lebensenergie auf Monther rief unangenehme Nebeneffekte hervor, ebenso wie die Aktivierung der Psi-Fähigkeiten des Arztes nicht zufriedenstellend verlief.

Die Arkoniden Zergan, Kastyr und Hurther Kolfarn gerieten in den Wirkungsbereich der beiden Maschinen. Während sich Zergan und Kastyr schreiend vor Schmerzen auf dem Boden wälzten, wirkte sich der Einfluss der Aggregate bei Kolfarn kaum aus. Der »Seelenlose« fand Monther am Boden liegend vor. Dessen Haupt war von einer Haube bedeck, aus der Drähte zu den beiden Maschinenblöcken führten. Monther war erstarrt. Die Wirkung seiner Maschinen hatte sich angesichts der bionischen Leere in Hurther Kolfarn umgekehrt und die Lebensenergie des Arztes in Kolfarn transferiert, wodurch dieser immer stärker wurde. Zergan und Kastyr erholten sich zusehends. Zergan zog seine Strahlwaffe und erschoss Monther. Innerhalb weniger Minuten zerfiel Kildar Monther zu Staub.

Quelle

Atlan 291