Nishai

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Die Nishai sind ein Volk von pflanzenartigen Intelligenzwesen, die auf dem Planeten Raqia im Or-System in der Galaxie Anthuresta leben.

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Aghinjan und Munsguj
Heft: PR 2571 – Innenillustration
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Erscheinungsbild

Nishai haben das Aussehen von blauen, blattlosen Bäumen. Sie bewegen sich auf drei Beinen fort, wobei zwei der Beine, die »Stützbeine«, tatsächlich ausschließlich der langsamen Fortbewegung dienen, während das dritte Bein, das Tastbein oder auch Tastfuß, der Nahrungsaufnahme dient. Ihn setzen sie auf, um dem Boden Nährstoffe zu entziehen. Einen weiteren Aspekt der Nahrungsaufnahme bildet das Kraftauge, das sich in der Mitte des Körpers der Nishai befindet. Sobald die Sonne Or im Zenit steht, wird dieses Auge geöffnet, wodurch die Nishai das Licht und die Wärme als weitere Nahrungsquelle aufnehmen.

Am oberen Ende des Körpers befindet sich ein »Augenkranz«, mehrere rund um den Körper angebrachte Augen. Diese dienen, im Gegensatz zu Kraftauge, der optischen Wahrnehmung.

Die Nishai pflanzen sich fort, indem weibliche Nishai männliche Samensporen über ihre Tastfüße aufnehmen. Dabei müssen die weiblichen Nishai die Samensporen nicht sofort verwerten, sondern können diese auch über längere Zeit mit sich führen. So werden diese Samensporen zwischen weiblichen Nishai aus weit entfernten Regionen auch schon mal als Handelsgut verwendet.

Während junge Nishai ihre Welt bereisen auf der Suche nach guten Weidegründen, bleiben ältere Nishai oft an einem einzigen Ort. Diese werden dann Verholzte oder Fastverholzte genannt. Für die Ganzverholzten endet das Leben, sie werden in Feuerzeremonien verbrannt, ihre Asche wird dem Boden als Nährstoffe zurückgegeben.

Kultur

Ihre Städte nennen die Nishai »Kraal«. Namentlich bekannte Städte sind der Kraal Plowiw, der Kraal Bonwin und der Kraal Nuusnu. Verbunden sind diese Städte sowie weitere für die Nishai wichtige Punkte durch ein Verkehrssystem, das auf Geschwindkapseln basiert. Bei diesen handelt es sich um runde Objekte, die mit mehreren Nishai besetzt werden können. Sie werden vom Wind angetrieben und kugeln quasi zu ihrem Zielort. Zentrale Haltestellen der Geschwindkapseln werden Konnexpunkte genannt. Einziger namentlich bekannter Konnexpunkt ist Thav Theu in der Nähe des Kraal Plowiw.

Die Nishai befinden sich auf einem vergleichsweise niedrigen Technologie-Level. Sie betreiben Forschungen, um ihre Welt und das sie umgebende Universum besser zu verstehen. Über hochtechnische Geräte oder gar Raumschiffe verfügen sie allerdings nicht.

Die Nishai wissen um die Kristallweiten, die es überall auf dem Planeten Raqia gibt. Sie stellen Forschungen an, was es mit diesen Kristallen auf sich hat und ob sie eine Bedrohung für die Nishai darstellen. Dass es sich bei den Kristallen um die gespeicherte Gedanken und Erinnerungen von Mitglieder der Völker der Esnur und Essa Nur handelt, wissen die Nishai nicht. Allerdings gibt es einige unter den Nishai, die vermuten, dass die Kristalle außerplanetarischen Ursprungs sind.

Namentlich bekannte Nishai

Geschichte

Im Mai 1463 NGZ kam der Esnur Clun'stal nach Raqia, um seine verlorenen Erinnerungen zurückzuerhalten. Unter der Anleitung des Essa Nur Udkigom erhielt Clun'stal Einblick in die Erinnerungen verschiedener Esnur und Essa Nur. So sah er Erinnerungen an den Großen Gesang der Anthurianer, traf auf die Anthurianer Fogudare und Tanfacher, erlebte die Momente nach seiner Erschaffung mit und erfuhr etwas über sein eigenes, früheres Leben an der Seite seines Sohnes Ghos'fajer. Bei diesen Erlebnissen wurde er von den Nishai Aghinjan und Munsguj beobachtet. Dieses Ereignis war die erste Begegnung der Nishai mit den Esnur und Essa Nur, das ihnen tiefergehende Erkenntnisse über die Kristallweiten und das sie umgebende Universum vermittelte. (PR 2571)

Quelle

PR 2571